Drohne "Prime Air" von Amazon | Bildquelle: AFP

Neuer Service soll starten Amazon will bald per Drohne liefern

Stand: 06.06.2019 11:18 Uhr

Paketlieferung aus der Luft? Dieses Ziel verfolgen die großen Tech-Konzerne - mit wachsendem Erfolg. Amazon kündigte an, mit seinem "Prime Air"-Service in Kürze zu starten. Google liefert bereits in Australien Pakete per Drohne.

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon hat eine Lieferdrohne vorgeführt, die bereits in einigen Monaten die ersten Pakete zustellen soll. Das vollautomatische und vollelektrische "Prime Air"-Fluggerät solle zunächst testweise kleine Haushaltswaren wie Zahnpasta oder Rasierer liefern, kündigte der Konzern bei einer Tech-Konferenz in Las Vegas an.

Jeff Wilke | Bildquelle: AFP
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Amazon-Manager Jeff Wilke hat die neue Drohne vorgestellt.

Reichweite von 24 Kilometern

Das jetzt vorgeführte Gerät kann gut 24 Kilometer weit fliegen und bis zu 2,3 Kilogramm schwere Pakete innerhalb von 30 Minuten zustellen. Amazon machte keine Angaben dazu, wo der "Prime Air"-Service starten soll. Bisher wurde er in Großbritannien getestet, wo 2016 die erste Lieferung damit erfolgte.

Amazon tüftelt schon seit einigen Jahren an der Drohnentechnik, die der zuständige Manager Jeff Wilke bei dem Event im US-Bundesstaat Nevada nun zum ersten Mal in einer optimierten Version präsentierte. Amazon-Chef Jeff Bezos hatte bereits 2013 einen Prototyp der Lieferdrohne vorgestellt. Ein Kunde hatte dort einen "Fire-TV"-Videostreaming-Stick und eine Tüte Popcorn innerhalb von 13 Minuten nach Abgabe seiner Order erhalten, wie Bezos damals bei Twitter verkündete.

Jeff Wilke, Amazon, stellt neue Lieferdrohne vor (auf Englisch)
06.06.2019

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Google liefert bereits in Australien

Der Google-Mutterkonzern Alphabet ist schon etwas weiter als Amazon. Nach jahrelangen Tests liefert Alphabet seit Anfang April regulär Waren per Drohne aus - allerdings nur in Australien. Das Angebot sei zunächst für entsprechend zugängliche Häuser im Norden der Hauptstadt Canberra verfügbar, so das Tochterunternehmen Wing. Erst kürzlich hatte die Firma die notwendige Genehmigung der zuständige Flugaufsicht erhalten.

Im Testbetrieb lässt Wing in dem Land autonome Drohnen bereits seit 2014 Lebensmittel, kleine Haushaltswaren oder Arzneimittel ausfliegen. Es seien bereits mehr als 3000 Flüge vorgenommen worden, teilte Wing mit. In Kürze will das Unternehmen einen Drohnen-Lieferdienst in Finnland starten. Der Transport per Drohne gilt vor allem in dünn besiedelten Gebieten als vielversprechende, da kosten- und zeitgünstige Möglichkeit, um Pakete in entlegene Gegenden zu bringen. Wing beispielsweise wirft die gut verpackte Ware aus einer geringen Höhe auf das Grundstück. Der Kunde bestätigt den Empfang dann per App.

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