Kaum noch Nothilfe, immer weniger Elektrizität und Trinkwasser: Nach UN-Einschätzung droht dem Jemen der völlige Kollaps. Auch, weil die Kämpfe unerbittlich anhalten - und vor dem kulturellen Erbe nicht haltmachen. Von J. Stryjak.
Noch nie waren so viele Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg und Gewalt: Nach dem jüngsten Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks stieg die Zahl der Flüchtlinge auf 82,4 Millionen. Mehr als zwei Drittel kamen aus nur fünf Ländern. Von A. Passenheim.
Kenia droht damit, die großen Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma zu schließen, in denen eine halbe Million Menschen gestrandet sind. Die Regierung in Nairobi hat den UN ein Ultimatum gestellt. Was bezweckt sie damit? Von S. Krebs.
Flüchtlingsboote werden abgedrängt, Menschen an Europas Grenzen gewaltsam zurückgewiesen: Hilfsorganisationen berichten immer wieder über solche Vorfälle. Das UN-Flüchtlingshilfswerk fordert nun Aufklärung.
Die Zahl der Flüchtlinge weltweit ist laut Vereinten Nationen so hoch nie zuvor. Die Corona-Pandemie mit ihren vielen geschlossenen Grenzen verschärfte die Situation von Zwangsvertriebenen und Staatenlosen zusätzlich.
Die Militäroffensive in der äthiopischen Region Tigray hat für die Bevölkerung verheerende Konsequenzen: Die Vereinten Nationen berichten von Zehntausenden Flüchtlingen. Doch Ministerpräsident Abiy will weiter kämpfen.
Noch nie hat es weltweit mehr Flüchtlinge gegeben als im vergangenen Jahr: Laut den Vereinten Nationen mussten fast 80 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Die Corona-Krise dürfte die Lage weiter verschärfen. Von Dietrich Karl Mäurer.
Sie gelten als schutzbedürftig, haben aber kaum eine Chance, von einem Land aufgenommen zu werden. Für solche Flüchtlinge gibt es ein eigenes Programm der UN. Deutschland wird sich auch 2020 beteiligen.
Nach Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks ist der beschwerliche Weg zum Mittelmeer für afrikanische Migranten deutlich gefährlicher als die Überfahrt nach Europa. Dabei gebe es mindestens doppelt so viele Tote.
Zwischen Libyen und Italien kommt fast jeder sechste Migrant ums Leben. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR richtet einen dringenden Appell an alle europäische Staaten. Von Jörg Seisselberg.
Ungarns Regierung verbreitet falsche Behauptungen über die EU: Brüssel rüste Flüchtlinge mit anonymen Bankkarten aus. Dazu präsentiert der Regierungssprecher ein manipuliertes Bild. Von Patrick Gensing und Srdjan Govedarica.
Die weltweite Zahl der Flüchtlinge ist nach UN-Angaben im vergangenen Jahr erneut gestiegen. In Deutschland seien jedoch deutlich weniger Asylanträge gestellt worden als in den Vorjahren, teilte das UNHCR mit.
Um die Themen Flucht und Migration kursieren viele Fake News. Derzeit wird behauptet, der Milliardär Soros finanziere massenhafte Flucht über den Balkan - mit Hilfe von Mastercard. Belege gibt es nicht. Von Patrick Gensing.
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