Airbus-Fertigung | Bildquelle: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA-EFE/REX

Bestätigung von Airbus Bis zu 3700 Stellen sind bedroht

Stand: 07.03.2018 16:56 Uhr

Bisher waren es Spekulationen - jetzt hat Airbus bestätigt: Bis zu 3700 Stellen stehen auf der Kippe - viele davon in Deutschland. Einen Hoffnungsschimmer gibt es noch für die Beschäftigten.

Bei dem europäischen Flugzeugbauer Airbus sollen bis zu 3700 Stellen gestrichen oder verlagert werden. Grund seien sinkende Produktionsraten, erklärte der Konzern im französischen Toulouse. Betroffen sind demnach Stellen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien.

Deutsche Werke am stärksten betroffen?

Welche Werke im Einzelnen betroffen sind, teilte Airbus nicht mit. "Wir sind entschlossen, die Folgen für die Belegschaft verantwortlich zu managen", erklärte der Konzern nach einem Treffen mit dem Europäischen Betriebsrat. Den meisten betroffenen Mitarbeitern könnten Stellen in Bereichen angeboten werden, wo die Produktion hochgefahren werde.

Eine Zahl zu den möglichen Verlagerungen wurde nicht genannt. Hintergrund sind Probleme beim Großraumflugzeug A380 und beim Militärtransporter A400M. Ein neuer Plan sehe vom Jahr 2020 an die Fertigung von nur noch sechs Passagierjets vom Typ A380 und acht Militärtransportern A400M pro Jahr vor, teilte Airbus mit.

Stellenstreichungen bei Airbus
tagesschau 20:00 Uhr, 07.03.2018, Claudia Drexel, NDR

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Augsburg und Bremen besonders betroffen

In Deutschland gebe es "besondere Herausforderungen" für die Werke in Bremen und Augsburg, hieß es ergänzend. Gewerkschaftsangaben zufolge sind in Deutschland 1900 Arbeitsplätze in Gefahr. Die deutschen Standorte seien damit von allen europäischen am stärksten betroffen, erklärte die französische Gewerkschaft Force Ouvrière. In Spanien sollen demnach 850 Arbeitsplätze wegfallen.

Verunsicherungen am Airbus Standort Bremen
tagesschau 14:00 Uhr, 08.03.2018, Frido Essen, RB

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Das französische Magazin "Challenges" hatte vergangene Woche berichtet, dass vor allem die Standorte Bremen, Augsburg, das spanische Sevilla und das britische Filton betroffen sein könnten. In den Werken in Hamburg und Stade könnten ebenfalls Stellen wegfallen, französische Werke seien hingegen kaum betroffen.

Probleme nur bei einzelnen Flugzeugtypen

Airbus hatte bereits im Sommer 2016 bekanntgegeben, mangels ausreichender Bestellungen von 2018 an jährlich nur noch zwölf Maschinen des weltgrößtern Passagierjets A380 auszuliefern. Von 2019 an sollten es dann nur noch acht sein. Laut Mitteilung werden im laufenden Jahr 15 Maschinen des Typs A400M gebaut, 2019 dann 11.

Ein Airbus A380 unternimmt einen Testflug während der Paris Air Show in Le Bourget (Archivbild vom 18.06.2015) | Bildquelle: AP
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Ein Sorgenkind von Airbus: Der A380 verkauft sich nicht so gut wie erwartet.

Andere Flugzeuge bei Airbus laufen hingegen gut. Die Maschinen der A320-Baureihe sind Kassenschlager, so dass dort die Produktion deutlich hochgefahren wird. Ähnliches gilt für die zweistrahligen A350-Jets, deren Fertigungsrate hochläuft. Airbus beschäftigt weltweit etwa 129.000 Mitarbeiter. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 67 Milliarden Euro.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 07. März 2018 um 17:00 Uhr.

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