Stimmenauszählung in Pennsylvania. | AP
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Liveblog zur US-Wahl ++Biden baut Vorsprung in Pennsylvania aus++

Stand: 07.11.2020 06:58 Uhr

Die Republikaner haben am Obersten Gericht erreicht, dass ein Teil der Briefwahlunterlagen in Pennsylvania separat aufbewahrt wird. Gleichzeitig baut Biden seinen Vorsprung in dem Staat aus. Die Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen.

  • Biden geht in Georgia und Pennsylvania in Führung
  • Trumps Team: "Wahl noch nicht vorbei"
  • In Georgia wird neu ausgezählt
  • Trump-Klagen auf Einstellung des Auszählens abgewiesen
  • In fünf Schlüsselstaaten wird noch ausgezählt
  • In Philadelphia nimmt die Polizei zwei bewaffnete Männer fest
  • TV-Sender brechen die Übertragung einer Trump-Pressekonferenz ab
7.11.2020 • 06:58 Uhr

Biden ruft US-Bürger zur Einigkeit auf

In seiner Rede hat Biden die US-Bürger zur Einigkeit aufgerufen. "Es ist an der Zeit, dass wir als eine Nation zusammenkommen um zu heilen", sagte Biden bei der Ansprache in seiner Heimatstadt Wilmington im Bundesstaat Delaware.

7.11.2020 • 05:05 Uhr

Biden kündigt schnelle Maßnahmen gegen Corona-Pandemie an

Biden kündigt an, ab seinem ersten Amtstag einen Plan zur Kontrolle der Coronavirus-Epidemie umsetzen zu wollen. "Wir können in den kommenden Monaten viele Leben retten", sagt er. Nach seiner Darstellung verlangsamt sich die wirtschaftliche Erholung in den USA. Biden erwähnt in seiner Rede Trump nicht beim Namen.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in den USA am dritten Tag in Folge einen Rekord erreicht. Bis Freitag wurden mehr als 127.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert, wie die Johns Hopkins-Universität meldete. Die Zahl der Todesfälle stieg um 1149. Bidens Rede endete nur wenige Minuten, bevor zudem bekannt wurde, dass der Stabschef des Weißen Hauses, Meadows, mit dem Coronavirus infiziert ist.

7.11.2020 • 04:58 Uhr

Biden: Werde mehr als 300 Wahlleute erhalten

Biden zeigt sich bei einer Ansprache siegessicher. Er werde die Wahl in Pennsylvania, Georgia und Arizona gewinnen und sei auf dem Weg, mehr als 300 Wahlleute zugesprochen zu bekommen. Zusammen mit seiner Vize-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris habe er bislang mehr als 74 Millionen Stimmen bekommen - mehr als jedes andere Wahl-Team in der Geschichte des Landes.

7.11.2020 • 04:53 Uhr

Biden wendet sich an die Nation

7.11.2020 • 04:01 Uhr

Biden baut Vorsprung in Pennsylvania aus

Biden baut seinen Vorsprung in dem bei der Wahl besonders wichtigen Bundesstaat Pennsylvania (20 Wahlleute) aus: Der Datenanbieter Edison Research schreibt ihm nun einen Vorsprung von 27.130 Stimmen zu. Demnach kommt er auf 49,6 Prozent und Trump auf 49,2 Prozent. Ausgezählt sind 96 Prozent der Stimmen.

7.11.2020 • 03:28 Uhr

Trump will mit Spenden für Rechtsstreit Wahlkampfschulden bezahlen

US-Präsident Donald Trump ruft seine Anhänger zu Spenden für Rechtsstreitigkeiten bei der Wahl auf, will mit den Geldern aber auch Wahlkampfschulden abbezahlen - das geht allerdings erst aus dem Kleingedruckten seiner Spendenaufrufe hervor. Angesichts der drohenden Niederlage des Republikaners gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden verschickt sein Wahlkampfteam Mails an Unterstützer, in denen mit wachsendem Druck um Geld gebeten wird.

So heißt es in einer dieser Mails vom Freitag: "Bislang hast Du alle unsere E-Mails ignoriert, in denen Du gebeten wurdest, gemeinsam mit uns die Wahl zu verteidigen." Man solle bitte "sofort" dazu beitragen und spenden. Beim Klick auf einen Link in der Mail wird der Nutzer auf eine Internetseite geleitet, auf der es heißt: "Die Demokraten werden versuchen, diese Wahl zu stehlen! Bitte spende jetzt jeden Betrag, um die Integrität unserer Wahl zu verteidigen."

7.11.2020 • 03:12 Uhr

Trump holt in Arizona weiter auf

In Arizona rückt Trump etwas näher an Biden heran. Dieser liegt dem Datenanbieter Edison Research zufolge noch mit 29.861 Stimmen vorn. Nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen führt Biden demnach mit 49,6 Prozent vor Trump mit 48,7 Prozent.

7.11.2020 • 02:52 Uhr

Auch um zweiten Senatssitz in Georgia wird Stichwahl nötig

Auch über den zweiten Senatssitz in Georgia muss dem Datenanbieter Edison Research zufolge per Stichwahl am 5. Januar entschieden werden. Dabei werde der republikanische Amtsinhaber David Perdue gegen den Demokraten Jon Ossoff antreten. In dem Staat findet bereits ein Stechen statt, bei dem der Demokrat Raphael Warnock die Republikanerin Kelly Loeffler aus dem Amt drängen will. Die Abstimmungen könnten darüber entscheiden, ob die Demokraten die Macht in der Kongresskammer und damit im ganzen Parlament übernehmen. Im Repräsentantenhaus haben sie ihre Mehrheit verteidigt.

7.11.2020 • 02:44 Uhr

Oberstes US-Gericht: Spät eingegangene Stimmzettel separat zählen

In seiner ersten Entscheidung nach der Präsidentenwahl hat das Oberste Gericht der USA verfügt, dass im Bundesstaat Pennsylvania die nach Schließung der Wahllokale eingetroffenen Stimmzettel getrennt aufbewahrt und ausgezählt werden müssen. Das macht es einfacher, sie nicht bei der endgültigen Auszählung zu berücksichtigen, wenn sie für ungültig erklärt werden sollten. Der Richter Samuel Alito traf die Eilentscheidung auf Antrag der Republikaner. Die Behörden hatten die Stimmzettel allerdings bereits getrennt gesammelt. In dem Streit geht es um per Post verschickte Stimmzettel, die binnen drei Tagen nach dem Wahltag am 3. November eintreffen. In Pennsylvania sollen sie noch berücksichtigt werden.

7.11.2020 • 00:45 Uhr

Trump warnt Biden vor Beanspruchung des Wahlsiegs

Donald Trump hat seinen Kontrahenten Joe Biden davor gewarnt, sich als Sieger der Abstimmung auszurufen. "Joe Biden sollte das Amt des Präsidenten nicht zu Unrecht beanspruchen. Ich könnte diese Behauptung auch machen. Gerichtsverfahren beginnen gerade erst!", schrieb Trump bei Twitter. Biden führt während der noch laufenden Auszählung in einer Reihe entscheidender Bundesstaaten. Noch aber hat kein großer TV-Sender oder die Nachrichtenagentur AP einen Sieger ausgerufen. Biden hat für den Abend eine Rede an die Nation angekündigt.

