Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche eines deutschen Spionageherstellers eingeleitet. Nach Informationen von NDR, BR und SZ wird die Firma verdächtigt, illegal Spähsoftware in die Türkei exportiert zu haben.
Offiziell arbeitete er für eine Stiftung, spionierte aber für den BND. Nun hat die Bundesanwaltschaft nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios Anklage erhoben gegen den 75-Jährigen: Er soll auch für China spioniert haben. Von M. Götschenberg.
Die Beteiligung des dänischen Geheimdienstes bei der Ausspähung europäischer Spitzenpolitiker durch die USA sorgt für einigen Unmut. Frankreichs Präsident Macron nannte das Vorgehen "inakzeptabel" - Kanzlerin Merkel schloss sich an.
Russlands Geheimdienste sind zuletzt vor allem durch Cyberangriffe aufgefallen. Aber auch Methoden aus dem Kalten Krieg kommen noch zum Einsatz - etwa der Agentenfunk. Von Florian Flade und Georg Mascolo.
Nach Bulgarien und den Niederlanden hat nun auch Italien einen russischen Diplomaten wegen mutmaßlicher Spionage festgenommen. Er soll mit einem Kapitän beim Austausch eines Dokuments gegen Geld erwischt worden sein.
Er soll dem ägyptischen Geheimdienst GIS jahrelang Informationen geliefert haben: Ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundespresseamtes ist wegen Spionage zu knapp zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Ein Mann aus Potsdam soll Baupläne des Bundestags an den russischen Geheimdienst weitergeleitet haben. Jetzt ist gegen ihn Anklage erhoben worden. Von Michael Götschenberg und Holger Schmidt.
Die Bundesanwaltschaft hat eine Spionageanklage gegen einen Deutschen erhoben, der Grundrisse aus dem Bundestag an Russland weitergegeben haben soll. Der Mann muss sich dafür vor dem Berliner Kammergericht verantworten.
30 Jahre verbrachte Jonathan Pollard hinter Gittern in den USA, weil er für Israel spionierte. Die Affäre belastete das Verhältnis beider Länder schwer. Nun ist Pollard in Israel gelandet - womöglich als Abschiedsgeschenk Trumps.
Laut US-Außenminister Pompeo ist es "ziemlich klar", dass Russland hinter der Cyberattacke auf Behörden und Ministerien der US-Regierung stecke. Präsident Trump sieht das allerdings anders.
In einer globalen Kampagne spioniert eine Hackergruppe, die im Auftrag Nordkoreas agieren soll, Konzerne der Raumfahrt- und Rüstungsindustrie aus. Recherchen des BR zeigen: Auch Rheinmetall ist betroffen.
Die Europäische Arzneimittelagentur wurde von Hackern angegriffen. Erste Ermittlungen weisen auf staatliche Akteure hin. Die auch betroffene Firma Biontech erfuhr erst spät von dem Angriff. Von Florian Flade und Hakan Tanriverdi.
Industriespionage ist seit langem ein Thema für westliche Firmen, die in China arbeiten. Nun warnen die deutschen Sicherheitsbehörden vor einer Spionagesoftware, die sich die Firmen unbemerkt herunterladen. Von Michael Götschenberg.
Die US-Regierung behauptet, das chinesische Unternehmen Huawei könne Spionage in deutschen Mobilfunknetzen betreiben. Deutsche Sicherheitsbehörden sehen nach Recherchen von WDR, NDR und SZ keine Beweise dafür.
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