Weiße Blätter mit der Aufschrift "Gesperrt" liegen auf den roten Sitzen in einem Zuschauerraum. | Bildquelle: INTERTOPICS/Horst Galuschka

Nordrhein-Westfalen FAQ Corona und Ihr Alltag: Kinos und Theater dürfen wieder öffnen

Stand: 31.05.2020 13:41 Uhr

Auf welche Kontakt-Regeln müssen Sie achten? Was hat wieder geöffnet, was noch nicht? Welche Regeln gelten in Restaurants? Wir geben Antworten.

Einen aktuellen Überblick über die Alltagsprobleme während der Corona-Pandemie gibt es in diesem FAQ.

+ + + Öffentliche Einrichtungen, Ämter und Justiz + + +

Zoos, Museen, Theater, VHS, Schwimmbad - was ist wieder geöffnet?

  • Kinos, Theater und Opernhäuser dürfen seit dem 30. Mai wieder öffnen - sofern sie ein Zutritts- bzw. Hygienekonzept haben. Sie dürfen maximal ein Viertel ihrer Plätze besetzen. Mehr als 100 Gäste dürfen generell nicht eingelassen werden.
  • Auch Hallenbäder dürfen seit dem 30. Mai wieder den Betrieb aufnehmen.
  • Zwar hatten Freizeitparks seit dem 11. Mai die Erlaubnis, wieder zu öffnen, das Phantasialand und der Moviepark Bottrop öffneten als erste Parks in NRW jedoch erst am 29. Mai ihre Pforten.
  • Die rund 350 Freibäder in NRW durften bereits am 20. Mai wieder öffnen.
  • Hotels dürfen seit dem 18. Mai für Personen mit Wohnsitz in Deutschland öffnen. 
  • Museen, Galerien, Zoos und Garten- und Landschaftsparks durften am 4. Mai wieder öffnen - unter strengen Hygieneauflagen.
  • Gaststätten und Restaurants dürfen seit dem 11. Mai wieder öffnen.
  • Volkshochschulen können ihr Programm seit dem 11. Mai wieder anbieten.
  • Auch Fitnessstudios, Tanzschulen und Kursräume von Sportvereinen können seit dem 11. Mai wieder genutzt werden.
  • Spielplätze dürfen seit dem 7. Mai wieder bespielt werden.

Stand: 30.05.2020

Wie arbeiten städtische Ämter in der Corona-Krise?

In den vergangenen Wochen waren viele Ämter geschlossen oder boten ihre Dienstleistungen nur eingeschränkt an. So sind vor allem Reisepässe und Personalausweise liegen geblieben. Wer bei Kontrollen nur einen abgelaufenen Ausweis vorzeigen kann, muss nach Informationen des Bundesinnenministeriums allerdings kein Bußgeld zahlen.

Nutzen können die Dienste meist nur diejenigen, die vorher auf der Homepage der Kommune oder am Telefon einen Termin vereinbart haben. Die Zahl der zu vergebenen Termine ist oft auch begrenzt. Wer grippeähnliche Symptome oder Kontakt zu einem Infizierten hatte, darf die Dienststellen in der Regel nicht betreten.

Stand: 27.05.2020

+ + + Kontaktverbot und Bußgeld + + +

Grillen und Picknicken: Was ist im öffentlichem Raum erlaubt?

Picknicks in Parks und auf Plätzen sind seit dem 20. Mai wieder möglich. Das Grillen bleibt dort aber verboten.

Das NRW-Gesundheitsministerium erläutert, dass man das Picknick-Verbot aufgehoben habe, weil nach bisherigen Erfahrungen keine Bedenken dagegen bestünden, dass Familien oder Mitglieder zweier Haushalte auch im öffentlichen Raum gemeinsam etwas essen.

Der öffentliche Raum sei aber nach wie vor kein angemessener Veranstaltungsraum, sodass Grillen dort untersagt bleibe. Dies erfolge im Hinblick auf die beim Grillen oft größeren Gruppen.

Wer sich in NRW nicht an das Grillverbot in Parks und anderswo hält und erwischt wird, muss mit Bußgeld von 200 bis 250 Euro rechnen - pro Person! Anders sieht es im privaten Raum aus: Grillen auf dem Balkon oder im Schrebergarten ist erlaubt, weil es private Grundstücke sind.

Stand: 31.05.2020

Abstandsgebot: Welche Regeln gelten aktuell?

