In Westafrika hat es in den vergangenen Tagen mehrere blutige Terroranschläge gegeben. In Mali und Niger wurden dabei mindestens 140 Menschen getötet. Die Regierungen und das Militär bekommen die Lage nicht unter Kontrolle.
Vor mehr als zehn Tagen gab es erstmals Berichte über einen möglichen Einsatz russischer Söldner in Mali. Nun hat Außenminister Lawrow den Kontakt zu einer Militärfirma bestätigt. Ob es sich um die Gruppe Wagner handelt, ist unklar.
Nach Meldungen über eine mögliche Zusammenarbeit Malis mit russischen Söldnern mehren sich die Stimmen, den Bundeswehreinsatz im Land zu überprüfen. Malis Regierung weist die Vorwürfe zurück, behält sich aber vor, seine Partner selbst auszuwählen.
Die Regierung des Krisenlandes Mali möchte angeblich russische Söldner anheuern. Den Westen stellt das vor große Herausforderungen. Welche Ziele verfolgt Russland auf dem afrikanischen Kontinent? Von Norbert Hahn.
Die berüchtigte russische Söldnertruppe Wagner soll offenbar die malische Armee ausbilden. Wehrbeauftragte Högl fordert deshalb, "über Sinn und Zweck" des Bundeswehreinsatzes in Mali zu reden. Auch das Außenministerium zeigte sich besorgt.
Dass die Militärjunta in Mali offenbar mit russischen Söldnern verhandelt, ist für die Bundesregierung ein Problem. Ministerin Kramp-Karrenbauer stellte die Mission via Twitter infrage - die Opposition reagiert empört. Von Kai Küstner.
In Mali verhandelt die Militärjunta über den Einsatz russischer Söldner - die "Gruppe Wagner" gilt als Schattenarmee mit gutem Kontakt zu Putin. Frankreich und Deutschland stellen ihre Beteiligung am UN-Einsatz infrage. Von Dunja Sadaqi.
Seit acht Jahren beteiligt sich Deutschland an der UN-Mission in Mali. Doch nun könnte der Einsatz auf der Kippe stehen. Hintergrund ist die mögliche Zusammenarbeit der malischen Regierung mit russischen Söldnern.
In Mali kämpfen radikale Islamisten für einen "Gottesstaat". Das vergrößert die Wirtschaftskrise und treibt den Kämpfern Nachwuchs zu. Doch die internationalen Friedenstruppen verfolgen keinen einheitlichen Plan. Von N. Hahn.
Der UN-Einsatz im westafrikanischen Mali ist der größte deutsche Auslandseinsatz - und der gefährlichste. Und im Land verschärft sich die Sicherheitslage. Wie geht es weiter in Mali - ein Jahr nach dem jüngsten Putsch? Von Sebastian Felser.
Die Bundeswehr ist in Mali zwar nicht so unbeliebt wie Frankreichs Truppen. Dennoch meinen viele: Das EUTM-Ausbildungskommando verbessere die Sicherheitslage nicht - Experten sehen gar bewaffnete Extremisten dadurch gestärkt. Von D. Sadaqi.
Das zweite Flugzeug mit verletzten Bundeswehrsoldaten aus Mali ist in Deutschland gelandet. Damit sind alle zwölf bei dem Anschlag verwundeten deutschen Soldaten zurück. Sie werden nun medizinisch behandelt.
Zwölf Soldaten der Bundeswehr wurden bei einem Anschlag in Mali verletzt. Sie werden mit Spezialflugzeugen zur Weiterbehandlung nach Deutschland gebracht. Eine Maschine mit Verwundeten ist bereits in Köln gelandet.
Bei dem Angriff auf eine UN-Patrouille in Mali sind zwölf Bundeswehrsoldaten verletzt worden - drei von ihnen schwer. Die Schwerverletzten sollen so schnell wie möglich nach Deutschland gebracht werden.
Vor acht Jahren schuf der UN-Sicherheitsrat eine Friedenstruppe für das westafrikanische Mali. Seither sind fast 250 Soldaten und Mitarbeiter ums Leben gekommen. Immer wieder attackieren islamistische Kämpfer die Blauhelme.
Bei einem Angriff auf die UN-Truppe MINUSMA in Mali sind 15 Soldaten verletzt worden, einige von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind auch Bundeswehrsoldaten. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will sich am Nachmittag äußern.
Liveblog
Hintergrund
Reportage