Wall Street New York
Marktbericht

Dow auf Rekordniveau US-Börsen geben sich keine Blöße

Stand: 20.10.2021 22:42 Uhr

Die Aktienmärkte in den USA bleiben stabil. Auch weil trotz eines etwas zurückhaltenderen Konjunkturausblicks der Notenbank Federal Reserve mit Schnellschüssen nicht zu rechnen sein dürfte.

Die Wall Street hat zur Wochenmitte zwar uneinheitlich geschlossen, bleibt aber allen Unkenrufen zum Trotz auf Rekordniveau. Hatte in den beiden Vortagen die Technologiebörse Nasdaq die Richtung nach oben vorgegeben, kam diese Rolle heute dem Leitindex Dow Jones zu.

Dieser markierte dabei im Verlauf bei 35.669 Punkten ein Rekordhoch. Der Index ging letztlich bei 35.609 Punkten aus dem Handel, ein Tagesgewinn von 0,43 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index scheiterte im Tageshoch bei 4541 Punkten nur ganz knapp am aktuellen Rekordwert von 4545 Zählern. Er schloss bei 4536 Punkten nur knapp darunter, ein Tagesgewinn von 0,37 Prozent.

Die Technologiebörse Nasdaq, die zuletzt den Standardwerten vorausgelaufen war, legte heute eine Pause ein, bleibt aber ebenfalls nur einen Wimpernschlag entfernt von ihren Rekordständen. Der Composite-Index endete bei 15.121 Zählern leicht um 0,05 Prozent im Minus. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gab 0,14 Prozent nach auf 15.388 Punkte. Auch die Technologieindizes steht damit weniger als zwei Prozent unter ihren alten Höchstständen aus dem September.

Quartalsberichte gefallen

Gestützt werden die Märkte derzeit durch die meist sehr solide Berichtssaison der Unternehmen. Inflations- und Zinsängste treten derzeit zurück. Beginnend mit den starken Zahlen der großen Banken in der Vorwoche lagen die Ergebnisausweise meist über den Erwartungen der Analysten. Aktien des Telekomkonzerns Verizon aus dem Dow Jones und des Pharmakonzerns Abbott Laboratories waren gefragt - beide Unternehmen erhöhten ihre Gewinnprognosen. Verizon stieg um 2,39 Prozent und Abbott Laboratories um 3,27 Prozent.

Novavax unter Druck

Unterdessen erlebten die Aktien des Corona-Imfpstoffherstellers Novavax einen Kurseinbruch um 14,7 Prozent. Laut einem Bericht des Online-Portals Politico kämpft das Unternehmen vor der Zulassung des Mittels mit Produktionsschwierigkeiten. Wie das Portal unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, gibt es Probleme, die hohen Qualitätsstandards der Regulierungsbehörde zu erfüllen. Dies könnte sich insbesondere negativ auf die internationale Impfinitiative Covax für ärmere Länder auswirken, die auch auf umfangreiche Lieferungen von Novavax setzt, hieß es.

Tesla etwas besser als erwartet

Trotz der globalen Chipkrise und Lieferproblemen hat der US-Elektroautobauer Tesla im dritten Quartal so viel verdient wie noch nie zuvor in einem Vierteljahr. In den drei Monaten bis Ende September stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 389 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Mrd. Euro), wie der Konzern von Starunternehmer Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz wuchs um 57 Prozent auf den Rekordwert von 13,8 Milliarden Dollar.

Der Ausbau der neuen Fabriken liege im Plan, teilte der US-Konzern weiter mit. In Brandenburg seien die Tests der Maschinen gut fortgeschritten. Es werde erwartet, hier die letzte Genehmigung bis zum Ende des Jahres zu erhalten. Tesla hatte bereits Anfang des Monats einen Auslieferungsrekord bekanntgegeben. Dabei verzeichnete der US-Konzern einen Anstieg um 73 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Für Tesla war es das sechste Quartal mit Zugewinnen. Die Tesla-Aktie gibt nachbörslich leicht nach.

IBM enttäuscht

Nachbörslich verliert die IBM-Aktie über vier Prozent nach enttäuschend aufgenommenen Quartalszahlen. Der IT-Pionier gab nach Börsenschluss einen Gewinn je Aktie im dritten Quartal von 2,52 Dollar bekannt. Erwartet waren 2,53 Dollar. Der Umsatz lag mit 17,6 Milliarden Dollar ebenfalls leicht unter den Erwartungen von 17,8 Milliarden Dollar.

Wirtschaftsdynamik schwächt sich etwas ab

Mit Spannung erwartet wurde das "Beige Book", der Konjunkturausblick der Fed. In den USA ist die Wirtschaft der Notenbank zufolge zuletzt in einem mäßigen bis moderaten Tempo gewachsen. Der Ausblick für die nähere Zukunft bleibe insgesamt positiv, auch wenn der Optimismus in manchen Regionen etwas verhaltener sei, teilte die Fed am Abend mit.

