Ein ICE steht am Morgen am Hauptbahnhof in Hannover an einem verwaisten Bahnsteig.  | dpa
Liveblog

Sturmtief über Deutschland ++ Bahnverkehr bis Samstag beeinträchtigt ++

Stand: 17.02.2022 20:32 Uhr

Die Sturmauswirkungen im Fernverkehr im Norden Deutschlands dauern deutlich länger als zunächst angekündigt. Der Deutsche Wetterdienst warnt für Freitag im Norden vor "extremen Orkanböen" mit bis zu 135 km/h. Der Liveblog zum Nachlesen.

17.2.2022 • 20:32 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir beenden den Liveblog zum Sturmtief "Ylena" und bedanken uns für Ihr Interesse.

17.2.2022 • 20:26 Uhr

Autofahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Lkw

Weil sein Anhänger im Sturm auf die Gegenfahrbahn abkam, ist ein Autofahrer im Landkreis Osnabrück nach dem Zusammenstoß mit einem Lkw gestorben. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Beifahrer bei dem Unfall auf einer Landstraße nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten am Abend an, die Landstraße war voll gesperrt.

17.2.2022 • 17:11 Uhr

Unwetterwarnung für Berlin und Brandenburg aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung für Berlin und Brandenburg aufgehoben. Aber: Für den Abend rechneten die Meteorologen in Berlin weiterhin mit Sturmböen der Windstärke acht bis neun. 

Stärke acht bedeutet eine mittlere Geschwindigkeit von 65 bis 70 Kilometer pro Stunde. Zweige brechen von Bäumen, das Gehen im Freien ist erschwert. Bei Windstärke neun fegt der Wind mit einer mittleren Geschwindigkeit von 75 bis 85 Kilometer pro Stunde über freies Gelände. Es kann kleinere Schäden an Häusern geben, wie abgehobene Dachziegel. "Es liegt keine Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen mehr vor", hieß es am Nachmittag.

17.2.2022 • 17:04 Uhr

Bahnverkehr bis Samstag beeinträchtigt

Die Sturmauswirkungen im Fernverkehr im Norden Deutschlands dauern deutlich länger als zunächst angekündigt. Der Zugverkehr sei voraussichtlich bis Samstag "bundesweit beeinträchtigt", schrieb die Bahn auf Twitter. Derzeit lasse sich nicht sicher sagen, welche Fernstrecken am Freitag und am Samstag weiterhin ausfallen, sagte ein Sprecher am Nachmittag. "Es ist schwierig und nicht genau vorherzusagen, wie der Tag morgen aussieht."

17.2.2022 • 15:12 Uhr

Regionalzüge in Schleswig-Holstein fahren wieder

In Schleswig-Holstein sind seit dem frühen Nachmittag fast alle Regionalstrecken wieder in Betrieb. Ein Bahn-Sprecherin sagte, es "läuft wieder ganz gut, aber noch nicht ganz rund". Nach Westerland führen die Züge zunächst nicht ab Hamburg, sondern erst ab Itzehoe.

17.2.2022 • 14:53 Uhr

Autofahrer in Sachsen-Anhalt stirbt durch umgefallenen Baum

Ein 55-Jähriger ist im Sturm bei einem Autounfall auf einer Landstraße in Sachsen-Anhalt bei Südharz gestorben. Ein Baum sei durch den starken Wind auf den Wagen des Mannes gefallen, teilte die Polizei mit. Daraufhin habe sich der fahrende Wagen überschlagen. Der Mann starb noch am Ort des Unfalls im Kreis Mansfeld-Südharz, wie es hieß.

17.2.2022 • 14:14 Uhr

Welle drückt Scheiben von Hamburger Hafenfähre ein

Ein auf Twitter verbreitetes Video zeigt, wie eine Welle die Frontscheiben einer Hamburger Hafenfähre zerschlägt und mit großer Wucht in den Passagierraum eindringt. Der Betreiber der Hafenfähren, die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG, bestätigte die Echtheit des Videos. Demnach kam es am Donnerstagmorgen auf der Linie 68 von Teufelsbrück auf dem Weg zu Airbus zu dem Vorfall. Schwer verletzt worden sei niemand.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wurden drei Menschen leicht verletzt. Alle Passagiere seien am Anleger zu Fuß von Bord gegangen, sagte HADAG-Geschäftsführer Tobias Haack. Die HADAG versuche, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. "Es war ein Zwischenfall, den wir so noch nie hatten." Die Scheiben sollten eigentlich "seeschlagfest" sein. Es handele sich um Sicherheitsglas, das zerbröselt sei, so Haack.

