Die EU hat neue Sanktionen gegen Russland beschlossen. Sie sollen unter anderem das Finanzsystem des Landes weiter unter Druck setzen. Großbritannien verschärft seinen Kurs gegen Vertraute von Präsident Putin.
In der EU ist der Weg für Geschlechterquoten für Leitungspositionen in großen Unternehmen frei. In Deutschland besteht allerdings kein Umsetzungsbedarf, da es schon Quotenregelungen gibt.
Feministische Außenpolitik steht für Abrüstung. Ist der Ansatz in Kriegszeiten obsolet? EU-Politikerinnen halten dagegen: Zum Peacekeeping gehöre ein Infragestellen von Machtstrukturen. Von Birgit Raddatz.
Mehr Geld, mehr Waffen und ein Bekenntnis, dass die Ukraine zur "europäischen Familie" gehöre: Der EU-Gipfel hat die Hoffnungen Kiews auf eine baldige Mitgliedschaft gedämpft. Uneinigkeit herrscht weiter bei Importen aus Russland. Von Jakob Mayr.
Die EU-Staats- und Regierungschefs ringen beim Gipfel in Versailles um den richtigen Umgang mit Russland. Einige fordern ein Einfuhrverbot für Gas und Öl - Deutschland dagegen befürchtet eine Destabilisierung durch hohe Energiepreise.
Weil Polen gegen rechtsstaatliche Standards verstößt, hält die EU Milliarden Euro aus einem Aufbaufonds zurück. Kann die Aufnahme Hunderttausender ukrainischer Flüchtlinge daran etwas ändern? Von M. Reiche.
Das EU-Parlament will den Batteriemüll reduzieren. Dabei geht es nicht nur um Umweltschutz, sondern auch um Unabhängigkeit bei der Batterieproduktion. Bestandteile wie Nickel kommen bisher oft aus Russland. Von H. Beckmann.
In Versailles beraten die EU-Staaten, wie Energieversorgung auch ohne russische Ressourcen funktionieren könnte. Die große Frage: Was kostet das? Frankreichs Präsident Macron mahnt, Europa müsse den Preis für Frieden und Freiheit akzeptieren. Von H. Schmidt.
Wegen des Ukraine-Kriegs hat die EU verschärfte Sankionen gegen Russland und Belarus angekündigt. Sie sollen russische Verantwortliche und Oligarchen treffen sowie drei belarusische Banken vom SWIFT-System ausschließen.
Die EU-Kommission plant, die Einfuhren von Gas aus Russland bis Ende des Jahres um zwei Drittel zu reduzieren. Bis "deutlich vor 2030" soll die EU komplett unabhängig von russischen fossilen Brennstoffen sein.
Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine will die EU gegen Urheber von bewussten Falschinformationen vorgehen. Im Fokus stehen russische Akteure und Staatsmedien wie Russia Today. Details zu den Sanktionen sind noch unklar.
Die EU will unabhängiger von Energieimporten aus Russland werden. Die Beratungen darüber laufen. Das Abkapseln vom russischen Import wird aber nicht einfach werden. Von Holger Beckmann.
Kanzler Scholz sieht keine Möglichkeit, kurzfristig auf Energieeinfuhren aus Russland zu verzichten. Die EU-Kommission will am Dienstag aber Pläne zur schnellen Abkopplung von Russland vorstellen. Die USA erwägen ein Öl-Embargo.
In Brüssel berieten sowohl die EU-Außenminister als auch die der NATO. Die Bereitschaft zu weiteren Sanktionen ist groß - wie auch die geäußerte Abscheu über das Vorgehen Putins. Eine Flugverbotszone über der Ukraine soll nicht kommen.
Deutschlands Exporte sind bereits zu Jahresbeginn deutlich zurückgegangen. Gegen den Trend legte im Januar ausgerechnet der Handel mit Russland noch deutlich zu. Doch nun zeichnet sich infolge des Krieges und der Sanktionen ein Einbruch ab.
Schnell und unkompliziert sollen Ukraine-Flüchtlinge in der EU aufgenommen werden - darauf haben sich die Mitgliedsstaaten geeinigt. Der Schutzstatus soll zunächst für ein Jahr gelten, verlängerbar auf insgesamt drei Jahre.
Ein langwieriger Handelskrieg mit den USA und ihren Verbündeten ist für die russische Wirtschaft mit hohen Kosten verbunden. Einer aktuellen Studie zufolge wären die Folgen für Russland weitaus gravierender als für den Westen. Wäre China der Profiteur?
Es war ein eindringlicher Appell: Per Video hat sich der ukrainische Präsident an das Europaparlament gewandt und den Beitritt seines Landes in die EU gefordert. Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach von einem langen Weg.