7.11.2020 • 00:13 Uhr

Republikaner in Georgia: Stimmenauszählung verläuft ordnungsgemäß

Im extrem knappen Rennen in Georgia läuft die Stimmenauszählung nach Einschätzung führender Republikaner in dem Südstaat korrekt ab. Dafür werde der für das Wahlprozedere zuständige Minister in Georgia, Brad Raffensperger, schon sorgen, hieß es in einer Erklärung von Gouverneur Brian Kemp und seinen Parteikollegen. Tags zuvor brachte Präsident Donald Trump haltlose Vorwürfe des groß angelegten Wahlbetrugs vor, ohne Details oder Beweise zu nennen. Mit Blick auf Georgia behauptete er zudem, das Wahlsystem in Georgia werde von Demokraten gesteuert. Dabei ist der mit den Wahlabläufen betraute oberste Funktionär ein Republikaner, dem Trump seine Unterstützung bekundet hatte.

6.11.2020 • 23:16 Uhr

99% der Stimmen in Georgia ausgezählt - Biden liegt vorn

Im US-Bundesstaat Georgia sind 99 Prozent der Stimmen ausgezählt. Dort liegt laut dem Datenanbieter Edison Research Joe Biden mit 4263 der Stimmen in Führung. Insgesamt entfallen bisher 2.455.433 Stimmen auf Biden, 2.451.170 Stimmen auf Trump.

Biden liegt demnach bei 49,4 Prozent und Trump bei 49,3 Prozent.

6.11.2020 • 23:06 Uhr

Wahl-Aufsichtsbehörde weist Fälschungsvorwürfe zurück

Die für die Sicherheit der US-Wahl zuständige Behörde hat Fälschungsvorwürfe zurückgewiesen - ohne dabei zu erwähnen, dass die Vorwürfe in weiten Teilen von US-Präsident Donald Trump kommen. Die lokalen Wahlbüros verfügten über Aufklärungsmöglichkeiten, die es "extrem schwierig" machten, Wahlbetrug mit gefälschten Stimmzetteln zu begehen, erklärte die Behörde für Cybersicherheit und Infrastruktur-Sicherheit (Cisa).

Die Behörde erklärte, sie trete Gerüchten entgegen, wonach sie oder das Ministerium Stimmzettel mit Sicherheitsmerkmalen gedruckt habe und diese nun überprüfe, um Betrug zu verhindern. Das sei Aufgabe der Behörden in den einzelnen US-Staaten. Cisa ruft wegen der Corona-Pandemie und der gestiegenen Bedeutung der Briefwahl seit Wochen zu Geduld bei der Stimmauszählung auf.

Bislang operierte Cisa weitgehend im Hintergrund, ist daher vielen im Land kaum ein Begriff, obwohl ihr bei der Wahl eine Schlüsselrolle zukommt. Ziel der 2018 als Teil des Heimatschutzministeriums geschaffenen Behörde ist es, Cyberattacken wie Hacking und andere mögliche Bedrohungen abzuwenden, während Abstimmungen und Auszählungen von einem Kontrollraum im Hauptquartier der Behörde nahe Washington beobachtet werden.

6.11.2020 • 22:04 Uhr

Republikaner stellen Antrag zur Briefwahl am Supreme Court

Die Republikaner in Pennsylvania haben per Eilantrag beim Supreme Court beantragt, die nach dem Wahltag eingegangenen Briefwahlstimmen separat aufzubewahren. In dem umkämpften Bundesstaat hat der Demokrat Joe Biden erst vor wenigen Stunden Amtsinhaber Donald Trump überholt.

Der Antrag der Republikaner ist Teil einer juristischen Strategie mit dem Ziel, die Auszählung nach dem Wahltag eingetroffener Briefwahlstimmen zu verhindern. In Pennsylvania werden Briefwahlstimmen noch bis heute angenommen. In anderen Bundesstaaten gilt hingegen der Wahltag als Stichtag. Vor der Wahl hatte der Supreme Court es abgelehnt, diese Regelung zu kippen. Doch mehrere konservativ eingestellte Richter hatten sich offen dafür gezeigt, das Thema nach der Wahl noch einmal aufzugreifen.

Die oberste Wahlvorsteherin des US-Staats, die Demokratin Kathy Bockvar, hatte wegen des Streitfalls bereits die getrennte Aufbewahrung später eingetroffener Stimmen angeordnet. Die Republikaner legten keine Belege dafür vor, dass jemand gegen Bockvars Anweisung verstoßen haben könnte, erklärten aber, es sei angesichts des "Chaos" im Nachgang der Wahl unklar, ob sich alle Verwaltungen daran hielten.

In Pennsylvania sind 98 Prozent der Wahlzettel ausgezählt, Biden liegt aktuell laut Datenanbieter Edison Research 14.724 Stimmen vor Trump.

6.11.2020 • 21:38 Uhr

Rasmussen empfiehlt Trump ehrenvollen Abschied

Der ehemalige dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hat US-Präsident Trump einen ehrenvollen Abschied aus dem Weißen Haus empfohlen. Rasmussen schrieb auf Twitter: "Nur ein kleiner Rat ... So ist die richtige Art, ein Amt nach einer Wahlniederlage ehrenvoll zu verlassen." Dazu veröffentlichte Rasmussen ein Foto, das ihn beim Verlassen des Parlaments in Kopenhagen zeigt, nachdem er die Amtsgeschäfte im vergangenen Jahr an seine Nachfolgerin Mette Frederiksen übergeben hatte.

6.11.2020 • 21:20 Uhr

Republikaner wollen 60 Millionen Dollar für Klagen aufbringen

Das Nationale Komitee der Republikaner will Insidern zufolge mindestens 60 Millionen Dollar aufbringen, um Klagen von Trump gegen die Wahlergebnisse zu finanzieren. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertrauten Personen.

6.11.2020 • 21:06 Uhr

Wähler mit fehlerhaften Wahlzetteln können ihr Votum noch korrigieren

Unglaublich, aber wahr: Im umkämpften US-Staat Georgia können Wählerinnen und Wähler noch immer aktiv in die Wahl eingreifen. Republikaner und Demokraten versuchen noch, alle Wähler mit fehlerhaften Stimmzetteln ausfindig zu machen. In Georgia gibt es die Möglichkeit, aus formalen Gründen abgelehnte Wahlzettel nachträglich zu korrigieren.

In dem Staat zählt sprichwörtlich jede Stimme: Mehr als 99 Prozent der Stimmzettel sind ausgezählt, Biden liegt aktuell 1.603 Stimmen vor Trump. Freiwillige suchten etwa im Großraum Atlanta Wähler auf, deren Stimmzettel zunächst abgelehnt worden waren, etwa weil eine Unterschrift fehlte. Bis 23 Uhr (17 Uhr Ortszeit) haben Wähler mit abgelehnten Stimmzetteln noch die Möglichkeit zur Korrektur.

