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Druck aus China Bitcoin stürzt unter 40.000 Dollar

Stand: 19.05.2021 14:18 Uhr

Aufregende Tage für die Bitcoin-Gemeinde: Seit dem Tesla-Schock in der vergangenen Woche kommt die wichtigste Kryptowährung nicht mehr zur Ruhe. Jetzt sorgt eine Warnung aus China für einen Kurssturz.

Die wichtigste und bekannteste Kryptowährung steht zur Wochenmitte unter starkem Druck. Prozentual zweistellige Verluste ließen den Bitcoin am Mittwoch unter die Marke von 40.000 Dollar fallen. Erstmals seit mehr als drei Monaten stürzte die Digitalwährung sogar auf Notierungen unter 39.000 Dollar. Damit notiert der Bitcoin rund 40 Prozent unter dem Mitte April erreichten Jahreshoch von 64.895 Dollar.

Diesmal war der Auslöser die Warnung dreier staatlicher chinesischer Banken- und Fintech-Verbände, mit Kryptowährungen zu spekulieren. Die Finanzinstitute wurden dazu aufgerufen, Kryptowährungen als Zahlungsmittel weder zu akzeptieren, noch zu benutzen. Deren Kursschwankungen und die Spekulation gefährdeten insgesamt die Sicherheit der Güterversorgung, warnten die Bankenverbände.

"Offene Flanke" getroffen

Staatlich veranlasste Beschränkungen gelten als offene Flanke digitaler Währungen, auf die der Markt stets heftig reagiert. Auch weitere bekannte Kryptowährungen wie Ether oder Dogecoin gerieten unter Druck.

In der vergangenen Woche waren die wichtigsten Kryptowährungen schon ähnlich stark abgestürzt, als Tesla-Chef Elon Musk die Praxis des E-Autobauers, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, aufgekündigt hatte. Musks anschließende Tweets ließen den Markt darüber spekulieren, ob Tesla seine Bestände an der Digitalwährung abgebaut haben könnte.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 14. Mai 2021 um 07:48 Uhr.