US-Notenbanchef Jerome Powell
Marktbericht

Märkte drehen ins Minus Zinsängste holen die Wall Street ein

Stand: 21.04.2022 22:32 Uhr

Nach robustem Start haben neue Zinsängste die US-Märkte wieder eingeholt. Notenbankchef Powell beendete die Börsenparty, indem er eine Erhöhung um 50 Basispunkte in den Raum stellte.

Nach verheißungsvollem Handelsbeginn haben die großen US-Aktienindizes ihre Anfangsgewinne im Verlauf abgegeben und sind deutlich ins Minus gedreht. Der Leitindex Dow Jones gab am Ende 1,05 Prozent nach auf 34.792 Zähler, der marktbreite S&P-500-Index 1,48 Prozent auf 4393 Punkte.

Höher fielen die Verluste an der besonders zinssensiblen Technologiebörse Nasdaq aus, die um 2,07 Prozent absackte auf 13.174 Punkte. Zum Handelsstart hatte das Plus noch bei rund 2,0 Prozent gelegen, das Tageshoch bei 13.710 Punkten. Ähnlich der Auswahlindex Nasdaq 100, der bei 13.720 Punkten schloss und um 1,98 Prozent nachgab. Das Tageshoch lag bei 14.277 Zählern.

"Hauptschuldiger" an der dramatischen Trendwende war Notenbankchef Jerome Powell, der das aussprach, was viele schon lange befürchten. Denn zur Bekämpfung der hohen Inflationsrate wird die US-Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung Anfang Mai eine Erhöhung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte erwägen. Über einen großen Zinsschritt wurde am Markt jüngst immer wieder spekuliert, wobei Powells jüngste Rhetorik keinen Zweifel an der Entschlossenheit der Fed aufkommen ließ, die viel zu hohe Inflation energisch einzudämmen.

Der Notenbankchef äußerte sich heute auf einer Veranstaltung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. Es sei angesichts der Inflation und der Erhöhung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte im März "angemessen, ein bisschen schneller vorzugehen". Das Ziel sei es, die Werkzeuge der Zentralbank so einzusetzen, dass sich Angebot und Nachfrage wieder anpassten und die Inflation zurückgehe. Die Konjunktur solle sich in einer Weise abkühlen, die nicht einer "Rezession" entspreche, sagte Powell. "Das ist unser Ziel".

Im Mittelpunkt der US-Sitzung stand zunächst aber das positiv aufgenommene Zahlenwerk des E-Autobauers Tesla, dass das Netflix-Desaster vom Dienstag in den Hintergrund drängte.

Die Wachstumszahlen von Tesla stellten die Quartalsberichte anderer Unternehmen in den Schatten, schrieb Analyst Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management. Er fand dies um so bemerkenswerter, als die Geschäftszahlen bislang die Erwartungen weitgehend übertroffen hätten. Tesla-Papiere stiegen im frühen Geschäft an der Nasdaq um über zehn Prozent, fielen dann aber mit dem Gesamtmarkt zurück. Am Ende stand aber immer noch ein Tagesgewinn von 3,23 Prozent auf 1008 Dollar.

Unaufgeregt reagierten die Anleger auf die Ankündigung von Tesla-Chef Elon Musk, er könne für eine Kaufsumme von 46 Milliarden Dollar für den Kurznachrichtendienst Twitter garantieren. Die Twitter-Aktie reagierte mit leichten Gewinnen von 0,77 Prozent, sie steht mit gut 47 Dollar aber weiter weit unterhalb des Angebotspreises von 54,20 Dollar. Der Markt bezweifelt also, dass Musk mit seinem Vorhaben Erfolg haben könnte. Twitter wehrt sich zudem, so dass es für Musk noch teurer werden dürfte.

Deutlich bergauf ging es gegen den Trend für die Papiere von American Airlines. Die Fluggesellschaft stellte dank guter Buchungsaussichten für das laufende Quartal eine Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht. Der Ausblick trieb auch europäische Airline-Aktien, Lufthansa stiegen um fast fünf Prozent.

Die nach Ostern begonnene Erholung des heimischen Aktienmarktes hat sich auch heute fortgesetzt. Mjt einer robust startenden Wall Street im Rücken rückte der DAX am Ende um 0,98 Prozent vor auf 14.502 Punkte und schloss damit so hoch wie seit gut zwei Wochen nicht mehr. In der Spitze hatte der Index sogar rund 1,5 Prozent zugelegt und dabei im Tageshoch bei 15.598 Punkten notiert. Das Spitzenniveau konnte aber nicht ganz behauptet werden.

