Papst Franziskus hat der getöteten indigenen Kinder in Kanada gedacht. Eine Entschuldigung vermied der Papst jedoch. Die fordern unter anderem Hinterbliebene der 215 Opfer.
Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten. Er wolle damit Mitverantwortung tragen für "die Katastrophe des sexuellen Missbrauchs".
Der Münchner Kardinal Marx hat dem Papst den Verzicht auf sein Amt angeboten. Eine persönliche Entscheidung, betont Marx, - die doch die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der Kirche vorantreiben soll.
Das Erzbistum Köln befindet sich wegen des Umgangs mit Fällen sexuellen Missbrauchs in einer schweren Krise. Papst Franziskus entsendet nun sogenannte Apostolische Visitatoren, um das Erzbistum von Kardinal Woelki zu überprüfen.
Die Osterbotschaft von Papst Franziskus war von der Corona-Krise geprägt. Er rief zu Solidarität und gerechter Impfstoffverteilung auf. Aufrüstung und bewaffnete Konflikte nannte er skandalös. Von Elisabeth Pongratz.
Die Feier der Osternacht gilt Christen als der wichtigste Gottesdienst des Jahres. Wegen der Corona-Pandemie konnten nur wenige Gläubige in den Petersdom kommen. Papst Franziskus musste die Feier zudem vorziehen - wegen Ausgangsbeschränkungen. Von E. Pongratz.
Zum Abschluss seiner Irak-Reise hat Papst Franziskus in der kurdischen Regionalhauptstadt Erbil eine Messe mit Tausenden Gläubigen gefeiert. Zuvor hatte er in Mossul für die Opfer der IS-Terrormiliz gebetet.
Papst Franziskus hat in Mossul bei einer Zeremonie für die Kriegsopfer des IS-Terrors gebetet. Er rief zur Versöhnung zwischen den Religionen auf. Zum Ende seiner Irak-Reise will Franziskus eine Messe mit Tausenden Gläubigen abhalten.
Mossul war einst ein Schmelztiegel der Religionsgruppen - bis 2014 der IS dort einfiel. Alle Minderheiten wurden vertrieben oder umgebracht. Jetzt besucht Papst Franziskus die Stadt. Vorher hat Björn Blaschke dort einen Aktivisten getroffen.
Zum ersten Mal ist ein Papst in den Irak gereist, trotz Corona, trotz Kritik im Vorfeld. Franziskus wollte die Iraker nicht noch einmal enttäuschen, nachdem Johannes Paul II. eine im Jahr 2000 geplante Reise absagen musste. Von Elisabeth Pongratz,
Papst Franziskus hat in der geschichtsträchtigen irakischen Stadt Ur für die Opfer von Krieg und Terror gebetet. Bei einem interreligiösen Treffen erinnerte das katholische Oberhaupt auch an das Leid der Jesiden.
Papst Franziskus ist im irakischen Nadschaf von Schiitenführer Ajatollah al-Sistani empfangen worden. Der einflussreiche islamische Kleriker sagte nach dem Treffen, Christen hätten gleiche Rechte wie alle anderen Iraker.
Zu ersten Mal ist ein katholisches Kirchenoberhaupt in den Irak gereist. Und während Papst Franziskus für Frieden wirbt, hofft das Land auf einen Schub für das eigene Image. Von Björn Blaschke.
Es ist der erste Besuch eines Papstes im Irak, und er steht unter schwierigen Vorzeichen. Die Sicherheitslage ist prekär, und die Corona-Infektionszahlen steigen. Doch viele erhoffen sich ein Signal der Versöhnung. Von Elisabeth Pongratz.
Der Papst hat mit einem apostolischen Schreiben Frauen mehr Rechte im liturgischen Dienst zugesichert: Sie dürfen jetzt in Messen vorlesen und die Kommunion verteilen. Franziskus sprach sich aber klar gegen Frauen als Priester aus.
Die Gerüchte über eine Erkrankung des Papstes scheinen sich nicht zu bestätigen. Während er sich bei der Neujahrsmesse noch vertreten ließ, zeigte er sich beim Angelus-Gebet in guter Form und mahnte zu Solidarität. Von Jörg Seisselberg.
Zum Jahresbeginn hat Papst Franziskus die Menschen aufgerufen, füreinander zu sorgen und sich gegenseitig Zeit zu schenken. Wegen eines Ischias-Leidens ließ er sich bei der Messe im Petersdom vertreten und seine Predigt verlesen.
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