Feuerwerk in Washington zur Amtseinführung von Joe Biden. | REUTERS
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Liveblog zur Vereidigung ++ Spektakuläres Feuerwerk in Washington ++

Stand: 21.01.2021 05:58 Uhr

Mit einem Feuerwerk am Weißen Haus enden die Feierlichkeiten. Vor seinem Auszug hat Donald Trump seinem Nachfolger doch noch einen traditionellen Brief im Oval Office hinterlassen. Alle Entwicklungen im Liveblog.

  • Johnson freut sich auf Zusammenarbeit mit dem neuen US-Präsidenten
  • Macron heißt USA erneut in Pariser Klimaabkommen willkommen
  • Steinmeier hofft auf ein baldiges Treffen mit Biden
  • Kreml: "Für Russland ändert sich nichts"
21.1.2021 • 09:04 Uhr

Ende des Liveblogs

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21.1.2021 • 04:17 Uhr

Spektakuläres Feuerwerk beendet Feierlichkeiten

Mit einem spektakulären Feuerwerk über Washington enden die Feierlichkeiten zu Bidens Amtseinführung. Nun geht es für den neuen US-Präsidenten an die Arbeit. Er hat viel zu tun.

Feuerwerk in Washington zur Amtseinführung von Joe Biden. | REUTERS

Das Weiße Haus im Glanz des Feuerwerks. Ab Morgen zieht hier - so die Hoffnung vieler, vieler Amerikaner - wieder ein wenig Normalität und Alltag ein. Bild: REUTERS

21.1.2021 • 03:09 Uhr

"Celebrating America" - Stars in Sendung nach Bidens Amtsantritt

Tom Hanks, Bruce Springsteen, Justin Timberlake, Katy Perry: Mit Stars aus der Film- und Musikszene wird im Rahmen der TV-Sondersendung "Celebrating America" nach der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris gefeiert. Das 90-minütige Special wurde von dem zweifachen Oscar-Preisträger Hanks moderiert. Wegen der Coronavirus-Pandemie und verschärften Sicherheitsvorkehrungen wurde diesmal von den traditionellen Bällen und öffentlichen Partys mit Publikum abgesehen. Die virtuelle Ersatzfeier im Fernsehen zu Ehren von Biden und Harris begann mit Rock-Superstar Bruce Springsteen und dem Song "Land of Hope and Dreams" - auf den Stufen des Lincoln Memorials in Washington.

21.1.2021 • 02:02 Uhr

Bidens Sprecherin will wieder tägliche Pressebriefings einführen

Die Sprecherin des neuen US-Präsidenten Joe Biden will die täglichen Pressebriefings im Weißen Haus wieder aufleben lassen. Jen Psaki (42) sagte am Abend bei ihrer ersten Pressekonferenz zu, im Umgang mit Journalisten ehrlich zu sein. "Als der Präsident mich bat, in dieser Rolle zu dienen, sprachen wir darüber, wie wichtig es ist, Wahrheit und Transparenz zurück in den Briefing-Raum zu bringen", sagte die neue Sprecherin des Weißen Hauses. Sie plane werktägliche Pressekonferenzen - "nicht an Samstagen und Sonntag, ich bin kein Monster."

21.1.2021 • 01:35 Uhr

Biden warnt neue Mitarbeiter: Wer respektlos ist, wird gefeuert

Der neue US-Präsident Joe Biden hat seinen neuen Mitarbeitern unmissverständlich klargemacht, dass er Respektlosigkeit nicht toleriert. "Ich mache keine Witze, wenn ich das sage: Wenn Sie jemals mit mir arbeiten und ich höre, dass Sie einen anderen Kollegen respektlos behandeln, jemanden runtermachen. Ich verspreche Ihnen, dass ich Sie auf der Stelle feuern werde, auf der Stelle. Ohne Wenn und Aber", sagte Biden, als er von ihm ernannte Mitarbeiter bei einer Online-Zeremonie vereidigte. "Jeder, wirklich jeder hat ein Recht darauf, mit Anstand und Würde behandelt zu werden. Das hat in den letzten vier Jahren in großem Maß gefehlt", fügte er mit Blick auf die Amtszeit seines Vorgängers Donald Trump hinzu.

21.1.2021 • 01:21 Uhr

Sprecherin: Biden wird zuerst mit Trudeau telefonieren

In einer ersten Pressekonferenz gab die neue Präsidialamtssprecherin Jen Psaki bekannt, dass Bidens erstes Telefonat mit einem ausländischen Staats- und Regierungschef am Freitag mit Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau erfolgen wird.

21.1.2021 • 01:12 Uhr

Große Anerkennung für junge Dichterin Amanda Gorman

Der Vortrag einer 22-jährigen schwarzen Lyrikerin hat der Amtseinführung Bidens eine besondere Note gegeben. Der von Biden beschworenen Abkehr von der groben Rhetorik seines Vorgängers Donald Trump, dem Aufruf zur Überwindung der politischen Gräben und zur Einigkeit, verlieh Gorman Nachdruck in ihrem Gedicht "The Hill We Climb" - "Der Berg, den wir ersteigen". "Even as we grieved, we grew" - "Selbst als wir trauerten, wuchsen wir", trug Gorman eindringlich vor, und: "Wir haben uns nicht darauf vorbereitet gefühlt, die Erben von solch einer erschreckenden Stunde zu sein. Aber mittendrin fanden wir die Kraft, ein neues Kapitel hervorzubringen, uns selbst Hoffnung und Lachen zu bieten." Sehen Sie Gormans komplettes Gedicht im Originalton hier:

21.1.2021 • 00:55 Uhr

Senat bestätigt Bidens Geheimdienstkoordinatorin Haines

Der Senat hat die von Biden nominierte Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines im Amt bestätigt. Die Kongresskammer winkte damit am Abend das erste von Biden nominierte Regierungsmitglied durch. Die frühere Vizechefin des Auslandsgeheimdienstes CIA wird als erste Frau der US-Geschichte Geheimdienstdirektorin und koordiniert damit fortan die Arbeit der Nachrichtendienste des Landes.

21.1.2021 • 00:46 Uhr

Biden erhielt von Trump "sehr wohlwollenden" Brief

Vor seinem Auszug aus dem Weißen Haus hat der frühere US-Präsident Donald Trump seinem Nachfolger Joe Biden nach dessen Angaben einen "sehr wohlwollenden" Brief hinterlassen. Da die Zeilen des Republikaners "privat" seien, werde er in der Öffentlichkeit nicht über den Inhalt des Briefs sprechen, bevor er mit Trump selbst geredet habe, sagte Biden vor Journalisten.  In den USA ist es Tradition, dass die scheidenden Präsidenten ihren Nachfolgern einen handgeschriebenen Brief hinterlassen.

20.1.2021 • 23:41 Uhr

Biden unterzeichnet Exekutivanordnungen zum Klimaschutz und Kampf gegen Corona

Kaum im Weißen Haus legt der neue Präsident bereits mit dem regieren los. Wie im Wahlkampf angekündigt verfügte Biden per Exekutivanordnung schon am Abend, dass die USA wieder Teil des Pariser Klimaschutzabkommens werden. Dem Abkommen offiziell wieder beizutreten dauert 30 Tage.

Zudem ordnete Biden im Kampf gegen das Coronavirus eine Maskenpflicht an allen Orten im Zuständigkeitsbereich des Bundes an. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, erstreckt sich auf alle Bereiche, in denen die Bundesregierung Hoheitsgewalt hat. Das sind beispielsweise Gebäude von Bundesbehörden, Flugzeuge und Züge sowie Busse im Verkehr zwischen Bundesstaaten. Auch alle Mitarbeiter der Bundesregierung sind dazu verpflichtet. Biden hat den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu einem seiner wichtigsten unmittelbaren Ziele erklärt.

