Robert Lewandowski (FC Bayern München) feiert sein drittes Tor gegen RB Salzburg | Getty Images / Alex Grimm

CL-Achtelfinale Bayern führt Salzburg vor

Stand: 09.03.2022 09:22 Uhr

Der FC Bayern München hat am Dienstagabend (08.03.2022) das Viertelfinale der Champions League erreicht. Robert Lewandowski (12. Spielminute, 21., 23.), Serge Gnabry (31.), Thomas Müller (54., 83.) und Leroy Sané (85.) trafen beim 7:1 (4:0) gegen RB Salzburg für die Bayern. Für Salzburg entpuppte sich die Reise zu den Bayern als Albtraum. Der Treffer von Maurits Kjærgaard (70.) war auch kein Trost.

Von Tim Beyer

Mit Maximilian Wöber mochte man nicht tauschen. Wöber, 24, ist Innenverteidiger bei RB Salzburg, es gibt in Österreich nicht viele, die diesen Job besser beherrschen. Am Dienstagabend (08.03.2022) spielten Wöbers Salzburger im Achtelfinal-Rückspiel der Fußball-Champions-League beim FC Bayern. Das Weiterkommen war ihr Traum, die Bayern machten daraus einen Albtraum.

Sportschau

Am Ende stand es 7:1 (4:0), die Bayern hatten wenig Mühe. Mann des Abends war Robert Lewandowski, er traf innerhalb von nicht einmal elf Minuten dreimal. Sein Gegenspieler Wöber sah dabei naturgemäß nicht gut aus. Einmal, als Wöber gerade zum zweiten Mal einen Strafstoß verursacht hatte, sah man ihn die Arme heben, er schüttelte den Kopf. Wöber sah einigermaßen resigniert aus, man verstand ihn schon.

Begonnen hatte das mit Wöber und Lewandowski schon in der ersten Viertelstunde. Nach einer Hereingabe von Kingsley Coman drehte sich Lewandowski um seinen Gegenspieler herum, Wöber traf ihn am Fuß - Elfmeter für die Bayern. Natürlich führte Lewandowski selbst aus, er schob den Ball nach links unten, Salzburgs Torhüter Philipp Köhn war ohne Chance (12.).

  • Lewandowski - Ankerpunkt für die Bayern-Offensive

Acht Spiele, zwölf Tore - in der Champions League trifft Lewandowski besonders gern

Nur neun Minuten später erwischte Wöber Lewandowski erneut am Fuß - Foul, immerhin das war unstrittig. Der Schiedsrichter Clément Turpin entschied zunächst auf Freistoß und gab nach Rücksprache mit dem VAR doch Strafstoß, es war die richtige Entscheidung. Und weil das schon einmal so wunderbar funktioniert hatte, schoss Lewandowski wieder, er entschied sich sogar für die gleiche Ecke - 2:0.

Es dauerte nicht lange, ehe es noch einmal zum Duell zwischen Wöber und Lewandowski kam. Die Bayern hatten den Ball im Mittelfeld gewonnen und Müller hob ihn in die Schnittstelle der Abwehr. Wöber machte einen Schritt zum Ball und zog doch zurück, Torhüter Köhn kam raus und doch zu spät - der Rest war eine leichte Übung für Lewandowski.

Bayerns Robert Lewandowski (l.) wird von Salzburgs Maximilian Wöber gefoult | Getty Images / Alex Grimm

Bayerns Robert Lewandowski (l.) wird von Salzburgs Maximilian Wöber gefoult Bild: Getty Images / Alex Grimm

Es war im achten Champions-League-Spiel dieser Saison Tor Nummer zwölf des Angreifers - auch für einen wie Lewandowski eine beeindruckende Quote.

Gnabry, Müller und Sané runden das Ergebnis ab

Das Spiel war entschieden, zu offensichtlich war der Klassenunterschied zwischen den Bayern und Salzburg, zu früh zu deutlich das Ergebnis. Nach einem langen Diagonalball von Coman erzielte Gnabry nach einer halben Stunde mit einem Schuss aus zwölf Metern das vierte Tor für den FC Bayern.

In der zweiten Hälfte traf dann auch noch Müller zweimal. Erst schoss er den Ball aus vierzehn Metern mit dem linken Fuß oben rechts ins Eck. Kurz vor Schluss war er erneut mit dem linken Fuß erfolgreich, diesmal aus der Drehung. Den letzten Treffer der Bayern erzielte Sané, die Vorlage kam von Lewandowski.

Einmal durften zuvor aber auch die Gäste aus Salzburg jubeln. Als die Bayern einmal weit vorgerückt waren, den Ball aber verloren, setzte Brenden Aaronson Kjærgaard in Szene. Der Schuss des Dänen war schön und präzise, er landete genau im Eck. Manuel Neuer im Tor war chancenlos - er wird es verschmerzen können.

Quelle: sportschau.de