Der ohnehin starke Preisauftrieb in den USA hat sich im September überraschend beschleunigt. Waren und Dienstleistungen kosteten 5,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Fed erachtet den Inflationsanstieg als vorübergehend, auch wenn nach ihrer Einschätzung Materialengpässe und Lieferkettenprobleme bis ins nächste Jahr hinein zu spüren sein dürften.

Dass die Fed ihre Anleihekäufe von derzeit noch 120 Milliarden Dollar im Monat in Kürze zurückfährt, gilt an der Wall Street als ausgemachte Sache, Zeitpunkt und Umfang sind aber noch offen. Fed-Chef Jerome Powell hat aber wiederholt zu erkennen gegeben, dass die Bank behutsam vorgehen wird, um Schocks an den Aktienmärkten zu vermeiden.

Dem DAX fehlt der Kompass

Der DAX ist am Mittwoch auf Richtungssuche geblieben. Er schwankte leicht um seinen Schlussstand vom Vortag und schloss bei 15.522 Punkten mit einem Mini-Plus von 0,05 Prozent. Die Schwankungsbreite lag dabei zwischen 15.465 und 15.567 Punkten.

"Zu viele Verkaufsargumente diktieren derzeit den Handelsverlauf", sagte Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect. Vor allem das Inflationsthema bremse, denn die Teuerung scheine sich vehementer als erwartet in Europa auszubreiten. Demgegenüber stehen bisher solide Ergebnisausweise, meist aus den USA, wo die Berichtssaison bereits in vollem Gang ist. In der Summe kann der DAX damit von den guten Vorgaben der Wall Street nicht wie in der Vorwoche profitieren, sondern tendiert seitwärts.

RWE und Bayer an der DAX-Spitze

Unter den Einzelwerten im DAX gingen Gewinne und Verluste quer durch alle Branchen. Tagesbeste waren Bayer und RWE, die beide gut zwei Prozent zulegten. Auch Siemens Energy waren stärker gesucht. Zu den größten Verlierern gehörten MTU Aero und Deutsche Börse. Die Zahlen des Börsenbetreibers vom Vorabend halfen nicht, die Aktie konnte den charttechnischen Widerstand bei 150 Euro erneut nicht knacken.

Star des Tages ist der Bitcoin

Was sich zuletzt bereits abzeichnete, ist heute passiert. Die führende Kryptowährung Bitcoin hat bei bisher 67.022 Dollar im Handelsverlauf ein Rekordhoch erreicht. Aktuell handelt sie leicht darunter. Zu Jahresbeginn hatte der Bitcoin lediglich bei rund 30.000 Dollar notiert. Auch andere Digitalwerte wie Ether legten im Kurs zu.

Anleger reagieren weiter positiv auf den Börsenstart eines Fonds (ETF) auf den Bitcoin gestern in den USA. "Die Preisfantasien der Anleger habe nun neue Nahrung erhalten", schreibt Bitcoin-Experte Timo Emden von Emden Research. Die Schleusen des ETF-Marktes seien für den Krypto-Markt spätestens seit Dienstag geöffnet. Der erste Bitcoin-ETF an der Wall Street könnte laut Emden Kryptowährungen endgültig "salonfähig" machen.Das Finanzprodukt mit dem Titel "Proshares Bitcoin Strategy ETF" bildet allerdings nicht den Bitcoin selbst ab, sondern Terminkontrakte auf die Kryptowährung.

Euro stabil über 1,16 Dollar

Mit so viel Dynamik konnte der klassische Devisenmarkt nicht aufwarten. Der Euro handelt im US-Handel etwas höher bei 1,1652 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1623 (Dienstag: 1,1655) US-Dollar fest

Der US-Dollar war zuletzt an den Märkten unter Druck geraten. Die erwartete geldpolitische Wende in den Vereinigten Staaten ist offenbar bereits in den Kursen eingepreist. Daher setzte zuletzt eine gewisse Gegenbewegung ein.

Weiterhin sind aber Inflationssorgen und die Reaktion der Geldpolitik dominierende Themen am Devisenmarkt. Die Verbraucherpreise sind im September in der Eurozone auf den höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen. Sie legten laut einer zweiten Schätzung um 3,4 Prozent im Jahresvergleich zu. Die Daten bewegten den Devisenmarkt aber kaum, da eine vorherige Schätzung bestätigt wurde.

