Mitarbeiter eines Geldtransport-Unternehmens. | Bildquelle: dpa

Tarifeinigung Mehr Geld für Geldtransport-Beschäftigte

Stand: 04.01.2019 16:17 Uhr

Die Beschäftigten der Geldtransport-Branche sollen künftig mehr verdienen. Darauf einigten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber. Dadurch sollen weitere Warnstreiks abgewendet und die Bargeldversorgung sichergestellt werden.

Für die 11.000 Beschäftigten der Geldtransport-Branche soll es künftig deutlich mehr Lohn geben. Arbeitgeber und Gewerkschaft ver.di haben eine Anhebung in zwei Stufen vereinbart. Für die Beschäftigten bedeutet das Erhöhungen zwischen 7.7 und 17,1 Prozent.

Aus Sicht der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste geht das "weit über die Schmerzgrenze" hinaus. Aber beide Seiten hätten auch im Sinne der Verbraucher ein schnelles Ende der dreitägigen Warnstreiks erreichen wollen.

Geld kommt aus einem Geldautomaten | Bildquelle: dpa
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Laut Banken und Handel ging das Geld trotz des Warnstreiks nicht aus.

Die Arbeitsniederlegungen der Geldtransport-Mitarbeiter hatten Mittwoch begonnen. Zunächst bestand die Sorge, Geldautomaten könnten leer ausgehen. Diese Befürchtung bewahrheitete sich nach Angeben von Banken und Handel aber nicht.

Noch nicht in trockenen Tüchern

Endgültig ist die Einigung noch nicht. Die Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes müssen am 21. Januar auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über das Tarifvergebnis abstimmen - da der Abschluss weit über die ursprünglichen Vorgaben hinaus ging. Ver.di hat seinen Mitgliedern die Annahme des Ergebnisses empfohlen. Bis zum 24. Januar wollen sich Arbeitgeber und Gewerkschaft erklären.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 04. Januar 2019 um 15:43 Uhr.

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