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Video vom 11.12.2005 00:00:38

PDS öffnet sich für Mitglieder der WASG

Die Linkspartei.PDS öffnet sich für Mitglieder der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit. Dieser Beschluss des Bundesparteitags in Dresden gilt als entscheidender Schritt zu einem Zusammenschluss mit der WASG bis Mitte 2007. Allerdings kam die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit nur unter Schwierigkeiten zustande: Die Entscheidung fiel erst im zweiten Anlauf. Bettina Scharkus berichtet: Starres Entsetzen auf dem Podium. Der Antrag der Parteispitze auf eine Doppelmitgliedschaft in der Linkspartei.PDS und gleichzeitig in der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit kam zunächst nicht durch. Der Parteitag wurde unterbrochen. Es folgten Appelle, die Fusion nicht zu gefährden. Wolfgang Gehrcke, Linkspartei.PDS: „Gebt euch einen Ruck und gebt unserer gemeinsamen Partei, die im entstehen ist, eine Chance. Zu scheitern drohte die Öffnung zur WASG unter anderem daran, dass einige Delegierte ein Doppelmitgliedschaft mit der DKP ins Statut schreiben wollten. Das verhinderte die Parteispitze. Sie ließ die Abstimmung wiederholen. Klaus Ernst, WASG-Vorsitzender: „Ich bin überhaupt nicht überrascht. Die sind eine sehr bunte und lebhafte Partei, und die machen nicht einfach was man von obern vorgibt.“ Gregor Gysi, Die Linke-Fraktionsvorsitzender: „Gestern ist gesagt worden, unserer Parteitag ist ein wenig langweilige. Heute ist er spannend geworden, und das Wichtige ist, bei der zweiten Abstimmung hat es geklappt.“ Dort war die Mehrheit überwältigend, die Parteibasis diszipliniert. Wenn die WASG ihre Satzung entsprechend ändert, steht der Vereinigung der Linken kaum etwas im Wege. Lothar Bisky, Vorsitzender Linkspartei.PDS: „Wir haben den zweiten Aufbruch gewagt. Wir haben praktische getan, was das in Chemnitz beschlossene Parteiprogramm aufträgt. Für Veränderungen in der Gesellschaft zu wirken und als Partei der Selbstveränderung fähig zu sein.“ Der Parteitag endete versöhnlich und emotional. Der Weg zu einer gemeinsamen Linkspartei scheint unter Schmerzen geebnet. Das geschafft zu haben rührte Lothar Bisky. Hinter vorgehaltener Hand spekulierten einige Delegierte, dass bald PDS-Mitglieder in widerspenstige WASG-Verbände eintreten und so die Störer ausgrenzen könnten. Allein im Landesverband Berlin hat die WASG nur 800 Mitglieder, die Linkspartei fast 10.000. Wenn die jetzt massenhaft in die WASG eintreten, können sie auch die künftige Politik bestimmen. | video

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