Die Tennisspieler von "Team Europa" siegen beim Laver Cup | AP/Elise Amendola

Tennis Zverev und Team Europa gewinnen souverän den Laver Cup

Stand: 26.09.2021 19:57 Uhr

Alexander Zverev hat gemeinsam mit Doppel-Partner Andrej Rubljow den vorzeitigen Triumph von Team Europa beim Laver Cup der Tennisprofis perfekt gemacht.

Sportschau

Der deutsche Olympiasieger setzte sich in Boston an der Seite des Russen im Doppel mit 6:2, 6:7 (4:7), 10:3 gegen den Amerikaner Reilly Opelka und Denis Shapovalov aus Kanada durch. Damit führte die europäische Auswahl gegen das Team Welt uneinholbar mit 14:1 und holte auch bei der insgesamt vierten Auflage des Vergleichs den Titel.

Bereits 2019 hatte Zverev beim Laver Cup die entscheidenden Zähler geholt, damals gewann er im Einzel gegen Milos Raonic aus Kanada. Im Vorjahr war das Event wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. "14:1 klingt viel klarer als es war. Wir mussten hart kämpfen für diesen Sieg, die Gruppe war großartig", sagte der 24-jährige Zverev.

Europäer schon am Samstag stark

Am Samstag (25.09.2021) hatten die Europäer alle vier Matches für sich entschieden. Zverev gewann sein Einzel gegen den Amerikaner John Isner mit 7:6 (7:5), 6:7 (6:8) und 10:5. Zuvor hatte der Grieche Stefanos Tsitsipas den Australier Nick Kyrgios mit 6:3 und 6:4 bezwungen.

In der Abend-Session fegte US-Open-Sieger Daniil Medwedew aus Russland den Kanadier Denis Shapovalov in 75 Minuten mit 6:4, 6:0 vom Platz. Zum Abschluss des Tages bauten dann Tsitsipas und der Russe Andrej Rubljow im Doppel die Führung ihres Teams mit einem 6:7 (8:10), 6:3, 10:4 gegen Isner und Kyrgios weiter aus. Die einzige Niederlage bis zum Sieg hatten die Europäer am Auftakttag kassiert, Zverev verlor mit Matteo Berrettini aus Italien im Doppel gegen Isner und Shapovalov.

Drei Topstars fehlen

Beim Laver Cup bestehen beide Teams jeweils aus sechs Profis und einem Ersatzmann. Am Freitag war ein Sieg in den drei Einzeln und einem Doppel einen Punkt wert, am Samstag gab es zwei Zähler pro Partie und am Sonntag drei. Mit Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic fehlten in diesem Jahr die drei langjährigen Superstars der Branche wegen Verletzungen oder Erschöpfung.

Quelle: sportschau.de