Buchrücken mit der Aufschrift Salafist. | Bildquelle: picture alliance / Christoph Sch

Zehn Tage nach Razzia Mutmaßlicher Islamist wieder auf freiem Fuß

Stand: 28.07.2019 08:23 Uhr

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Gefährder aus dem Gewahrsam entlassen. Laut Staatsschutz geht von ihm keine Gefahr aus. Gegen zwei andere Männer wird noch ermittelt.

Ein mutmaßlicher islamistischer Gefährder, der seit einer Razzia in Düren und Köln Mitte Juli im Polizeigewahrsam saß, ist wieder auf freiem Fuß. Der 20 Jahre alte Mann aus Düren wurde am Samstagabend (27.07.2019) aus zehntägigem Dauergewahrsam entlassen, wie die Polizei mitteilte.

Die Ermittler werteten in den vergangenen Tagen Smartphones, mehrere USB-Sticks, einen Laptop und eine Fotokamera des Düreners aus.

Keine konkrete Gefahr

Für den Staatsschutz stehe fest, dass der Mann eine extremistisch salafistische Gesinnung habe und regelmäßig in salafistischen Kreisen verkehre. Eine konkrete Gefahr gehe von dem 20-Jährigen aber nicht aus, hieß es weiter.

Razzia wegen möglicher Terror-Pläne

Der Verdächtige war Mitte Juli nach Razzien in Köln und Düren wegen möglicher Terror-Pläne in Polizeigewahrsam gekommen. Mit ihm wurden auch noch fünf weitere Männer festgenommen. Drei von ihnen wurden zwischenzeitlich wieder entlassen. Die Ermittlungen gegen die beiden anderen mutmaßlichen Gefährder, die noch in Gewahrsam sind, dauern an.

Quelle: wdr.de

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 28. Juli 2019 um 06:00 Uhr.

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