"Cash for Clunkers" nur noch bis Montag USA lassen Abwrackprämie auslaufen

Stand: 21.08.2009 12:38 Uhr

Schrottauto mit Werbung für die US-Abwrackprämie
galerie

Das Programm "Cash for Clunkers" kurbelt den US-Neuwagenverkauf an.

Die staatliche Abwrackprämie in den USA läuft rund vier Wochen nach ihrer Einführung am Montag schon wieder aus. Dies verkündete Verkehrsminister Ray LaHood. Er lobte das Programm im Umfang von insgesamt drei Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) als Rettungsanker für die Automobilindustrie. Viele Menschen hätten dank der Prämie wieder Arbeit gefunden. "Jetzt geht es darum, das sehr beliebte Programm geordnet zurückzufahren", sagte LaHood.

Den Ministeriumsangaben zufolge wurden seit dem Start des Programms Ende Juli rund 457.000 Autos dank der staatlichen Prämien von zwischen 3500 und 4500 Dollar (2480 bis 3190 Euro) im Rahmen von "Cash for Clunkers" (Bares für Rostlauben) verkauft. Das Verkehrsministerium rechnet damit, dass die drei Milliarden Dollar aus dem Fördertopf noch komplett für Prämienzahlungen ausgegeben werden.

Milliarden nachgeschossen

Die Verschrottungsprämie wird seit Ende Juli gezahlt. Der zunächst mit einer Milliarde Dollar ausgestattete Fördertopf war innerhalb einer Woche fast aufgebraucht. Anfang August legte der Kongress noch mal zwei Milliarden Dollar nach, um den Absatz kraftstoffsparender Neuwagen weiter anzukurbeln. Anders als in Deutschland ist die Abwrackprämie an den Verbrauch und nicht an das Alter des Altfahrzeugs gekoppelt.

Ziel nicht verfehlt

Der Autobranche hat die Abwrackprämie ein Absatzplus beschert. General Motors hat wegen der Abwrackprämie angekündigt, 1300 Arbeiter wieder einzustellen, um die gestiegene Nachfrage zu befriedigen. Hyundai hat im US-Staat Alabama sogar 3000 Arbeiter ins Werk zurückgeholt. Ob die steigende Nachfrage nach Auslaufen der Subvention anhalten wird, gilt jedoch als fraglich.

Darstellung: