Nach einem Cyberangriff auf die Behörde des Bundeswahlleiters haben das Amt und das Innenministerium Entwarnung gegeben: Der betroffene Server sei vom Wahlserver komplett getrennt, es gebe keine Gefahrenlage. Von Kai Clement.
Es gibt kaum noch Unternehmen in Deutschland, die von Cyberattacken verschont bleiben. Dadurch entstehen inzwischen Schäden im Rekordwert von etwa 223 Milliarden Euro pro Jahr. Das geht aus einer Bitkom-Studie hervor.
Auch drei Tage nach dem Cyberangriff sind die meisten der rund 800 Filialen des schwedischen Supermarkt-Giganten Coop noch geschlossen. Ein Trick soll nun Einkaufen wieder möglich machen. Von C. Schmiester.
Nach der weltweiten Cyberattacke auf eine US-Firma hat die Hacker-Gruppe "REvil" ein Lösegeld von 70 Millionen US-Dollar gefordert. Der Angriff hatte in einem Domino-Effekt Tausende Firmen lahmgelegt.
Der jüngste Cyberangriff mit Erpressungssoftware hat auch deutsche Unternehmen getroffen: Es handele sich um einige tausend Computer bei mehreren Firmen, erklärte das BSI. Es könnten noch weitere dazukommen.
Die Ermittlungen zum jüngsten Cyberangriff in den USA laufen: Die Erpressungssoftware ist bei Kunden des US-IT-Dienstleisters Kaseya in mindestens 17 Ländern aufgetaucht. US-Präsident Biden warnte Russland.
Ein groß angelegter Hackerangriff auf Hunderte Firmennetzwerke in den USA zieht Kreise bis nach Europa. In Schweden waren die Kassen aller Coop-Filialen blockiert, die mit der attackierten Software gesteuert werden.
Die polnische Regierungspartei PiS bezichtigt Moskau einer Serie von Cyberangriffen. Betroffen seien ranghohe Politiker und Behörden. Die Attacke sei vom "Territorium der russischen Föderation" ausgegangen.
Cyber-Attacken haben im vergangenen Jahr weiter deutlich zugenommen. Durch die Corona-Pandemie und die Umstellung auf Homeoffice und Homeschooling sind laut BKA neue Angriffsfelder dazugekommen.
Die USA machen Russland für den SolarWinds-Cyberangriff und für eine Einflussnahme auf die US-Wahl 2020 verantwortlich. Deshalb verhängt die US-Regierung nun Finanzsanktionen und weist zehn russische Diplomaten aus.
Hacker sollen die privaten E-Mail-Konten von Politikern angegriffen haben. Der Verfassungsschutz warnt nun vor einer möglichen russischen Desinformationskampagne. Von Florian Flade.
Nach der Aufdeckung einer Cyberattacke auf US-Einrichtungen vermuten die Sicherheitsbehörden Russland als Urheber. Damit widersprechen sie dem scheidenden US-Präsidenten. Trump hatte gesagt: Es hätte ja auch China sein können.
Laut US-Außenminister Pompeo ist es "ziemlich klar", dass Russland hinter der Cyberattacke auf Behörden und Ministerien der US-Regierung stecke. Präsident Trump sieht das allerdings anders.
Die groß angelegte - und äußerst erfolgreiche - Cyberattacke auf die USA löst im Land Entsetzen aus. Warum konnten die Angreifer unerkannt auf so sensible Netzwerke zugreifen? Von Katrin Brand.
Die verheerenden Ausmaße der Cyberattacke auf die US-Regierung werden nur langsam klar. Die zuständige Behörde für Cybersicherheit hat nun einen Warnhinweis erlassen - die Reparatur der Schäden werde "hochkomplex" werden. 18.12.2020
Die Europäische Arzneimittelagentur wurde von Hackern angegriffen. Erste Ermittlungen weisen auf staatliche Akteure hin. Die auch betroffene Firma Biontech erfuhr erst spät von dem Angriff. Von Florian Flade und Hakan Tanriverdi.
Mehrere Bundesbehörden in den USA sind über Monate hinweg von ausländischen Hackern angegriffen worden. Das Weiße Haus bestätigte entsprechende Medienberichte. Eine Spur führt offenbar nach Russland.
Die Europäische Arzneimittelagentur EMA ist von Hackern angegriffen worden. Dabei wurden Dokumente im Zusammenhang mit dem Zulassungsantrag für den Impfstoff von Pfizer und Biontech abgegriffen.
Die Cyberkriminalität nimmt zu: In 2019 stieg die Zahl der Angriffe auf einen Höchststand. Hauptziele waren Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, so das BKA. Auch die Corona-Krise nutzten die Cyberkriminelle für sich.
Hacker haben Passdaten von Hunderttausenden Menschen ins Netz gestellt. Darunter sind 12.000 Deutsche. Die Daten stammen von der Einwanderungsbehörde Argentiniens. Es droht Identitätsdiebstahl. Von M. Zierer und I. Marusczyk.
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