Kölner Fans auf der Tribüne. | dpa/Marius Becker

Nordrhein-Westfalen Gladbach und Köln hoffen im Oktober auf Stadion-Vollauslastung

Stand: 23.09.2021 15:07 Uhr

Nach den neuesten Entwicklungen in Norddeutschland hofft man auch bei Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln auf die baldige Genehmigung zur Vollauslastung des Stadions.

"Wir sind im ständigen Dialog mit den Behörden, haben unser 2G-Hygienekonzept-Modell vorgestellt und erwarten, dass wir im Oktober noch Heimspiele ohne Kapazitätsbeschränkungen vor 50.000 Zuschauern durchführen können", sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle: "Was in Hamburg und Schleswig-Holstein möglich ist, muss auch zeitnah für NRW gelten."

Die Kölner hatten zu Saisonbeginn als erster Bundesliga-Klub die 2G-Regelung umgesetzt, bislang sind sie aber noch an die Vorgaben der Coronaschutzverordnung des Landes NRW gebunden. Diese sieht eine Obergrenze von 25.000 Zuschauern vor, die Verordnung ist noch bis zum 8. Oktober in Kraft.

Gladbacher Pokal-Kracher vor vollem Haus?

Auch bei Borussia Mönchengladbach fiebert man auf ein vollbesetztes Stadion hin - und das möglichst bald. Denn im Oktober steht neben den Bundesligaspielen gegen den VfB Stuttgart und den VfL Bochum auch der Pokalkracher gegen den FC Bayern München an.

Wie der Bundesligist am Donnerstag mitteilte, will er vor dem Start des Vorverkaufs für diese Spiele zunächst die nächste Coronaschutzverordnung in NRW abwarten. "Wir haben die große Hoffnung, dass sich da was ändern könnte. Dass wir da vielleicht wieder mit Vollauslastung spielen könnten", sagte ein Sprecher des Vereins.

Volle Stadien in Hamburg unter 2G-Bedingungen wieder möglich

In Hamburg hatte die Politik am Dienstag die Grundlagen zur Vollauslastung geschaffen. Wie der Senat mitteilte, fallen ab dem kommenden Wochenende bei Veranstaltungen in der Hansestadt die Kapazitätsgrenzen und auch die Maskenpflicht weg, wenn nur Geimpfte und Genesene an einer Veranstaltung teilnehmen.

Der Hamburger SV wird am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg aus organisatorischen Gründen noch keinen Gebrauch von dieser Möglichkeit machen. Stadtrivale FC St. Pauli setzt bereits auf 2G, will aber mit "Augenmaß" an die neue Situation herangehen. "Wir wissen nicht, ob es den Menschen überhaupt jetzt schon genehm ist, mit wahnsinnig vielen Zuschauern eng an eng zu stehen oder ob wir noch einige Maßnahmen treffen müssen, um zunächst eine Schritt-für-Schrittöffnung und -füllung des Stadions zu ermöglichen", sagte Präsident Oke Göttlich.

Quelle: wdr.de