20.1.2021 • 23:09 Uhr

Brasiliens Präsident wirbt für Freihandelsabkommen mit USA

Brasiliens rechtsgerichteter Präsident Bolsonaro hat in einem Brief an US-Präsident Biden für ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit den USA geworben. Er wolle dabei helfen, die Welthandelsorganisation WTO zu reformieren und "wirtschaftliche Störungen" zu beseitigen, die sich auf die freien Märkte auswirkten.

Bolsonaro war ein enger Verbündeter von Bidens Vorgänger Donald Trump. Wie dieser hatte auch der Brasilianer wochenlang unbelegte Behauptungen wiederholt, wonach bei der Präsidentenwahl in den USA angeblich betrogen wurde. Erst nach 42 Tagen erkannte Bolsonaro Bidens Sieg an.

20.1.2021 • 23:05 Uhr

Demokraten haben offiziell Mehrheit im Senat

Die Demokraten des neuen Präsidenten Joe Biden haben die Republikaner als dominierende Partei im US-Senat abgelöst. Vizepräsidentin Kamala Harris nahm drei neuen Senatoren den Eid ab - wenige Stunden nach ihrer eigenen Vereidigung.

Die Demokraten kommen dadurch genauso wie die Republikaner auf 50 Sitze in der Parlamentskammer. Als Vizepräsidentin ist Harris zugleich Präsidentin des Senats und kann ein Patt mit ihrer Stimme zu Gunsten der Demokraten auflösen. Der Demokrat Chuck Schumer und der Republikaner Mitch McConnell wechseln die Rollen: Schumer ist künftig Mehrheits-, McConnell Minderheitsführer.

20.1.2021 • 22:53 Uhr

Biden verfügt nun über Codes für US-Atomwaffenarsenal

Mit seiner Amtseinführung hat US-Präsident Joe Biden auch Zugang zu den Codes für das Atomwaffenarsenal erhalten. Aufgrund der Weigerung seines Vorgängers Donald Trump, an der Vereidigung in Washington teilzunehmen, konnte die Übergabe des Atomkoffers diesmal nicht wie üblich diskret hinter der Tribüne erfolgen. Als Trump am Morgen Washington verließ, hatte er als noch amtierender Präsident einen Atomkoffer dabei. Die dazugehörigen Codes wurden aber mit dem Amtseid Bidens um 12.00 Uhr Ortszeit ungültig. Biden erhielt einen anderen Koffer mit neuen Codes.

Es war das erste Mal, dass dieses Prozedere notwendig wurde. In der Regel stehen drei Atomkoffer bereit: einer beim Präsidenten, einer beim Vizepräsidenten, der bei Tod oder Krankheit des Präsidenten übernehmen muss, und ein dritter als Ersatz.

20.1.2021 • 22:02 Uhr

Biden im Weißen Haus eingetroffen

Joe Biden ist nach seiner Vereidigung am Kapitol im Weißen Haus eingetroffen. Gemeinsam mit der neuen First Lady Jill Biden wurde er mit einer Präsidenten-Eskorte zu seinem Wohn- und Amtssitz im Zentrum der Hauptstadt Washington gebracht. Die letzten Meter legten Joe und Jill Biden zu Fuß zurück.

Bidens Konvoi wurde auf der letzter Strecke vor dem Weißen Haus von einer Parade zur Amtseinführung begleitet. Die Kolonne fuhr in Schrittgeschwindigkeit. Vor den Fahrzeugen marschierten Kapellen und Teilnehmer in historischen Uniformen. Ihnen folgten Polizeimotorräder mit Beiwagen. Die Limousine des Präsidenten wurde von Leibwächtern des Secret Service eskortiert.

20.1.2021 • 21:54 Uhr

Maas erleichtert über Bidens Amtsübernahme

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich im ARD-Brennpunkt erleichtert gezeigt über den Machtwechsel im weißen Haus. Die letzte vier Jahre seien nicht sehr befriedigend gewesen, so Maas.

20.1.2021 • 21:47 Uhr

Merkel: Amtseinführung war Feier amerikanischer Demokratie

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Biden und Harris zur Amtseinführung gratuliert. Diese sei "eine Feier der amerikanischen Demokratie" gewesen, ließ Merkel über ihren Regierungssprecher auf Twitter mitteilen. "Ich freue mich auf ein neues Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft und Zusammenarbeit."

20.1.2021 • 21:45 Uhr

Große Herausforderungen für Biden-Regierung

Corona-Pandemie, Wirtschaftskrise und eine tiefe Spaltung des Landes. Auf den neuen US-Präsidenten warten große Herausforderungen. Die Politikwissenschaftlerin Constanze Stelzenmüller über die Aufgaben, die auf Biden und seine Regierung warten:

20.1.2021 • 21:40 Uhr

Biden-Team geht im Weißen Haus an die Arbeit

Das Team des neuen US-Präsidenten hat mit dem Umzug in die Regierungszentrale begonnen. Wenige Stunden nach Bidens Vereidigung bezogen seine Mitarbeiter ihre Büros, packten Mitbringsel aus und holten sich Ausweise für einen erleichterten Zugang zum Weißen Haus. Die neue Regierungssprecherin Jen Psaki twitterte, dass sie im Gebäude sei und "bereit, an die Arbeit zu gehen." Noch für heute beraumte sie eine erste Pressekonferenz der neuen Regierung an.

Biden will im Oval Office gleich eine Reihe von Exekutivanordnungen unterschreiben, die zum Teil Maßnahmen seines Vorgängers Donald Trump rückgängig machen sollen. Nachdem Trump der Amtseinführung Bidens ferngeblieben und stattdessen nach Florida geflogen war, hatte auch das Personal der Vorgängerregierung das Weiße Haus weitgehend geräumt.

20.1.2021 • 21:21 Uhr

Nordische Regierungschefs gratulieren Biden und Harris

Die Regierungschefs der nordischen Länder haben US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris nach ihrer Amtseinführung Glückwünsche ausgesprochen. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen schrieb auf Facebook, sie hoffe, US-Präsident Joe Biden werde eine sammelnde Kraft sein "nach den Unruhen und der Spaltung, die wir leider in der amerikanischen Gesellschaft wachsen gesehen haben". Gleichzeitig hieß Frederiksen die USA "willkommen zurück im Kampf gegen den Klimawandel".

Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven äußerte sich erleichtert, dass Donald Trump das Weiße Haus verlassen habe. "Seine Präsidentschaft kann mit Chaos, Spaltung, Drohungen und Hass zusammengefasst werden", sagte er in einem schriftlichen Kommentar an die Zeitung "Dagens Nyheter". Auf der Webseite der schwedischen Regierungskanzlei hieß es, Präsident Biden habe einige große Herausforderungen vor sich, nicht zuletzt im Hinblick auf die Pandemie und die Wirtschaft. "Ich kenne Joe Biden aus seiner Zeit als Vizepräsident und bin überzeugt, dass er die richtige Person für diesen Job ist", so Löfven. 

Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg schickte ihre Wünsche an Biden und Harris per Twitter: "Vielen Dank an Präsident Biden für eine ermutigende Antrittsrede, die uns alle auffordert, zusammenzuarbeiten. Norwegen ist bereit!" Weitere Glückwünsche kamen von der finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin und aus dem norwegischen Königshaus.

20.1.2021 • 21:09 Uhr

Biden ehrt Grab des unbekannten Soldaten

Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat US-Präsident Joe Biden einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten niedergelegt. Auch Vizepräsidentin Kamala Harris sowie die früheren Präsidenten George W. Bush, Bill Clinton und Barack Obama nahmen an der Zeremonie auf dem Nationalfriedhof in Arlington bei Washington teil.