Seit dem 30. Mai dürfen sich bis zu zehn Menschen - oder die Angehörigen zweier Hausstände - im öffentlichen Raum ohne Mindestabstand zueinander treffen. Das gilt auch für Kontaktsport im Freien wie Fußball. Die Kontakte müssen vier Wochen lang zurückverfolgt werden können - Listen müssen dafür aber nicht angefertigt werden.

Ansonsten gilt weiterhin generell ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Kann dieser nicht eingehalten werden, wird das Tragen von Alltagsmasken empfohlen - auch in Gruppen, in denen kein Mindestabstand erforderlich ist. Vielerorts sind Masken sogar Pflicht, so etwa in Bussen oder in Geschäften.

Die Regeln sind zunächst bis zum 5. Juli in Kraft. Wird die Infektionsobergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten, können die Beschränkungen auch wieder verschärft werden.

Stand: 31.05.2020

Sind private Treffen in Wohnungen und im eigenen Garten erlaubt?

Treffen in den eigenen vier Wänden oder im eigenen Garten sind mit beliebig vielen Menschen erlaubt. Das bestätigte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums dem WDR. Es sei denn, die Treffen hätten einen "Event-Charakter", wie beispielsweise "ausschweifende Sommerfeste".

Nicht jedes erlaubte Treffen im privaten Raum sei jedoch im Sinne des Infektionsschutzes wünschenswert. "Wir empfehlen jedem, sehr genau zu prüfen, ob zum Beispiel eine Feier oder ein Familientreffen zwingend geboten ist", so der Sprecher.

Stand: 02.06.2020

Bußgeld: Welche Strafe muss ich zahlen, wenn ich gegen Corona-Schutzmaßnahmen verstoße?

Laut der geltenden Corona-Schutzverordnung können Bürger, die gegen die aktuellen Regeln verstoßen, mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro belegt werden. Das gilt sowohl für vorsätzliche als auch für fahrlässige Verstöße. Im Wiederholungsfall können sogar bis zu 25.000 Euro fällig werden.

Stand: 02.06.2020

+ + + Großveranstaltungen, Tickets und Stornierungen + + +

Gutschein statt Geld bei ausgefallenen Veranstaltungen?

Tickets für Veranstaltungen aus dem Kultur- und Sportbereich, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, können durch Gutscheine ersetzt werden. Ein entsprechendes Bundesgesetz gilt seit dem 20. Mai. Löst der Kunde seinen Gutschein aber nicht bis zum 31. Dezember 2021 ein, muss der Betrag erstattet werden.

Vorerst kein Geld zurück - das gilt damit für alle Karten, die vor dem 8. März für Festivals, Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen, Vorträge, Fußballspiele und andere Sportevents gekauft wurden. Und auch für Dauerkarten für Fitnessstudios oder Theater können Gutscheine ausgestellt werden.

Auf sofortige Auszahlung der Ticketpreise können Käufer bestehen, die einen Gutschein wegen persönlicher Lebensverhältnisse nicht einlösen können. Verbraucherschützer hatten sich klar gegen die Gutscheinlösung ausgesprochen. Denn sie birgt für die Kunden ein Risiko. Geht der Veranstalter pleite, könnte der Gutschein-Besitzer doch noch leer ausgehen.

Stand: 01.06.2020

Konzerte, Fußballspiele, Schützenfeste: Wann gibt es wieder Großveranstaltungen?

Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern sowie größere Konzerte bleiben bis mindestens Ende August verboten. So haben es Bund und Länder am 30. April 2020 vereinbart. Seit dem 11. Mai 2020 sind kleinere Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel möglich.

Seit dem 16. Mai ist die Zwangspause der 1. und 2. Bundesliga beendet und es finden wieder sogenannte Geisterspiele statt - ohne Zuschauer. Bei der 3. Fußball-Liga gilt das seit dem 30. Mai 2020.

Stand: 30.05.2020

+ + + Restaurants + + +

Welche Regeln gelten in Restaurants?

