Die Bulgarin Kristalina Georgiewa. | Bildquelle: dpa

Altersgrenze aufgehoben Weg für neue IWF-Chefin Georgiewa frei

Stand: 06.09.2019 02:22 Uhr

Die Bulgarin und bisherige Weltbank-Geschäftsführerin kann nun auch offiziell die Nachfolge der bisherigen IWF-Chefin Lagarde antreten. Denn: Der Fonds hat die bisher geltende Altersgrenze für den Posten abgeschafft.

Das oberste Gremium des Internationalen Währungsfonds hat die Aufhebung der Altersgrenze für den Posten des IWF-Direktors beschlossen. Damit kann die Bulgarin Kristalina Georgiewa (66) neue IWF-Chefin werden. Die Änderung sei sofort wirksam, erklärte der Währungsfonds.

Laut IWF-Satzung durfte der Direktor oder die Direktorin zum Zeitpunkt der Ernennung bislang nicht älter als 65 sein. Ende August hatte das IWF-Direktorium den 189 Mitgliedsstaaten bereits empfohlen, für eine Abschaffung der Altersgrenze zu stimmen. Das Einverständnis des Gouverneursrats galt als relativ sicher. Die bisherige Weltbank-Geschäftsführerin Georgiewa war von den EU-Staaten nominiert worden und kann nun die Nachfolge von Christine Lagarde antreten, die als neue Chefin zur Europäischen Zentralbank (EZB) wechselt.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 03. September 2019 um 20:00 Uhr.

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