Das Schicksal der an der Grenze zu Belarus Gestrandeten verlangt auch von Polens Kirche eine Reaktion. Kritiker werfen ihr vor, nur langsam und zögerlich Hilfe angeboten zu haben. Hat die katholische Kirche versagt? Von Jan Pallokat.
Betroffene von sexueller Gewalt in der Katholischen Kirche hatten eine Reform des bisherigen "Anerkennungssystems" gefordert. Die Bischofskonferenz will aber daran festhalten - der Betroffenenbeirat zeigt sich empört.
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat eine neue Vorsitzende: Irme Stetter-Karp. Die 65-Jährige ist die zweite Frau an der Spitze der Organisation. In der katholischen Kirche sieht Stetter-Karp einen "immensen Reformstau".
Seit 1950 wurden in Frankreich mindestens 216.000 Minderjährige von katholischen Priestern und Ordensleuten sexuell missbraucht. Nun will die Kirche die Opfer entschädigen - dafür will sie Immobilien verkaufen.
Die Erwartungen Roms an die Weltsynode seien hoch, sagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, im Interview. Er erklärt, welche Fragen und Widersprüche die katholische Kirche in Angriff nehmen will.
Frankreich ist erschüttert: Seit 1950 wurden dort in der katholischen Kirche und ihren Einrichtungen 330.000 Kinder und Jugendliche Opfer sexueller Gewalt, wie eine Kommission ans Licht gebracht hat. Von Linda Schildbach.
Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Frankreich hat einer Untersuchungskommission zufolge erschreckende Dimensionen. Seit 1950 gab es demnach Hunderttausende minderjährige Opfer. Die Experten fordern Reformen.
Für einen Großteil der Katholiken ist die Entscheidung des Papstes, dass Kardinal Woelki im Amt bleiben darf, eine herbe Enttäuschung, meint Ulrich Pick. Die Botschaft aus Rom bedeutet, dass alles beim Alten bleiben soll und Reformen unerwünscht sind.
Als Reaktion auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat die Bischofskonferenz eine verbesserte Personalaktenführung beschlossen. Zudem soll das Verfahren zur Anerkennung des Leids von Opfern sexualisierter Gewalt überprüft werden.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, hat Reformen in der katholischen Kirche angemahnt. Zu Beginn der Herbstvollversammlung sprach er sich etwa für eine veränderte Sexualmoral aus.
Die deutsche katholische Bischofskonferenz trifft sich zu ihrer Herbstvollversammlung in Fulda. Wichtiges Thema wird wohl der Missbrauchsskandal sein. Und die Kleriker sind tief gespalten über den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Von T. Kleinjung.
Der Hamburger Erzbischof Heße soll im Amt bleiben. Papst Franziskus habe entschieden, sein Rücktrittsgesuch im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln nicht anzunehmen, hieß es in einer Erklärung des Vatikans.
Ehemalige Heimbewohner erheben neue Vorwürfe gegen die Katholische Kirche in Bayern. Nach Recherchen von Report München gibt es Hinweise auf rituellen Missbrauch und Täter-Netzwerke.
In den USA ist zum ersten Mal ein früherer Kardinal wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt worden. Der heute 91-jährige Theodore McCarrick gab in seiner Amtszeit gern den Kämpfer gegen Kindesmissbrauch. Von Sebastian Hesse.
Wegen seiner Haltung zur Abtreibung könnte US-Präsident Biden bald die heilige Kommunion verwehrt werden. Die US-Bischöfe stimmten mehrheitlich für die Ausarbeitung eines Dokuments, das die "Eucharistie-Würdigkeit" von Politikern regeln soll.
Kardinal Marx hat sich überrascht gezeigt, dass der Papst sein Angebot zum Amtsverzicht ablehnt. Der Münchner Erzbischof will aber nicht zur Tagesordnung übergehen. Missbrauchsopfer glauben, vom angekündigten Neuanfang bleibe wenig übrig.
Ende Mai hatte Kardinal Marx dem Papst seinen Amtsverzicht angeboten, um ein Zeichen im Missbrauchsskandal der katholischen Kirche zu setzen. Nun kam die Antwort aus Rom: Der Papst will, dass Marx weitermacht.
Reformer in der katholischen Kirche hatten nach dem Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx auch auf eine Reaktion des umstrittenen Kölner Kardinals Woelki gehofft. Doch der scheint entschlossen, an seinem Amt festzuhalten.
In vielen katholischen Gemeinden werden derzeit gleichgeschlechtliche Paare gesegnet. Das ist nur auf den ersten Blick ein privates Ereignis. Denn damit widersetzen sich die Geistlichen dem Vatikan. Von Sandra Biegger.
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