Paderborns Christopher Antwi-Adjej (l) im Kampf um den Ball mit Mijat Gacinovic (r) aus Frankfurt | Bildquelle: dpa

Bundesliga Paderborn kämpft schlappe Frankfurter nieder

Stand: 22.12.2019 20:30 Uhr

Eintracht Frankfurt ist am Ende eines rauschhaften Jahres endgültig im Bundesliga-Abstiegskampf angekommen. Die kraftlose und erheblich ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Adi Hütter verlor zum Hinrundenabschluss der Fußball-Bundesliga bei Schlusslicht SC Paderborn mit 1:2 (0:2).

Die Hessen sind nach sieben sieglosen Ligaspielen in Folge als Tabellen-13. nur noch drei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Aufsteiger Paderborn indes stellte mit dem dritten Saisonsieg den Kontakt zum rettenden Ufer wieder her.

Abdelhamid Sabiri (9. Minute) und Sebastian Schonlau (41.) trafen am Sonntag (22.12.2019) für den SCP entscheidend im letzten Spiel des Jahres im deutschen Oberhaus. Daran änderte auch der Anschlusstreffer durch Bas Dost (72.) nichts mehr.

Sabiri trifft - Wiedwald schaut

"Wir haben heute wieder mutig gespielt und gegen einen angeschlagenen Gegner verdient gewonnen. Ich bin happy", sagte SCP-Trainer Steffen Baumgart. Frankfurts Hütter meinte: "Über 90 Minuten gesehen hat Paderborn verdient gewonnen. Beim Stand von 2:0 hätten sie das Spiel entscheiden können."

Frankfurt begann fahrig und fehlerhaft, Paderborn war wie so oft zu Beginn hellwach - und belohnte sich: Sabiri zog aus gut 25 Metern ab, der Ball segelte mit unkonventioneller Flugbahn über Frankfurts etatmäßige Nummer drei Felix Wiedwald hinweg ins Tor.

Die Gäste berappelten sich vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena allerdings schnell. In der 17. Minute wurde Frankfurt durch den Videoschiedsrichter ein Elfmeter verweigert. SCP-Verteidiger Luca Kilian spielte den Ball - nach VAR-Entscheidung - knapp außerhalb des Strafraums mit der Hand. Sieben Minuten später verzog Mijat Gacinovic nach guter Einzelleistung knapp.

Paderborn vergibt frühzeitige Entscheidung

Dann übernahm wieder Paderborn. Kai Pröger und Christopher Antwi-Adjei scheiterten binnen Sekunden an Wiedwald (35.), sechs Minuten später stieg Schonlau nach einem Freistoß am höchsten und erhöhte für die Gastgeber.

Nach der Pause hätten Streli Mamba (50., 56.) und Sturmpartner Ben Zolinski (57.) alles klar machen müssen, vergaben aber. Dosts Anschlusstor weckte neue Hoffnung bei den Frankfurtern, die aber zunehmend müde wirkten. Kurz vor Schluss hatte stattdessen Paderborns Cauly Oliveira Souza (90.+1) die größte Chance der Schlussphase, er scheiterte an Wiedwald.

Beide Teams werden froh sein, dass jetzt ein paar Tage Winterpause anstehen. Dann geht's aber auch für beide knifflig weiter: Frankfurt muss am Samstag (18.01.19) in Hoffenheim antreten. Paderborn empfängt tags drauf Bayer Leverkusen.

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 22. Dezember 2019 um 21:00 Uhr.

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