Politiker wie die Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez riefen in sozialen Netzwerken dazu auf, online zu prüfen, ob die eigene Briefwahlstimme zur Wahl zugelassen wurde.

6.11.2020 • 20:53 Uhr

Kramp-Karrenbauer: Auch unter Biden harte Forderungen

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer rechnet bei einem Präsidentenwechsel damit, dass auch ein demokratischer Amtsinhaber harte Forderungen an die Verbündeten stellt. "Es wird ganz sicherlich eine Politik sein in einem Stil, an den wir eher auch hier gewöhnt sind. Weniger disruptiv, anders im Ton", sagte sie bei einem virtuellen Kongress der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU. Aber es werde "keinen Wechsel geben, was die harten Positionen und die harten Forderungen anbelangt", so die CDU-Chefin.

Die Forderung, dass Deutschland und Europa in der NATO für die eigene Sicherheit mehr tun müssten, stehe nach wie vor im Raum. Auch die Ostsee-Gaspipeline Nordstream 2 werde abgelehnt - egal, ob es sich um Demokraten oder Republikaner handele.

Ob die US-Pläne des Soldatenabzugs aus Deutschland bei einem Biden-Sieg revidiert oder teilrevidiert werden, müsse dann rasch mit der US-Seite geklärt werden, erklärte Kramp-Karrenbauer.

Kramp-Karrenbauer | dpa

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer geht auch bei einem Präsidentenwechsel in den USA von harten Forderungen an Deutschland aus. Bild: dpa

6.11.2020 • 20:38 Uhr

ARD-Brennpunkt zur US-Wahl

Der 15-minütige Brennpunkt "Kampf ums Weiße Haus" zur US-Präsidentschaftswahl zum Nachschauen.

6.11.2020 • 20:07 Uhr

Bürgermeister: Trumps Vorwürfe sind "unbegründet"

Der Bürgermeister von Philadelphia, Jim Kenney, hat Trumps Vorwürfe des Wahlbetrugs entschieden zurückgewiesen. "Wie wir erwartet haben, haben die Wähler und Einwohner von Philadelphia dafür gesorgt, dass unsere Stadt als Beispiel dafür herausragt, wie man eine Wahl korrekt durchführt", sagte Kenney. Die Stimmen würden so lange gezählt, bis jeder gültige Zettel berücksichtigt sei. Er kritisierte, dass "einige, darunter der Präsident, weiter unbegründete Behauptungen über Betrug ausspucken", ohne dafür Beweise vorzulegen. "Was wir hier in Philadelphia gesehen haben, ist Demokratie, schlicht und einfach", sagte Kenney. Philadelphia ist die größte Stadt im Bundesstaat Pennsylvania, der für den Ausgang der Wahl entscheidend ist.

6.11.2020 • 19:55 Uhr

Trump: Ich werde weiterkämpfen

US-Präsident Donald Trump gibt sich trotz schwindender Siegeschancen nicht geschlagen. Er werde weiter juristisch vorgehen, "um zu garantieren, dass das amerikanische Volk Vertrauen in unsere Regierung hat", erklärt er in einer vom Weißen Haus herausgegebenen Mitteilung. "Ich werde niemals aufgeben, für euch und unsere Nation zu kämpfen."

Trump erhob erneut den Vorwurf, es würden "illegale Stimmen" gezählt. Von Anfang an habe er gesagt, dass nur "legale Stimmen" für das Ergebnis berücksichtigt werden dürften. "Aber wir sind bei diesem grundlegenden Prinzip auf Widerstand von Seiten der Demokraten gestoßen", erklärte Trump weiter in der Mitteilung.

6.11.2020 • 19:42 Uhr

Auszählung in Pennsylvania dauert wohl noch Tage

Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl wird wohl erst in einigen Tagen bekannt gegeben. Die Wahlleitung in Philadelphia im Schlüsselstaat Pennsylvania erklärte, dass die endgültige Auszählung in der Großstadt noch Tage dauern könnte. Rund 40.000 Wahlzettel seien nicht ausgezählt. Viele davon müssen geprüft werden, weil es "provisional ballots" seien. Dies sind Stimmen, die unter Vorbehalt am Wahltag abgegeben wurden. Ein häufiges Beispiel sind Umzüge von Wählerinnen und Wählern, die noch nicht im Wählerverzeichnis vermerkt wurden, oder ein Briefwahlantrag der Wählerin, der aber angeblich nicht zugestellt wurde. Dies muss dann geprüft werden, bevor die Stimme gewertet - oder eben nicht gewertet - wird.

Laut Datenanbieter Edison Research kommt Biden in Pennsylvania nach Auszählung von rund 96 Prozent der abgegebenen Stimmen inzwischen auf 49,5 Prozent, Trump auf 49,3 Prozent. Bidens Vorsprung beträgt demnach 13.371 Stimmen. Noch seien 122.614 Stimmzettel auszuzählen. Sollte Biden den Bundesstaat mit seinen 20 Wahlleuten gewinnen, wäre er Gesamtsieger der Präsidentschaftswahl.

6.11.2020 • 19:27 Uhr

Biden kündigt Rede an die Nation an

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden will sich in den kommenden Stunden in einer Ansprache an die Nation wenden. Wo der 77-Jährige die Rede halten und wie er sich äußern wollte, gab Bidens Team nicht bekannt. Die Rede werde zur "Prime Time" gehalten, also am Abend, hieß es. Biden hat sich seit der Wahl bereits drei Mal an das amerikanische Volk gewendet und zu Geduld angesichts der laufenden Auszählung aufgerufen.

6.11.2020 • 19:05 Uhr

Romney kritisiert Trump-Äußerungen

Der republikanische Senator Mitt Romney hat die Betrugsvorwürfe von US-Präsident Donald Trump an der Wahl kritisiert. Bei Twitter schrieb er, Trump stehe es zu, rechtliche Schritte zu ergreifen. Der Präsident habe aber Unrecht, wenn er sage, dass die Wahl gefälscht, fehlerhaft und gestohlen war. "Das schadet der Sache der Freiheit hier und auf der ganzen Welt."

Romney gilt schon länger als ein innerparteilicher Kritiker Trumps.

6.11.2020 • 18:41 Uhr

Buckenmaier: "Keine Belege für Unregelmäßigkeiten"

ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier betont, dass trotz der wiederholten Vorwürfe von US-Präsident Trump bisher keine Belege für Wahlunregelmäßigkeiten vorgelegt wurden.

Zudem erläutert sie Details zum Auszählungsstand im Bundesstaat Georgia.

6.11.2020 • 18:26 Uhr

Pelosi: "Ein glücklicher Tag für unser Land"

Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, rechnet mit einem Sieg des Demokraten Joe Biden.

Schon bald werde man Biden nicht mehr als Vizepräsidenten, sondern als gewählten Präsidenten (president elect) bezeichnen, sagte die Demokratin. "Das ist ein glücklicher Tag für unser Land, weil Joe Biden einer ist, der vereint", betonte die 80-Jährige. Man habe nicht jede Schlacht dieser Wahl gewonnen, aber den Krieg.