In NRW dürfen Restaurants und Gaststätten seit dem 11. Mai wieder öffnen. Die Erlaubnis gilt für den Innen- und den Außenbereich. Die wichtigsten Regeln:

  • Zwischen den Tischen muss ein Abstand von mindestens 1,5 Meter sein.
  • An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen.
  • Gästen muss ein Platz zugewiesen werden - es gilt Sitzplatzpflicht.
  • Buffets sind nur erlaubt, wenn die Gäste sich vor jeder Nutzung die Hände desinfizieren.
  • Gäste müssen sich nach Betreten von Restaurants die Hände waschen oder desinfizieren - auch im Außenbereich.
  • Angestellte mit Kontakt zu den Gästen müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, Gäste nicht.
  • Gäste müssen einen Mundschutz tragen, wenn sie nicht an ihrem Tisch sitzen. So kann etwa beim Gang auf die Toilette vom Mindestabstand zu anderen Tischen abgesehen werden.
  • Auf Tischen müssen Listen (einschließlich Einverständniserklärung zur Datenerhebung) ausliegen. Gäste sollen sich dort eintragen, damit Kontakte bei Infektionen nachvollzogen werden und Gäste informiert können. Gastronomen müssen die Listen für vier Wochen aufbewahren.

Bars und Diskotheken bleiben vorerst weiter geschlossen. Es gibt keine Angaben dazu, wann sie wieder öffnen werden.

Stand: 28.05.2020

Muss ich wegen Corona im Restaurant reservieren?

Reservieren ist keine Pflicht, es wird aber empfohlen. Das Land NRW schreibt dazu in in den Standards zur Corona-Schutzverordnung: "Reservierungen sollten soweit möglich genutzt werden, um einen Rückstau von Gästen in Wartebereichen zu vermeiden."

Stand: 26.05.2020

+++ Breitensport und Freizeitsport +++

Unter welchen Bedingungen darf man Sport treiben?

Entsprechend der allgemeinen Abstandsregeln dürfen im Breiten- und Freizeitsport seit dem 30. Mai Gruppen mit bis zu zehn Personen ohne Mindestabstand zusammenkommen. Das gilt zum Beispiel für Kontaktsportarten wie Fußball - auch für Wettkämpfe.

Ansonsten gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern. In öffentlichen und privaten Sportanlagen sind außerdem Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Eingangsbeschränkung zu treffen. Erlaubt sind maximal 100 Zuschauer.

Tanzkurse sind zwar möglich, aber nur mit festem Partner. Zu anderen Tanzpartnern ist der Mindestabstand einzuhalten - hier gilt also nicht die Zehn-Personen-Regel.

Stand: 02.06.2020

+ + + Dienstleistungen, Einkaufen und Nahrungsmittel + + +

Ärzte, Kosmetik- und Massagestudios, Handwerker - welche Dienstleister dürfen öffnen und welche nicht?

  • Seit 11. Mai dürfen Kosmetik- und Nagelstudios sowie Massagesalons wieder öffnen - unter strengen Auflagen. Diese gelten auch für Tattoo- und Piercingstudios, die seit dem 20. Mai wieder öffnen dürfen.

  • Handwerker und viele Dienstleister können ihrer Arbeit nachgehen, wenn der Schutz vor Infektionen eingehalten wird.

  • Friseure haben unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes seit dem 4. Mai wieder geöffnet. Bei "gesichtsnahen Dienstleistungen und nicht einhaltbaren Schutzabständen" müssen Beschäftigte eine spezielle Mund-Nasen-Maske "ergänzt von einer Schutzbrille oder einem Gesichtsschild" tragen, wie aus den "Hygiene- und Infektionsschutzstandards" des NRW-Gesundheitsministeriums hervorgeht. Das Tragen von Einweghandschuhen ist vom Beginn der Dienstleistung bis nach dem Waschen der Haare obligatorisch.

  • Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am 11. Mai gemeinsam mit der Ärzteschaft einen Appell herausgegeben, dass man "notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen" solle. "Wer aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrnehme oder sogar deutliche Krankheitssymptome ignoriere, riskiere womöglich schwere gesundheitliche Schäden", hieß es in dem Appell. Die Arzt- und Zahnpraxen erfüllten hohe Hygienestandards und seien auf Patientenbesuche eingestellt.

Stand: 26.05.2020

Kann ich mich über Fleisch und Co. mit Corona infizieren?

Nach den Corona-Fällen bei Westfleisch machen sich viele Leute Sorgen, dass sie sich über Fleisch mit Corona infizieren könnten.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) teilt auf seiner Homepage mit, dass bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diesen Übertragungsweg bekannt seien. Nutztiere, die zur Fleischproduktion verwendet werden, sind demnach nach gegenwärtigem Wissensstand nicht mit SARS-CoV-2 infizierbar und können das Virus also über diesen Weg nicht auf den Menschen übertragen.

