Mitarbeiter des Gesundheitssystems testen Bürgerinnen und Bürger von Qingdao. | AP
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Liveblog zum Coronavirus ++ Mehr als 50 Millionen Infektionen weltweit ++

Stand: 08.11.2020 22:40 Uhr

Die Johns-Hopkins-Universität meldet insgesamt 50,1 Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen weltweit. Südtirol verschärft seine Maßnahmen drastisch und wird zur roten Zone. Die Entwicklungen im Liveblog vom Sonntag zum Nachlesen.

  • Weltweit mehr als 50 Millionen Infektionen
  • Südtirol wird rote Zone und verschärft Maßnahmen
  • Scholz: Mehrwertsteuersenkung wird nicht verlängert
  • Zahl der Intensivpatienten fast auf Frühjahrsniveau
  • Mehr als 32.000 neue Corona-Fälle in Italien
  • Massentests in der Slowakei
  • Erneut Höchstwert in den USA erreicht
8.11.2020 • 22:40 Uhr

Ende des Liveblogs

Für heute schließen wir den Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse!

8.11.2020 • 21:09 Uhr

Weltweit jetzt mehr 50 Millionen Corona-Infektionen

Weltweit gibt es nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität inzwischen mehr als 50 Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus seit Beginn der Pandemie liegt den Angaben zufolge bei 1,25 Millionen.

Allein am Samstag war die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen demnach um mehr als eine halbe Million angestiegen. Die Pandemie breite zuletzt vor allem in Ländern der Nordhalbkugel stark aus, darunter in Europa und Nordamerika - wohl auch infolge des kühleren Wetters.

Die Zahlen der US-Universität werden regelmäßiger aktualisiert und liegen daher oft etwas höher als amtliche Daten. Den Experten zufolge wurden bislang weltweit knapp 50,1 Millionen bestätigte Infektionen gemeldet. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge waren es 49,6 Millionen Infektionen sowie 1,25 Millionen Todesfälle.

8.11.2020 • 20:31 Uhr

Südtirol weitet Corona-Maßnahmen aus

Die italienische Provinz Südtirol weitet die Anti-Corona-Maßnahmen aus. Landeshauptmann Arno Kompatscher kündigte an, dass künftig die Menschen ihre Wohnorte nur aus triftigem Grund verlassen dürfen. Bisher galt diese Regel nur für einen Teil der 116 Südtiroler Gemeinden. Für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr wird eine Maskenpflicht im Schulunterricht eingeführt. Präsenzunterricht ist nur noch für die unteren Jahrgangsstufen erlaubt. Die Maßnahmen sollten am Montag in Kraft treten. Sport ist dann nur noch im Freien und allein erlaubt.

Kompatscher sagte der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, dass es nötig sei, die Provinz zu einer sogenannten roten Zone zu erklären. Bisher sind in Italien vier Regionen als rote Zonen eingestuft: im Norden die Lombardei, das Piemont und das Aostatal sowie im Süden Kalabrien.

8.11.2020 • 19:22 Uhr

Corona-Expertenrat in den USA soll Doppelspitze erhalten

Nach seinem Sieg bei der US-Präsidentenwahl sind die ersten Personalentscheidungen von Joe Biden bekannt geworden. Der Expertenrat zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll eine Doppelspitze bekommen, erklärte Biden-Sprecherin Kate Bedingfield im Sender NBC News. Bestehen soll sie aus Vivek Murthy, der zwischen 2014 bis 2017 oberster Gesundheitsbeamter der US-Regierung und von Barack Obama ernannt worden war, und dem früheren Leiter der US-Arzneimittelbehörde FDA, David Kessler. Beide hätten Bidens Team seit März in der Pandemie beraten, sagte Bedingfield.

Biden hatte in seiner Siegesrede am Samstag angekündigt, schon am Montag seine Corona-Arbeitsgruppe vorstellen zu wollen. Zudem versprach er, im Kampf gegen das Virus keine Mühe zu scheuen. Die "führenden Wissenschaftler und Experten" würden ihm helfen, einen "Aktionsplan" zu entwickeln, der schon ab dem Tag seiner Amtseinführung am 20. Januar umgesetzt werden könne, sagte Biden.

8.11.2020 • 18:34 Uhr

Mehr als 20.000 Neuinfektionen in Großbritannien

Die Behörden in Großbritannien haben 20.572 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages registriert. Außerdem wurden 156 weitere Todesfälle gemeldet, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen. Beide Zahlen sind niedriger als die des Vortages.