6.11.2020 • 18:12 Uhr

Bidens Vorsprung in Pennsylvania wächst

Biden hat seinen knappen Vorsprung in zwei wichtigen Staaten weiter ausgebaut. Er lag in Nevada mit mehr als 20.000 Stimmen vor Trump. In Pennsylvania betrug der Abstand knapp 9000 Stimmen - der Trend deutet bereits den gesamten Auszählungstag auf Biden hin.

In Pennsylvania sind 20 Wahlleute zu vergeben, in Nevada sechs. Wenn Biden in Pennsylvania siegt, hat er die Wahl gewonnen.

Wahlbeobachter stehen im Auszählungszentrum in Pittsburgh, Pennsylvania, und überwachen den Fortschritt bei der Zählung. | AP

Wahlbeobachter stehen im Auszählungszentrum in Pittsburgh, Pennsylvania, und überwachen den Fortschritt bei der Zählung. Bild: AP

6.11.2020 • 17:59 Uhr

Ergebnis in Georgia kommt wohl erst am Wochenende

Die zuständigen Behörden in Georgia rechnen damit, dass das Ergebnis in dem Bundesstaat erst am Wochenende vorgelegt werden kann, obwohl schon mehr als 99 Prozent der Stimmen ausgezählt wurden. Das liege an den hohen Anforderungen an die Prüfung der Wahlzettel und Auszählung, sagte der Vertreter der Wahlbehörde, Gabriel Sterling. Aktuell führt Biden in Georgia laut Datenanbieter Edison Research mit 1584 Stimmen Vorsprung. Demnach müssen noch 4602 Wahlzettel ausgezählt werden.

Bei der erwarteten Neuauszählung müsse jede Stimme neu eingescannt werden, so Sterling. Das könne bis Ende November dauern. Sterling, der wie Trump der Republikanischen Partei angehört, sagte, es habe abgesehen von einigen kleineren Vorfällen keine "verbreiteten Unregelmäßigkeiten" gegeben.

6.11.2020 • 17:24 Uhr

Biden-Team will Trump notfalls aus Weißem Haus "eskortieren"

Bidens Wahlkampfteam hat im Falle eines Sieges bei der US-Wahl die erzwungene Entfernung von Amtsinhaber Donald Trump aus dem Weißen Haus ins Spiel gebracht. "Die Regierung der Vereinigten Staaten ist durchaus in der Lage, Eindringlinge aus dem Weißen Haus zu eskortieren", sagte Sprecher Andrew Bates übereinstimmenden Medienberichten zufolge. Er reagierte damit auf Befürchtungen, dass Trump eine drohende Wahlniederlage nicht eingestehen könnte.

6.11.2020 • 17:13 Uhr

Bidens Vorsprung in Arizona schmilzt

In Arizona liegt Biden nach Auszählung von 92 Prozent der Wählerstimmen bei 50,0 Prozent, Trump kommt auf 48,6 Prozent und verringert damit den Abstand. Laut Edison Research liegt Biden 43.569 Stimmen vor Trump. Es müssen noch fast 250.000 Stimmzettel ausgezählt werden. Vorgestern hatte Biden in Arizona noch einen Vorsprung von mehr als 130.000 Stimmen.

6.11.2020 • 16:58 Uhr

Georgia wird neu ausgezählt

Im US-Bundesstaat Georgia werden die Stimmen nach der Präsidentschaftswahl wegen des extrem knappen Ausgangs neu ausgezählt. "Mit so einer geringen Differenz wird es in Georgia eine Neuauszählung geben", sagte Wahlleiter Brad Raffensperger.

Biden baute seinen Vorsprung in Georgia zuletzt weiter aus. Er liegt laut Datenanbieter Edison Research nun mit 1579 Stimmen vor Trump. Ausgezählt werden müssen demnach nur noch 4169 Stimmen

6.11.2020 • 16:49 Uhr

Deutsche Wahlbeobachterin: Keine Unregelmäßigkeiten

Die Bundestagsabgeordnete Katja Keul hat nach ihrem Einsatz als Wahlbeobachterin in den USA ein positives Fazit gezogen. "Wir haben insgesamt einen sehr ruhigen, friedlichen Wahlablauf beobachten können", sagte die Grünen-Politikerin. Das gelte auch für die Auszählung der Briefwahlstimmen. "Wir haben überhaupt keine Anhaltspunkte dafür, dass es bei den Briefwahlen irgendwelche Unregelmäßigkeiten gibt."

Keul war für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa zum zweiten Mal als Wahlbeobachterin in den USA im Einsatz. Sie nahm die Wahl im Bundesstaat Michigan unter die Lupe. Für die Demokratie sei es ein "ernsthaftes Problem", dass es Millionen Bürger gebe, die Trumps Vorwurf der angeblichen Wahlmanipulationen glaubten, sagte Keul. "Sollte Trump abgewählt werden, ist das ein positiver Schritt für die Demokratie, dass jemand, der demokratische Wahlen in Frage stellt, nicht mehr Präsident ist."

6.11.2020 • 16:38 Uhr

Thunberg: "Chill Donald, chill!"

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat Trumps Verhalten für eine späte Revanche genutzt. Mit den gleichen Worten, mit denen er ein Jahr zuvor gegen sie gestichelt hatte, spottete sie auf Twitter: "So lächerlich. Donald muss an seinem Problem mit seiner Wutbewältigung arbeiten und dann mit einem Freund einen guten, altmodischen Film anschauen. Chill Donald, chill!" Die 17-Jährige reagierte auf einen Tweet Trumps, in dem dieser den Stopp der Stimmauszählung bei der US-Präsidentschaftswahl forderte.

Trump hatte die bekannte Klimaaktivistin im Dezember 2019 zum "Chillen", also zum Entspannen, aufgefordert, nachdem die Schwedin vom "Time"-Magazin zur Persönlichkeit des Jahres gekürt worden war. Es war nicht Trumps erste Attacke, Thunberg musste sich wiederholt Spott von ihm gefallen lassen. Der US-Präsident hat zudem wiederholt Zweifel am menschengemachten Klimawandel geäußert.

6.11.2020 • 16:21 Uhr

Trumps Team: "Wahl ist noch nicht vorbei"

Trumps Wahlkampfteam zeigt sich weiter optimistisch. Nachdem Biden die Führung in Georgia und in Pennsylvania übernommen hat und nun in vier noch offenen Bundesstaaten vorne liegt, erklärte der Leiter der Rechtsabteilung von Trumps Team, Matt Morgan: "Diese Wahl ist nicht vorbei." Die Prognosen von Wahlsiegen Bidens in Pennsylvania, Georgia, Nevada und Arizona beruhten auf Ergebnissen, die noch lange nicht vollständig seien. "Sobald die Wahl abgeschlossen ist, wird Präsident Trump wiedergewählt sein", so Morgan.

In Pennsylvania habe es "viele Unregelmäßigkeiten" gegeben, hieß es in einer schriftlichen Erklärung. So seien Freiwillige des Trump-Teams am Zugang zur Stimmenauszählung gehindert worden. Die Staatssekretärin von Pennsylvania, Kathy Boockvar, hatte gestern jedoch gesagt, Vertreter beider Kandidaten und Parteien seien für die Stimmenauszählung registriert worden und dabei anwesend.