Biden und Harris hielten an dem bereits vor ihrer Ankunft platzierten Kranz einen Moment Stille, der Präsident bekreuzigte sich. Bei Bidens Ankunft auf dem riesigen Militärfriedhof - bekannt für lange Reihen identischer weißer Grabsteine - wurden Salutschüsse abgefeuert.

Biden, der als Präsident auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist, begab sich direkt nach seiner Vereidigung am Kapitol zu dem Friedhof. Erst im Anschluss daran sollte der Demokrat mit seiner Wagenkolonne ins Weiße Haus fahren - seinem künftigen Wohn- und Amtssitz.

Kamala Harris und Joe Biden mit einem Kranz am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Nationalfriedhof in Arlington bei Washington. | REUTERS

Kamala Harris und Joe Biden verharren am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Nationalfriedhof in Arlington bei Washington. Bild: REUTERS

20.1.2021 • 20:58 Uhr

Österreichs Staatsspitze gratuliert Biden und Harris

Österreichs Staatsspitze hat dem neuen US-Präsidenten Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris nach deren Amtseinführung gratuliert. "Europa und die USA teilen viele gemeinsame Werte und unsere starke Partnerschaft ist zentral, um globale Herausforderungen wie die Bewältigung der Corona-Pandemie oder den Klimawandel in Angriff zu nehmen", schrieb Bundeskanzler Sebastian Kurz auf Twitter.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen freute sich, dass mit der neuen Regierung in den USA erneut ein gemeinsames Kapitel im Kampf gegen die Klimakrise aufgeschlagen werde. "Wir werden die großen Herausforderungen unserer Zeit, von COVID-19 über Klimakrise bis zum Neustart der Wirtschaft nur durch internationale Zusammenarbeit meistern", so Van der Bellen auf Twitter. Es sei schön, dass die USA nun wieder an Bord seien.

20.1.2021 • 20:50 Uhr

Altmaier hofft auf bessere Beziehungen zu USA

Nach der Vereidigung Bidens hofft Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf eine Verbesserung der Beziehungen beider Länder. "Es gibt eine ganze Reihe von Konflikten auf der Tagesordnung zwischen den USA und Deutschland, auch wirtschaftlicher Art. Die kann man dann lösen, wenn man sich persönlich versteht. Und wenn man auch versteht, dass mit 'America First' oder auch 'Germany First' auf Dauer keine erfolgreiche Politik für das eigene Land gemacht werden kann", zitierte "Bild Live" den CDU-Politiker. Er hoffe "auf die Führungserfahrung und Führungsverantwortung von Joe Biden".

20.1.2021 • 20:48 Uhr

WHO-Chef gratuliert Biden: "Auf eine gesündere Welt"

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO hat Biden und Harris zum Amtsantritt gratuliert. "Auf eine gesündere, fairere, sicherere und nachhaltigere Welt", schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus auf Twitter. Biden hat erklärt, den von seinem Vorgänger Donald Trump eingeleiteten Rückzug der USA aus der WHO rückgängig zu machen. Trump hatte der UN-Behörde vorgeworfen, bei der Koordinierung der Corona-Bekämpfung versagt zu haben.

20.1.2021 • 20:44 Uhr

McConnell betont Überparteilichkeit

Nach der offiziellen Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden hat der ehemalige Mehrheitsführer des Senats und Ex-Trump-Verbündete, Mitch McConnell, hervorgehoben, wie wichtig Überparteilichkeit ist. Bei einer traditionellen Geschenk-Übergabe im Kapitol überreichte McConnell eine gerahmte US-Flagge und sagte: "Das Star Spangled Banner ist das größte Symbol für die Ausdauer der amerikanischen Idee. Es weht über diesem Gebäude an triumphalen Tagen und an tragischen Tagen, über alle Fraktionen und alle Parteien hinweg".

Er würdigte Biden und Harris zudem als "Sohn und Tochter" des US-Senats. McConnell war lange Zeit einer der mächtigsten Verbündeten von Ex-Präsident Donald Trump und trieb die Lagerbildung im US-Senat voran. Nach der gewaltsamen Stürmung des Kapitols durch aufgestachelte Trump-Anhänger hat er Medienberichten zufolge jedoch mit Trump gebrochen.

20.1.2021 • 20:40 Uhr

Nach Amtseinführung: Biden und Harris inspizieren Truppen

Nach ihrer offiziellen Amtseinführung haben US-Präsident Joe Biden und seine Vize Kamala Harris traditionell die Einsatzbereitschaft von Soldaten inspiziert. Mehrere Einheiten marschierten vor der Ostseite des Kapitols in der US-Hauptstadt Washington an Biden und Harris vorbei. Biden salutierte den Militärs. Danach sollten die beiden am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Nationalfriedhof Arlington einen Kranz niederlegen.

US-Präsident Joe Biden salutiert neben seiner Frau Jill Biden auf den Treppen des Kapitols während Soldaten an ihnen vorbeiziehen. | REUTERS

US-Präsident Joe Biden salutiert neben seiner Frau Jill Biden auf den Treppen des Kapitols. Bild: REUTERS

20.1.2021 • 20:27 Uhr

Stars gratulieren Biden und Harris

Nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden und von Vizepräsidentin Kamala Harris haben sich Prominente aus dem Showbusiness in sozialen Medien zu Wort gemeldet. Unter Tränen verfolge sie diesen "außergewöhnlichen Moment" für Frauen in den USA und der ganzen Welt, kommentierte Moderatorin Oprah Winfrey die Vereidigung von Harris als erste weibliche Vizepräsidentin. "Heute machen wir Geschichte!", freute sich die Schauspielerin Eva Longoria in einem Tweet.

Talkshow-Host Jimmy Kimmel gratulierte: "Wir wissen, dass ihr euer Bestes geben werdet, Amerika wieder gut zu machen." Sie sei froh, so viele bunte Farben zu sehen, statt nur rot und blau, erklärte Schauspielerin Jamie Lee Curtis mit Blick auf mehr Vielfalt. "Ein neuer Tag. Neue Ideen. Neue Hoffnung." Er sei "endlich weg", der "Albtraum" habe ein Ende gefunden, schrieb der Schauspieler Mark Ruffalo über den Abgang von Donald Trump. Das Land werde sich von den Wunden erholen und erneuern.

Die Amtseinführung von Biden und Harris kann mit vielen Stars aufwarten. Die Sängerinnen Lady Gaga, Jennifer Lopez und Country-Star Garth Brooks traten bei der Zeremonie vor dem Kapitol auf. Für eine Sondersendung haben Künstler wie John Legend, Bruce Springsteen, Justin Timberlake, Demi Lovato und Oscar-Preisträger Tom Hanks zugesagt.

20.1.2021 • 20:22 Uhr

Maas: Wir brauchen die USA für Krisenbewältigung

Nach der Vereidigung von US-Präsident Joe Biden hofft Bundesaußenminister Heiko Maas darauf, dass die USA mit einer verantwortungsvollen Politik auf die Weltbühne zurückkehren. "In den letzten vier Jahren haben wir gesehen, was 'America first' bedeutet hat: keinerlei Abstimmung, keinerlei Konsultationen", sagte Maas im ZDF. Joe Biden wolle das ändern. "Ich bin sehr froh, dass es jetzt endlich wieder soweit ist. Denn wir brauchen die Vereinigten Staaten, um große Herausforderungen, um die Krisen dieser Zeit wirklich wieder in den Griff zu kriegen."

Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz twitterte, mit Joe Biden würden Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ins Weiße Haus zurückkehren. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bessere Zeiten im gegenseitigen Verständnis."