17.2.2022 • 13:57 Uhr

DWD: Orkanböen bis 135 km/h im Norden möglich

Nach dem Abzug von "Ylenia" droht nach einer kurzen Beruhigung mit dem Orkantief "Zeynep" wieder eine stürmische Nacht. Vor allem an den Küsten dürfte es von Freitag auf Samstag ruppig werden, wie Franka Nawrath, Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst (DWD), der Nachrichtenagentur dpa sagte. "Wir warnen vor extremen Orkanböen bis 135 Kilometer pro Stunde an der Nordseeküste."

Auch an der Ostseeküste werden am Freitagabend demzufolge extreme Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometer pro Stunde erwartet. In den übrigen Regionen des Nordens könne mit orkanartigen Böen oder auch Orkanböen gerechnet werden. Mit welcher Wucht das Orkantief den Norden treffen wird, sei aber noch immer nicht zu 100 Prozent berechenbar. Die Signale für extreme Orkanböen seien aber da.

17.2.2022 • 13:52 Uhr

Talsperren im Harz rüsten sich

Die Harzwasserwerke bereiten sich auf weitere Regenfälle und Schneeschmelzen vor. Nach dem Unwetter von Sturmtief "Ylenia" sei die Lage an den Talsperren und Seen im Harz "angespannt, aber unter Kontrolle", sagte eine Sprecherin der Harzwasserwerke. Das Unternehmen rechnet derzeit mit 30 bis 60 Millimeter Niederschlag bis zum Beginn der kommenden Woche, wie die Sprecherin sagte.

Ziel sei es, das bevorstehende Hochwasser komplett durch die Talsperren abzufangen und so das Harzvorland zu schützen. In den vergangenen 24 Stunden waren laut den Harzwasserwerken zwischen 30 und 70 Millimeter Regen gefallen.

17.2.2022 • 13:49 Uhr

Hochwasser in Thüringen ging glimpflicher aus

Niederschläge und die Schneeschmelze haben am Donnerstag die Wasserstände in den Flussgebieten von Werra, Ilm und Gera steigen lassen. Dennoch entwickelte sich die Lage dort weniger schlimm als erwartet, wie der Sprecher des Landratsamtes Hildburghausen, berichtete. Dabei hat nach seinen Angaben das Sturmtief "Ylenia" eine positive Rolle gespielt. "Offenbar hat der Sturm die Regenwolken zum Teil weggeweht."

Das bestätigte auch das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz: "Die Niederschläge in der vergangenen Nacht fielen in den Hochlagen des Thüringer Waldes weniger kräftig aus als vorhergesagt", hieß es.

17.2.2022 • 12:52 Uhr

Mann in Niedersachsen von Baum erschlagen

Ein 37-jähriger Mann ist in seinem Auto Opfer des Orkantiefs "Ylenia" geworden. Er war am Donnerstagmorgen gegen 9.00 Uhr auf der L252 zwischen Bad Bevensen und Seedorf im Landkreis Uelzen unterwegs, als ein Baum auf seinen Pkw stürzte und ihn erschlug. Wie ein Sprecher der Feuerwehr bestätigte, war der Fahrer sofort tot. Für die Dauer der Bergungsarbeiten wurde die Landstraße gesperrt.

17.2.2022 • 12:27 Uhr

Polizei in Ostfriesland warnt mit fliegender Kuh

Auf Twitter veröffentlichte die Polizeiinspektion Emden/Leer eine Bildmontage von einer Kuh, die über einen Deich und eine ostfriesische Landschaft hinwegfliegt. "Wir hebben een bietje Wind in Oostfreesland. Ji muten vörsichtig fahren un uppassen", schrieben die Beamten dazu auf Plattdeutsch. Gemeint ist: Es stürmt in Ostfriesland und Autofahrerinnen und Autofahrer sollten vorsichtig fahren. Auf Nachfrage gab eine Polizeisprecherin aber Entwarnung: "Nein, umherfliegende Kühe hatten wir noch nicht."

17.2.2022 • 12:15 Uhr

Antennenmast stürzt auf Ringbahn-Strecke in Berlin

Ein 15 Meter hoher Antennenmast ist in Berlin im Sturm auf die Ringbahn gestützt. Die Feuerwehr rückte mit einem Kran aus, um die Strecke freizuräumen, wie ein Sprecher sagte. Auf der Ringbahn wurde der S-Bahn-Verkehr zwischen den Bahnhöfen Hermannstraße und Südkreuz unterbrochen.