8.11.2020 • 18:27 Uhr

Frankreichs Gesundheitsminister: Weihnachten wird "etwas speziell"

Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran gibt sich mit Blick auf das Weihnachtsfest in der Corona-Krise zurückhaltend. Er wolle keine Prognose stellen, wie die Lage bis dahin aussehe, sagte er dem Sender France Inter. Er hoffe inständig, dass die strengen Ausgangsbeschränkungen dann gelockert worden seien. Es sei aber noch zu früh, dies jetzt zu sagen. "Alles zu seiner Zeit", sagte Véran. So oder so werde Weihnachten dieses Jahr "etwas speziell" sein.

Seit gut einer Woche gelten in dem Land mit rund 67 Millionen Einwohnern strenge Beschränkungen - die Menschen dürfen nur mit triftigem Grund vor die Tür. Es gebe Hinweise, dass die eingeleiteten Maßnahmen langsam Wirkung zeigten, erklärte Véran. Aber auch hier müsse man weiter abwarten. Ende kommender Woche sei eine erste Bestandsaufnahme möglich, sagte der Minister. Die Corona-Situation in Frankreich ist ernst, das Land gehört zu den am schwersten getroffenen Staaten in Europa.

Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran gibt ein Interview. | MARTIN BUREAU/POOL/EPA-EFE/Shutt

Frankreichs Gesundheitsminister Véran will noch keine Prognose für Weihnachten abgeben. Bild: MARTIN BUREAU/POOL/EPA-EFE/Shutt

8.11.2020 • 18:11 Uhr

Italien meldet mehr als 32.000 Neuinfektionen

Die italienischen Behörden haben 32.616 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden registriert. Außerdem seien in diesem Zeitraum 331 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. Beide Werte seien zwar leicht rückläufig, allerdings wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Wochenende weniger Tests vorgenommen. Insgesamt sind in Italien bislang 935.104 Corona-Infektionen sowie 41.394 Todesfälle registriert worden.

8.11.2020 • 15:02 Uhr

Impfstoffvergabe: Patientenschützer mahnen Sorgfalt an

Patientenschützer mahnen bei den anstehenden Gesprächen über die Vergabe eines Corona-Impfstoffs zur Sorgfalt. "Wer den Impfstoff zuerst erhalten soll, muss vor allem im Bundestag diskutiert und entschieden werden", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Dortmund. Bund und Länder müssten auch verbindlich festlegen, wie das Serum die Menschen in den Pflegeheimen erreichen könne. "Mit wenigen Zentren wird das nicht gelingen", warnte Brysch.

Da ein Impfstoff, an dem mit Hochdruck geforscht wird, anfangs nicht für alle Bundesbürger reichen wird, muss priorisiert werden. Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut, der Deutsche Ethikrat und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina wollen morgen ihre erarbeiteten ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen vorstellen.

8.11.2020 • 14:44 Uhr

Slowaken nehmen an Massentests teil

In der Slowakei haben am Wochenende neuerlich Millionen Menschen an Corona-Massentests teilgenommen. Allein am Samstag seien 1,3 Millionen Menschen getestet worden, sagte Regierungschef Igor Matovic vor Journalisten. Der Anteil an positiv Getesteten sei dabei mit 0,63 Prozent deutlich geringer ausgefallen als noch vor einer Woche. Dies belege den Erfolg der von der Regierung verfügten Einschränkungen, erklärte der Gründer und Chef der populistisch-konservativen Bewegung Gewöhnliche Leute OLaNO.

8.11.2020 • 14:22 Uhr

Zahl der Corona-Erkrankten auf Intensivstationen fast Höchststand

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen hat in Deutschland fast wieder den Höchstwert vom Frühjahr erreicht. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldete, dass 2904 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt werden. Davon werden 1605 (55 Prozent) invasiv beatmet.

Der bisherige Höchststand war laut DIVI am 18. April mit 2933 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen erreicht worden. Tatsächlich sei die Lage in den Kliniken derzeit sogar schlimmer als im Frühjahr, sagte Uwe Janssens, DIVI-Präsident der Nachrichtenagentur dpa. Es gebe wesentlich mehr infizierte Patienten auf den anderen Stationen - von denen ein Teil noch auf den Intensivstationen landen werde.