In Georgia werde es eine Neuauszählung der Stimmen geben, kündigte Morgan an. "Wir sind zuversichtlich, dass wir Stimmzettel finden, die ordnungswidrig gesammelt wurden." In Nevada seien Tausende von Briefwahlstimmen ordnungswidrig abgegeben worden. Und in Arizona werde Trump die Mehrheit erzielen - "trotz der unverantwortlichen und irrtümlichen" Meldungen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders Fox über eine Mehrheit für Biden in diesem Staat. Beide Medien waren bereits in der Wahlnacht aufgrund von eigenen Berechnungen und Analyse zu dem Schluss gekommen, dass Biden in Arizona die Mehrheit sicher hat. Andere Medien - auch tagesschau.de - sind noch vorsichtig.

6.11.2020 • 16:11 Uhr

Biden baut Vorsprung in Pennsylvania aus

Biden baut seinen Vorsprung in Pennsylvania aus. Laut Datenanbieter Edison Research liegt er mittlerweile mit 6737 Stimmen vor Trump. Bislang sind 95 Prozent der Stimmen ausgezählt. Rund 140.000 Wahlzettel müssen noch ausgewertet werden. Gewinnt Biden in Pennsylvania, hat er die Präsidentschaftswahl für sich entschieden.

6.11.2020 • 15:57 Uhr

Biden gewinnt Wisconsin - Nachzählung möglich

Der Datendienstleister Edison Research hat Biden zum Sieger im Bundesstaat Wisconson mit zehn Wahlleuten erklärt. Dies gelte, obwohl in Wisconson eine Neuauszählung möglich sei. Bidens Vorsprung sei aber so groß, dass eine Neuauszählung nichts ändern würde.

Alle großen TV-Sender - auch tagesschau.de - haben Wisconsin bereits seit Mittwoch Biden zugesprochen und die zehn Wahlleute in ihre Berechnungen eingepreist.

6.11.2020 • 15:32 Uhr

ARD-Brennpunkt zur US-Wahl

Die Auszählung in den entscheidenden Swing States nähert sich dem Ende. Aus diesem Grund sendet Das Erste heute um 20:15 Uhr einen Brennpunkt "Kampf ums Weiße Haus". Bereits am Donnerstagabend gab es einen Brennpunkt zu dem Thema. Die Sendung sahen 8,18 Millionen Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von 23,9 Prozent.

6.11.2020 • 15:23 Uhr

Auszählungen in Nevada und Arizona weiter sehr langsam

Die Auszählung der Stimmen in den Bundesstaaten Nevada und Arizona kommt weiter nur langsam voran. Joe Biden lag in beiden Rennen knapp vor Donald Trump, doch die Stimmen gehen nur in kleinen Tranchen ein. Im Laufe des Tages wird mit neuen Ergebnissen gerechnet.

Bisher hat noch kein Medium einen Sieger in Nevada ausgerufen. Arizona hatten die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender Fox News bereits Biden zugerechnet. Andere Medien hielten sich noch zurück.

6.11.2020 • 15:01 Uhr

Pennsylvania: Biden überholt Trump

Die Auszählung der Stimmen in Pennsylvania nähert sich dem Ende. Nun hat Joe Biden erstmals Amtsinhaber Trump überholt: Laut Edison Research liegt er mit 49,4 Prozent nur 0,1 Prozentpunkte vor Trump. Das entspricht einem Vorsprung von 5587 Stimmen. Es sind gut 95 Prozent aller Stimmen ausgezählt. Es fehlen noch einige aus urbanen Gegenden, die tendenziell den Demokraten zuneigen.

Bei 20 zu vergebenden Wahlleuten in Pennsylvannia würde eine Mehrheit für Biden die Entscheidung für einen Sieg bei der Präsidentenwahl über Amtsinhaber Trump bedeuten. Dann hätte er 273 Stimmen.

6.11.2020 • 14:38 Uhr

Große Koalition uneins über Kurs gegenüber USA

In der schwarz-roten Koalition bahnt sich ein Streit über den künftigen Regierungskurs gegenüber den USA an. Der für Außenpolitik zuständige Unionsfraktionsvize Johann Wadephul kritisierte die Forderung von SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich nach einer stärkeren Abkoppelung von den USA. Die Äußerung sei "unverantwortlich, abenteuerlich und undurchdacht", sagte der CDU-Politiker in Berlin. "Wir müssen mehr tun, europäischer werden, aber transatlantisch bleiben."

Einzelne Regierungsmitglieder aus der SPD hatten sich aber bereits kritisch zum Verhalten von US-Präsident Donald Trump geäußert, so etwa Außenminister Heiko Maas oder Finanzminister Olaf Scholz. Auch der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen hatte mehr Eigenständigkeit der Europäer gefordert, auch bei einem Wahlsieg Bidens.

6.11.2020 • 14:00 Uhr

Trump in Pennsylvania hauchdünn in Führung

Die Auszählung der Wahlstimmen im Schlüsselstaat Pennsylvania kommt zügig voran. Die Zahl der noch nicht erfassten Briefwahlstimmen konnte nach Angaben der Behörden um rund die Hälfte auf 160.000 verringert werden. Darunter waren noch gut 58.000 aus der Millionenstadt Philadelphia und 36.500 aus dem Bezirk Allegheny mit der Stadt Pittsburgh. Die städtischen Regionen gelten als Hochburgen der Demokratischen Partei von Herausforderer Joe Biden.

Nach einer Meldung von Edison Research liegt Trump in dem äußerst wichtigen Swing State ganz knapp in Führung. Nach Auszählung von rund 95 Prozent aller Stimmen kommt Trump auf 49,5 Prozent, sein Rivale Biden dagegen nur auf 49,2.

6.11.2020 • 13:06 Uhr

Merkel will sich nicht äußern, bevor Wahlergebnis feststeht

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich weiterhin nicht zur US-Präsidentschaftswahl äußern. Regierungssprecher Steffen Seibert verwies darauf, dass es weiterhin kein Endergebnis gebe und die Auszählung der Stimmen in mehreren Bundesstaaten noch laufe. Diese Auszählungen gelte es abzuwarten. "Und das tut die Bundeskanzlerin, das tut die Bundesregierung."

Seibert erklärte lediglich, die Bundesregierung vertraue auf einen rechtsstaatlichen Abschluss der US-Präsidentschaftswahl.

6.11.2020 • 12:16 Uhr

Klagen von Trumps Wahlkampfteam in mehreren Staaten abgewiesen

Ein Gericht hat die Klage des Trump-Teams abgewiesen, die Auszählung in Pennsylvania zu stoppen. Der Klage werde nicht stattgegeben, erklärt Richter Paul Diamond in einer kurzen Mitteilung. Trump wollte erzwingen, dass die Auszählung nur dann fortgesetzt werden kann, wenn Beobachter der Republikaner beiwohnen. Allerdings haben die Republikaner nach einem Gerichtsbeschluss bereits Zugang zu dem Wahlzentrum in Philadelphia. Trumps Team vertritt aber die Ansicht, dass die Arbeit der Beobachter behindert werde.

