Arbeitslosenzahlen

Mai-Zahlen der Arbeitsagentur Weniger als drei Millionen sind ohne Job

Stand: 29.05.2013 10:44 Uhr

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai erstmals seit fünf Monaten wieder unter die Drei-Millionen-Marke gerutscht. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierte in dem Monat bundesweit 2,937 Millionen Arbeitslose. Das sind rund 83.000 Arbeitslose weniger als im April, aber 82.000 mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote ging im Monatsvergleich um 0,3 Punkte auf 6,8 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte sie 6,7 Prozent betragen.

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Die Arbeitsmarktzahlen im Mai 2013

Schwache Frühjahrsbelebung

BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise räumte ein, dass die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr schwächer ausgefallen sei als in den Vorjahren. "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt weiterhin in einer guten Grundverfassung und entwickelt sich solide in dem schwierigen konjunkturellen Umfeld", sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise.

Das schwierige wirtschaftliche Umfeld zeigten sich auch in der saisonbereinigten Arbeitslosenzahl: Sie stieg im Mai im Vergleich zum Vormonat um 21.000 auf 2,963 Millionen. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosigkeit nahm dabei ausschließlich im Westen zu, im Osten blieb sie hingegen unverändert.

Der schwachen Konjunktur hatten Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bislang selbst saisonbereinigt getrotzt. Damit ist es nun zumindest vorerst vorbei, die Zahlen legten nicht weiter zu.

Weniger freie Stellen

Der ins Stottern geratene Konjunkturmotor veranlasst immer mehr Unternehmen dazu, geplante Einstellungen erst einmal auf Eis zu legen. Nach Angaben der Bundesagentur sank im Mai das Stellenangebot in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit dem Herbst 2010. Trotzdem gebe es noch immer viele freie Stellen.

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KOMMENTARE

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Bernd1 29.05.2013 • 18:00 Uhr

@ 16:16 von Trecker

Sie schreiben: "Es mag Kritiker geben, aber was ich als Wissenschaftler verlange, ist Objektivität. Und wenn das Ansteigen von Arbeitslosigkeit in der Öffentlichkeit als das Gegenteil verkauft wird, hat das mit Wissenschaft, Ehrlichkeit und Objektivität nichts zu tun." * Was einen wirklichen Wissenschaftler auszeichnet ist, dass er versteht von welchem Ausgangspunkt eine Aussage gesehen wird. Die Arbeistlosigkeit ist gegenüber dem Vormonat gesunken. Das steht in der Überschrift die also richtig ist. Die Arbeistlosigkeit ist gegeüber dem Vorjahreswert gestiegen. Das steht im Text der Meldung. Wieso bezweiflen Sie da also die Ehrlichkeit und Objektivität?