Die gesamte Infektionslage sei nicht mit der im April vergleichbar. Anders als bei der Spitze am 18. April werde diesmal kein Abflauen folgen, der Anstieg werde sich vielmehr vorerst fortsetzen, sagte Janssens. Der Grund sei, dass sich die jeweilige Zahl an Neuinfektionen erst verzögert in schweren Verläufen und schließlich in der Belegung der Intensiv-Stationen niederschlägt. "In vier Wochen werden wir die Folgen der Spitzenwerte jetzt sehen." Einige Zentren seien bereits am Anschlag, es müssten vereinzelt bereits Covid-19-Patienten in andere Kliniken gebracht werden.

8.11.2020 • 13:02 Uhr

Psychische Belastungen durch Corona-Krise steigen

Die psychischen Belastungen durch die Corona-Krise steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums und des Forschungsinstituts IZA. Die "Welt am Sonntag" berichtet, dass sich fast 70 Prozent der Befragten emotional belastet fühlt, weil sie sich um die Gesundheit von Angehörigen sorgen. 55 Prozent leiden unter Unsicherheit, weil sie nach eigenen Angaben nicht wissen, wie es in den kommenden Monaten weitergeht.

Auch die Einschränkungen des Handlungsspielraums, der Verlust sozialer Kontakte und Sorgen um die eigene Gesundheit belasten einen großen Teil der Bevölkerung, hieß es weiter. 15 Prozent der Befragten belasten finanzielle Schwierigkeiten. Die fehlende Trennung von Arbeit und Privatleben im Homeoffice bezeichnete etwa jeder Zehnte als Bürde.

Das Meinungsforschungsinstitut befragte den Angaben zufolge 1000 Erwachsene vor Inkrafttreten der seit November geltenden Beschränkungen.

8.11.2020 • 11:44 Uhr

Dänemark bekämpft mutiertes Virus

In Dänemark sind nach dem Auftreten von Nerz-Corona-Varianten bereits 1,9 Millionen der etwa 15 Millionen Nerze in Zuchtanlagen getötet worden. Das teilte Dänemarks Polizei mit. Um die Ausbreitung der mutierten Erreger in der Bevölkerung einzudämmen, schlossen von Samstag an zudem in sieben norddänischen Kommunen mit insgesamt 280.000 Einwohnern alle Lokale.

Großbritannien reagierte auf den Nachweis mutierter, von Nerzen auf den Menschen übertragener Covid-19-Erreger mit Einreiseverboten. Sie gelten für alle Dänen, die keinen ständigen Wohnsitz im Vereinigten Königreich haben. Auch Einreisen von Ausländern über Dänemark sind seit Samstag untersagt, wie Verkehrsminister Grant Shapps mitteilte. Wer britischer Staatsbürger ist und aus Dänemark kommt, darf zwar ins Land, muss aber für zwei Wochen in Selbstisolation.

8.11.2020 • 11:09 Uhr

Sozialbehörde empfiehlt Kontakttagebuch

Die Hamburger Sozial- und Gesundheitsbehörde ruft dazu auf, ein Kontakttagebuch zu führen, um im Falle einer unbemerkten Corona-Ansteckung alle Kontakte nachvollziehen zu können. Aufgrund der zahlreichen Kontakt-Beschränkungen sei der Aufwand überschaubar, teilte die Behörde am Sonntag mit.

Dabei gehe es nicht um alltägliche Kontakte mit der Familie, Büro-Kollegen oder Mitschülern. Im Vordergrund stehen Anlässe, Treffen oder Situationen, bei denen ein unvermeidlicher Kontakt mit anderen Menschen auf engem Raum entsteht.

Eine Vorlage ist abrufbar unter www.hamburg.de/faq-corona-kontakttagebuch

8.11.2020 • 10:39 Uhr

Corona-Lockerungen in Israel

Israel hat die Corona-Beschränkungen im Land weiter gelockert. Straßengeschäfte dürfen wieder geöffnet werden - zum ersten Mal seit der Verhängung eines zweiten Lockdowns Mitte September. In diesen kleinen Läden, die von der Straße aus zugänglich sind, dürfen sich nach einer Entscheidung des sogenannten Corona-Kabinetts allerdings nicht mehr als vier Kunden gleichzeitig aufhalten. Geschäfte in Einkaufszentren müssen weiter geschlossen bleiben.

Die Pandemie verlief in Israel zunächst glimpflich, auch wegen eines strikten Kurses der Regierung. Nach Lockerungen und einer massiven Zunahme der Fallzahlen im Laufe des Sommers galt seit dem 18. September ein zweiter landesweiter Lockdown. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen konnte von mehr als 9000 am 30. September auf wenige Hundert gedrückt werden.

