Bonuszahlungen können als Motivation funktionieren, bergen aber auch Gefahren, sagt der Forscher Van Quaquebeke im Interview. Wichtiger ist die Motivation "von innen" - und Führungskräfte, die eine Kultur der Anerkennung prägen.
Kritiker des Mindestlohns warnen vor negativen Folgen für die Wirtschaft. Einer aktuellen Studie zufolge ist er alles andere als ein Jobkiller. Manche Branchen sind demnach sogar produktiver geworden.
Auch in den USA wächst die Macht einzelner Konzerne. Monopole aufzubrechen, hat lange Tradition in den Vereinigten Staaten. Doch für die Politik ist es nicht leicht, mehr Wettbewerb zu schaffen - etwa auf dem Ölmarkt. Von Katrin Brand.
Das Bundeskartellamt geht dem Verdacht nach, dass Apple im Umgang mit Nutzerdaten von Apps den Wettbewerb behindert. Möglicherweise habe der Konzern für Konkurrenten strengere Regeln als für die eigenen Angebote.
Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen deutsche Unternehmen bei der Digitalisierung zulegen. Die schnellere Umstellung von Produktion und Verfahren verspricht aber auch wichtige Klima-Effekte - so das Ergebnis einer Studie.
Facebook wird sich in den USA wegen mutmaßlich unfairen Wettbewerbs vor Gericht verantworten müssen. Die Verbraucherschutzbehörde und 48 Bundesstaaten gehen per Klage gegen das soziale Netzwerk vor.
Beim Urlaub im europäischen Ausland unbeschwert telefonieren und surfen - seit Jahren ist in der EU die Abschaffung der Roaming-Gebühren geplant. Nächsten Juni soll es endlich so weit sein. Aber wohl doch mit Einschränkungen: 90 Tage sollen reichen.
Verstößt Google gegen Wettbewerbsrecht? Ja, meint die EU-Kommission, etwa indem der Konzern bei der Suche eigene Angebote bevorzuge. Doch das sieht Google explizit anders - und ein Ende des seit Jahren andauernden Streits ist nicht in Sicht. Von Kai Küstner.
Die EU-Kommission hat eine Kartellstrafe in Höhe von 1,47 Milliarden Euro gegen sieben Technikkonzerne wegen illegaler Preisabsprachen bei TV-Röhren verhängt. Betroffen sind unter anderem Philips, Panasonic und LG. Sie hatten über Jahre hinweg Preise abgesprochen und so die Verbraucher abgezockt.
Fast zehn Jahre lang haben namhafte Bildschirm-Hersteller wie Samsung und Philips illegale Preisabsprachen getroffen und sich Märkte und Kunden aufgeteilt. Die EU-Kommission hat deshalb Rekordstrafen von insgesamt 1,47 Milliarden Euro verhängt. Mit 313 Millionen Euro muss Philips am meisten zahlen.
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