17.2.2022 • 12:10 Uhr

Stromausfälle in Mecklenburg und Brandenburg

"Ylenia" hat auch in Westmecklenburg und Nordbrandenburg für Stromausfälle gesorgt. In der Nacht zum Donnerstag seien dort bis zu 19.000 Haushalte ohne Strom gewesen, hieß es. Wie der regionale Stromversorger Wemag (Schwerin) weiter mitteilte, kam es im gesamten Netzgebiet zu Störungen an Leitungen. Die Reparaturarbeiten hätten schon in der Nacht begonnen. Am Morgen seien noch etwa 2000 Kunden von den Störungen betroffen gewesen. Der größte Teil der Schäden sei durch herabfallende Äste oder entwurzelte Bäume verursacht worden.

17.2.2022 • 12:05 Uhr

Ankunft der "Aidaprima" in Hamburg verzögert

Wegen "Ylenia" kann das Kreuzfahrtschiff "Aidaprima" nicht wie geplant den Hamburger Hafen anlaufen, wie eine Sprecherin der Hafenbehörde HPA sagte. Dem Schiffsnavigationsdienst vesselfinder.com zufolge kreuzt das Schiff derzeit mit niedriger Geschwindigkeit rund 12 Seemeilen nördlich Helgoland in der Deutschen Bucht.

Angesichts der großen Windangriffsfläche und eines vergleichsweise geringen Tiefgangs sei für das Schiff ein Windfahrverbot ausgesprochen worden, sagte die Sprecherin.

17.2.2022 • 11:58 Uhr

Tschechien: 300.000 Haushalte ohne Strom

"Ylenia" hat auch in Tschechien für Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Mehr als 300.000 Haushalte waren wegen beschädigter Leitungen ohne Elektrizität. Die Feuerwehren rückten zu Hunderten Einsätzen aus, um umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen und abgedeckte Dächer zu sichern. Alle verfügbaren Kräfte seien im Einsatz, teilte ein Sprecher mit. Auch im Bahnverkehr kam es zu Ausfällen und Verspätungen.

17.2.2022 • 11:48 Uhr

"Ylenia" in Bildern

Schneeverwehungen auf dem Brocken, Überschwemmungen in Hamburg, umgestürzte Bäume in Mecklenburg-Vorpommern: Bilder vom Sturmtief "Ylenia".

17.2.2022 • 11:37 Uhr

DB: Reisen wenn möglich verschieben

Die Deutsche Bahn rät Kunden, Reisen zu verschieben, wenn dies möglich ist. Die Störungen vor allem im Norden würden den Zugverkehr bundesweit beeinträchtigen. Fahrkarten für Donnerstag, Freitag oder Samstag bleiben laut Bahn-Sprecher Achim Stauß eine Woche gültig. Die Zugbindung sei aufgehoben, so Stauß in einem Statement.

17.2.2022 • 10:36 Uhr

Feuerwehr in Brandenburg im Dauereinsatz

Wegen des Sturmtiefs ist die Feuerwehr in Brandenburg in vielen Landkreisen im Dauereinsatz. Bisher seien aber noch keine witterungsbedingten Verkehrsunfälle bekannt, wie ein Sprecher der Feuerwehr Donnerstagmorgen sagte. In den Landkreisen Cottbus, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sei es in der Nacht zu Donnerstag zwischen 1.00 Uhr und 5.30 Uhr zu etwa 150 Einsätzen wegen umgefallener Bäume gekommen. Besonders in den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz seien viele Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Betroffen waren auch die Landkreise Frankfurt (Oder), Oder-Spree und Märkisch Oderland.

17.2.2022 • 10:03 Uhr

Flugzeugabfertigung am BER unterbrochen

Wegen des Sturmtiefs "Ylenia" hat der Flughafen Berlin-Brandenburg BER am Morgen die Flugzeugabfertigung unterbrochen. Das bedeutet, dass wegen der starken Sturmböen keine Maschinen beladen beziehungsweise entladen werden und zunächst auch keine Passagiere in die Flugzeuge einsteigen können, wie ein Sprecher des BER sagte. Bereits abgefertigte Maschinen können jedoch noch starten und Landungen finden auch noch statt. Details zur Zahl abgesagter Flüge blieben zunächst unklar.

17.2.2022 • 09:49 Uhr

Berliner Feuerwehr ruft zweiten Ausnahmezustand aus

Wegen des Sturms hat die Berliner Feuerwehr am Vormittag zum zweiten Mal den Ausnahmezustand ausgerufen. Ausnahmezustand bedeutet, dass so viele Alarmrufe eingehen, dass sie nicht mehr wie sonst üblich nacheinander abgearbeitet werden können, sondern andere Prioritäten gesetzt werden. Das kommt häufiger vor. In der Nacht zu Donnerstag hatte die Feuerwehr den Ausnahmezustand bereits zwischen 2.30 Uhr und 4.30 Uhr ausgerufen. Von 2.00 Uhr bis 5.30 Uhr gab es 76 wetterbedingte Einsätze. "Größtenteils handelte es sich um umgestürzte Bäume oder lose Bauteile." Die Lage beruhigte sich dann zunächst.

