Blick auf einen winterlichen Wald

Nordrhein-Westfalen NRW-Wälder leiden trotz Regen unter Trockenstress

Stand: 17.03.2019 16:00 Uhr

Obwohl der März bisher sehr nass ausfiel, ist es für viele Waldbäume in NRW noch zu trocken. Von Erholung kann also keine Rede sein - der Stress für die Pflanzen hält an.

Der Wald in NRW leidet trotz großer Regenmengen im März noch immer unter "Trockenstress". Nach Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung sind die Böden immer noch ziemlich trocken und die Wasserspeicher noch nicht aufgefüllt, teilte der Landesbetrieb Wald und Holz am Sonntag (17.03.2019) mit. Die Bäume konnten sich den Angaben nach noch nicht von dem Stress des vergangenen Sommers erholen.

Der März war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ungewöhnlich nass. Dagegen sei der Februar aber viel zu trocken gewesen.

Borkenkäfer-Gefahr noch nicht gebannt

Der regnerische Monat März hat nach Angaben des Landesbetriebs Wald und Holz den Borkenkäfern wider Erwarten nicht wesentlich geschadet. Forstleute hatten erwartet, dass mit dem Einsetzen des "Schmuddelwetters" die Käfer verpilzen und absterben.

Auf ein vermehrtes Absterben gebe es aber keine Hinweise, sagte Sprecher Friedrich Louen. Zum einen hätten Temperaturschwankungen für diesen Effekt gefehlt, zum anderen seien die Käfer offensichtlich in einem guten Allgemeinzustand: "Die sind fit und vital in den Winter gegangen, so dass sie möglicherweise weniger anfällig für eine Verpilzung sind", sagte Louen.

Quelle: wdr.de

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