Auch in mehreren anderen US-Staaten haben Richter Klagen von Trumps Wahlkampfteam abgewiesen. Mit ihren Entscheidungen in Michigan, Georgia, Nevada und Pennsylvania stoppten die Richter am Donnerstag vorerst Versuche, die Integrität des Wahlprozesses in jenen Staaten anzuzweifeln, deren Wahlergebnis eine Niederlage Trumps im Präsidentschaftsrennen bedeuten könnte.

In Nevada lehnte das oberste Gericht es ab, den Auszählungsprozess in Las Vegas zu stoppen, es wurde jedoch eine Einigung über weitere Beobachter erreicht. Das Trump-Lager kündigte weitere rechtliche Schritte an. In Georgia wurde eine Klage wegen 53 angeblich fragwürdigen Wahlbriefunterlagen abgewiesen, nachdem Wahlbeamte aussagten, dass die Unterlagen in Chatham County rechtzeitig angekommen waren. In Michigan merkte eine Richterin an, dass die Auszählung in dem Staat schon vorbei sei.

6.11.2020 • 12:02 Uhr

Kritik an Wahlmännersystem in US-Medien

Die Kritik am System der Wahlleute, dem sogenannten Electoral College, wird zunehmend lauter. So schreibt die US-Zeitung "Boston Globe": "Eine frühere Auszählung von Briefwahlzetteln zu erlauben, ist ein klarer Weg, um der amerikanischen Öffentlichkeit mehr Kohärenz bei der Übermittlung der Ergebnisse durch die Bundesstaaten zu bieten. Das würde natürlich nicht das grundlegendere Problem lösen: Die schicksalhafte Entscheidung darüber, wer im Weißen Haus residiert, wird nicht von der Mehrheit der Amerikaner, sondern vom archaischen Wahlkollegium bestimmt. (...) Das Wahlkollegium sollte zugunsten eines Systems nach dem Mehrheitsprinzip abgeschafft werden."

Ähnlich äußern sich große Medienhäuser wie CNN, USA Tody oder Fortune. Es gibt bereits zahlreiche Überlegungen, wie das System reformiert werden könnte. Doch bislang scheiterten sie an verschiedenen politischen Widerständen.

6.11.2020 • 11:50 Uhr

Laschet mahnt Amtsübergabe "in Würde" an

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich besorgt gezeigt, ob im Fall einer Wahlniederlage für US-Präsident Donald Trump eine geordnete demokratische Übergabe gelingt. Sollte dessen Herausforderer Joe Biden siegen, wäre eine Amtsübergabe "in Würde" wichtig, sagte der CDU-Politiker dem Sender WDR 2.

Der ehemalige Präsident George Bush Senior habe 1992 noch in der Wahlnacht seine Niederlage gegen Bill Clinton eingestanden und dabei seinen Respekt vor der Würde des demokratischen Systems betont. Das klinge heute wie aus einer völlig anderen Zeit, so Laschet.

6.11.2020 • 10:36 Uhr

Biden in Georgia jetzt vorne

In Georgia hat Herausforderer Biden nach Angaben des Nachrichtensenders CNN die Führung übernommen. Er liege in dem umkämpften Südstaat nun mit 917 Stimmen vor Amtsinhaber Trump. Seit dem Wahltag holte Biden damit mehr als 300.000 Stimmen auf.

Die Auszählung ist mit 99 Prozent fast vollständig - es könnten aber noch einige Tausend Stimmen unter anderem von Militärangehörigen hinzukommen. Mit den 16 Wahlleuten aus Georgia käme Biden auf 269 - für einen Sieg nötig sind 270.

6.11.2020 • 10:25 Uhr

US-Stars betonen: "Zählt jede Stimme!"

Mehrere US-Stars haben die Wichtigkeit der kompletten Stimmenauszählung bei der Präsidentenwahl unterstrichen. Justin Timberlake rief seine Follower auf, Geduld zu haben: "Mehr per Post verschickte Stimmzettel bedeuten mehr Zeit für die Auszählung - weil die Bearbeitung dieser Stimmzettel länger dauert. Lasst uns geduldig sein, jede Stimme muss gezählt werden", schrieb er auf Twitter.

"Zählt jede Stimme!", twitterte auch Lady Gaga und dankte allen Wahlhelfern für ihren Einsatz. "Danke an unsere Helden, die jeden Amerikaner mit ihrem öffentlichen Dienst wertschätzen!"

6.11.2020 • 10:12 Uhr

Georgia ist auch im Rennen um Senatssitze Schlüsselstaat

Im hart umkämpften Georgia werden möglicherweise nicht nur die Ambitionen der Republikaner für das Weiße Haus versenkt, sondern auch für den Senat. In dem US-Staat könnte es am 5. Januar zu zwei Stichwahlen um Senatssitze kommen, bei denen sich entscheidet, ob die Republikaner oder die Demokraten künftig die Kongresskammer beherrschen.

Für den Senat angetreten waren die demokratischen Kandidaten Jon Ossoff und Raphael Warnock. Noch nicht ausgezählt ist, ob Ossoff in einer Stichwahl auf den amtierenden republikanischen Senator David Perdue treffen wird. Warnock dagegen wird in einer speziellen Stichwahl gegen die republikanische Senatorin Kelly Loeffler antreten.

6.11.2020 • 09:32 Uhr

Bericht: Biden erhält mehr Schutz vom Secret Service

Der Secret Service entsendet einem Medienbericht zufolge zusätzliche Mitarbeiter zum Schutz von Herausforderer Biden in den Bundesstaat Delaware. Biden werde sich mindestens noch einen weiteren Tag in der Stadt Wilmington aufhalten und möglicherweise bereits heute eine große Rede halten, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf zwei ungenannte Quellen. Dies habe Bidens Wahlkampfteam der Behörde mitgeteilt.

Dem Bericht zufolge sind bereits Dutzende Mitarbeiter des Secret Service im Kongresszentrum Chase Center im Einsatz, wo sich Biden mit seinem Team einquartiert hat. Die zusätzlichen Agenten sollten voraussichtlich ab heute die Sicherheitsvorkehrungen dort verstärken. Die Anzahl der in Wilmington abgestellten Mitarbeiter entspricht demnach aber nicht dem Schutz, der einem designierten Präsidenten zusteht. Eine Sprecherin des Secret Service erklärte, man werde sich nicht öffentlich zu den Sicherheitsvorkehrungen äußern.

6.11.2020 • 08:21 Uhr

Angriff auf Wahlzentrum in Philadelphia vereitelt?

Die Polizei in Philadelphia hat in der Nähe des Kongresszentrums, wo Stimmen der US-Präsidentenwahl ausgezählt werden, zwei Männer mit Waffen in ihrem Fahrzeug festgenommen. Die Behörden äußerten sich bislang nicht zu den Hintergründen. Der Lokalsender WPVI berichtete, die Polizei habe einen Hinweis bekommen, wonach ein Angriff auf das Kongresszentrum geplant worden sein könnte.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie einer der Männer abgeführt wurde. In Philadelphia sind die Regeln zum Mitführen von Waffen etwas strenger als im Rest des Bundesstaates Pennsylvania - dafür ist eine Erlaubnis erforderlich. Der Sender Fox News berichtete, die Bundespolizei FBI habe die Ermittlungen übernommen.