Bundesbank-Chef geht überraschend

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat völlig überraschend seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Er habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um seine Entlassung aus dem Amt zum 31. Dezember 2021 gebeten, teilte die Bundesbank mit. Weidmann verlässt nach eigenen Angaben die Bundesbank, an deren Spitze er seit Mai 2011 stand, aus persönlichen Gründen. "Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass mehr als zehn Jahre ein gutes Zeitmaß sind, um ein neues Kapitel aufzuschlagen", so Weidmann in einem Brief an die Mitarbeiter.

"Dass sich Weidmann häufig nicht durchsetzen konnte, könnte bei seinem Rücktritt eine Rolle gespielt haben", kommentierte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. "Eine neue Bundesregierung wird wohl kaum einen Bundesbankpräsidenten berufen, der im EZB-Rat wieder im Gegensatz zur Mehrheitsmeinung steht." Dies mache es "nicht wahrscheinlicher", dass die EZB auf absehbare Zeit aus ihrer sehr expansiven Geldpolitik aussteigen werde, obwohl die Inflationsrisiken zuletzt deutlich gestiegen seien. Deutliche Reaktionen am Devisenmarkt auf die Ankündigung gab es nicht.

Ölpreise halten inne

Ein Anstieg der Ölreserven in den USA hat den Höhenflug der Ölpreise ausgebremst. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent drehte zwischenzeitlich ins Minus und stand im späten Geschäft nur noch leicht im Plus. Die US Leichtölsorte WTI gab ebenso leicht nach. Gestern Abend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der US-Lagerbestände an Rohöl um 3,29 Millionen Barrel verzeichnet hatte.

Delivery Hero profitiert von Deliveroo

Im DAX reagierte die Aktie von Delivery Hero auf gute Zahlen des Konkurrenten Deliveroo. Eine sprunghaft angestiegene Nachfrage stimmt den britischen Lebensmittellieferanten zuversichtlicher. Das Unternehmen erwartet 2021 einen Anstieg des sogenannten Bruttotransaktionswertes (GTV), des Wertes der ausgeführten bestätigten Aufträge, um 60 bis 70 Prozent statt um 50 bis 60 Prozent. Im dritten Quartal stieg der GTV um 54 Prozent auf 1,59 Milliarden Pfund, die Zahl der Bestellungen legte um 64 Prozent auf 74,6 Millionen zu.

BMW reduziert CO2-Emissionen

Ab 2025 will BMW nahezu CO2-frei hergestellten Stahl des schwedischen Startups H2 Green Steel beziehen. Eine Vereinbarung dazu sei mit dem Unternehmen getroffen worden, das bei der Stahlproduktion Wasserstoff und erneuerbaren Strom einsetzt und so die CO2-Emissionen um bis zu 95 Prozent reduziere. Damit sollen die CO2-Emissionen in der Stahllieferkette bis 2030 um rund zwei Millionen Tonnen gesenkt werden, hieß es von BMW-Einkaufsvorstand Andreas Wendt. Im Frühjahr hatte Daimler bekannt gegeben, sich mit einem einstelligen Millionenbetrag an H2 Green Steel zu beteiligen.

Sartorius weiter gut im Geschäft

Beim DAX-Neuling Sartorius laufen die Geschäfte weiterhin auf Hochtouren. Derzeit erlebt der Pharmazulieferer einen Bestellboom seitens der Hersteller von Impfstoffen und Corona-Tests. Der Auftragseingang stieg in den ersten neun Monaten im Jahresvergleich um rund 68 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Euro. Die Umsätze kletterten auf 2,5 Milliarden Euro, das waren währungsbereinigt gut 50 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein um Sondereffekte bereinigter Gewinn von knapp 407 Millionen Euro.

Deutsche Börse verzeichnet regen Handel

Die Deutsche Börse hat im dritten Quartal mehr verdient. Der Konzerngewinn legte bis Ende September binnen Jahresfrist um 32 Prozent auf 300,3 Millionen Euro zu. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten. Die Nettoerlöse erhöhten sich um 18 Prozent auf 837,9 Millionen Euro. Im abgelaufenen Quartal profitierte der Börsenbetreiber unter anderem davon, dass ein unerwarteter Preisanstieg bei Strom und Gas auf den entsprechenden Märkten für Volatilität sorgte. Das habe zu einem höheren Handelsvolumen in Strom- und Gasprodukten geführt, erklärte das Unternehmen.

Lufthansa am MDAX-Ende

Lufthansa-Aktien haben es nach der Kapitalerhöhung weiter schwer. Am Mittwoch büßten sie als schwächster Wert im MDAX über vier Prozent ein. Dass die US-Fluggesellschaft United Airlines im dritten Quartal dank des langsam wieder zunehmenden Reiseverkehrs deutliche Geschäftszuwächse verbucht und insgesamt etwas besser als erwartet abgeschnitten hatte, war kein Treiber. Neues Ungemach droht den Airlines zudem durch hohe Kerosinpreise. Für Luftfahrtgesellschaften sei die Krise längst nicht ausgestanden, sagte ein Händler.

