Einkaufszentrum in Oldenburg

GfK-Konsumklimaindex gestiegen Einkaufen trotz Zukunftssorgen

Stand: 26.07.2012 09:58 Uhr

Die Euro-Krise schlägt sich offenbar nicht auf das Konsumklima in Deutschland nieder. Das geht aus der aktuellen Konsumklimastudie des Marktforschungsunternehmens GfK hervor.

Viele Menschen rechneten in Zukunft zwar mit etwas geringeren Einkommen, seien aber weiterhin zu größeren Anschaffungen bereit, heißt es in dem Bericht.

Konjunkturerwartung sinkt unter Durchschnittswert

Im Zuge der Finanzkrise setzten die Verbraucher eher auf Immobilien oder Möbel als auf Geldanlagen. Der sogenannte Konsumklimaindex stieg für August um 0,1 Punkte auf 5,9.

Kunden in einem Möbelhaus

Kunden in einem Möbelhaus: Trotz Zukunftssorgen verzichten die Deutschen nicht auf größere Anschaffungen.

Allerdings seien viele Bundesbürger in Bezug auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung nicht mehr so optimistisch wie im Vorjahr. Erstmals seit Dezember vergangenen Jahres sank die Konjunkturerwartung nach Angaben der Marktforscher unter den langjährigen Durchschnittswert von null Punkten. Der Vertrauensverlust fiel jedoch nicht mehr so stark aus wie noch im Juni.

Für ihren monatlichen Bericht befragt die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag der EU-Kommission rund 2000 Menschen. Das Ergebnis, die GfK-Konsumklimastudie, gilt als einer der wichtigsten deutschen Konjunkturindizes.

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KOMMENTARE

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vanPaten 26.07.2012 • 17:26 Uhr

@ A.Winkler : Gfk schon immer weit neben Einzelhandelssumsatz

+ Ansonsten d`accore. Nochmal: Nicht Kürzungsorgien bei Bürgern +darunter AN waren mein Ansatz, sondern Folgeabschätzung aktueller Politik der verstärkten Vermögensumverteilung bei allgemeiner unionistischer Wachstumsschwäche. So ist es nicht schwer zu begreifen, dass eine Banken-Union die Sparguthaben als europay ich e Haftungsmasse für Banken-Shareholde-Verluste vereinigt (also von 500 Mio. EU- oder 330 Mio. Euro-Bürgern, die nie Kunde der anderen Banken waren), nachdem sich in der betrügerischen Bankenkrise 2008/9 die Einlagensicherungsfonds und das Eigenkapital völlig inadäquat zu den Anlageverslusten erwiesen. Danach too big to fail und anderer sytemischer Unsinn zu Steuerzahlers Lasten (480 Mrd. Soffin). Nun kommen systemkonforme Ökonomen auf die Idee der ach so tränenwerten Zwangsanleihe bei (Super)Reichen, die dem Sysetm die monetäre Konsummasse = Wohlstand für alle entzogen u. ins Kasino schleppten. Die werden per Staat abgesichert (Tilgg+Zins). Der kleine EU-Sparer nicht.