Sie wollten der Armut im Irak entkommen oder ihr Kind medizinisch behandeln lassen - aber an der belarusisch-polnischen Grenze war für sie Schluss. Rückkehrer erzählen von ihren Erfahrungen. Von Udo Schmidt.
Die irakische Regierung bietet heute den ersten Rückflug für gestrandete Migranten von Minsk nach Erbil und Bagdad an. Doch nach NDR-Informationen wollen die meisten trotz ihrer schwierigen Lage bleiben. Von A. Musawy und L. Gürtler.
Unter den Flüchtlingen, die an der belarusischen Grenze unter schwierigen Bedingungen festsitzen, sind viele Iraker. Der Irak will sie nun mit einem ersten Sonderflug zurück in ihr Heimatland holen. Von Udo Schmidt.
Im Flüchtlingsdrama an der Grenze zu Belarus greift nun die irakische Regierung ein. Sie will Flüchtlinge zurückholen und hat nach Informationen des NDR auch diplomatische Konsequenzen gezogen. Von A. Musawy und L. Gürtler.
Iraks Ministerpräsident al-Kadhimi ist Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Er selbst blieb bei der Attacke unverletzt und nannte diese "feige". Wer hinter dem Anschlag steckt, ist noch unklar. Von Udo Schmidt.
Mit einer sprengstoffgefüllten Drohne haben Unbekannte die Residenz des irakischen Ministerpräsidenten al-Kadhimi in Bagdad angegriffen. Der Regierungschef wurde nicht verletzt. Er rief zu Ruhe auf.
Die Partei des schiitischen Geistlichen al-Sadr hat die Parlamentswahl im Irak gewonnen. Ob er seinen Führungsanspruch verwirklichen kann, ist offen: Gegen das Ergebnis regt sich Widerstand. Von Martin Durm.
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Irak zeichnet sich ein deutlicher Sieg des schiitischen Klerikers al-Sadr ab. Er erklärte sich bereits zum Sieger und kündigte der Korruption den Kampf an.
Im Irak ist ein neues Parlament gewählt worden. Doch viele Menschen sahen keinen Sinn darin, zur Wahl zu gehen. Sie sehen ein Land, das in Korruption und Gewalt versinkt. Von Thomas Bormann.
Unter einem massiven Sicherheitsaufgebot sind die Iraker zur Wahl aufgerufen. Nach Massenprotesten im Land war der Termin um mehrere Monate vorgezogen worden. Anhänger der Protestbewegung riefen zum Boykott auf.
Die 9/11-Anschläge wirkten sich auch auf die arabische Welt aus: 2003 griffen die USA unter unbewiesenen Vorwürfen den Irak an - ein Krieg, der die gesamte Region nachhaltig veränderte. Die Folgen sind bis heute spürbar. Von B. Blaschke.
Es geht um Stellvertreterkriege zwischen dem Iran und Saudi-Arabien und um den Kampf gegen den "Islamischen Staat": Eine Konferenz in Bagdad soll Konflikte in der Region entschärfen - und die sind zahlreich.
Nach dem Sieg der Taliban in Afghanistan fürchten viele Iraker ein ähnliches Szenario für ihr Land - einen Wiederaufstieg der Terrormiliz IS. Die USA wollen den Kampfeinsatz beenden, und der IS terrorisiert den Irak weiter. Von D. Hechler.
Nach mehr als 18 Jahren soll der Kampfeinsatz der US-Truppen im Irak zum Jahreswechsel enden. Was das für das Land genau bedeutet, ist noch unklar. Aus dem Irak kommen positive, aber auch mahnende Reaktionen. Von Tilo Spanhel.
Der schiitische Kleriker al-Sadr gilt als wankelmütig, hat aber eine große Anhängerschaft im Irak. Nun kündigte er an, die Parlamentswahlen zu boykottieren - die ersehnte Stabilisierung droht in weite Ferne zu rücken. Von T. Spanhel.
Zahlreiche Menschen starben im April im Irak, als in einem Krankenhaus eine Sauerstoffflasche in einer Corona-Station explodierte. Nun ist es zu einer ähnlichen Katastrophe gekommen - und wieder traf es Menschen mit Covid-19.
Die US-Luftwaffe hat erneut Stützpunkte der mit dem Iran verbündeten Milizen im Irak und Syrien angegriffen. Ziel seien operative Waffenlager an zwei Standorten in Syrien und einem Standort im Irak gewesen.
Vor 15 Jahren begann im US-Senat die Anhörung zur Irak-Frage. Immer wieder wird behauptet, deutsche Medien und Politiker hätten 2003 für den Irakkrieg "getrommelt". Dabei war die Stimmung damals sehr kritisch gegenüber den US-Plänen. Von Patrick Gensing.
Nach dem Tod eines politischen Aktivisten im Irak sind Tausende in der Hauptstadt auf die Straße gegangen - dabei gab es einen Toten. Der Protest richtete sich auch gegen die politische Führung des Landes.
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