20.1.2021 • 20:18 Uhr

Abbas gratuliert Biden - Hamas fordert Kurswechsel

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat dem neuen US-Präsidenten Joe Biden gratuliert. "Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit im Bemühen um Frieden und Stabilität in der Region und auf der ganzen Welt", sagte Abbas nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa. Er äußerte außerdem Bereitschaft zu einer Wiederaufnahme des Nahost-Friedensprozesses mit dem Ziel eines unabhängigen Palästinenserstaates. Die Friedensgespräche mit Israel liegen seit 2014 brach, ein baldiger Neustart gilt als unwahrscheinlich.

Die im Gazastreifen herrschende Hamas forderte von Biden eine Kurskorrektur in den Beziehungen der USA zu den Palästinensern. Hamas-Sprecher Fausi Barhum sagte, Bidens Regierung müsse für Sicherheit und Stabilität in der Nahost-Region sorgen. Man bedaure das Amtsende von Bidens Vorgänger Donald Trump nicht, weil dieser Israels Partner "bei der Unterdrückung des palästinensischen Volkes" gewesen sei. Barhum forderte eine Aufhebung aller Entscheidungen Trumps, darunter die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und die Streichung der US-Hilfsgelder für das UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA).

20.1.2021 • 20:02 Uhr

Mexiko will "Achtung unserer Souveränität"

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat seinem neuen Amtskollegen im Nachbarland USA, Joe Biden, zu dessen Amtseinführung "alles Gute" gewünscht. Er sei optimistisch, dass die Beiden ein gutes Verhältnis haben würden, sagte López Obrador in seiner täglichen Pressekonferenz.

Der 67-jährige Linkspopulist äußerte sich aber auch kritisch zu den Beziehungen der nordamerikanischen Nachbarländer, zwischen denen es zuletzt Irritationen nach der Festnahme eines mexikanischen Ex-Verteidigungsministers in den USA gegeben hatte. "Wir wollen Zusammenarbeit, aber mit Achtung unserer Souveränität", sagte López Obrador.

20.1.2021 • 19:57 Uhr

Russland wirbt für Verlängerung von atomarem Abrüstungsvertrag

Russland hat dem neuen US-Präsidenten Joe Biden eine Verlängerung des letzten großen Abkommens über die atomare Abrüstung beider Länder angeboten. "Wir vertrauen darauf, dass die neue US-Regierung im Dialog mit uns eine konstruktivere Haltung einnehmen wird", teilte das Außenministerium unmittelbar nach Bidens Vereidigung mit.

Aus russischer Sicht sollte der Start-Vertrag um fünf Jahre ohne Vorbedingungen verlängert werden. "Das würde es Russland und den Vereinigten Staaten ermöglichen, ernsthaft gemeinsam nach Antworten auf die Fragen zu suchen, die sich jetzt im Bereich der internationalen Sicherheit und der strategischen Stabilität stellen."

Das Abkommen läuft in gut zwei Wochen aus. Russland sei bereit für eine Zusammenarbeit nach den Grundsätzen der Gleichheit und der gegenseitigen Berücksichtigung von Interessen, hieß es. Der New-Start-Vertrag begrenzt die Nukleararsenale beider Länder auf je 800 Trägersysteme und je 1550 einsatzbereite Atomsprengköpfe.

20.1.2021 • 19:53 Uhr

Kaum Proteste gegen Bidens Amtsübernahme

Bei der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden ist es in den USA weitgehend ruhig geblieben. In Washington gab es zwar viele Sicherheitskräfte, aber nur wenige Demonstranten. Es gab nur vereinzelt Festnahmen und keine ernsthaften Störungen. Vor den Parlamenten vieler Einzelstaaten waren ebenfalls nur wenige Demonstranten zu sehen, so etwa in Concord im Staat New Hampshire und in Michigans Hauptstadt Lansing.

Vor dem Kapitol von Kalifornien in Sacramento fand sich ein einsamer Demonstrant Dutzenden Polizisten und Nationalgardisten gegenüber. In Lincoln, der Hauptstadt von Nebraska, waren es drei Personen, eine von ihnen trug eine Fahne mit der Aufschrift: "Biden ist nicht der Präsident."

20.1.2021 • 19:50 Uhr

Borissow setzt auf Zusammenarbeit mit Biden

Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow erwartet unter dem neuen US-Präsidenten Joe Biden eine zusätzliche Stärkung der strategischen Partnerschaft. Er sei sich sicher, dass Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris "gute Führer sein werden", schrieb Borissow auf Facebook. Das südöstliche EU-Land Bulgarien ist auch Nato-Mitglied. In dem Balkanland werden zusammen mit den USA Militärstützpunkte betrieben, wo internationale Militärübungen organisiert werden und auch US-Truppen trainieren.

20.1.2021 • 19:48 Uhr

Macron heißt USA in Pariser Klimaabkommen willkommen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die USA anlässlich der Amtseinführung von Präsident Joe Biden zurück im Pariser Klimaabkommen begrüßt. "Willkommen zurück", schrieb Macron auf Twitter. "Wir werden stärker sein, um uns den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen. Stärker um unsere Zukunft zu bauen. Stärker um unseren Planet zu schützen."

Macron beglückwünschte Biden und US-Vizepräsidentin Kamala Harris "an diesem bedeutsamsten Tag für die amerikanischen Bürger". Biden hatte zuvor angekündigt, noch am Tag seiner Amtseinführung die Aufkündigung des Klimaabkommens rückgängig machen zu wollen.

20.1.2021 • 19:40 Uhr

Trudeau gratuliert Biden zur Vereidigung

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat dem neuen US-Präsidenten Joe Biden zur Vereidigung gratuliert. "Kanada und die USA genießen eine der ungewöhnlichsten Beziehungen auf der Welt", sagte Trudeau. "Unsere beiden Länder sind mehr als Nachbarn - wir sind enge Freunde, Partner und Verbündete."

Trudeau sagte weiter, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Biden und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris - "beim Streben danach, unsere Länder sicherer, wohlhabender und widerstandsfähiger zu machen". Die Beziehung zwischen den beiden Ländern galt unter Bidens republikanischem Vorgänger Donald Trump als angespannt.

20.1.2021 • 19:38 Uhr

22-jährige US-Poetin trägt bei Amtseinführung Gedicht vor

Die 22 Jahre alte US-Poetin Amanda Gorman hat bei der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden ein selbst geschriebenes Gedicht vorgetragen. Gorman las bei der Veranstaltung vor dem Kapitol ihr Werk "The Hill We Climb" - Der Hügel, den wir erklimmen - vor. Es handelt von den schweren Zeiten, die die USA durchgestanden haben und noch durchstehen müssen, vom Sturm von Anhängern des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump auf das Kapitol vor zwei Wochen - aber auch von Hoffnung für die Zukunft.

Die 1998 in Los Angeles geborene Gorman war 2017 von der US-Kongressbibliothek mit dem Titel "National Youth Poet Laureate" geehrt worden. Bei vergangenen Amtseinführungen von US-Präsidenten haben immer wieder Dichter und Schriftsteller wie beispielsweise Robert Frost oder Maya Angelou Werke vorgetragen - Gorman ist allerdings mit Abstand die jüngste.

