In der Türkei wird das erste Atomkraftwerk des Landes gebaut. Präsident Erdogan begründet das mit wirtschaftlicher Unabhängigkeit und einer Menge Patriotismus. Kritiker halten das AKW für sinnlos - und den Standort für gefährlich. Von Uwe Lueb.
Atomkraft als umweltfreundliche Energie? Nein, danke - das haben Deutschland und vier weitere EU-Staaten auf der UN-Klimakonferenz klargemacht. Eine Mehrheit der EU-Staaten befürwortet dagegen die Atomenergie.
Länder wie Frankreich preisen Atomkraftwerke als probates Mittel, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Dabei spielt Kernenergie in vier Fünftel der Welt gar keine Rolle. Der Weltklimarat hält sie nicht für die große Lösung. Von Werner Eckert.
Ausgerechnet Umweltminister Cingolani brachte die Idee ins Spiel: Mit Reaktoren der "vierten Generation" sei eine Rückkehr Italiens zur Kernenergie nicht abwegig. Die rechte Lega springt begeistert auf. Von Jörg Seisselberg.
Bei der Energiewende setzt sich der Stromriese EnBW ehrgeizige Ziele. Doch bis der Konzern komplett auf fossile Energien wie Kohlekraft verzichtet, dürfte noch einige Zeit vergehen. Von Luca Rizzelli.
In Deutschland soll Ende 2022 das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen. Viele andere Länder halten dagegen am Atomstrom fest und wollen seinen Anteil am Energiemix sogar ausbauen. Von Lothar Gries.
Die Bundesregierung hatte nach dem Super-GAU in Japan eine Kehrtwende in der Atompolitik vollzogen - von der Laufzeitverlängerung hin zum raschen Ausstieg. Dafür müssen mehrere Gesetze geändert werden. tagesschau.de gibt einen Überblick über die Chronologie.
Nach dem Super-GAU in Japan strebt die Bundesregierung eine Kehrtwende in der Atompolitik an. Sie will die Zukunft der AKW klären und Eckpunkte für den Ausbau der Öko-Energie festlegen. Die Stationen: Treffen der Ethikkommission, AKW-Check, neues Atomgesetz. Der Fahrplan im Überblick.
Die Tokyo Electric Power Company, kurz Tepco, gehört zu den größten Energieproduzenten der Welt, knapp ein Drittel des japanischen Stroms stammt aus Tepcos AKW - darunter Fukushima I und II. Das Vertrauen in den Konzern ist gering. Denn Tepco machte jahrelang mit Skandalen und Lügen Schlagzeilen.
Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 glaubten viele in Deutschland, das Aus für die Atomkraft sei bald besiegelt. Als Rot-Grün 2000 den Ausstieg vereinbarte, schien dies sicher. Aber hohe Gas- und Ölpreise sowie die Klimadiskussion begünstigten eine mögliche Renaissance der Atomenergie. Doch die Zwischenfälle in den Kraftwerken Krümmel und Brunsbüttel könnten das Blatt abermals wenden.¶
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