Das BfR erklärt noch zum Thema: Grundsätzlich könnten Coronaviren zwar durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Wurst und Fleisch gelangen. Sie könnten sich in oder auf Lebensmitteln aber nicht vermehren. Sie benötigten dazu einen lebenden tierischen oder menschlichen Wirt. 

Dennoch sollten "die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln" beachtet werden, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung. Da die Viren hitzeempfindlich sind, könne das Infektionsrisiko durch Kochen weiter verringert werden.

Tipps gibt es zum Beispiel hier:

Stand: 26.05.2020

Die Läden sind auf: Welche Regeln gelten?

Unabhängig von ihrer Größe dürfen Geschäfte seit dem 11. Mai unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen.

Allerdings muss der Zugang zum Laden kontrolliert werden - das heißt: Es darf nur eine bestimmte Anzahl an Kunden ins Geschäft rein. Die Regel lautet: eine Person pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Zudem gelten vor dem Geschäft Auflagen, um Menschenansammlungen zu vermeiden - und im Geschäft: Maskenpflicht.

In Einkaufszentren, "Shopping Malls", "Factory Outlets" und vergleichbaren Einrichtungen gilt Maskenpflicht auch für die Allgemeinflächen und die allgemeinen Sanitärräume.

Stand: 26.05.2020

Sind Geldscheine Virenschleudern?

Ergebnisse von Laboren, mit denen die Europäische Zentralbank (EZB) zusammenarbeite, deuteten darauf hin, dass die Gefahr, sich über Banknoten mit Corona zu infizieren, nicht sehr hoch ist.

Der Direktor der Europäischen Zentralbank Fabio Panetta erklärt in einem Text über die Laborbefunde, dass auf Oberflächen wie etwa Plastik in den ersten Stunden zehn bis 100 mal so viele Viren überlebten wie auf Banknoten. Aus anderen Analysen gehe hervor, dass poröse Oberflächen von Baumwollbanknoten das Virus deutlich schlechter übertragen würden als glatte Oberflächen wie Kunststoff.

Zu ähnlichen Ergebnissen war auch schon die Deutsche Bundesbank gekommen. Auch nach Einschätzung deutscher Experten ist die Wahrscheinlichkeit, sich an Geldscheinen oder Münzen mit dem Coronavirus zu infizieren, sehr gering.

Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité, erklärte schon im März im NDR-Podcast, Coronaviren könnten auf trockenen Oberflächen nicht lange überleben. Trotzdem gilt zur Vorsicht: Hände waschen!

Ebenfalls zur Vorsicht hatten die deutschen Banken und Sparkassen das Limit für kontaktloses Bezahlen ohne PIN-Eingabe auf bis zu 50 Euro statt bislang 25 Euro erhöht, um Bezahlen einfacher und hygienischer machen. 

Stand: 26.05.2020

Kann ich mich an Oberflächen oder über Lebensmittel infizieren?

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt es bislang keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen oder über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert haben.

Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind laut BfR durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt sei dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Studien zufolge können sich die Viren zwar über einen längeren Zeitraum auf Oberflächen halten. Ist es nicht feucht genug, trocknen die Viren aus. Und je mehr Zeit vergeht, desto weniger Viren befinden sich auf den Oberflächen. Zudem ist die Überlebensfähigkeit des Coronavirus auf Oberflächen geringer als die anderer Krankheitserreger, etwa Bakterien.

Stand: 26.05.2020

+ + + Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen und Bestattungen + + +

Wie dürfen Hochzeiten trotz Corona noch stattfinden?

Kirchliche und standesamtliche Trauungen sind auch mit Gästen wieder möglich. Voraussetzung bleibt der Mindestabstand: Umarmungen und Händeschütteln ist verboten.

Allerdings dürfen die Gesellschaften danach nicht zusammen feiern gehen: "Da Veranstaltungen und Versammlungen mit geselligem Charakter bis auf weiteres untersagt sind, gilt dies auch für die Feier/Hochzeitsparty im Anschluss."

Stand: 28.05.2020

Dürfen religiöse Veranstaltungen wieder stattfinden?

Seit dem 1. Mai können Gläubige wieder Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen besuchen. Allerdings müssen sich die Kirchen an bestimmte Vorgaben halten, die den Ländern vorgelegt und vom Robert-Koch-Institut kommentiert wurden.

Zu den Maßnahmen gehören neben den geltenden Abstands- und Hygieneregeln unter anderem die Begrenzung der Teilnehmerzahl nach Größe der Kirche oder des Gebetsraumes und das Verhindern von Menschenansammlungen. Außerdem sollen die religiösen Veranstaltungen nur mit dem unbedingt notwendigen Personal durchgeführt werden.

Stand: 27.05.2020

Gibt es momentan Taufen, Firmungen und Konfirmationen?

Taufen finden aktuell noch nicht in allen evangelischen und katholischen Landeskirchen und Bistümern statt. In einigen Gemeinden werden sie zwar schon gefeiert - allerdings nur in kleinem Kreis. Erstkommunionen, Firmungen und Konfirmationen - zumindest in der Gruppe - werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Stand: 27.05.2020

Unter welchen Vorgaben dürfen Beerdigungen stattfinden?

Die Kontaktbeschränkungen haben auch Einfluss auf Beerdigungen und Trauerfeiern. Sowohl Erd- als auch Urnenbestattungen sind erlaubt. Der Kreis der Teilnehmer ist dabei nicht beschränkt. Es müssen aber die Distanz- und Hygieneregeln eingehalten werden, sofern die Trauergäste nicht der engen Familie oder häuslichen Gemeinschaft angehören.

Am Grab und auf dem Friedhof sollte ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Auch auf körperliche Formen der Anteilnahme sollte verzichtet werden, also Umarmungen, Händeschütteln oder Küssen, rät der Verband der Bestatter NRW. Manche Städte verlangen derzeit eine Teilnehmerliste. Damit soll bei einer Erkrankung eines Trauergastes der Infektionsweg nachverfolgt werden können.

Stand: 27.05.2020

Was passiert mit Menschen, die an Covid-19 gestorben sind?

Alle Covid-19-Verstorbenen werden als infektiös geführt. Beim Umgang mit infektiös klassifizierten Verstorbenen müssen auch Bestatter auf intensive Hygienemaßnahmen achten - zum Eigenschutz und zum Schutz Dritter. Das sagt der Verband der Bestatter in NRW.

Zu den Schutzmaßnahmen, die das Robert-Koch Institut vorgibt, gehöre zum Beispiel das Tragen von Einmalhandschuhen, Mundschutz, Schutzkitteln - sowie Desinfektionsmaßnahmen wie zum Beispiel das Desinfizieren der äußeren Sargflächen.

Stand: 27.05.2020

+ + + Handy-Tracking + + +

Wann kommt eine Tracking-App?

Die Corona-Warn-App für Deutschland sei mittlerweile zur Hälfte entwickelt, so ein Sprecher des Softwarekonzerns SAP. Damit liege man gut im Zeitplan und es sei weiterhin ein Release im Juni angepeilt. Die Corona-Warn-App soll vor den Sommerferien in Deutschland veröffentlicht werden.

Stand: 27.05.2020

Wie hilft Handytracking gegen die Corona-Pandemie?

Mithilfe von Apps lässt sich ermitteln, wann und wo ein Infizierter auf andere Menschen getroffen ist – und wer sich womöglich ebenfalls angesteckt hat. Auch für Deutschland wird so eine App entwickelt.

Damit diese Tracking-App aber auch zuverlässig ist, müssten mindestens 60 Prozent aller Handy-Besitzer in Deutschland freiwillig mitmachen. Das haben Forscher der Universität Oxford errechnet.

Stand: 27.05.2020

Tracking - sind meine Daten sicher?

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Nutzerdaten nun doch nur auf den Geräten gespeichert werden. Datenschützer hatten das zuvor ebenfalls diskutierte Modell einer zentralen Datenspeicherung heftig kritisiert.

Vereinfacht gesagt soll das Modell jetzt so funktionieren:

Die App wird eine Art Tagebuch dafür, welches andere Handy für eine bestimmte Zeit in der Nähe war. Dafür tauschen die Handys Zahlencodes aus, die keinen direkten Rückschluss auf die Personen zu lassen.

Ist ein App-Nutzer infiziert, schickt er seine Codes an den Server. Alle anderen können diese runterladen und so regelmäßig abgleichen, ob sie betroffen sind - und zwar lokal, also dezentral auf ihrem Handy.  

Stand: 27.05.2020

+ + + Öffentlicher Nahverkehr: Bus und Bahn + + +

ÖPNV: Züge und Bahnen - was fährt wieder?

Seit dem 4. Mai verkehren die Linien der Verkehrsverbünde in NRW wieder nahezu nach Regelfahrplan, teilweise kommt es noch zu Einschränkungen. Die Änderungen werden auf der Seite mobil.nrw aktualisiert.

Stand: 27.05.2020

Muss ich in Bus und Bahn eine Maske tragen?

Ja, seit Ende April gilt in bestimmten öffentlichen Bereichen in NRW die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Zu den Bereichen mit Maskenpflicht gehört auch der öffentliche Personennahverkehr - also Busse und Bahnen und auch Schulbusse. Auch in Taxen müssen Fahrgäste eine Maske tragen - der Fahrer allerdings nicht.

Darüber hinaus gilt in NRW die Maskenpflicht auch in Bahnhöfen, an Haltestellen und an Bahnsteigen.

Stand: 02.06.2020

Maskenpflicht - auch in Fernzügen und Bahnhöfen?

Nicht nur in den Nah-, sondern auch in allen Fernzügen, also in allen ICs und ICEs, gilt die Maskenpflicht. Ausnahmen macht die Bahn bei Kindern, aus medizinischen Gründen und - wörtlich heißt es auf den Bahn-Seiten: "Während Speisen und Getränke verzehrt werden, muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden."

Darüber hinaus gilt in NRW die Maskenpflicht nicht nur in den Zügen, sondern auch in Bahnhöfen, an Haltestellen und an Bahnsteigen.

Stand: 27.05.2020

Welche Verkehrsmittel sollte ich benutzen?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, nach Möglichkeit Fahrräder oder Autos zu nutzen - oder man soll zu Fuß gehen. In öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man Abstand zu den Mitfahrenden einhalten und am besten die verkehrsarmen Randzeiten nutzen.

Das Bundesarbeitsministerium wirbt seit Mitte März für den Arbeitsweg auf dem Fahrrad, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Wenn mehrere und/oder wechselnde Personen ein Auto benutzen, ist es sinnvoll, dieses regelmäßig zu reinigen oder sogar zu desinfizieren.

Stand: 02.06.2020

+ + + Familie und Kinder + + +

Kann ich meine Kinder jetzt anders betreuen lassen - z. B. von Freunden?

Eine von Eltern privat organisierte Kinderbetreuung ist wieder erlaubt. Alle Sozialkontakte müssen allerdings dokumentiert werden. Wenn möglich sollten feste Gruppen gebildet werden, deren Zusammensetzung über längere Zeit konstant bleibt.

Stand: 02.06.2020

Wo gibt es schnelle Hilfe für gestresste Eltern?

Wenn Eltern merken, dass die Belastung zu groß ist, sollten sie nicht warten, bis es zu spät ist:

  • Die Jugendämter in den Kommunen informieren auf den Homepages der Städte und Gemeinden über die Erreichbarkeit ihrer Hotlines: zum Beispiel in Köln, Düsseldorf oder Dortmund.

  • Die Hilfsorganisation Nummer gegen Kummer bietet telefonische Beratung für Eltern von Kindern jeden Alters. Alle Nummern und Infos hier.

  • Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar und vermittelt Eltern bei Problemen an die richtigen Anlaufstellen: anonym und kostenlos unter 0800-1110-111 oder 0800-1110-222. Weitere Infos hier.

Stand: 27.05.2020

Ich kann nicht arbeiten, weil mein Kind zu Hause ist - wer zahlt mein Einkommen?

Eltern haben Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn sie nicht arbeiten können, weil ihre Kinder wegen der Schließungen von Kitas und Schulen nicht betreut werden. Dies gilt für 67 Prozent des Nettoeinkommens oder bis zu einer Grenze von 2016 Euro im Monat.

Der Bundestag hat Ende Mai beschlossen, dass die Lohnfortzahlung bis zu 20 Wochen lang gezahlt werden soll. Der Anspruch auf die Lohnfortzahlung gilt auch tageweise, etwa wenn die Notbetreuung in der Kita nicht an allen Wochentagen zur Verfügung steht.

Stand: 28.05.2020

Ich bin alleinerziehend und brauche Hilfe - wo kann ich anrufen?

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter NRW hat eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende eingerichtet, die vom Familienministerium gefördert wird.

Unter 0201 82774-799 erhalten Alleinerziehende eine psychosoziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartner.

Stand: 27.05.2020

+ + + Mitgliedsbeiträge und Jahreskarten + + +

Muss ich Beiträge für Fitnessstudios zahlen, die geschlossen sind oder waren?