6.11.2020 • 08:16 Uhr

Kandidaten in Pennsylvania fast gleichauf

Aktuelle Zahlen des Edison Research Centers für den Schlüsselstaat Pennsylvania: Nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen kommt Amtsinhaber Trump auf 49,5 Prozent, Herausforderer Biden liegt bei 49,2 Prozent. Der Vorsprung von Trump schrumpft damit auf etwa 18.000 Stimmen, mehr als 100.000 müssen noch ausgezählt werden.

Pennsylvania gehört mit 20 Wahlleuten zu den wichtigsten Staaten des Landes. Sollte Biden dort gewinnen, hätte er die Wahl für sich entschieden.

6.11.2020 • 05:05 Uhr

Wie ist der aktuelle Stand?

Joe Biden ist in der Nacht einem Sieg weiter näher gekommen. In dem besonders wichtigen Bundesstaat Pennsylvania (20 Wahlleute) machte er deutlich Boden auf Trump gut. In Georgia (16 WL) zog Biden dem Datenanbieter Edison Research zufolge sogar faktisch mit Trump gleich. Dieser rückte seinerseits in Arizona (elf WL) näher an Biden heran. Weiterhin wagte kein Datenanbieter und Sender, einen Sieger vorherzusagen. Den meisten Zählungen zufolge hatte Biden 253 Wahlleute sicher und Trump 214. Benötigt für einen Sieg werden 270.

6.11.2020 • 04:48 Uhr

Facebook verbietet "Stop the Steal"-Gruppe

Facebook hat eine große Gruppe verboten, deren Mitglieder nach der US-Wahl zu einem Auszählungsstopp aufgerufen haben. "In Übereinstimmung mit den außergewöhnlichen Maßnahmen, die wir in dieser Zeit erhöhter Spannung ergreifen, haben wir die Gruppe "Stop the Steal" entfernt, die Veranstaltungen in der realen Welt geschaffen hat", teilte Facebook mit. "Die Gruppe war um die Delegitimierung des Wahlprozesses herum organisiert und wir sahen besorgniserregende Aufrufe zu Gewalt von einigen Mitgliedern der Gruppe."

"Stop the Steal" ("Stoppt den Diebstahl") ist einer der Aufrufe von Präsident Donald Trump, der ohne Grundlage behauptet, die Demokraten würden ihm die Wahl «stehlen». Die Gruppe hatte mehr als 350.000 Mitglieder, bevor Facebook sie entfernte, es war jedoch nur eine von mehreren Gruppen.

6.11.2020 • 04:31 Uhr

US-Sender brechen Übertragung von Trump-Pressekonferenz ab

Die Sender ABC, CBS und NBC haben die Übertragung einer Pressekonferenz von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus vorzeitig abgebrochen. Nachdem Trump mehrere Minuten lang, ohne Beweise zu liefern, von Manipulationen bei der Wahl und der Auszählung gesprochen hatte, gingen die Sender wieder zu ihrem regulären Programm über - mit scharfer Kritik an Trumps Äußerungen. CNN und Fox News zeigten die gesamte Pressekonferenz.

CNN-Moderator Anderson Cooper sagte danach aber, Trump verhalte sich wie eine "fette Schildkröte, die in der heißen Sonne auf dem Rücken liegt und mit den Beinen rudert, weil sie realisiert, dass ihre Zeit vorbei ist". "Wir müssen jetzt unterbrechen, weil der Präsident eine Reihe falscher Behauptungen gemacht hat", sagte Lester Holt von NBC. Es gebe keine Beweise für Wahlbetrug. Brian Williams von MSNBC sagte: "Jetzt sind wir wieder einmal in der ungewöhnlichen Position, den Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht nur zu unterbrechen, sondern den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu korrigieren. Es gab keine illegalen Stimmen, von denen wir wissen. Es gab keinen Trump-Sieg, von dem wir wissen". Jonathan Karl von ABC sagte, Trump sei offenbar frustriert über den langwierigen Auszählungsprozess.

6.11.2020 • 04:16 Uhr

Trump-Sohn ruft Vater zu "totalem Krieg" um Wahlausgang auf

Im Streit um den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl hat der älteste Sohn von Amtsinhaber Donald Trump seinen Vater zum "totalen Krieg" aufgerufen. "Das Beste für Amerikas Zukunft wäre es, wenn @realDonaldTrump über diese Wahl in den totalen Krieg zieht, um all den Betrug, das Schummeln (...) offenzulegen, das seit viel zu langem anhält", schrieb Donald Trump Junior im Kurzbotschaftendienst Twitter. 

Es sei an der Zeit, "aufzuräumen und nicht mehr auszusehen wie eine Bananenrepublik", fügte der 42-Jährige hinzu. Twitter verbarg die Kurzbotschaft hinter dem Warnhinweis, dass der Inhalt "umstritten und möglicherweise irreführend" sei. Der Präsidentensohn warf außerdem Parteikollegen seines Vaters vor, "nichts zu unternehmen", sich also nicht ausreichend hinter den Präsidenten zu stellen.

6.11.2020 • 03:57 Uhr

Edison Research: Jetzt Gleichstand in Georgia

Biden und Trump liegen dem Datenanbieter Edison Research zufolge inzwischen in Georgia (16 Wahlleute) faktisch gleichauf: Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen kommen beide demnach auf 49,4 Prozent. Trump führte hier zuletzt.

6.11.2020 • 03:33 Uhr

Umfrage: Mehrheit der US-Bürger lehnt Trumps Wahlsieg-Erklärung ab

In einer Reuters/Ipsos-Umfrage geben 16 Prozent der US-Bürger an, sie glaubten der Erklärung von Trump, dass er die Wahl gewonnen hat. Unter Republikanern beträgt der Anteil 30 Prozent, unter Demokraten sieben Prozent. Die große Mehrheit lehnt demnach die umstrittene Erklärung ab. Trump hatte schon in der Wahlnacht in einer auch international scharf kritisierten Rede den Wahlsieg vorzeitig für sich beansprucht.

6.11.2020 • 03:18 Uhr

Maas mahnt Zurückhaltung an

Angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens bei der US-Präsidentschaftswahl zwischen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden hat Bundesaußenminister Heiko Maas beide Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. "Amerika ist mehr als eine One-Man-Show. Wer in so einer Situation weiter Öl ins Feuer gießt, der handelt selbst unverantwortlich", sagt der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Anständige Verlierer sind für das Funktionieren einer Demokratie wichtiger als strahlende Sieger." Das Vertrauen in faire und freie Wahlen dürften Demokraten niemals beschädigen. "Jetzt heißt es: Kühlen Kopf bewahren, bis ein unabhängig festgestelltes Ergebnis vorliegt." Damit das Ergebnis akzeptiert werde, "ist daher zunächst von allen Zurückhaltung gefragt".

