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Video vom 12.04.2008 10:20:20

Putin auf Kurzbesuch in Berlin

Der russische Präsident Putin unterstützt die deutsche Haltung im Irak-Konflikt. Für eine gewaltsame Lösung gebe es derzeit keine Grundlage, sagte Putin nach einem Treffen mit Bundeskanzler Schröder in Berlin, wo er deutsch-russische Kulturveranstaltungen eröffnet hatte. Beide Politiker sprachen sich dafür aus, den Waffeninspekteuren die notwendige Zeit für die Untersuchungen zu lassen. Dafür sieht Putin auch eine Mehrheit im UN-Sicherheitsrat. Rainald Becker berichtet. Beim Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Putin und dem Bundeskanzler am späten Nachmittag standen natürlich die deutsch-französische Initiative und die verbleibenden Chancen für eine friedliche Lösung im Irak im Mittelpunkt. Der russische Präsident machte nach der Begegnung klar: Wladimir Putin, Präsident Russland: "Wir sehen derzeit keine Grundlage für einseitige Gewaltanwendung. Dies führt zum unnötigen Leid von Millionen und zu Eskalation der Spannungen in der ganzen Region." Putin bezeichnete die Positionen von Russland, Deutschland, Frankreich und China als fast identisch. Der Kanzler bestritt, dass es sich bei der deutsch-französischen Initiative um Geheimpläne handele. Gerhard Schröder, SPD, Bundeskanzler: "Es wird jetzt darauf ankommen, gemeinsam dafür zu sorgen, dass das Kontroll- und Sanktionssystem funktioniert, dass man es dort, wo die Inspekteure das wollen verbessert und ausweitet." Dass sei, so Putin und Schröder übereinstimmend, der Kern dessen, was jetzt nötig sei. Zum aktuellen Stand nach dem Treffen Schröder-Putin direkt aus Berlin Thomas Roth aus Berlin. Thomas Roth: "Ganz bemerkenswert an der Stellungnahme des russischen Präsidenten vorhin hier in Berlin war denn doch, dass er die Nähe der Position Russlands zu der Deutschlands und Frankreichs so deutlich hervorgehoben hat. Aber, wenn man genau hingehört hat, ging er sogar noch einen Schritt weiter. Er hat nämlich gesagt, dass die drei Länder Russland, Deutschland und Frankreich beim weiteren Vorgehen in Sachen Irak ihre Positionen sehr eng aufeinander abstimmen werden. Und das kann man sicher als eine Nachricht in Richtung Amerikaner werten. Dem deutschen Bundeskanzler hat diese Stellungnahme Putins sicher eher genutzt, zumal sie unterstrichen war von der betont freundschaftlichen Atmosphäre zwischen diesen beiden Persönlichkeiten. Putin wird nach einem Essen beim Bundespräsidenten dann morgen nach Frankreich weiterfliegen und Jaques Chirac in Paris treffen, um dort diese Abstimmung der Position weiter voranzutreiben." | video

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