Falsche Dollarscheine

US-Notenbank setzt ultralockere Geldpolitik fort Der Kurswechsel bleibt aus

Stand: 18.09.2013 20:19 Uhr

Die US-Notenbank setzt ihre milliardenschweren Anleihekäufe vorerst unvermindert fort. Die Zentralbanker um Fed-Chef Ben Bernanke entschieden, den Umfang der monatlichen Ankäufe von Staatsanleihen und Immobilienpapieren bei 85 Milliarden Dollar zu belassen.

Ökonomen hatten damit gerechnet, dass die Fed die Konjunkturhilfen auf 75 Milliarden Dollar pro Monat stutzen würde. Die Aktienmärkte in New York reagierten mit deutlichen Kursgewinnen, der Dollar verlor zum Euro an Wert.

US-Notenbank hält an Anleihe-Aufkäufen fest
R. Büllmann, BR Washington
18.09.2013 20:37 Uhr

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Die Fed hält die Wirtschaft offenbar für noch nicht robust genug, um ohne Geldspritzen in der bisherigen Dosis auskommen zu können. Am ultra-niedrigen Leitzins von null bis 0,25 Prozent will die Notenbank aber noch mindestens solange festhalten, wie die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent verharrt. Im August lag sie bei 7,3 Prozent. Nach Ansicht von zwölf der 17 Fed-Notenbanker ist 2015 der richtige Zeitpunkt, um die Zinszügel wieder anzuziehen.

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