Die Feuerwehr warnte am Morgen weiterhin davor, das Haus zu verlassen, wenn das nicht unbedingt nötig sei. Es sei damit zu rechnen, dass der Sturm im Laufe des Vormittags noch einmal an Stärke zunehme, sagte der Feuerwehrsprecher. Wälder und Parks in Berlin sollten besser nicht betreten werden, weil durch den Sturm Äste von den Bäumen fallen könnten.

17.2.2022 • 09:38 Uhr

Bundesamt für Seeschifffahrt warnt vor nächster Sturmflut

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat für die deutsche Nordseeküste erneut vor der Gefahr einer Sturmflut am Nachmittag gewarnt. An der ostfriesischen Küste wird das Hochwasser etwa 1 Meter höher als das mittlere Hochwasser ausfallen, wie das BSH am Donnerstagmorgen mitteilte. An der nordfriesischen Küste und im Weser- und Elbegebiet wird das Hochwasser 1 bis 1,5 Meter höher sein als normal. Im Hamburger Elbegebiet erreicht das Hochwasser wohl Werte, die 1,5 bis 2 Meter höher als das mittlere Hochwasser liegen. Die Sturmflutgefahr besteht bis etwa 17.20 Uhr.

Für Freitagfrüh wird erneut eine Sturmflut erwartet, wie ein Sprecher sagte. Sturmfluten an sich seien durchaus normal, in der Häufigkeit wie im Moment jedoch schon ungewöhnlich, so der Sprecher weiter. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den vergangenen 20 Jahren so viele Sturmfluten hintereinander hatten." Seit dem 29. Januar hat das BSH bereits vor acht Sturmfluten gewarnt. An der Nordseeküste spricht man von einer Sturmflut, wenn das Hochwasser mindestens 1,5 Meter höher als normal aufläuft. Von einer schweren oder sehr schweren Sturmflut wird erst ab Werten von 2,5 beziehungsweise 3,5 Meter gesprochen.

17.2.2022 • 09:21 Uhr

Weitere Sturmtiefs in der kommenden Woche möglich

Die Serie von Sturmtiefs könnte sich nach Einschätzungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch zu Beginn der kommenden Woche fortsetzen. Tendenziell müsse weiter mit einer solchen Entwicklung gerechnet werden, sagte Meteorolge Jens Oehmichen der Nachrichtenagentur dpa. Der aktuelle Sturm "Ylenia" wird sich nach Erwartungen des DWD voraussichtlich am späteren Donnerstagnachmittag abschwächen. Bis dahin dürfte es vor allem an der Nord- und Ostseeküste, aber auch in den Hochlagen in der Mitte Deutschlands wie auf dem Brocken im Harz oder auf dem Fichtelberg im Erzgebirge immer wieder zu Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometer pro Stunde kommen, so Ohemichen. Auch im Tiefland seien orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometer pro Stunde möglich.

17.2.2022 • 08:45 Uhr

Tausende in Bayern ohne Strom

Das Sturmtief "Ylenia" hat in Bayern bei Tausenden Haushalten den Strom ausfallen lassen. Alleine der größte Stromnetzbetreiber des Freistaats, Bayernwerk Netz, verzeichnete 10.000 Betroffene, wie ein Sprecher sagte. Meist wurde die Versorgung demnach schnell wieder hergestellt. Ursache für die Ausfälle seien häufig auf Leitungen gestürzte Bäume. Wie lange es dauere, den Strom wiederherzustellen, hänge vom konkreten Schaden ab. Unter anderem komme es darauf an, ob man die beschädigte Leitung durch veränderte Schaltungen im Netz umgehen könne. Bayernwerk Netz ist der größte bayerische Stromnetzbetreiber und vor allem im ländlichen Bereich in Ober- und Unterfranken, der Oberpfalz, sowie Nieder- und Oberbayern tätig.

17.2.2022 • 08:36 Uhr

"Für Hamburg war das Training"

Die Hamburger Feuerwehr sieht die Nacht als "Training" für die nächsten Tage. Diese sei trotz des Windes relativ ruhig geblieben, so Martin Schneider im ARD-Morgenmagazin.