6.11.2020 • 03:08 Uhr

Republikaner wenden sich gegen Trumps Betrugsvorwürfe

US-Präsident Donald Trump findet mit seinen Forderungen nach einem Auszählungsstopp in den umkämpften Staaten bei der Wahl kaum Rückhalt unter seinen Republikanern. Etliche Senatoren der Partei stellten sich teils offen gegen den Amtsinhaber. Der Mehrheitsführer der Parlamentskammer, Mitch McConnell, sagte, es sei grundsätzlich nicht ungewöhnlich, dass sich jemand zum Sieger einer Wahl ausrufe, wie Trump das - wenn auch vorschnell - getan hatte. Aber: "Zu behaupten, die Wahl gewonnen zu haben, ist etwas anderes, als die Auszählung zu beenden."

Senator Marco Rubio, ein Republikaner aus Florida, wies Trump bereits via Twitter zurecht: "Dass es Tage dauert, legal abgegebene Stimmen zu zählen, ist KEIN Betrug." Seine Senatskollegin Lisa Murkowski aus Alaska mahnte, dass "alle geduldig sein" müssten, während Ergebnisse eintrudelten. Es sei wichtig, den Beamten der Wahlbehörden Zeit zu geben, ihre Arbeit zu machen. Es gelte, alle legal eingereichten Stimmen zuzulassen und zu zählen.

6.11.2020 • 02:40 Uhr

Bezirke mit vielen Virus-Fällen stimmten für Trump

Die US-Wähler sind mit sehr unterschiedlichen Meinungen über den Umgang mit der Coronavirus-Pandemie an die Wahlurne getreten. Doch überraschenderweise bekam US-Präsident Donald Trump an Orten, an denen das Virus am schlimmsten wütet, viele Stimmen, wie eine Analyse der Nachrichtenagentur AP ergab. Von 376 Bezirken mit den meisten Infektionen pro Einwohner ging die überwältigende Mehrheit - 93 Prozent - an Trump.

Bei den meisten Bezirken handelte es sich um ländliche Gegenden in den Staaten Montana, den Dakotas, Nebraska, Kansas, Iowa und Wisconsin - die Art von Gegend, wo weniger häufig Abstand gewahrt und Masken getragen werden oder andere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus gelten, und wo die Zahl der Fälle zuletzt anstieg. Die Analyse war auf Bezirke begrenzt, wo mindestens 95 Prozent der Stimmen ausgezählt waren.

6.11.2020 • 02:05 Uhr

US-Vizepräsident Pence bekräftigt Loyalität zu Trump

US-Vizepräsident Mike Pence hat Donald Trump während der laufenden Stimmenauszählung nach der US-Wahl seines Rückhalts versichert. Er stehe an der Seite des Präsidenten, schrieb Pence am Abend (Ortszeit) auf Twitter, kurz nachdem Trump eine Pressekonferenz im Weißen Haus beendet hatte. Zugleich schrieb er: "Wir müssen jede legale Stimme zählen". "Legal" schrieb er in Großbuchstaben. Trumps Chancen auf eine Wiederwahl sind im weiterhin offenen Rennen um das Weiße Haus zuletzt stark geschrumpft. Der Republikaner sieht sich dennoch weiter als legitimer Sieger der Wahl, bei der er von dem Demokraten Joe Biden herausgefordert wurde.

6.11.2020 • 01:57 Uhr

Gewaltandrohungen versetzen US-Wahlhelfer in Sorge

Wahlbehörden in einigen US-Staaten machen sich angesichts von Gewaltandrohungen und wütenden Protesten zunehmend Sorgen um ihr Personal. Rund um relevante Büros im Bezirk Clark County im Staat Nevada seien Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden, teilte Joe Gloria, ein örtlicher Beamter, am Donnerstag mit. Autos, die am Gebäude der Wahlbehörde eintreffen oder von dort wegfahren, würden zudem erfasst. "Ich kann Ihnen sagen, dass meine Frau und meine Mutter sehr besorgt um mich sind", ergänzte Gloria. Doch er und seine Kollegen würden sich nicht davon abhalten lassen, ihre Pflicht zu tun und Stimmen auszuzählen.

Anhänger von Präsident Donald Trump haben sich vor Auszählzentren in Städten wie Phoenix, Detroit und Philadelphia versammelt und dabei die vom Amtsinhaber ausgegebene Parole "Stop the Count" skandiert. In umkämpften Staaten, in denen sich eine Führung oder Stimmenzuwächse für den demokratischen Herausforderer Joe Biden abzeichnen, wittern Trump und seine Unterstützer Wahlbetrug - in Staaten, die in Trumps Richtung tendieren, geht ihrer Meinung nach dagegen alles mit rechten Dingen zu.

6.11.2020 • 01:23 Uhr

Trump beansprucht erneut Wahlsieg für sich

US-Präsident Donald Trump hat erneut den Sieg bei der Präsidentschaftswahl für sich beansprucht. Der Republikaner warf den oppositionellen Demokraten bei einer Rede im Weißen Haus ein Mal mehr ohne jeglichen Beweis vor, ihm die Wahl "stehlen" zu wollen. "Wenn man die legalen Stimmen zählt, gewinne ich mit Leichtigkeit. Wenn man die illegalen Stimmen zählt, können sie versuchen, uns die Wahl zu stehlen." Schon bei seinem ersten Auftritt nach der Präsidentschaftswahl hatte Trump in der Nacht zum Mittwoch den Wahlsieg für sich in Anspruch genommen, obwohl in einer Reihe von Bundesstaaten noch kein Sieger ausgerufen worden war. Der Republikaner hatte außerdem juristische Schritte gegen die Auszählung von Stimmzetteln bis hin zum Obersten Gericht angekündigt. 

6.11.2020 • 00:49 Uhr

Ergebnis in Pennsylvania für heute angekündigt

Die Behörden in Pennsylvania rechnen noch heute mit einem Ergebnis. Dann werde der größte Teil der Stimmen ausgezählt sein, sagte Staatssekretärin Kathy Boockvar auf einer Pressekonferenz in Harrisburg. Sie begründete die lange Auszählungsdauer mit der hohen Zahl von Briefwahlstimmen und dem voraussichtlich sehr knappen Ausgang. In der Nacht zum Freitag (MEZ) standen noch über 300.000 Briefwahlstimmen aus. Amtsinhaber Donald Trump führte noch mit etwa 75.000 Stimmen vor seinem Herausforderer Joe Biden.

6.11.2020 • 00:45 Uhr

Demokrat: Trump-Wahlkampf aus Weißem Haus wird untersucht

Einem demokratischen Abgeordneten zufolge untersucht eine unabhängige Aufsichtsbehörde des Bundes, ob Trump durch die Einrichtungen seines Wahlkampfbüros im Weißen Haus gegen das Gesetz verstoßen habe. Das Office of Special Counsel habe dies auf Anfrage mitgeteilt, erklärt Bill Pascrell. Nach US-Recht - dem Hatch Act - sind Staatsdienern gewisse politische Tätigkeiten im Amt untersagt.

Über dieses Thema berichteten die tagesschau am 06. November 2020 um 09:00 Uhr und Deutschlandfunk um 11:00 Uhr.