Strafe für illegale Preisabsprachen Rekord-Bußgeld gegen Autoglas-Kartell

Stand: 12.11.2008 12:18 Uhr

Eine Heckscheibe wird in einen Neuwagen eingepasst.
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Eine Heckscheibe wird in einen Neuwagen eingepasst.

Die EU-Kommission hat internationale Hersteller von Autoglas wegen illegaler Preisabsprachen mit einem Rekordbußgeld von insgesamt 1,38 Milliarden Euro bestraft. Betroffen seien die Konzerne Saint-Gobain (Frankreich), Asahi (Japan), Pilkington (Großbritannien) und Soliver (Belgien), teilte die EU-Kommission mit.

Den Löwenanteil der Strafe muss Saint-Gobain zahlen, knapp 900 Millionen Euro. Deutsche Unternehmen waren nicht beteiligt. Es ist bisher die höchste Strafe, die von den EU-Wettbewerbshütern wegen eines Kartellverstoßes verhängt wurde.

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