Die EU will die Verbreitung russischer Staatsmedien stoppen, auch in den Sozialen Netzwerken sind viele Kanäle gesperrt. Einem Bericht zufolge laufen ihnen auch Mitarbeiter davon, weil sie nicht von einer Invasion schreiben dürfen. Von P. Siggelkow.
Angesichts des Ukraine-Kriegs geben EU und USA nationale Ölreserven frei. Wer bekommt dieses Öl? Und: Kann damit der Anstieg der Öl- und Spritpreise gebremst werden? Von Thomas Spinnler.
Für die EU ist es eine heikle Frage: Angesichts des russischen Angriffs drängt die Ukraine auf einen EU-Beitritt im Eilverfahren. Dagegen sprechen politische und technische Gründe. Aber ein Satz macht den Ukrainern Hoffnung. Von J. Mayr.
Der Ukraine jetzt einen EU-Beitritt in Aussicht zu stellen, so wie es die EU-Kommission gerade getan hat, ist ein Signal zur falschen Zeit, meint Stephan Ueberbach. Denn es weckt Erwartungen, die so schnell nicht erfüllt werden können.
Auch die US-Strafmaßnahmen gegen die russische Zentralbank sind in Kraft getreten. Die Sanktionen der Europäischen Union gegen die Notenbank in Moskau greifen schon seit der Nacht.
Angesichts des Kriegs in der Ukraine will das Land "unverzüglich" EU-Mitglied werden. So schnell wird es laut der EU-Kommission nicht gehen, perspektivisch solle die Ukraine aber Teil der Staatengemeinschaft werden.
Erstmals will die EU den Kauf von Waffen für ein angegriffenes Land finanzieren - 450 Millionen Euro wurden dafür freigegeben. Weitere Sanktionen richten sich gegen russische Fluglinien und Medien - darunter auch den Sender RT.
Die EU stellt sich auf Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine ein. Um ihnen schnell und unbürokratisch helfen zu können, will die EU eine "Massenzustrom"-Richtlinie aus dem Jahr 2001 aktivieren.
Um unabhängiger von russischem Erdgas zu werden, plant Bundeskanzler Scholz den Bau von zwei Flüssiggas-Terminals. Zusätzlich wolle man im EU-Verbund weiteres Erdgas auf den Weltmärkten beschaffen, sagte er in einer Regierungserklärung.
Der Krieg in der Ukraine hat weitere Auswirkungen auf den Luftverkehr: Die EU-Staaten wollen ihren Luftraum für russische Flugzeuge sperren. Die russische Reaktion erfolgte kurz darauf.
Immer mehr westliche Partner wollen der Ukraine mit Waffen aushelfen: Auf einer Geberkonferenz sollen mehr als 20 Zusagen zusammengekommen sein. Es geht um Flugabwehrraketen, Gewehre und Munition - allerdings weiterhin nicht aus Deutschland.
Die EU und die USA haben Sanktionen gegen Russland erlassen. Dabei zielen die Beschlüsse direkt auf die Vermögenswerte des russischen Präsidenten Putin und seines Außenministers Lawrow.
Die EU hat direkte Sanktionen gegen Russlands Präsident Putin und seinen Außenminister Lawrow beschlossen. Mögliche Vermögen in der EU sollen eingefroren werden. Auch Großbritannien verhängte Strafmaßnahmen.
Sanktionen in den Bereichen Energie, Finanzen und Transport, Exportkontrollen und Visabeschränkungen: Die EU hat sich auf umfangreiche Maßnahmen gegen Russland geeinigt. Doch beim Thema Swift gab es unterschiedliche Positionen.
Bei einem Sondergipfel am Abend will die EU neue Sanktionen beschließen, die Russland empfindlich treffen sollen. Dabei haben sie offenbar vor allem die russische Wirtschaft im Visier. Auch andere Länder reagieren mit Maßnahmen.
Nach Russlands Angriff auf die Ukraine plant die EU neue Sanktionen. Wichtige Bereiche der russischen Wirtschaft sollen von Schlüsseltechnologien abgeschnitten sein. Auf die härteste Maßnahme verzichten die Europäer offenbar vorerst.
Am Abend soll ein EU-Krisengipfel über die Politik Moskaus beraten - schon jetzt hat Kommissionschefin von der Leyen weitere umfangreiche Sanktionen angekündigt. Sie kritisierte den Angriff auf die Ukraine als "barbarisch".
US-Präsident Biden, die EU und andere Staaten haben den Angriff Russlands auf die Ukraine scharf verurteilt. Von verschiedenen Seiten werden weitere Sanktionen gegen Moskau vorbereitet.
Die EU hat neue Sanktionen gegen Russland in Kraft gesetzt. Zu den Betroffenen zählen unter anderem der russische Verteidigungsminister Schoigu, Wirtschaftsminister Reschetnikow sowie Vize-Ministerpräsident Grigorenko.
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