Die Spieler von THW Kiel bejubeln den ersten Titel der neuen Saison | Jürgen fromme /firo Sportphoto

Handball Kiel holt mit knappen Sieg über Lemgo den Supercup

Stand: 04.09.2021 20:41 Uhr

Meister THW Kiel hat in einem engen Spiel den DHB-Pokalsieger TBV Lemgo Lippe besiegt und den Supercup gewonnen.

Sportschau

Mit dem 30:29 (17:14) gewann der THW zum elften Mal den Supercup. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha revanchierte sich am Samstagabend (04.09.2021) damit für die bittere Niederlage im Pokal-Halbfinale im Juni.

3.007 Fans vor Ort - 8.000 wären erlaubt gewesen

Niclas Ekberg war mit fünf Treffern bester Werfer der Kieler vor 3.007 Zuschauern in Düsseldorf. Erlaubt gewesen wären nach einer abgelaufenen Saison mit weitgehend Geisterspielen allerdings 8.000 Zuschauer.

"Wir wollen unser wahres Gesicht zeigen", sagte Kiels Trainer Filip Jicha vor der Partie: "Aber natürlich wissen wir, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben werden."

Kiel verteidigt am Ende den knappen Vorsprung

Kiel erarbeitete sich nach zwölf Minuten erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung (8:4). Lemgo hingegen baute das eigene Offensivspiel ruhiger auf und kam so zu den ersten Treffern, scheiterte im ersten Durchgang aber gleich zweimal per Siebenmeter am starken Kieler Torhüter Niklas Landin. Auch deshalb hielt Kiel die Lemgoer stets auf Distanz, obwohl auch Lemgos Schlussmann Peter Johannesson einige starke Paraden zeigte (29. Minute).

Nach der Pause versuchten die Kieler, sich weiter abzusetzen, scheiterten aber oft an Johannesson, der eine überragende Vorstellung ablieferte. Lemgo kam durch Bjarki Mar Elisson und Gedeon Guardiola wieder bis auf einen Treffer heran (43.). Doch in der Folge übernahm Kiel, das nahezu jeden Angriff über Starspieler Domagoj Duvnjak aufzog, wieder etwas mehr die Kontrolle und behauptete stets die knappe Führung.

Das Duell zwischen Meister und Pokalsieger eröffnet traditionell die Saison. Die Bundesliga startet am kommenden Mittwoch unter anderem mit der Partie des Meisters aus Kiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten in ihre 56. Spielzeit.

Quelle: sportschau.de