Ein Schüler kommuniziert mit seiner Lehrerin über Video Call.

Nordrhein-Westfalen Münsterland-Schulen haben bei Digitalisierung die Nase vorn

Stand: 07.10.2020 10:22 Uhr

Über 1.000 Schulen in Nordrhein-Westfalen haben sich an einer WDR-Umfrage zur Digitalisierung an Schulen beteiligt. Auch 500 Schülerinnen und Schüler wurden online befragt. Besonders die Schulleiter im Kreis Coesfeld sind mit der digitalen Ausstattung ihrer Schulen zufrieden.

Der Computerraum der Edith-Stein-Hauptschule in Senden ist in diesen Tagen durchgehend belegt. In 3-stündigen Fortbildungen werden Schüler und Lehrer auf weiteres Homeschooling vorbereitet.

Gute Ausstattung in allen Klassenräumen

Alle sollen künftig mit der Online-Plattform IServe umgehen können. Denn darüber wird der Digitale Unterricht künftig stattfinden, inklusive Video-Unterricht. Fabian Kramm ist an der Hauptschule zuständig fürs Digitale und sagt: "Wir sind gut ausgestattet, haben Tablets, Laptops und inzwischen in jedem Klassenraum eine digitale Präsentationsfläche."

Schüler benutzen Tablets im Unterricht.
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Viele Schüler arbeiten bereits digital

Schulleiter im Kreis Coesfeld zufrieden

Die Schulleiter im Kreis Coesfeld haben in der WDR-Umfrage für die Digitale Ausstattung ihrer Schulen die Note 2,6 vergeben, den besten Wert in NRW, landesweit lag der im Schnitt bei 3,8. Das Münsterland lag insgesamt bei 3,4.

Support bleibt an einzelnen Lehrern hängen

Um die digitale Ausstattung und den Support kümmern sich in den Schulen fast immer einzelne Lehrer. Fabian Kramm von der Hauptschule in Senden, muss sich um Wartung aller Geräte, sowie um die Schulung von Kollegen und Schülern kümmern. Dafür bekommt er gerade mal eine Stunde Ausgleich in der Woche. Und doch macht er seine Arbeit gern. Für das nächste Homeschooling ist die Schule gut gerüstet. Hausaufgaben werden dann nicht mehr in WhatsApp-Gruppen aufgegeben und es wird sich auch kein Schüler mehr Arbeitsblätter aus der Schule abholen müssen.

Quelle: wdr.de

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