Die US-Poetin Amanda Gorman steht am Pult während der Veranstaltung vor dem Kapitol. | REUTERS

Die 22-jährige Amanda Gorman las bei der Amtseinführung vor dem Kapitol ihr Werk "The Hill We Climb" vor. Bild: REUTERS

20.1.2021 • 19:03 Uhr

Sassoli: Mit Biden Beginn neuer Ära transatlantischer Beziehungen

Der Präsident des Europaparlaments David Sassoli sieht in der Amtseinführung des US-Präsidenten Joe Biden den Beginn einer neuen Ära für die transatlantischen Beziehungen. "Die Welt braucht ein starkes Band zwischen Europa und den Vereinigten Staaten", hieß es in einer Erklärung. Gemeinsam könne man Herausforderungen besser bewältigen - etwa den Klimawandel, die digitale Transformation und zunehmende Ungleichheiten. Man befinde sich durch die Corona-Pandemie noch immer in einer Krise, die nur gemeinsam bewältigt werden könne, sagte Sassoli. "Daher begrüße ich die Zusage der Vereinigten Staaten, in die Weltgesundheitsorganisation zurückzukehren, und gratuliere Ihnen zu ihrem Bekenntnis, dem Pariser Abkommen wieder beizutreten."

20.1.2021 • 18:53 Uhr

Johnson freut sich auf Zusammenarbeit mit Biden

Der britische Premierminister Boris Johnson freut sich auf die Zusammenarbeit mit Joe Biden. Per Twitter gratulierte der konservative Politiker dem neuen US-Präsidenten und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris zur "historischen" Amtseinführung. "Amerikas Führung ist elementar in Fragen, die uns alle betreffen, vom Klimawandel bis Covid, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Präsident Biden", so Johnson.

Das Verhältnis zwischen dem britischen Premier und dem neuen US-Präsidenten gilt als vorbelastet. Johnson hatte sich bei den US-Demokraten keine Freunde gemacht, als er im Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum 2016 Ex-Präsident Barack Obama in einem Zeitungsartikel unterstellte, wegen seiner kenianischen Wurzeln einen Groll gegen die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien zu hegen. Biden bezeichnete Johnson später als "physischen und emotionalen Klon" seines Amtsvorgängers Donald Trump.

20.1.2021 • 18:51 Uhr

Papst gratuliert Biden zur Amtseinführung

Papst Franziskus hat dem neuen US-Präsidenten Joe Biden zum Amtsantritt gratuliert. Er wolle Gott bitten, ihm "Weisheit und Kraft für die Ausübung des hohen Amtes" zu schenken, heißt es in einem Telegramm an Biden, das der Vatikan unmittelbar im Anschluss an Bidens Antrittsrede veröffentlichte. Angesichts schwerer Menschheitskrisen, so das Kirchenoberhaupt, sollten Bidens Entscheidungen geleitet sein "von der Sorge um den Aufbau einer Gesellschaft, die geprägt ist durch wahre Gerechtigkeit und Freiheit". Gleichzeitig brauche es "unermüdlichen Respekt" für Rechte und Würde jedes Menschen, "insbesondere der Armen, der Schwachen und derer, die keine Stimme haben".

20.1.2021 • 18:38 Uhr

Twitter stellt offizielle Accounts auf Biden und Harris um

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat die offiziellen Accounts des Präsidenten und des Vizepräsidenten der USA an Joe Biden und Kamala Harris übertragen. Anders als bei der vergangenen Machtübergabe vor vier Jahren starten sie nach Entscheidung des Dienstes ohne die Abonnenten, die sich zur Amtszeit ihrer Vorgänger Donald Trump und Mike Pence bei den Profilen angesammelt hatten.

Präsident Biden kam beim Account @POTUS (President of the United States) in der ersten halben Stunde auf 1,4 Millionen Follower, Vizepräsidentin Harris bei @VP auf 5,6 Millionen.

20.1.2021 • 18:37 Uhr

Netanyahu gratuliert Biden und Harris: "Bündnis weiter stärken"

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat nach der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden die Hoffnung auf eine enge Zusammenarbeit geäußert. Netanyahu gratulierte Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris. "Präsident Biden, wir unterhalten seit Jahrzehnten eine warme persönliche Freundschaft", sagte Israels Ministerpräsident nach Angaben seines Büros. Er freue sich auf eine Zusammenarbeit, "um das Bündnis zwischen den USA und Israel weiter zu stärken, den Frieden zwischen Israel und der arabischen Welt auszuweiten und sich gemeinsamen Herausforderungen zu stellen, vor allem der Bedrohung durch den Iran".

Netanyahu galt als einer der engsten Verbündeten Trumps. Biden ist als Kritiker der israelischen Siedlungspolitik bekannt, die Trumps Regierung zuletzt unterstützt hatte. Außerdem hat Israel die Sorge, Biden könnte anders als sein Vorgänger gegenüber dem Iran eine Art Beschwichtigungspolitik führen.

20.1.2021 • 18:33 Uhr

NATO sieht in Bidens Amtseinführung Beginn eines neues Kapitels

Die NATO hat die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden als "Beginn eines neues Kapitels für das transatlantische Bündnis" bezeichnet. "Die Führung in den USA bleibt unverzichtbar bei der Zusammenarbeit zum Schutz unserer Demokratien, unserer Werte und der regelbasierten internationalen Ordnung", schrieb Generalsekretär Jens Stoltenberg zusammen mit Glückwünschen an Biden. Er freue sich auf eine enge Zusammenarbeit mit dem neuen US-Präsidenten und darauf, ihn später im Jahr zu einem NATO-Gipfel in Brüssel willkommen zu heißen.

Unter Präsident Donald Trump war das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der NATO äußerst angespannt gewesen. Trump hatte ohne Rücksicht auf die Folgen mehrfach Zweifel daran geweckt, ob die USA im Ernstfall ihrer Verpflichtung zum militärischen Beistand nachkommen würden. Hinzu kamen die nicht abgesprochene Ankündigung eines Rückzugs von US-Truppen aus Deutschland sowie andere Alleingänge. Zum Entsetzen der Alliierten drohte Trump sogar mit dem NATO-Austritt.

20.1.2021 • 18:27 Uhr

Biden: USA werden Verhältnis zu Verbündeten reparieren

US-Präsident Joe Biden will in seiner Amtszeit das Verhältnis mit den Verbündeten der USA reparieren. Unter seiner Führung werde sich Amerika wieder dafür einsetzen, gemeinsam mit den Partnern den globalen Herausforderungen zu begegnen, sagte Biden bei seiner Amtseinführung. Amerika werde nicht nur durch Stärke führen, sondern aufgrund der Stärke als Vorbild, so Biden.

"Wir werden unsere Bündnisse reparieren und mit der Welt zusammenarbeiten - nicht um den Herausforderungen von gestern zu begegnen, sondern jenen von heute und morgen", sagte Biden. Die USA hätten durch die jüngste Vergangenheit eine schwere Prüfung erlitten. "Und wir sind gestärkt daraus hervorgegangen".

20.1.2021 • 18:24 Uhr

Thunberg verabschiedet Trump mit Spott

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat in ihrem Twitter-Schlagabtausch mit dem nunmehr ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump einen weiteren Punkt gesetzt. Kurz vor der Amtseinführung von Trump-Nachfolger Joe Biden, schrieb die 18-Jährige in dem Kurzbotschaftendienst zu einem Bild von Trump auf den Stufen eines Helikopters: "Er sieht wie ein sehr glücklicher alter Mann aus, der sich auf eine helle und wunderbare Zukunft freut. Es ist so schön zu sehen".

Trump hatte die bekannte Klimaaktivistin im Dezember 2019 zum "Chillen", also zum Entspannen, aufgefordert, nachdem die Schwedin vom "Time"-Magazin zur Persönlichkeit des Jahres gekürt worden war. Es war nicht Trumps erste Attacke, Thunberg musste sich wiederholt Spott von ihm gefallen lassen.

20.1.2021 • 18:22 Uhr

Italiens Regierungschef gratuliert Biden

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten zur Vereidigung gratuliert. "Ich wünsche Präsident Joe Biden und Vize-Präsidentin Kamala Harris gute Arbeit", schrieb der Regierungschef auf Twitter. "Das ist ein großer Tag für die Demokratie, der über die Grenzen Amerikas hinausgeht."

