Rekordzahlen bei BASF, RWE und Henkel Aufschwung lässt deutsche Firmen glänzen

Stand: 24.02.2011 17:23 Uhr

Drei deutsche Konzerne haben die Wirtschaftskrise nicht nur überwunden, sondern mit dem Aufschwung Rekordergebnisse eingefahren. RWE, Henkel und BASF legten glänzende Zahlen vor.

BASF macht Einbruch wett

BASF-Gelände in Ludwigshafen
galerie

BASF-Gelände am Firmensitz in Ludwigshafen

BASF, größter Chemiekonzern der Welt, steigerte nach eigenen Angaben 2010 die Erlöse um 26 Prozent auf den Rekordwert von 63,9 Milliarden Euro. Damit machte das Unternehmen den Rückgang im Krisenjahr 2009 mehr als wett. Unter dem Strich erzielte der DAX-Konzern 2010 einen Gewinn von 4,6 Milliarden Euro, nach 1,4 Milliarden Euro im Krisenjahr 2009. In diesem Jahr sollen demnach in Deutschland 800 neue Stellen entstehen, 500 davon am Hauptsitz in Ludwigshafen, wie Vorstandschef Jürgen Hambrecht sagte.

Das Jahr 2011 habe stark begonnen, Sorgen bereite allerdings die Krise in Libyen, wo die für Öl und Gas zuständige Konzerntochter Wintershall die Arbeit weitgehend einstellen musste.

Lesen Sie mehr bei boerse.ARD.de.

RWE erwartet schlechtere Geschäfte

Slogan des Energiekonzerns RWE
galerie

Blick auf die Konzernzentrale von RWE in Essen

RWE konnte 2010 sowohl den Umsatz mit einem Plus von zwölf Prozent auf 53,3 Milliarden Euro als auch das Betriebsergebnis mit einem Zuwachs von 8 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro auf neue Höhen schrauben. Nachdem Deutschlands zweitgrößter Energieversorger damit 2010 zum besten Geschäftsjahr seiner Geschichte machte, sieht RWE sich für die nächsten drei Jahre von steigenden Kosten ausgebremst. "Das sehr gute Ergebnis 2010 werden wir im laufenden Jahr nicht halten können", sagte Vorstandschef Jürgen Großmann bei der Bilanzvorlage in Essen.

Lesen Sie mehr bei boerse.ARD.de.

Henkel plant Preiserhöhungen

Logo der Firma Henkel in Düsseldorf
galerie

Logo der Firma Henkel über dem Konzernsitz in Düsseldorf

Henkel erzielte nach dem Krisenjahr 2009 ein Rekordergebnis: Unter dem Strich blieb dem Konzern 2010 nach eigenen Angaben ein Gewinn von 1,14 Milliarden Euro. Das war ein Plus von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz stieg um 11,2 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro. "Es war das beste Jahr in der Henkel-Geschichte", sagte Vorstandschef Kasper Rorsted. Für Henkel-Kunden wird es allerdings teurer: "An Preiserhöhungen geht kein Weg vorbei", sagte Rorsted. Dies gelte für alle Unternehmenssparten. Grund seien weiter kräftig steigende Rohstoffpreise.

Lesen Sie mehr bei boerse.ARD.de.

Darstellung: