Unter dem Uyuni-Salzsee in Bolivien werden die größten Lithium-Vorkommen der Erde vermutet. Der geplante Abbau des für Akkus wichtigen Metalls weckt Hoffnungen, ist aber wegen des hohen Wasserverbrauchs umstritten. Von A. Herrberg und M. Ebert.
In Cochabamba skaten junge Frauen in indigener Tracht. Sie brechen so nicht nur mit einem Tabu, sondern machen auch auf die lange Benachteiligung ihrer Völker in Bolivien aufmerksam. Von Matthias Ebert.
Die Zeit politischer Ungewissheit in Bolivien scheint endlich vorbei: Laut Prognosen entfiel die Mehrheit der Stimmen auf den Linkskandidaten Arce. Die Opposition erkannte bereits die Niederlage an. Von Ivo Marusczyk.
Vor knapp einem Jahr war Bolivien nach der letzten Präsidentenwahl von heftigen Unruhen erschüttert worden. Der damalige Präsident Morales floh ins Exil. Bei den jetzigen Neuwahlen sieht eine Nachwahlbefragung nun seinen Vertrauten Arce vorn.
Bolivien hat die größten bekannten Vorkommen an Lithium. Deutschland will beim Abbau dieses für E-Auto-Batterien wichtigen Alkali-Metalls mitmischen. Die Parlaments- und Präsidentenwahl dürfte dafür richtungsweisend sein. Von Matthias Ebert.
Nach einem Jahr Übergangsregierung und politischem Chaos wählt Bolivien ein neues Staatsoberhaupt. Das Land ist politisch tief gespalten - und das Wahlergebnis könnte den Graben noch vertiefen. Von Ivo Marusczyk.
Trotz Pandemie will Bolivien zu demokratischen Verhältnissen zurückkehren: Im Oktober soll ein neuer Präsident gewählt werden. Doch ein Jahr nach dem Rücktritt von Morales ist die politische Lage völlig verfahren.
Boliviens Ex-Staatschef Morales ist vom Generalstaatsanwaltschaft des Landes vor dem Internationalen Strafgerichtshof verklagt worden. Er soll von seinem Exil in Argentinien aus seine Anhänger zu Straßenblockaden angestiftet haben.
In Bolivien haben Demonstranten dutzende Straßenblockaden errichtet. Sie protestieren gegen eine weitere Verschiebung des Wahltermins. Die Regierung bat nun um internationale Hilfe - die Situation habe sich "drastisch verschlechtert".
Seit Monaten wird diskutiert, ob die Wahl in Bolivien manipuliert wurde. Nun kritisieren Wissenschaftler die Arbeit von Wahlbeobachtern, die einen Betrug festgestellt hatten. Sind die Vorwürfe nun widerlegt? Von Ivo Marusczyk.
Massenproteste, ein geschasster Präsident, eine umstrittene Übergangsregierung: Bolivien hat turbulente Zeiten hinter sich - und vor sich. Im Mai wird gewählt. Ein zentrales Thema: der Umgang mit den USA. Von Marie-Kristin Boese.
Die Staatsanwaltschaft in Bolivien wirft Ex-Präsident Morales Rebellion und Terrorismus vor - nun hat sie einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Derzeit lebt der frühere Staatschef im Exil.
In Bolivien stehen die Zeichen auf Entspannung: Beide Parlamentskammern haben ein Gesetz verabschiedet, das den Weg für eine Neuwahl freimacht. Es schließt ein Comeback von Ex-Präsident Morales aus. Von Ivo Marusczyk.
Das gesamte Wochenende über wurde Bolivien von gewaltsamen Protesten erschüttert, immer mehr Menschen kommen bei den Unruhen ums Leben. Die UN wollen sich für einen friedlichen Kompromiss in der Krise einsetzen.
Boliviens Präsident Morales hat bereits Neuwahlen angekündigt, doch vielen Menschen im Land reicht das nicht. Nun forderte auch die Armeeführung des krisengeschüttelten Landes Morales zum Rücktritt auf.
Bei gewaltsamen Protesten gegen die neue Interimspräsidentin Boliviens sind zwei junge Männer erschossen worden. Insgesamt kamen bei den Demonstrationen im ganzen Land inzwischen zehn Menschen ums Leben.
In Bolivien hat sich die Oppositionspolitikerin Añez zur Interimspräsidentin erklärt. Der Schritt löste umgehend Proteste aus. Anhänger des zurückgetretenen Morales sprachen von einem Putsch.
Auch der Vorwurf der Wahlmanipulation war es, der zum Rücktritt von Boliviens Präsidenten Morales führte. Während er von einem Putsch spricht, wiegen die Belege der Wahlbeobachter schwer. Von Ivo Marusczyk.
Hintergrund
Liveblog
Reportage
Kommentar
Analyse