Plan der Regierung Thatcher Mit Delfinen auf die Jagd nach Nessie

Stand: 05.09.2019 16:30 Uhr

Um das sagenumwobene Monster von Loch Ness aufzuspüren hat die britische Regierung Ende der siebziger Jahre einen ungewöhnlichen Plan ersonnnen: Mit Hilfe von Delfinen sollte Nessie aus ihrem Versteck hervorgelockt werden. Die Regierung unter Maggie Thatcher habe sogar schon den Import zweier Meeressäuger aus den USA erwogen, schreibt die britische Boulevardzeitung "Daily Mail".

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Delfine sollten nach dem Willen der Thatcher-Regierung das Ungeheuer von Loch Ness aufspüren.

Tourismus-Schub dank Nessie?

Das Blatt beruft sich auf einen Brief des Umweltministeriums, der nun nach Ablauf der Geheimhaltungspflicht eingesehen werden durfte. Darin sei das Nessie-Jagd-Vorhaben mit der Ankurbelung des Tourismus in Schottland begründet worden. Wenn man die mystische Nessie endlich auch einmal sehen könnte, würde dies einen wahren Tourismus-Boom auslösen, argumentierten die Minister. Nessie hatte die britische Regierung bereits mehrfach in Atem gehalten: Vor wenigen Tagen hatten Archive gezeigt, dass London auch schon versucht hatte, das Monster gesetzlich vor Wilderern und Trophäenjägern zu schützen - allerdings ohne Erfolg.

Modell des Ungeheuers "Nessie"
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Modell des Ungeheuers "Nessie" von Loch Ness

Bis heute hat niemand die Existenz des Ungeheuers in dem schottischen See beweisen können. Immer wieder aber wollen Menschen die Kreatur, deren Legende bis ins siebte Jahrhundert zurückreicht, gesehen haben.

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