Verbraucherrechts-Anwalt Marcus Benn und die Verbraucherzentrale gehen im Zuge der Corona-Pandemie bei der Schließung von Fitnessstudios von einer Vertragsstörung aus. "Wenn ich die Leistung nicht in Anspruch nehmen kann, dann kann die Zahlpflicht eingestellt werden", sagt Benn.

Die Mitglieder sind also prinzipiell von ihrer Beitragspflicht befreit. Da aber die Schließung angeordnet wurde, ist es dem Betreiber nicht möglich, die Leistungen anzubieten.

Es sollte nach einer einvernehmlichen Lösung gesucht werden, denn auch der Nutzer des Fitnessstudios hat ja kein Interesse daran, dass das Fitnessstudio komplett schließt. Für eine außerordentliche Kündigung reicht die von den Behörden angeordnete temporäre Schließung nicht aus.

Seit dem 11. Mai dürfen die NRW-Fitnesstudios unter Auflagen wieder öffnen.

Stand: 27.05.2020

Wie ist es mit Beiträgen von Vereinen?

Laut Verbraucherrechts-Anwalt Marcus Benn kann es bei "Vereinsmitgliedschaften zu einer anteiligen Rückzahlung kommen". Die Verbraucherzentrale betont, dass sich aus der temporären Schließung aber kein außerordentliches Kündigungsrecht ableite.

Tipp: Auf den Verein zugehen und individuelle Leistungen verabreden. "Denn die Kosten der Studios und der Vereine bleiben ja weiterhin vorhanden, wenn auch vielleicht wegen geringerer Energiekosten auf niedrigerem Niveau. Aber die Betreiber sind auf Gelder angewiesen. Und wenn die Mitglieder den Betreiber unterstützen, hat er größere Chancen, die Krise zu durchleben", sagt Benn. Und dann gebe es ja noch die Möglichkeit, tatsächlich freiwillige Leistungen zu erbringen, also Spenden.

Stand: 27.05.2020

Was ist mit Jahreskarten für Schwimmbäder oder Zoos?

Bei Jahreskarten für Schwimmbäder und Zoos muss der Kunde oft mit einem gewissen Ausfall rechnen. In der Regel wird erst bei längeren Ausfallzeiten geprüft, ob es eine anteilige Rückzahlung geben kann. Solche Punkte stehen in den AGB. Viele Anbieter informieren auf ihren Internetseiten.

Stand: 27.05.2020

+ + + Wohnen und Miete + + +

Welche Hilfen gibt es für Mieter?

Der Mieter muss grundsätzlich seine Miete weiterhin pünktlich zahlen. Kann er dies in Folge der Corona-Krise nicht und es kommt in dem Zeitraum April 2020 bis Juni 2020 zu Zahlungsrückständen, so kann der Vermieter aufgrund dieser Rückstände bis Juni 2022 weder eine fristlose noch eine ordentliche Kündigung aussprechen.

Gleichzeitig trat die bis 2025 verlängerte und verschärfte Mietpreisbremse in Kraft. Wo sie gilt, darf ein Vermieter bei neuen Mietverträgen in der Regel nur maximal zehn Prozent mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen. Erstmals können Mieter zu viel gezahlte Miete auch nachträglich zurückfordern - bis zu zweieinhalb Jahre lang.

Stand: 27.05.2020

Was muss ich bei Umzügen und Wohnungsbesichtigungen beachten?

Die meisten Unternehmer dürfen weiter tätig bleiben, darunter auch Umzugsunternehmen. Diese werben nun zum Teil sogar mit einem Ausbau ihrer Kapazitäten, um die Einschränkungen beim privaten Umzug aufzufangen.

Sowohl bei Umzügen die privat durchgeführt werden, als auch bei Wohnungsbesichtigungen gelten die im jeweiligen Bundesland bestehenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen.

Stand: 27.05.2020

+ + + Krankenhäuser, Altenpflege, Geburten, Gesundheit + + +

Was ist mit Besuch oder Begleitung im Krankenhaus oder Altersheim?

Die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in NRW dürfen seit dem 9. Mai wieder Besuch von Angehörigen und Fremden bekommen. Für die Besuche gibt es aber strenge Auflagen. So müssen sich die Besucher unter anderem einem Kurzscreening unterziehen. Mit Schutzkleidung dürfen sie auch zu bettlägerigen Bewohnern. Die neue Regelung gilt auch für Behindertenheime.