Conte bekräftigte zudem, mit den USA in Zukunft zusammenarbeiten zu wollen. Italien stehe bereit, um den Herausforderungen der gemeinsamen internationalen Agenda mit den Vereinigten Staaten zu begegnen, erklärte Conte.

20.1.2021 • 18:09 Uhr

Biden ruft zu "Einheit" auf und verspricht Kampf gegen Rassismus

Der neue US-Präsident Joe Biden hat das Land in seiner Antrittsrede zur Einheit aufgerufen. "Das ist der Tag der Demokratie, ein Tag der Geschichte und Hoffnung", sagte Biden vor dem US-Kapitol. Zwei Wochen nach der Kapitol-Erstürmung durch radikale Anhänger seines Vorgängers Donald Trump versprach Biden zudem einen entschlossenen Kampf gegen Rassismus und "inländischen Terrorismus".

Biden wandte sich zudem gegen Falschdarstellungen und Verschwörungstheorien. "Wir müssen die Kultur ablehnen, in der Fakten manipuliert und sogar fabriziert werden". Amerika müsse besser sein als das.

20.1.2021 • 18:08 Uhr

Lady Gaga singt bei Amtseinführung Nationalhymne

Zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden hat Popstar Lady Gaga auf den Treppenstufen des Kapitols in Washington die Nationalhymne gesungen. Die Diva trug bei ihrem Vortrag am Mittwoch einen schwarzen Pullover mit einer goldenen Friedenstaube auf der Brust und sang in ein goldenes Mikrofon. Anschließend trat auch die Popsängerin Jennifer Lopez auf. Lady Gaga und Jennifer Lopez hatten Biden bereits im Wahlkampf unterstützt. Als Biden Vizepräsident unter Barack Obama war, hatte er mit Lady Gaga eine Kampagne gegen sexuelle Belästigung ins Leben gerufen.

Lady Gaga | REUTERS

Lady Gaga hatte Biden bereits im Wahlkampf unterstützt, sie sang die Nationalhymne bei der Vereidigung. Auch Jennifer Lopez und Country-Star Garth Brooks traten auf. Bild: REUTERS

20.1.2021 • 17:48 Uhr

Biden legt Amtseid ab

Joe Biden ist der 46. Präsident der USA. Vor dem US-Kapitol legte er seinen Amtseid ab.

Joe Biden

Verfassungsrichter John Roberts nahm dem neuen Präsidenten den Amtseid ab. Begleitet wurde Biden von seiner Frau Jill. Sie hielt auch die Bibel in den Händen, auf die der 78-jährige Demokrat den Eid schwor.

20.1.2021 • 17:42 Uhr

Harris legt Amtseid ab

Kamala Harris hat ihren Amtseid als US-Vizepräsidentin abgelegt. Sie ist damit die erste Frau im Amt.

Kamala Harris hebt seine Hand zum Amtseid. | AP

Die neue US-Vizepräsidentin Kamala Harris wurde von Verfassungsrichterin Sonia Sotomayor vereidigt. Mit Harris übernimmt erstmals in der US-Geschichte eine Frau die Vizepräsidentschaft. Die 56-Jährige ist zugleich die erste Afroamerikanerin auf dem Posten. Bild: AP

20.1.2021 • 17:41 Uhr

Bombendrohung gegen Obersten Gerichtshof der USA

Kurz vor der Vereidigung von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA ist beim Obersten Gerichtshof in Washington eine Bombendrohung eingegangen. Das Gebäude und die Umgebung seien überprüft worden, eine Evakuierung sei nicht angeordnet worden, teilte der Supreme Court mit. Der Oberste Gerichtshof liegt neben dem Kapitol, auf dessen Stufen Biden und seine Stellvertreterin Kamala Harris ihren Amtseid ablegen wollen.

20.1.2021 • 17:20 Uhr

Verhältnis zu den USA: Merkel stellt sich Hauptstadt-Journalisten

Kurz nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden stellt sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag den Fragen der Hauptstadt-Journalisten. Es wird erwartet, dass sie sich in der Bundespressekonferenz auch zum Verhältnis zu den USA äußern wird.

20.1.2021 • 17:20 Uhr

Trump in Florida angekommen

Der scheidende US-Präsident Donald Trump ist kurz vor der Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden an seinem Wohnort in Florida angekommen. Trump, der als erster Präsident seit 1869 der Zeremonie zur Machtübergabe fernbleibt, hatte das Weiße Haus am Morgen verlassen. Die Präsidentenmaschine landete in Palm Beach, wo Trumps Club-Resort Mar-a-Lago liegt, knapp eine Stunde vor Ablauf seiner Amtszeit. Auf dem Weg zum Auto reagierte er nicht auf Fragen von Reportern.

20.1.2021 • 17:20 Uhr

Zeremonie zur Vereidigung beginnt

Die Zeremonie zur Vereidigung von Joe Biden als 46. US-Präsident hat begonnen. Biden betrat die Bühne vor dem Kapitol.

20.1.2021 • 17:20 Uhr

Kapitol-Polizist Goodman mit symbolischer Rolle bei Vereidigung

Ein Polizist, der für seinen Mut bei der Attacke von Trump-Anhängern auf das Kapitol gelobt wurde, hat eine symbolische Rolle bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden bekommen. Eugene Goodman eskortierte die neue Vizepräsidentin Kamala Harris vor der Zeremonie am Parlamentsgebäude in Washington.

Goodman hatte vor zwei Wochen die ins Kapitol stürmenden Trump-Anhänger vom Sitzungssaal des US-Senats weggelockt. Das wurde in Videos festgehalten, die Goodman über die Grenzen der USA hinaus bekannt machten.

20.1.2021 • 17:00 Uhr

Schäuble: Trump war Gefahr für die Demokratie

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat sich erleichtert über den Stabwechsel in Washington gezeigt. "Dass Donald Trump eine Gefahr für die Demokratie war, ist seit dem Angriff auf das Kapitol nicht mehr zu bestreiten", sagte Schäuble dem "Handelsblatt". Er hoffe, dass die USA jetzt wieder zusammenfänden. "Da kann ich dem neuen US-Präsidenten Joe Biden nur von ganzem Herzen alles Glück der Welt wünschen, dass das gelingt."

20.1.2021 • 16:55 Uhr

Joe Biden und Kamala Harris am Kapitol eingetroffen

Der künftige US-Präsident Joe Biden und seine Stellvertreterin Kamala Harris sind zu ihrer Amtseinführung am Kapitol eingetroffen. Gemeinsam mit ihren Ehepartnern Jill Biden und Doug Emhoff betraten die beiden das Kongressgebäude. Die Feier zur Amtseinführung wird auf den Stufen an der Westseite des Kapitols abgehalten. Harris und Biden werden nacheinander ihren Amtseid ablegen. Biden wird dann seine Antrittsrede als 46. US-Präsident halten.

20.1.2021 • 16:41 Uhr

Obama an Biden: "Jetzt ist deine Zeit"

Der künftige US-Präsident Joe Biden hat kurz vor seiner Vereidigung noch aufmunternde Worte von seinem einstigen Chef Barack Obama erhalten. "Glückwünsche an meinen Freund, Präsident Joe Biden. Jetzt ist deine Zeit", schrieb der Ex-Präsident bei Twitter. Biden war acht Jahre lang Vizepräsident während Obamas Amtszeit. Er selbst schrieb bei Twitter: "Es bricht ein neuer Tag an in Amerika."

