Inflation

Preise steigen im September um 1,1 Prozent Inflation in der Eurozone sinkt weiter

Stand: 16.10.2013 13:29 Uhr

Die Verbraucherpreise sind in den Staaten der Eurozone im September so langsam gestiegen wie zuletzt im Frühjahr 2010. Waren und Dienstleistungen in den 17 Euro-Ländern kosteten nach Berechnungen der Statistikbehörde Eurostat im Schnitt 1,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. EU-weit lag die Inflationsrate bei 1,3 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht bei Werten bis knapp unterhalb der Zwei-Prozent-Marke von stabilen Preisen.

Euro-Symbol vor Stapeln von Euro-Münzen

Die Inflation in der Eurozone hat deutlich nachgelassen.

In Griechenland fallen die Preise

Dass sich die Teuerungsrate weiter verlangsamte - im August hatte sie noch bei 1,3 Prozent gelegen und im September 2012 sogar bei 2,6 Prozent - lag vor allem an sinkenden Energiepreisen. Kraftstoffe kosteten 4,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dagegen mussten die Bürger für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak im Schnitt 3,2 Prozent mehr bezahlen.

Die Preise entwickeln sich in den europäischen Ländern weiter sehr unterschiedlich. In Bulgarien, Griechenland und Lettland sanken sie sogar. Die höchste Inflationsrate vermeldete Großbritannien mit 2,7 Prozent vor Estland mit 2,6 Prozent und den Niederlanden mit 2,4 Prozent. In Deutschland lag die Teuerungsrate demnach bei 1,6 Prozent. Um eine Vergleichbarkeit mit den europäischen Nachbarn zu ermöglichen, basiert die Berechnung dieses Wertes auf etwas anderen Grundlagen als die in Deutschland ermittelte Inflationsrate, die das Statistische Bundesamt für den September mit 1,4 Prozent angegeben hatte.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 16. Oktober 2013 um 15:30 Uhr.

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KOMMENTARE

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MiNa2012 16.10.2013 • 20:54 Uhr

Aber Reechani

das Geld geben die Banken, denen wir gerade erst Milliardeb zur Rettung in den Allerwertesten geschoben. In den Bankaufsichten hat sicher niemand seinen Stuhl räumen müssen und hartz 4 wegen Vermögenseinzugs zur Wiedergutmachung beantragt. Wer zahl den ganzen Zinober am Ende? Die Steuerzahler und da sicher nicht die Großindustrie.