Das Besuchsverbot in Krankenhäusern ist seit dem 20. Mai gelockert. Seitdem sind pro Patient und Tag maximal zwei Besucher erlaubt. Die Kliniken dürfen aber Besuchszeiten festlegen und gegebenenfalls auch ein absolutes Besuchsverbot erlassen, wenn es das Infektionsgeschehen in der Klinik oder einzelnen Abteilungen notwendig macht.

Ausnahmen galten schon vorher, wenn dies medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist, etwa für Geburts- und Kinderstationen sowie für Palliativpatienten. Zuvor müssen die Besucher an einer Hygieneunterweisung teilnehmen.

Stand: 27.05.2020

Was ist mit den Tagespflegeeinrichtungen?

Für Patienten, die zuhause nicht ausreichend versorgt werden können oder deren Angehörige in ihren Berufen unentbehrlich sind, müssen die Einrichtungen eine Notbetreuung anbieten.

Um den Familien, die nun betagte Angehörige zuhause behalten müssen, zu helfen, sollten Ambulante Pflegedienste weiter arbeiten und Hausbesuche machen, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Diese Angebote könne man "schlicht und ergreifend" nicht schließen.

Stand: 27.05.2020

Häusliche Pflege: Was sollten Angehörige jetzt tun?

Etwa 300.000 Menschen in Deutschland werden in häuslicher Pflege betreut - meistens von Betreuungskräften aus Osteuropa, häufig in Schwarzarbeit. Experten befürchten, dass diese demnächst massenhaft wegfallen könnten, weil sie in der Corona-Krise lieber zuhause bleiben oder nicht mehr einreisen dürfen.

Obwohl Schwarzarbeit überwiegt, rät Frederic Seebohm vom Verband für häusliche Betreuung und Pflege den Angehörigen, die Betreuungsperson vom Bleiben zu überzeugen, solange sie noch nicht in ihre Heimat abgereist ist. Denn falls die Ablösung nicht komme, stehe man ohne Betreuung da, sagte Seebohm dem WDR. Außerdem empfiehlt er, spätestens jetzt auf eine legale Vermittlung umzusteigen, sodass die Betreuungskraft in Deutschland krankenversichert ist.

Stand: 27.05.2020

Wer hilft bei Depressionen?

Die Corona-Krise macht vielen Menschen zu schaffen: Sie haben Angst um ihre Gesundheit, die Angehörigen oder den Job. Dazu komm fehlende soziale Kontakte. Die Folge: Die Sorgen legen sich aufs Gemüt und können sich zu einer Depression auswachsen. Noch schwerer trifft es die, die ohnehin schon an einer Depression erkrankt sind.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe rät, sich mit Freunden oder Nachbarn auszutauschen. Corona sollte aber nicht das Hauptthema sein. Und: Wer sich informiert und dabei auf seriöse Quellen setzt, kann Ängste deutlich verringern. Außerdem hilft es, sich viel zu bewegen, am besten an der frischen Luft.

Konkrete Hilfe gibt es bei der Telefonseelsorge unter der Nummer 0800/111011 oder 0800/1110222. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet auch ein Online-Programm an, mit dem sich Betroffene mit leichteren Depressionen selbst organisieren können. Die Anmeldung ist formlos per Email möglich.

Stand: 27.05.2020

Was bedeutet Corona für Geburten und Schwangere?

Werdende Eltern sollten sich rechtzeitig in ihrer Klinik informieren, welche Regeln dort für Entbindung und Besuche gelten. Seit dem 11. Mai sind Besuche in Krankenhäusern in NRW wieder möglich.

Stand: 27.05.2020

+ + + Weitere Infos + + +

Wo kann ich anrufen, um weitere Informationen zu Corona zu bekommen?

Für NRW hat das Gesundheitsministerium unter 0211 - 91191001 eine Hotline freigeschaltet, über die Bürger von montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr Fragen zum Coronavirus stellen können. Hier gibt es allerdings keine medizinische Beratung.

Wer ärztliche Hilfe braucht, den verweist das Gesundheitsministerium auf den Ärztlichen Bereitschaftsdienst mit der landesweiten Hotline 116117.

Die Bundesbehörde Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat zwar keine Hotline, aber eine sehr ausführliche Internetseite mit Unterseiten und Antworten zu vielen unterschiedlichen Fragen.

Stand: 26.05.2020

Weitere Antworten zu Corona

Antworten auf Fragen zu Corona und den Themen Gesundheit, Reisen, Arbeitsrecht und Hilfen für Selbstständige finden Sie in den weiteren FAQ.

Quelle: wdr.de

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