Erneuerung einer Karstadt-Leuchtreklame.

Warenhauskonzern bestätigt Berichte Fünf Karstadt-Häuser schließen

Stand: 12.05.2015 13:35 Uhr

Der Warenhaushauskonzern Karstadt wird fünf weitere Filialen schließen. Betroffen sind Häuser in drei Bundesländern mit etwa 500 Beschäftigten. Das Unternehmen bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Die angeschlagene Warenhauskette Karstadt hat die Schließung von fünf weiteren Warenhäusern beschlossen. Das teilte das Unternehmen nach einer Sitzung des Aufsichtsrats mit. Betroffen seien die Standorte in Recklinghausen, Bottrop, Dessau, Neumünster und Mönchengladbach-Rheydt. Damit bestätigte der Konzern entsprechende Medienberichte.

500 Mitarbeiter betroffen

Ein Sprecher begründete die Schließungen unter anderem mit einer seit Jahren negativen Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Standorte. "Ohne zum Teil sehr schmerzliche Entscheidungen, wie die Schließung von Filialen ohne strategische Perspektive, können wir die Gesundung des Gesamtunternehmens nicht sichern", sagte Karstadt-Chef Stephan Fanderl. Von den Schließungen sind etwa 500 Mitarbeiter betroffen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Management das Aus für Warenhäuser in Stuttgart und Hamburg, zwei K-Town-Filialen in Göttingen und Köln sowie zwei Schnäppchen-Center in Paderborn und Frankfurt/Oder beschlossen. Karstadt war im vergangenen Jahr vom österreichischen Immobilien-Investor Rene Benko übernommen worden.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 12. Mai 2015 um 09:15 Uhr.

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KOMMENTARE

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Blinker123 12.05.2015 • 20:38 Uhr

Tod auf Raten

Warum soll die Politik hier denn wieder schuld sein? Karstadts Ende ist absolut hausgemacht, unfähige Eigentümer, gierigen Manager (Middelhoff und sein Immobilien-Deal) und dann noch einen grossmäuligen Investor (Berggreen) der auch nur rausgezogen hat. . Bei Karstadt von Einkaufserlebnis zu sprechen ist schon Hohn! Völlig Konzeptlos, Marketing Fehlanzeige, langweiliges Sortiment,... So kann man gegen Amazon halt nicht bestehen. . Für die Mitarbeiter tust mir leid, zumal diese immer zum Unternehmen gestanden haben - Lohnverzicht etc. Aber so ist das heute bei anonymen Chefs oder "Investoren" eben. . Meine Lösung: wenns geht bei kleinen guten regionalen Händlern kaufen. Den Rest günstig und schnell Online....