Ein Eurofighter startet auf dem Flughafen in Ämari (Estland).  | Bildquelle: dpa

Airbus und Dassault einig Ein Kampfjet für zwei Länder

Stand: 25.04.2018 13:12 Uhr

Er soll sowohl die Eurofighter der Bundeswehr als auch die französischen Rafale-Maschinen ersetzen: Airbus und Dassault haben sich auf die Zusammenarbeit bei einem deutsch-französischen Kampfjet geeinigt.

Die Flugzeughersteller Airbus und Dassault Aviation haben ein Grundsatzabkommen über die Entwicklung eines deutsch-französischen Kampfflugzeuges vereinbart. Wie die beiden Unternehmen auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin (ILA) bekannt gaben, sollen die Flugzeuge um das Jahr 2040 in Produktion gehen. Sie sollen längerfristig den Eurofighter der Bundeswehr und die Rafale-Maschinen der französischen Luftwaffe ersetzen.

Airbus und Dassault besiegeln Grundsatzabkommen
tagesschau 17:00 Uhr, 25.04.2018, Esther Neumeier, RBB

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"Wir sind bereit"

Airbus und Dassault bündelten ihre Kräfte zur Entwicklung und Produktion des europäischen Kampfflugzeugs der Zukunft, dem "Future Air Combat System", hieß es in einer Erklärung der Unternehmen anlässlich der ILA. "Wir sagen unseren Verteidigungsministerinnen, unseren politisch Verantwortlichen: Wir sind bereit", sagte Dassault-Chef Eric Trappier bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Airbus-Rüstungsvorstand Dirk Hoke.

Zusätzlich zu dem Flugzeug soll das Programm Drohnen sowie Kommunikationsinfrastruktur umfassen. Nun warteten die Unternehmen darauf, dass sich Deutschland und Frankreich auf Details einigten und diese bekannt geben.

Besuch der Verteidigungsministerinnen steht an

Im Gespräch ist das Projekt schon länger: Im Juli vergangenen Jahres hatten sich Deutschland und Frankreich grundsätzlich auf die Entwicklung eines gemeinsamen Kampfjets verständigt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihre französische Kollegin Florence Parly wollen die ILA am Donnerstag gemeinsam besuchen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 25. April 2018 um 13:00 Uhr.

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