Trotzdem übersprang der Index wieder die Marke von 14.500 Punkten. Laut Analysten könnte der Leitindex damit den zu Jahresanfang begonnenen Abwärtstrend nach oben verlassen haben. "Ein Trendbruch käme einem echten charttechnischen Befreiungsschlag gleich", schrieben die Analysten der Bank HSBC.

Risiken wie der fortlaufende Ukraine-Krieg mit seinen unberechenbaren Folgen, aber auch neue Zinssorgen in Europa haben die Anleger zumindest heute nicht geschreckt. Nachbörslich folgte der DAX der schwachen New Yorker Börse und sackte auf unter 15.400 Punkte ab.

Update Wirtschaft vom 21.04.2022

tagesschau24 09:00 Uhr

Europäische Staatsanleihen flogen in Anbetracht der nahenden Zinswende weiter aus den Depots. Dies brachte die Rendite der zehnjährigen Bundestitel mit 0,935 Prozent auf ein neues Sieben-Jahres-Hoch. Auch in den USA ziehen die Renditen für zehnjährige Staatstitel ebenfalls an auf 2,90 Prozent. Die Marke von 3,0 Prozent rückt damit näher.

Mehr und mehr rückt die beginnende Berichtssaison für das Auftaktquartal 2022 in den Fokus der Anleger. So standen heute die DAX-Mitglieder Continental und Tagessieger Sartorius mit Ergebnissen im Blick. Triebwerksbauer MTU war nach guten Nachrichten aus der Luftfahrtbranche ebenfalls gefragt. Corona-Profiteure wie die Essenslieferanten oder der Online-Händler Zalando wurden hingen verkauft.

Traditionell beginnt die Berichtssaison aber mit Vorlauf in den USA, wo bereits einige Dow-Schwergewichte wie zuletzt Johnson & Johnson oder der Versicherer Travelers ihre Bücher schon geöffnet haben.

Für Stefan Breintner, Finanzmarktexperte beim Vermögensverwalter DJE, bleibt der Aktienmarkt gerade in Zeiten wie diesen attraktiv: "Bei den aktuellen, sehr tiefen Realzinsen und den anhaltend hohen Inflationsraten bleiben Sachwerte wie Aktien die beste Anlagealternative." Der Fokus liege dabei laut Breintner auf Unternehmen mit hoher Preissetzungsmacht und damit stabilen oder im Idealfall steigenden Margen.

Wie sich die Unternehmen derzeit schlagen, zeigt die aktuelle Berichtssaison, die immer geeignet ist, frische Impulse zu setzen. Dabei habe die Ausgangssituation für einen hohen Grad an Pessimismus gesorgt, der nun wieder ausgepreist werde, meint Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect. Anders ausgedrückt: Die niedrigen Erwartungen machen positive Überraschungen wahrscheinlicher. Bislang fallen die Ergebnisse insgesamt ansprechend aus und sind daher eine Stütze für den Aktienmarkt.

Der Euro hat seine Kursgewinne aus dem europäischen Vormittagshandel nicht gehalten. Signale der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Zinserhöhung im Juli hatten die Gemeinschaftswährung noch über 1,09 US-Dollar getrieben. Im New Yorker Handel wurden für einen Euro zuletzt mit 1,0842 Dollar weniger bezahlt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0887 (Mittwoch: 1,0830) Dollar festgesetzt.

Die Äußerungen von Fed-Chef Powell, der eine Zinserhöhung von 50 Basispunkten für die nächste Zinssitzung am 4. Mai in den Raum stellte, stützten den Greenback und beendeten vorerst das Zwischenhoch des Euro.

In der Eurozone könnte allerdings eine erste Zinserhöhung im Kampf gegen die hohe Inflation früher als bisher gedacht erfolgen. Aus den Reihen der EZB kommen zahlreiche Signale für einen Zinsschritt im Sommer. "Ich sehe keinen Grund, warum wir unser Programm zum Kauf von Vermögenswerten nicht im Juli auslaufen lassen sollten", sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Aus heutiger Sicht sei dann auch eine Zinserhöhung im Juli möglich. Andere Ratsmitglieder äußerten sich ähnlich

In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe derweil leicht gesunken. In der vergangenen Woche sei die Zahl der wöchentlichen Erstanträge um 2000 auf 184.000 gefallen, teilte das Arbeitsministerium in Washington mit. Das Niveau der Hilfsanträge bleibt damit im längerfristigen Vergleich sehr niedrig. Auf den Devisenmarkt hatten die Zahlen nur geringen Einfluss.