20.1.2021 • 16:40 Uhr

Ex-Präsidenten am Kapitol eingetroffen

Alle früheren US-Präsidenten, die an der Vereidigung von Joe Biden teilnehmen, sind am Kapitol im Washington eingetroffen. George W. Busch und seine Frau Laura Bush waren die Ersten, die am Ort der Feierlichkeiten eintrafen. Barack und Michelle Obama sowie Bill und Hillary Clinton folgten kurz danach. Der 96-jährige Ex-Präsident Jimmy Carter und seine 93-jährige Frau Rosalynn Carter haben ihre Teilnahme zuvor abgesagt. Seit Beginn der Corona-Pandemie hatte sich das hochbetagte Paar meist an seinem Wohnsitz in Plains im US-Staat Georgia aufgehalten.

20.1.2021 • 16:32 Uhr

Gorbatschow hofft auf Annäherung zwischen Russland und USA

Der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow hofft auf eine Annäherung zwischen den USA und Russland nach dem Regierungswechsel in Washington. "Der derzeitige Zustand der Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten ist sehr besorgniserregend", sagte der 89-Jährige der russischen Nachrichtenagentur Tass. Es müsse etwas unternommen werden, "um das Verhältnis zu normalisieren." 

Gorbatschow rief beide Regierungen zum Dialog auf. "Wir müssen miteinander reden, um Klarheit zu schaffen über unsere Absichten und unser Handeln", sagte er. "Wir können uns nicht voneinander abschotten." Konkret forderte der frühere Staatschef eine Verlängerung des Abrüstungsabkommens "New Start". Washington und Moskau verhandeln derzeit über die Vereinbarung, die nach jetzigem Stand am 5. Februar ausläuft.

20.1.2021 • 16:29 Uhr

US-Medien: Trump hinterlässt Notiz für Biden im Oval Office

US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge eine Notiz für seinen Amtsnachfolger Joe Biden im Oval Office des Weißen Hauses hinterlassen. Das berichteten die Sender Fox News und CBS sowie die "Washington Post" am unter Berufung auf den Vizesprecher des Weißen Hauses, Judd Deere.

Deere machte demnach keine Angaben zum Inhalt der Notiz. US-Präsident Ronald Reagan hatte 1989 die Tradition begründet, dem Amtsnachfolger ein Schreiben im Oval Office zu hinterlassen. Unklar war in den vergangenen Tagen, ob Trump auch mit dieser Tradition brechen würde.

20.1.2021 • 16:20 Uhr

Biden vor Amtseinführung mit Kongress-Spitzen in der Kirche

Der künftige US-Präsident Joe Biden ist wenige Stunden vor seiner Vereidigung in die Kirche gegangen. Der Katholik Biden wurde in der Cathedral of St. Matthew in Washington unter anderem von den Spitzen der Demokraten und Republikaner im US-Kongress begleitet. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Teilnehmer des Gottesdienstes Masken trugen und Abstand hielten. Biden ist nach John F. Kennedy der zweite Katholik, der Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Der designierte US-Präsident Joe Biden mit seiner Frau Jill Biden während der Messe in der Cathedral of St. Matthew in Washington. | AP

Der designierte US-Präsident Joe Biden mit seiner Frau Jill Biden während der Messe in der Cathedral of St. Matthew in Washington. Bild: AP

20.1.2021 • 16:11 Uhr

Indisches Dorf feiert wegen Amtseinführung von Harris

Die Amtseinführung der neuen US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat im indischen Geburtsort ihres Großvaters für Festtagsstimmung gesorgt. Dorfbewohner von Thulasendrapuram im Süden Indiens zündeten Feuerwerkskörper und brachten Opfergaben anlässlich der Amtsübergabe im tausende Kilometer entfernten Washington. In dem rund 400 Einwohner zählenden Dorf herrscht seit der Wahl im November, als Joe Biden und Harris die US-Präsidentschaftswahlen gewannen, Feierstimmung. Kinder trugen Bilder von Harris durch die Straßen und Bewohner brachten Opfergaben wie Bananen und Kokosnüsse zum Tempel des Dorfes. 

Die 56-jährige Harris wurde in Kalifornien geboren. Ihre Mutter, die Brustkrebsspezialistin Shyamala Gopalan, war mit ihr jedoch häufig nach Indien gereist. "Sie gehört zu diesem Dorf und wir sind sehr stolz auf sie", sagte ein pensionierter Bankdirektor der Nachrichtenagentur AFP.  Im Dorf soll die Amtseinführung, die nach indischer Zeit am späten Mittwochabend stattfinden wird, live übertragen werden. Harris hat jamaikanisch-indischen Wurzeln. Sie wird als erste Frau und erste Schwarze als Vizepräsidentin der USA vereidigt.

Einwohner des indischen Dorfes Thulasendrapuram mit Plakaten auf denen die designierte US-Vizepräsidentin Kamala Harris abgebildet ist.  | AP

Einwohner in Thulasendrapuram mit Plakaten auf denen die designierte US-Vizepräsidentin Kamala Harris abgebildet ist. Harris' Großvater mütterlicherseits kommt aus dem indischen 400-Seelen-Dorf. Bild: AP

20.1.2021 • 15:58 Uhr

Zeremonie unter ungewöhnlichen Umständen

Die Amtsübergabe an Joe Biden läuft mitten in der Corona-Pandemie unter besonderen Umständen ab. Das Virus hat die USA immer noch fest im Griff, zudem ist das Land tief gespalten. Das wirkt sich auch auf die Zeremonie vor dem Kapitol aus. Kerstin Klein aus dem ARD-Studio Washington dazu:

20.1.2021 • 15:10 Uhr

Biden will Trump in Antrittsrede offenbar kaum erwähnen

In seiner Antrittsrede als US-Präsident will Joe Biden seinen scheidenden Vorgänger Donald Trump kaum erwähnen, sondern vielmehr in die Zukunft blicken. Dies teilten zwei ranghohe Vertreter des künftigen Kommunikationsteams im Weißen Haus mit. Bidens Ansprache werde zwar "auf den Moment eingehen, in dem wir gerade sind, aber auch eine Vision für die Zukunft darlegen", sagte seine designierte Kommunikationsdirektorin Kate Bedingfield in der ABC-Sendung "Good Morning America".

Bidens Pressesprecherin Jen Psaki stellte im Nachrichtensender CNN in Aussicht, dass Bidens Antrittsrede "definitiv keine Ansprache über Donald Trump" sein werde. Bedingfield erläuterte, dass Biden überhaupt keinen Kontakt zu Trump gehabt habe. Auf die Frage, warum Biden politische Gegner wie den republikanischen Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, zu einem Gang zur Messe eingeladen habe, sagte Psaki, dass es dem künftigen Präsidenten persönlich wichtig sei, Mitglieder beider Parteien dabei zu haben. Dies solle auch ein Beispiel für die amerikanische Öffentlichkeit sein.

20.1.2021 • 15:03 Uhr

Trump: "Wir werden wiederkehren"

In seiner eine kurzen Abschiedsrede auf dem Gelände des Militärflughafens Andrews hat Trump seinen Anhängern versichert, immer für sie da zu sein. "Wir lieben euch. Wir werden wiederkehren - in irgendeiner Form."

20.1.2021 • 14:39 Uhr

Trump lässt sich feiern

Auf dem Militärflugplatz Andrews hat sich Donald Trump feiern lassen und bedankte sich bei seinen Anhängern. "Dies ist ein großartiges Land und es war mir eine Ehre, diesem Land zu dienen", sagte Trump. Joe Biden und Kamala Harris wünschte er viel Erfolg. Auch Melania Trump sagte einige Worte.