17.2.2022 • 08:25 Uhr

Wieder Strom im Kreis Borken

Im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen sind in der Nacht etwa 54.000 Haushalte mehrere Stunden ohne Strom gewesen. Das teilte der Betreiber Westnetz auf Twitter mit. Gegen 3.00 Uhr sei es zu der Störung gekommen, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Nach Angaben von Westnetz waren umgestürzte Bäume die Ursache für den Stromausfall. Ein Sprecher der Feuerwehr Borken sagte, es seien Bäume gefunden worden, die in Umspannwerke gefallen seien. Um 8.00 Uhr gab der Versorger Entwarnung: Alle Betroffenen Bereiche seien wieder zugeschaltet, hieß es auf Twitter. "Die Störung ist behoben."

Rund zwei Stunden nach dem Beginn der Störung meldete ein Anwohner laut Polizei eine Funken sprühende Starkstromleitung. Ob es einen Zusammenhang zwischen der beschädigten Leitung und dem Stromausfall gab, sei allerdings nicht klar, so die Polizeisprecherin. Die Feuerwehr habe die Leitung gesichert.

17.2.2022 • 08:17 Uhr

Umgekippte Bäume versperren zahlreiche Straßen im Harz

Umgekippte Bäume haben in der Nacht zahlreiche Straßen im Harz unpassierbar gemacht. Wie die Polizei mitteilte, versperrten besonders im Oberharz umgekippte Bäume die Fahrbahnen und sorgten für viele Polizeieinsätze. Bei Goslar seien am frühen Morgen etwa elf Straßen unbefahrbar gewesen. Betroffen sind etwa die Bundesstraße 4 zwischen Bad Harzburg und Torfhaus sowie die B248 bei Ildehausen. Die Aufräumarbeiten hätten bereits begonnen und der Verkehr laufe langsam wieder an, sagte eine Sprecherin der Polizei in Braunlage. Menschen seien nicht verletzt worden. Vereinzelt sei es zu Sachschäden an Häusern und Leitplanken gekommen.

17.2.2022 • 08:16 Uhr

Sturmböe erfasst Lastwagen auf Autobahnbrücke

Auf einer Autobahnbrücke bei Oldenburg hat eine Sturmböe einen Lastwagen erfasst und umgekippt. Der Fahrer blieb unverletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Da der Sattelzug nun mitten auf der Brücke liege, gestalte sich die Bergung schwierig. Ein Kran wurde angefordert. Die Huntebrücke der A29 wurde in Richtung Wilhelmshaven gesperrt. In der Gegenrichtung Osnabrück fließe zwar der Vekehr, sagte der Polizeisprecher - doch für Lastwagen und Gespanne sei die Brücke nun wegen des Sturms gesperrt.

Im Raum Oldenburg rückten die Feuerwehren seit dem Mittwochabend zu vielen Einsätzen aus, vor allem um umgekippte Bäume zu beseitigen. Die Großleitstelle Oldenburg registrierte bis zum Donnerstagmorgen rund 190 Feuerwehreinsätze, die abgearbeitet wurden.

17.2.2022 • 07:54 Uhr

Gewitter zwischen Nordhessen, Sachsen und dem südlichen Brandenburg

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilte auf Twitter mit, dass der Schwerpunkt der Gewitter mittlerweile zwischen Nordhessen, Sachsen und dem südlichen Brandenburg liegt. Zuvor hatte der DWD bereits vor Gewittern in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern gewarnt. Polizei und Feuerwehren meldeten umgestürzte Bäume und Verkehrsunfälle

17.2.2022 • 07:50 Uhr

Flugausfälle am Hamburger Flughafen

Am Flughafen Hamburg fallen wegen des Sturmtiefs "Ylenia" rund ein Dutzend Flüge aus. Betroffen sind Verbindungen von und nach München, Frankfurt, Kopenhagen, Zürich und Istanbul, wie eine Sprecherin des Airports mitteilte. Dies seien Flüge verschiedener Airlines. Die Lufthansa hatte in der Nacht bereits auf Anfrage mitgeteilt, dass sie vorsorglich 20 Flüge gestrichen habe. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt sind nach Betreiberangaben Verbindungen mit Berlin, Hamburg und München betroffen.

17.2.2022 • 07:45 Uhr

Aktuelle Informationen zur Wetterlage im Überblick

Ein Sturmtief hat Deutschland erreicht, der Wetterdienst meldet zahlreiche Gewitter. Welche Regionen sind betroffen? Alle Informationen zum Wetter -auch hier.

Über dieses Thema berichtete am 17. Februar 2022 das Erste um 06:38 Uhr im ARD-Morgenmagazin sowie tagesschau24 um 09:00 Uhr und 11:00 Uhr.