Der Arbeitsmarkt in den USA befindet sich nach Ansicht von Zentralbankchef Jerome Powell in einer Phase der Überhitzung. Es gebe aktuell einen "sehr, sehr guten Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer" mit guter Bezahlung, insgesamt sei die "erhitzte" Lage aber "nicht nachhaltig", sagte Powell bei einer Veranstaltung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. "Es ist zu heiß", sagte er weiter. Deswegen sei ein Einschreiten der Zentralbank gefordert.

Die Ölpreise legen unterdessen zu: Marktbeobachter verwiesen auf nachlassende Nachfragesorgen, die für Auftrieb bei den Notierungen am Ölmarkt sorgen. Jüngste Maßnahmen in China zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden etwas zurückgefahren. Außerdem seien die Preise durch sinkende Lagerbestände in den USA gestützt worden.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet derzeit gut 108 US-Dollar, ein Plus von 1,3 Prozent. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) steigt um 1,2 Prozent auf gut 104 Dollar.

Der Autozulieferer Continental kippt angesichts des Kostenanstiegs durch den Krieg in der Ukraine seine Gewinnprognose. "Die negativen Auswirkungen der Kostensteigerungen für wichtige Zulieferungen, insbesondere für ölbasierte Rohstoffe sowie im Energiebereich und der Logistik für Tires und ContiTech, verstärken sich erheblich", teilte der DAX-Konzern mit. Die bereinigte Ebit-Marge werde voraussichtlich zwischen 4,7 und 5,7 Prozent liegen. Hier war der Konzern Anfang März noch von einer Rendite zwischen 5,5 und 6,5 Prozent ausgegangen. Da die Korrektur geringer als befürchtet ausfiel, griffen Anleger aber zu.

Sartorius ist mit überraschend starken Zuwächsen ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal erzielte der Pharma- und Laborausrüster aus dem DAX einen Umsatz von gut einer Milliarde Euro und damit fast 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) legte um knapp ein Drittel auf 349 Millionen Euro zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 206 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Ex-Volkswagen-Chef Martin Winterkorn muss sich im Dieselskandal möglicherweise doch vor Gericht wegen möglicher Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz verantworten. Das Oberlandesgericht Braunschweig entschied, dass das Landgericht das Verfahren gegen den 74-Jährigen womöglich zu Unrecht nicht wieder aufnehmen wolle. Es wies das Gericht an, erneut über den Antrag der Staatsanwaltschaft zu entscheiden.

Der Betrugsprozess gegen vier frühere Führungskräfte von Volkswagen vor dem Landgericht kommt derweil seit Monaten nur schleppend voran, weil Zeugen meist von ihrem Recht zur Aussageverweigerung Gebrauch machen. Außerdem mussten wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Verhandlungstermine abgesagt werden. Bisher ist unklar, ob der in dem Skandal zurückgetretene Winterkorn vor dem Gericht erscheinen muss.

Daneben läuft seit 2018 ein Prozess, bei dem es um Forderungen meist institutioneller Anleger in Milliardenhöhe geht. Sie werfen Volkswagen vor, die Informationen über den Abgasskandal lange geheim gehalten zu haben und ihnen dadurch einen Wertverlust ihrer Aktien eingebrockt zu haben. Der Dieselskandal hat Volkswagen bisher 32 Milliarden Euro an Schadenersatz gekostet.

Der Großhandelskonzern Metro hebt seine Prognosen an. Gründe seien die steigende Inflation und die besser als erwartete Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Nun werde für das Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von neun bis 15 statt bislang drei bis sieben Prozent erwartet. Das Ergebnis (Ebitda) solle leicht bis moderat steigen, nachdem bislang Zahlen auf dem Vorjahresniveau vorhergesagt worden seien.

Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal habe der Umsatz währungsbereinigt um 26 Prozent zugelegt. Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) sei von 114 auf 157 Millionen Euro gestiegen.

Der Modekonzern Boss will ab Herbst mit Second-Hand-Verkäufen an den Start gehen. Auf der Plattform "Hugo Boss Pre-Loved" kann ab dem dritten Quartal zunächst in Frankreich gebrauchte Boss-Kleidung angeboten oder gekauft werden. Bis 2025 sollen Deutschland, Großbritannien und die USA folgen. Der Markt für Mode aus zweiter Hand ist schnell wachsend mit einem aktuellen Volumen von 30 bis 40 Milliarden Dollar, wie Boss mitteilte.

Die starke Nachfrage nach Industriemetallen wie Kupfer und hohe Schwefelsäurepreise stimmen Aurubis noch optimistischer. Der MDAX-Konzern peilt für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr laut einer Mitteilung vom Donnerstag nun einen operativen Vorsteuergewinn von 500 bis 600 Millionen Euro an. Seit der letzten Prognoseerhöhung standen 400 bis 500 Millionen im Plan. Die Aktien erreichten zwischenzeitlich mit einem Kurssprung ein Rekordhoch von fast 120 Euro.

