Handball-Nationalspielerin Luisa Schulze beim Wurf im Spiel gegen Australien | Bildquelle: imago images/wolf-sportfoto

Deutschland - Australien 34:8 Handball-WM: DHB-Frauen gewinnen auch zweites Spiel

Stand: 01.12.2019 11:45 Uhr

Die deutschen Handballerinnen haben bei der Weltmeisterschaft in Japan den erhofften Traumstart perfekt gemacht.

Einen Tag nach dem 30:24-Auftakterfolg gegen Panamerika-Meister Brasilien gab sich die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am Sonntag (01.12.2019) im Duell mit dem krassen Außenseiter Australien keine Blöße und feierte einen 34:8-Kantersieg. Das Team von Bundestrainer Henk Groener sicherte sich mit 4:0 Punkten die Tabellenführung in der Gruppe B.

Lauenroth mit sechs Treffern beste Werferin

Beste Werferinnen für das DHB-Team waren in Yamaga Antje Lauenroth mit sechs Toren sowie Jenny Behrend und Ina Großmann mit jeweils fünf Treffern. Die nächste Aufgabe wartet am Dienstag gegen Dänemark. Die abschließenden Vorrundengegner der deutschen Mannschaft sind Südkorea und Titelverteidiger Frankreich. Der Welt- und Europameister kam am Sonntag nur zu einem 19:19 gegen Brasilien und steht nach dem Fehlstart gegen Südkorea (27:29) schon mächtig unter Druck.

Australien zu schwach fürs DHB-Team

Im erst zweiten Duell mit Australien legten die DHB-Frauen einen 5:0-Start hin. Danach schlichen sich jedoch einige Fehler ein - sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit zog der EM-Zehnte an und bis zur Pause auf zwölf Tore davon.

Nach dem Wechsel agierte der Favorit konzentrierter und baute den Vorsprung beim 25:5 (46. Minute) erstmals auf 20 Treffer aus.

Bundestrainer Groener: "Nur noch Endspiele"

Bundestrainer Groener ließ vor dem ersten WM-Ruhetag dennoch keine Euphorie aufkommen und richtete den Blick umgehend nach vorn: "Das Selbstvertrauen ist da, aber jetzt kommen nur noch Endspiele." Dennoch nahm er einige wichtige Erkenntnisse mit in die entscheidenden Vorrundenspiele. "Sehr zufrieden war ich mit der Abwehr, da haben wir sehr fokussiert gearbeitet. Acht Gegentore sind wirklich sehr wenig", stellte Groener fest.

Quelle: sportschau.de

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