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Video vom 02.03.2005 00:00:05

Jeder kann seine Armut natürlich sehr subjektiv empfinden, doch es gibt offizielle Definitionen. Nach dem Armutsbericht der Bundesregierung ist jeder arm, dessen Pro-Kopf-Einkommen weniger als 60 Prozent des Durchschnittswertes aller Haushalte beträgt. Als Leierkasten-Spieler hat man viel Zeit, Menschen zu beobachten. Aber: Wer ist arm? Was ist Armut? Gar nicht so leicht zu erklären. Leierkasten-Spieler: „Was die Armut ist? Also, das ist eben das, was jetzt ist.“ Fast jeder hat eine andere Definition. Passant: „Für mich ist es das Schlimmste, wenn man keine Arbeit mehr hat und wenn sich keiner darum kümmert, dass man Arbeit bekommt.“ Passantin: „Armut – das ist ein inneres und äußeres Elend.“ Junge Passantin: „Armut ist, wenn die Leute betteln.“ In diesem Bericht soll’s drinstehen. Aber auch die Bundesregierung braucht 200 Seiten, um Armut ansatzweise zu umreißen. In Deutschland wird das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen zur Grundlage genommen. Wer weniger als 60 Prozent davon zur Verfügung hat, gilt als „armutsgefährdet“. Konkret: Bei 938 Euro geht’s los. Die Quote in Sachen Armutsrisiko stieg von 12,1 Prozent 1998 auf 13,5 Prozent 2003. Da sind rund 11 Millionen Menschen. Aber auch der zuständige Staatssekretär weiß: Armut ist kein pures Zahlenspiel. Franz Thönnes, Bundesministerium für Gesundheit und Soziales: „Ich glaube, dass jemand, der studiert und 800 Euro Einkommen hat, möglicherweise nicht sagt, er sei arm, aber dass jemand, der in einem Mini-Job arbeitet und seine Ausgaben hat, eine ganz andere Einschätzung dazu haben dürfte.“ Soviel noch: Die Hälfte aller Haushalte besitzt weniger als vier Prozent am Nettovermögen; die reichsten zehn Prozent haben dagegen 44 Prozent. Die gute Nachricht: Deutschland gehört eher zu den Staaten mit dem niedrigsten Armutsrisiko, und beispielsweise für Entwicklungsländer liegt die Armutsgrenze bei einem Dollar pro Tag. Leierkasten-Spieler: „Ein Dollar am Tag? Nein, davon könnte ich nicht leben. Das geht ja gar nicht!“ Über die Armut in Deutschland sprach Ulrich Wickert mit dem EKD-Vorsitzenden Bischof Wolfgang Huber. | video

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