Seit Monaten stürzt die türkische Lira von einem Tief zum nächsten - geschwächt durch Plädoyers von Präsident Erdogan für Zinssenkungen. Nun hat die Notenbank versucht, die Währung zu stabilisieren.
Ein türkisches Strafgericht hat die Untersuchungshaft des Kulturmäzens Kavala verlängert. Angesichts der internationalen Proteste in dem Fall rücken nun Schritte des Europarats gegen die Türkei näher.
Die türkische Lira fällt von einem Rekordtief zum nächsten - was zunehmend für Unruhe auch in der Euro-Zone sorgt. Könnte die Währungskrise zur Gefahr für Europas Banken werden? Von Notker Blechner.
Der inhaftierte Kulturmäzen Kavala steht wieder vor Gericht. Der Europarat droht der Türkei auch wegen dieses Prozesses mit dem Ausschluss. Doch der Weg ist kompliziert und von vielen Interessen beeinflusst. Von O. Mayer-Rüth.
Die Lira fällt und fällt. In mehreren türkischen Städten gab es Proteste gegen die Regierung von Präsident Erdogan. Die Menschen fordern ein Ende des Währungsverfalls - und vorgezogene Wahlen. Von Karin Senz.
Die Abwertung der türkischen Lira nimmt kein Ende. Nach Aussagen von Präsident Erdogan zu den Wettbewerbsvorteilen einer schwachen Währung setzte die Lira erneut zur Talfahrt an.
Nach dem Putschversuch wurden in der Türkei unter anderem Hunderte Juristen inhaftiert - aus Willkür, befand nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Ihnen stehe deshalb Schadensersatz zu.
Trotz hoher Inflation hat die türkische Notenbank den Leitzins erneut abgesenkt, von 16 auf 15 Prozent. Die Landeswährung Lira ist daraufhin weiter im freien Fall.
In der Türkei wird das erste Atomkraftwerk des Landes gebaut. Präsident Erdogan begründet das mit wirtschaftlicher Unabhängigkeit und einer Menge Patriotismus. Kritiker halten das AKW für sinnlos - und den Standort für gefährlich. Von Uwe Lueb.
Vor einem Jahr endete der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan. Nun soll die Region wieder über Verkehrswege und offene Grenzen vernetzt werden. Doch am Wichtigsten fehlt es. Von Silvia Stöber.
Im Oktober kamen mehr als 5000 Migranten, überwiegend aus dem Nahen Osten, über Belarus bis nach Deutschland. Recherchen von Report München zeigen: Die Route ist gut organisiert und führt über die Türkei.
Die Inflationsrate in der Türkei ist auf knapp 20 Prozent gestiegen. Das Land ist gefangen in einer Spirale aus fallender Lira und steigenden Inflationsraten - und das bittere Ende kommt erst noch. Von Angela Göpfert.
In Griechenland sind fast 400 Menschen von Bord eines türkischen Frachters gegangen. Zwar hatten die Behörden ein Andocken des havarierten Schiffs erlaubt. Sie warfen der Türkei aber vor, das EU-Flüchtlingsabkommen verletzt zu haben.
Zwischen 1961 und 1973 zogen 867.000 türkische Arbeitnehmer nach Deutschland. Manche holten ihre Familien nach, andere gingen zurück. Fühlen die Rückkehrer-Generation und ihre Kinder sich in der Türkei zu Hause? Von Burcu Arslan.
Im Spätherbst leuchten die Felder im Nordwesten der Türkei in Lila. Aus den blühenden Krokussen wird eines der teuersten Gewürze gewonnen: Safran. 100 Gramm kosten mehrere hundert Euro. Karin Senz war bei der Ernte dabei.
Ist ein Bekenntnis zu diplomatischen Konventionen ein Schuldeingeständnis? In der Türkei sehen viele Beobachter es so. Präsident Erdogan kann den Botschafter-Streit für sich nutzen, der Konflikt um Kavala bleibt hingegen ungelöst. Von F. Kükrekol.
Die Ausweisung von zehn Botschaftern aus der Türkei ist erst einmal abgewendet. Am Abend hat der türkische Präsident Erdogan nach einer Kabinettssitzung erklärt, er begrüße es, dass die Botschafter sich an die diplomatischen Gepflogenheiten halten wollen. Von Filiz Kükrekol.
Der türkische Staatschef Erdogan hat von der Ausweisung westlicher Diplomaten Abstand genommen. Die Botschafter hätten eingelenkt, so Erdogan. Zuvor hatten diese erklärt, sich nicht in die inneren Angelegenheiten einzumischen.
Der Streit zwischen dem türkischen Präsidenten Erdogan und den Botschaftern hat sich an Osman Kavala entzündet. Die Botschafter fordern die Freilassung des Kulturmäzens. Warum ist er überhaupt in Haft? Von Karin Senz.
Die Bundesregierung hat mit Sorge auf die vom türkischen Präsidenten Erdogan angedrohte Ausweisung von zehn Botschaftern reagiert. Das Auswärtige Amt erklärte, noch kein offizielles Schreiben dazu aus Ankara erhalten zu haben.
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