8.11.2020 • 09:56 Uhr

Drosten: "Ungemein hart geführte Debatte"

Der Virologe Christian Drosten hat den Wert unabhängiger Wissenschaft gegen teils harsche Kritik in sozialen Medien verteidigt und auf die Logik des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns verwiesen. In der Corona-Pandemie sei es seine Aufgabe, "die Methoden meines Fachgebietes zu erklären, die Grenzen wissenschaftlicher Studien aufzuzeigen, einzuordnen, was Fakt und was Fiktion ist", erklärte Drosten in einer am Sonntag in Marbach im Neckar veröffentlichten Rede, mit der er an den Geburtstag des Dichters und Philosophen Friedrich Schiller erinnerte.

Forscher müssten "ein realistisches Bild zeichnen und nicht das gewünschte". Daher fühle er sich auch verpflichtet, "korrigierend einzugreifen und ausgemachten Unsinn auch einmal beim Namen zu nennen". Doch wenn man als Wissenschaftler so agiere, sei man heute sofort "mittendrin im breiten öffentlichen Meinungskampf" um die Corona-Pandemie.

"Und das ist für jemanden, dem es um Fakten und gesicherte Erkenntnis geht, eine, sagen wir mal, interessante und lehrreiche Erfahrung." Wissenschaftliche Beiträge würden nicht mehr sachlich und kühl diskutiert, sondern seien Teil einer "ungemein hart geführten" Debatte. "Das Ganze findet rund um die Uhr bei hohen Temperaturen im Schleuderwaschgang der sozialen Medien statt."

8.11.2020 • 09:18 Uhr

Merkel will Pfleger und Ärzte zuerst impfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will einen möglichen Impfstoff gegen Corona zuerst für den Schutz des Gesundheitssystems selbst einsetzen. "Die Frage, wer wird zuerst geimpft, die wird diskutiert mit der Ständigen Impfkommission, mit der Wissenschaftsakademie Leopoldina und mit der Ethikkommission", sagte Merkel zum Tag der offenen Tür in einem Video, in dem sie auf Bürgerfragen antwortete. "Aber ich glaube, ich kann schon so viel verraten, dass ich sage, ganz vorn dran sind natürlich Pflegekräfte, Ärzte und auch Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören. Das sind dann allerdings schon recht viele in unserem Land."

Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt ihre Gesichtsmaske auf am Ende einer Pressekonferenz im Kanzleramt nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie | dpa

Bild: dpa

8.11.2020 • 08:52 Uhr

Scholz: Senkung der Mehrwertsteuer wird nicht verlängert

Die wegen der Corona-Krise beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer auf 16 Prozent wird nach Worten von Bundesfinanzminister Olaf Scholz nicht verlängert. Es werde bei den vereinbarten sechs Monaten bleiben, sagte Scholz. "Das endet mit diesem Jahr. Weil wir gesagt haben, wir wollen alle davon abhalten, dass sie auf bessere Zeiten warten, sondern dass einige schon voranschreiten und Geld ausgeben", so Scholz. "Und das hat sogar geklappt, wie wir an den Zahlen sehen."

8.11.2020 • 08:49 Uhr

Grütters will Hilfen für Soloselbstständige

Mit einem dringenden Appell an ihre Länderkollegen hat sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters für die Beibehaltung der geplanten Hilfen für Soloselbstständige aus der Kulturszene eingesetzt. Die CDU-Politikerin wirbt in einem Brief dafür, die Regelungen für die Betroffenen wie auf Bundesebene geplant umzusetzen. "Es ist essenziell und wird, wie Sie wissen, im gesamten Kulturbereich erwartet, dass diese Regelung in dieser Form jetzt so kommt", heißt es in dem Schreiben, das der dpa vorliegt.

Nach der Vereinbarung können Soloselbstständige wie Künstler oder Musiker für die coronabedingten Einschränkungen im November eine Förderung von bis zu 5000 Euro direkt und ohne bürokratischen Aufwand beantragen. Erst jenseits dieser Grenze ist ein Steuerberater notwendig.

8.11.2020 • 06:06 Uhr

RKI: 16.017 neue Fälle in Deutschland

Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland liegt bei 16.017. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Seit Beginn der Pandemie haben sich 658.505 Menschen mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle stieg binnen 24 Stunden um 63 auf insgesamt 11.289. Sonntags und Montags sind die gemeldeten Infektionszahlen oft niedriger als an anderen Wochentagen, unter anderem, weil einige Gesundheitsämter am Wochenende keine Daten an das RKI übertragen.