Der niedersächsische Stahlkonzern Salzgitter schraubt nach einem Gewinnsprung im ersten Quartal seine Jahresziele nach oben. Für das Gesamtjahr werde nun ein Vorsteuergewinn zwischen 750 und 900 Millionen Euro erwartet, teilt der Konzern am Abend nach Börsenschluss mit. Erst Mitte März hatte Salzgitter-Chef Gunnar Groebler vor den Risiken des Ukraine-Krieges gewarnt und die Anfang Februar - und damit vor dem Einmarsch Russlands in der Ukraine - ausgegebene Prognose eines Vorsteuergewinns von 600 bis 750 Millionen Euro bekräftigt.

Allerdings stellte das Management bei dem neuen Ausblick klar, dass die Rohstoff- und Energiekosten sowie die Stahlpreise auf dem bisherigen Niveau bleiben müssten. Zudem müsse für die Produktion Erdgas weiter uneingeschränkten verfügbar sein. In den ersten drei Monaten diesen Jahres vervierfachte der Konzern seinen Vorsteuergewinn auf 465 (Vorjahreszeitraum: 117) Millionen Euro und übertraf damit nach eigenen Angaben die aktuellen Markterwartungen spürbar.

Der Veranstalter CTS Eventim soll gemeinsam mit Partnern Ticket-Software und verbundene Dienstleistungen für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024 liefern. Das Konsortium aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit der französischen Fnac Darty Gruppe namens France Billet und Orange Business Service habe einen entsprechenden Vertrag unterschrieben, teilten die Münchener am Abend mit.

Aus dem Vorhaben erwartet der Vorstand von CTS Eventim einen Umsatz in zweistelliger Millionenhöhe. Die Aktien des Ticketverkäufers reagierten nach Bekanntwerden der Nachricht im nachbörslichen Handel leicht positiv.

Trotz angespannter Lieferketten und der anziehenden Inflation ist der Elektrotechnikkonzern ABB gut in das laufende Jahr gestartet. Der Gewinn des Schweizer Konzerns kletterte dank Volumensteigerungen und Preiserhöhungen im ersten Quartal um ein Fünftel auf 604 Millionen Dollar. Der Umsatz des Siemens-Rivalen stieg auf vergleichbarer Basis um sieben Prozent auf 6,97 Milliarden Dollar.

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat im ersten Quartal vor allem dank Preissteigerungen deutlich mehr Geschäft gemacht als erwartet. Der Umsatz kletterte im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent auf umgerechnet 21,6 Milliarden Euro. Das war den Angaben zufolge ein Wachstum aus eigener Kraft von 7,6 Prozent. Vor allem die um 5,2 Prozent erhöhten Verkaufspreise des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns gaben Schub, das Mengenwachstum lag bei 2,4 Prozent. Konzernchef Mark Schneider verwies auf eine scharf anziehende Kosteninflation, die unter anderem weitere Preiserhöhungen in diesem Jahr nötig mache.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA eröffnet mit der Vergabe von Aufträgen an sechs Satellitenprojekte das Rennen um die Weltraumkommunikation der nächsten Generation. Die Unternehmen, zu denen unter anderem das Starlink-Netzwerk von SpaceX und das Projekt Kuiper von Amazon zählen, sollen insgesamt 278,5 Millionen Dollar erhalten, um ihre Dienste bis 2025 in der Erdumlaufbahn zu demonstrieren. Vor allem zwischen dem Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk, Amazon und Telesat herrscht ein harter Wettbewerb um die Bereitstellung von Breitband-Internet aus dem Weltraum.

Die US-Fluggesellschaft United Airlines ist mit tiefroten Zahlen ins Geschäftsjahr gestartet, rechnet jedoch mit einem starken Comeback. So geht United zum Sommer hin von einer starken Erholung des Geschäfts aus. Das reicht, um die Aktie an der Nasdaq deutlich um gut sieben Prozent anzutreiben.

Im ersten Quartal fiel unter dem Strich ein Verlust von 1,4 Milliarden Dollar an. Wie die gesamte Branche litt die Airline darunter, dass die Corona-Krise den Flugverkehr ausbremste. Die Erlöse fielen mit 7,6 Milliarden Dollar zwar mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahreszeitraum. Sie lagen aber immer noch 21 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019, also vor der Pandemie.

Dieses Thema im Programm: Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 21. April 2022 um 09:00 Uhr.