Der mutmaßlich vereitelte Anschlag auf die Synagoge in Hagen sollte den Erkenntnissen der Ermittler zufolge eine möglichst volle Synagoge treffen. Dies sagte Innenminister Reul im Landtag.
Der Journalist Hans Demmel hat im Selbstversuch ein halbes Jahr lang nur "alternative Medien" gelesen. Was das mit ihm gemacht hat – und warum man auf die Szene "große Scheinwerfer" richten muss.
Die Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun erklärt im Interview, wie sich die Corona-Leugner-Szene zunehmend radikalisiert - und was dagegen getan werden kann.
Nach dem mutmaßlich geplanten Anschlag auf die Synagoge in Hagen am Mittwochabend haben Ermittler islamistisches Propagandamterial bei dem 16-jährigen Syrer gefunden.
Der 16-Jährige, der einen Anschlag auf die Hagener Synagoge geplant haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn bestehe ein dringender Tatverdacht, entschied ein Richter.
Am Sonntag um 11 Uhr will die jüdische Gemeinde in Neuss ihre erste Synagoge nach dem Zweiten Weltkrieg einweihen. Nach dem Vorfall in Hagen sind die Sorgen um die Sicherheit jedoch groß.
Auf die Synagoge in Hagen sollte offenbar ein Anschlag verübt werden. Es habe ernste Hinweise auf "eine islamistisch motivierte Bedrohungslage" gegeben, so NRW-Innenminister Reul. Es gab vier Festnahmen.
Die Anschlagspläne auf die Hagener Synagoge zeigen, wie wichtig bei Jugendlichen Präventionsarbeit ist, um Antisemitismus vorzubeugen. Der Duisburger Pädagoge Burak Yilmaz macht das seit vielen Jahren. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen.
Mit 19 Punkten wollen CDU und FDP in NRW den Kampf gegen Rechtsextremismus verstärken. Mit dabei ist ein Verbot der rechtsextremistischen "Identitären Bewegung".
In drei Wochen sind Bundestagswahlen. Viele informieren sich auch oder ausschließlich im Netz und in Sozialen Netzwerken. Doch Behörden warnen: Noch immer werden dort Falschmeldungen platziert, die Wähler gezielt beeinflussen sollen. Was unternehmen die Plattformen?
Mehr demokratische Werte, mehr Selbstreflexion - der Skandal um rechtsextreme Chatgruppen bei der Polizei soll Konsequenzen haben. Dies geht aus dem Abschlussbericht zu den Vorfällen hervor.
Ein Netzwerk von Ex-Soldaten und Polizisten um einen Ex-Bundeswehrkommandeur wähnt sich mit "Querdenkern" und "Reichsbürgern" im Kampf gegen eine vermeintliche Corona-Diktatur. Einige träumen von einem Umsturz.
Im Ausland werden die Deutschen in den vergangenen Jahren als weniger tolerant und offen wahrgenommen. Für eine Studie wurden Hunderte Menschen in anderen Ländern befragt. Bei Wirtschaft und Bildung kann Deutschland hingegen punkten.
In mehreren Bundesländern sind Ermittler am Mittwoch mit Razzien gegen drei Unterstützervereine vorgegangen, die Geld für die libanesische Hisbollah gesammelt haben sollen - auch in NRW.
Das Superwahljahr ist eine besondere Herausforderung für die Personenschützer der Polizei. Die Gefährdungslage sei äußert angespannt, heißt es in Sicherheitskreisen. Zudem müssen sich die Beamten vor dem Virus schützen. Von Florian Flade.
Der Verfassungsschutz hat die Corona-Proteste analysiert. Nach Informationen von WDR, NDR und SZ warnt der Inlandsgeheimdienst vor der Entstehung einer neuen Form des Extremismus.
Bei den Polizeien von Bund und Ländern hat es im ersten Halbjahr 40 neue Extremismus-Verdachtsfälle gegeben - meist ging es um Rechtsextremismus. Nur ein Verdacht erhärtete sich nicht. Regional gibt es große Unterschiede.
Die Zahl der Extremisten in Deutschland steigt. Laut dem Bericht des Verfassungsschutzes für 2019 gab es sowohl im linken als auch im rechten Spektrum mehr Straftaten. Bedrohungspotenzial sieht die Behörde auch im Ausland.
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