8.11.2020 • 05:54 Uhr

131.420 Neuinfektionen in den USA

Die USA haben mit mindestens 131.420 Corona-Neuinfektionen den vierten Tag in Folge einen Höchstwert verzeichnet. Damit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 9,91 Millionen, wie eine Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters auf Grundlage offizieller Daten ergab. Die Zahl der Todesfälle nach einer Infektion erhöhte sich um mindestens 1039 auf 237.289. Die USA sind das am stärksten von der Pandemie betroffene Land weltweit.

8.11.2020 • 05:20 Uhr

Biden kündigt Corona-Expertenrat an

Der frisch gewählte US-Präsident Joe Biden will schon am Montag einen Expertenrat zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorstellen. Er werde im Kampf gegen das Virus keine Mühe scheuen, sagte Biden in seiner Siegesrede. Die "führenden Wissenschaftler und Experten" würden ihm helfen, einen Aktionsplan zu entwickeln, der schon ab dem Tag seiner Amtseinführung am 20. Januar umgesetzt werden könne, so Biden.

8.11.2020 • 04:50 Uhr

Mehr als eine Million Infektionen in Texas

Texas ist der erste US-Bundesstaat, der die Schwelle von einer Million bestätigten Corona-Infektionen überschreitet. Dies geht aus einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis offizieller Daten hervor. Dahinter folgt Kalifornien mit mehr als 950.000 nachgewiesenen Ansteckungen. Weltweit haben nur neun Länder mehr Infektionsfälle als Texas, das 29 Millionen Einwohner hat und dabei mehr als zehn Prozent aller Ansteckungen in den USA verzeichnet. Diese sind mit über 9,8 Millionen gemeldeten Ansteckungen und mehr als 230.000 Todesfällen das am schwersten von der Pandemie betroffene Land der Welt.

8.11.2020 • 02:05 Uhr

Nächtliche Ausgangssperren in Portugal

Zur Eindämmung des Coronavirus verhängt Portugal örtlich begrenzte nächtliche Ausgangssperren. Betroffen seien 121 der 308 Kommunen, darunter auch die Hauptstadt Lissabon sowie Porto, kündigt Ministerpräsident Antonio Costa an. Die Ausgangssperre gelte mit Inkrafttreten des 15-tägigen Ausnahmezustands am Montag von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr. Zudem dürften die Menschen an den nächsten beiden Wochenenden zwischen 13.00 Uhr und 05.00 Uhr morgens ihre Häuser nicht verlassen.

8.11.2020 • 01:47 Uhr

Bundeswehr will bei Impfstoff-Lagerung helfen

Die Bundeswehr will bei der Lagerung eines möglichen Corona-Impfstoffs einem Bericht zufolge helfen. "Neben der bisherigen Amtshilfe durch unsere Soldatinnen und Soldaten mit ihren helfenden Händen können wir uns auch gut vorstellen, logistisch zu unterstützen, indem wir beispielsweise Impfstoff an dafür geeigneten Orten lagern", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums zur "Bild am Sonntag". "Die Lagerung der zu kühlenden Impfstoffe erfordert besondere Sorgfalt, das muss sauber geplant werden." Nach Informationen der Zeitung soll der Impfstoff gegen das Coronavirus in mehreren Kasernen zwischengelagert und von dort an bundesweit 60 Impfzentren geliefert werden. Dazu sollen an den Standorten entsprechende Kühlcontainer angemietet werden. Das Verteidigungsministerium habe mitgeteilt, sich derzeit im Abstimmungsprozess mit dem Bundesministerium für Gesundheit zu befinden.

8.11.2020 • 01:00 Uhr

Kretschmann: Verschärfung der Corona-Auflagen möglich

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat eine weitere Verschärfung der Corona-Auflagen nicht ausgeschlossen. "Wenn die Intensivstationen volllaufen, ist es schon zu spät. Wir dürfen nicht warten, bis die Kapazitäten erschöpft sind", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wenn droht, dass diese rote Linie überschritten wird, kommen wir um härtere Maßnahmen - unter Umständen sehr harte Maßnahmen - überhaupt nicht herum." Als Beispiel nannte Kretschmann eine weitere Minimierung der Kontakte. "Die Anzahl der Personen, mit denen man sich treffen kann, muss dann noch weiter reduziert werden", sagte er. Weihnachtsmärkten und Silvesterpartys erteilte Kretschmann eine Absage.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. November 2020 um 12:00 Uhr.