Die Rechtspopulisten haben in Spanien stark zugelegt, die frühere Regierungspartei PP massiv verloren. Warum das "rechte Projekt" nur vorerst gescheitert ist, erklärt Experte Günther Maihold im Interview mit tagesschau.de.
Bisher war Meuthen der einzige Vertreter der AfD im Europaparlament. Den Umfragen zufolge wird sich das mit der Europawahl ändern. Die Partei will dann in eine neue Fraktion eintreten - und hat bereits Verbündete.
Im EU-Parlament könnten nach der Wahl im Mai deutlich mehr Europaskeptiker und -kritiker vertreten sein als bisher: Laut einer Umfrage verbuchen Rechtsextreme und Rechtspopulisten derzeit die größten Zugewinne.
Die rechtspopulistischen Parteien sind mit ihrer Bemühung gescheitert, eine Fraktion im EU-Parlament zu bilden. Wie der Chef der niederländischen PVV, Wilders, mitteilte, konnte er keine gemeinsame Linie mit dem französischen FN und anderen Parteien finden.
Europa rückt nach rechts - doch gemeinsame Sache werden die Rechten nicht machen. Der Front National und die UKIP sind sich spinnefeind. Während die AfD mit beiden nichts zu tun haben will. Und die Konservativen? Landen in den Armen der Linken.
In mehreren Staaten zeichnen sich Erfolge von EU-skeptischen und rechtspopulistischen Parteien wie dem französischen Front National ab. Sie gehen mit ähnlichen Parolen auf Stimmenfang - doch ideologisch und strategisch bleiben Differenzen.
Europaskeptische und europafeindliche Parteien legen bei den Wahlen in Europa zu. Gerade erreichten Rechtspopulisten in Österreich 30 Prozent. In Brüssel geht die Befürchtung um, dass EU-Gegner bei der Europawahl im Mai 20 Prozent gewinnen könnten.
Der Attentäter von Norwegen verortet sich selbst im rechtspopulistischen Milieu. Was ist das für eine Bewegung? Wie gefährlich ist ihre Rhetorik? Und wie kann die Politik ein weiteres Erstarken verhindern? Darüber sprach tagesschau.de mit dem Journalisten Anton Maegerle, der sich seit Jahren mit dem Thema befasst.
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