20.1.2021 • 14:31 Uhr

Steinmeier hofft auf ein baldiges Treffen mit Biden und Harris

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratuliert dem neuen US-Präsidenten und setzt auf ein baldiges Treffen in Deutschland: "Joe Biden, Kamala Harris und ihrem Team gelten meine besten Wünsche für ihre großen und schweren Aufgaben. Ich hoffe, dass wir sie bald in Deutschland begrüßen dürfen", sagt er in einer Videobotschaft. Der heutige Tag sei ein guter Tag für die Demokratie. "Meine Erleichterung ist groß, dass Joe Biden heute als Präsident vereidigt wird und ins Weiße Haus einzieht." Er freue sich darauf, die USA als unverzichtbaren Partner in vielen Fragen "künftig wieder an unserer Seite zu wissen".

20.1.2021 • 14:23 Uhr

Militärische Zeremonie zum Abschied

Trump will sich auf dem Militärflugplatz Andrews im Bundesstaat Maryland mit einer militärischen Zeremonie verabschieden lassen. Danach wollen er und Melania Trump mit der Regierungsmaschine Air Force One nach Palm Beach im Bundesstaat Florida fliegen, wo sein Club-Resort Mar-a-Lago liegt. Trump hat sich bislang nicht zu seinen Zukunftsplänen geäußert.

20.1.2021 • 14:19 Uhr

Trump hat das Weiße Haus verlassen

Wenige Stunden vor der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden hat der scheidende Amtsinhaber Donald Trump das Weiße Haus verlassen. Trump und die First Lady Melania Trump hoben an Bord des Präsidentenhubschraubers Marine One vom Weißen Haus aus in Richtung des Militärflugplatzes Andrews ab.

20.1.2021 • 13:57 Uhr

Die letzten Minuten für Trump im Weißen Haus

In wenigen Augenblicken verlässt Donald Trump das Weiße Haus. Er hinterlässt eine verheerenden außenpolitischen Bilanz, kommentiert Eckart Aretz.

20.1.2021 • 13:45 Uhr

Bankenverband setzt auf Biden

Die europäische Politik hofft darauf, dass sich die Beziehungen zu den USA unter der neuen Präsidentschaft verbessern - und auch die Wirtschaft setzt auf einen Ausbau der Partnerschaft. "Wir teilen die großen Hoffnungen, dass sich die transatlantischen Beziehungen nun wieder verbessern", sagt Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbandes (BdB). Der neue US-Präsident Joe Biden habe die Mammutaufgabe, ein so gespaltenes Land wieder zu einen. "Die privaten Banken hoffen zudem, dass die gute US-amerikanisch-europäische Zusammenarbeit im Bereich der Finanzdienstleistungen weiter ausgebaut werden kann."

20.1.2021 • 13:18 Uhr

Kreml: "Für Russland ändert sich nichts"

Russland macht eine Verbesserung der Beziehungen zu den USA vom "politischen Willen" des künftigen US-Präsidenten Joe Biden abhängig. Für Russland werde sich mit Bidens Amtsantritt "nichts ändern", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Der Kreml werde sich "wie schon seit vielen Jahren" weiterhin für gute Beziehungen zu Washington einsetzen.

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland befinden sich auf einem Tiefpunkt seit dem Ende des Kalten Kriegs, obwohl Bidens Vorgänger Donald Trump immer wieder eine zu große Nähe zum Kreml vorgeworfen worden war. Unter anderem sorgt das New-Start-Abkommen, das letzte atomare Abrüstungsabkommen zwischen den beiden Ländern, für Spannungen.

20.1.2021 • 13:07 Uhr

Kornblum: "Biden ist ein zurückhaltender Mensch"

Der frühere US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, geht davon aus, dass der neue US-Präsident Joe Biden auf mehr Zusammenarbeit setzt, gleichzeitig aber auch US-amerikanische Interessen vertreten wird. Kornblum sagte am Mittwoch im Inforadio vom rbb, das werde den Dialog auch mit ihm für Europa schwierig machen. "Europa steht vor einem großen Erwachen. (...) Die Stimmung wird gut sein, die Vorsätze werden sehr positiv sein. Aber in der Realität haben die Europäer sehr viele Ängste über die Zukunft. Und die Amerikaner haben eigentlich sehr große Hoffnungen für die Zukunft."

Kornblum geht davon aus, dass auch Biden wegen der Corona-Pandemie und der Wirtschaftskrise unter Druck steht. Aber er werde deutlich professioneller und positiver agieren als Donald Trump. "Joe Biden ist seit über 50 Jahren in der Politik aktiv. Die Stimmung wird ganz anders sein. Nicht mehr so theatralisch. Biden ist ein sehr zurückhaltender, sehr religiöser und empfindsamer Mensch."

20.1.2021 • 12:21 Uhr

So sieht der Zeitplan für Bidens Amtseinführung aus

Gegen 14.00 Uhr MEZ verlassen Donald Trump und First Lady Melania Trump das Weiße Haus. Sie fliegen mit dem Präsidenten-Hubschrauber Marine One zum Militärflughafen Andrews, wo eine Abschiedszeremonie stattfindet. Danach reisen sie ein letztes Mal mit dem Regierungsflugzeug Air Force One nach Palm Beach (Florida), wo Trumps Club-Resort Mar-a-Lago liegt. 14.45 Uhr MEZ: Biden, die künftige First Lady Jill Biden, die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris und der künftige Second Gentleman Douglas Emhoff nehmen an einem Gottesdienst in der Matthäuskathedrale in Washington teil. 16.30 Uhr MEZ: Ankunft von Biden und Harris sowie ihren Ehepartnern an der Ostseite des Kapitols. 17.15 Uhr MEZ: Biden und Harris sowie ihre Ehepartner nehmen an der Vereidigungszeremonie an der Westseite des Kapitols teil. Der scheidende Vizepräsident Mike Pence und die scheidende Second Lady Karen Pence werden den Feierlichkeiten am Parlamentsgebäude beiwohnen.

18.00 Uhr MEZ: Biden wird zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt. Harris legt - als erste Schwarze - ihren Amtseid als Vizepräsidentin ab. Üblicherweise erfolgt zunächst die Vereidigung des Stellvertreters. Anschließend hält Biden seine Antrittsrede

Gegen 19.40 Uhr MEZ: Der neue Präsident und die neue Vizepräsidentin inspizieren Einheiten des US-Militärs bei einem Parademarsch an der Ostseite des Kapitols. 20.25 Uhr MEZ: Biden, Harris und ihre Ehepartner nehmen an einer Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten auf dem Nationalfriedhof in Arlington teil. 21.15 Uhr MEZ: Biden, Harris und ihre Ehepartner erhalten eine Präsidenteneskorte ins Weiße Haus.

20.1.2021 • 12:17 Uhr

Ende einer Zitterpartie - Biden wird vereidigt

Der Weg von der Wahl bis zum Machtwechsel war eine beispiellose Zitterpartie - nun stehen die USA unmittelbar vor einer politischen Zeitenwende. Der künftige Präsident Biden wird vereidigt - und Trump zieht den Bruch mit den Traditionen bis zum Ende durch: So will er als erster Präsident seit Andrew Johnson im Jahr 1869 der Amtseinführung seines Nachfolgers vor dem Kapitol in Washington fernbleiben. Zudem begnadigte Trump seinen Ex-Chefstrategen Steve Bannon und mehr als 70 weitere Personen.

20.1.2021 • 12:15 Uhr

Kann Biden die USA einen?

"Amerika vereint" ist das Motto der Amtseinführungsfeier. Davon ist zumal seit der Wahl und dem Sturm aufs Kapitol nicht viel zu spüren. Wie will Biden diese Gräben überwinden - und welche Chancen hat er? ARD-Korrespondentin Julia Kastein mit einer Analyse.