Das Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg hat derweil die Übernahme von Vermögenswerten der insolventen Fluglinie Air Berlin durch Easyjet und Lufthansa bestätigt. Die polnische Fluggesellschaft Polskie Linie Lotnicze (LOT) hatte gegen den Erwerb der Flugzeuge und insbesondere der Zeitslots an mehreren Flughäfen geklagt, wie das Gericht am Mittwoch erklärte. Die entsprechenden Entscheidungen der europäischen Kommission seien jedoch nicht zu beanstanden (Az. T-240/18 und T-296/18).

Aroundtown will TLG Immobilien von der Börse nehmen

Der Immobilienkonzern Aroundtown will seine deutsche Tochter TLG Immobilien von der Börse nehmen. Dazu wolle Aroundtown den restlichen Aktionären anbieten, ihr TLG-Anteile zum Stückpreis von 31,67 Euro übernehmen, teilten beide Unternehmen am Mittwochabend in Luxemburg und Berlin mit. Aroundtown hält knapp 80 Prozent der TLG-Aktien. Inzwischen befänden sich aber nur noch rund vier Prozent der Aktien im Streubesitz, schrieb TLG. Daher sei der Abschied von der Börse im Interesse des Unternehmens. Aus diesem Grund habe TLG jetzt mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit Aroundtown eine Delisting-Vereinbarung abgeschlossen.

Rio Tinto will umweltfreundlicher werden

Der australische Bergbaukonzern will seine Kohlenstoffemissionen bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts halbieren und dafür rund 7,5 Milliarden Dollar investieren. Bislang lag das Emissionsziel bei etwa einem Drittel des neuen Richtwerts. Die Vorgabe gelte für direkte sowie indirekte Emissionen. Rio Tinto will den Emissionsplan für die sogenannten Scope-3-Emissionen seiner Kunden in der Stahlproduktion allerdings nicht ändern: Sie sollen bis 2030 weiterhin um 30 Prozent gesenkt werden.

Nestlé wächst dank Kaffee und Tiernahrung

Kaffee, vegetarische Produkte und Haustiernahrung sind die Umsatzrreiber beim Schweizer Lebensmittelkonzern. 2021 will Nestlé aus eigener Kraft um sechs bis sieben Prozent zulegen. Im abgelaufenen Quartal erreichte der Konzern ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft von 7,6 Prozent. Wechselkurse sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen bremsten. Insgesamt wuchs der Umsatz um 2,2 Prozent auf 63,3 Milliarden Franken. Der Konzern schnitt damit besser ab als von Experten erwartet.

Netflix mit mehr Kunden

Dank Serienhits wie "Money Heist", "Sex Education" und "Squid Game" hat der Streaming-Marktführer Netflix im Sommer wieder ein verstärktes Nutzerwachstum verbucht. Im dritten Quartal legte die weltweite Anzahl der Abonnenten um 4,4 Millionen auf knapp 214 Millionen zu. Damit übertraf Netflix die eigene Prognose von 3,5 Millionen neuen Kunden klar und lag auch über den Erwartungen der meisten Experten. Der Nettogewinn stieg in den drei Monaten bis Ende September um über 80 Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar. Die Erlöse wuchsen um 16 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar.

KWS Saat denkt an die Aktionäre

Der Saatguthersteller will mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Der Gewinn sei im Geschäftsjahr 2020/21 um 16,2 Prozent auf 110,6 Millionen Euro geklettert, teilte KWS mit. Der Umsatz sei auf vergleichbarer Basis um 8,8 Prozent gestiegen. Die Dividende soll 0,80 Euro je Aktie betragen, nach 0,70 Euro je Anteilsschein ein Jahr zuvor. Für das Geschäftsjahr 2021/22 geht KWS von einer steigenden Nachfrage nach Saatgut aus und rechne daher mit einem Umsatzwachstum zwischen fünf und sieben Prozent.

Versace-Chef geht zu Burberry

Der britische Luxus-Modekonzern Burberry hat beim italienischen Rivalen Versace Firmenchef Jonathan Akeroyd abgeworben. Akeroyd soll ab April 2022 Marco Gobetti im Amt folgen, der wiederum nach Italien zurückgeht und den Luxusgüterkonzern Ferragamo führen wird. Gobetti verlässt Burberry bereits Ende des Jahres, wie der Modekonzern mitteilte. Übergangsweise wird Aufsichtsratschef Gerry Murphy Burberry leiten.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 20. Oktober 2021 um 07:35 Uhr in der Börse.