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Liveblog zum Coronavirus ++ Mehr als 160.000 Tote in Brasilien ++

Stand: 01.11.2020 23:50 Uhr

Die Zahl der Todesfälle in Brasilien ist binnen 24 Stunden um 190 auf insgesamt 160.074 gestiegen. Die USA verzeichnen mehr als 80.000 Corona-Neuinfektionen. Der Liveblog zum Nachlesen.


  • 23.254 Neuinfektionen in Großbritannien
  • Trump schließt Lockdown aus
  • Söder verteidigt Maßnahmen
  • Corona-Proteste in Frankreich / 46.290 neue Fälle
  • RKI meldet mehr als 14.000 Neuinfektionen
  • Kanton Genf verhängt Ausnahmezustand
1.11.2020 • 23:49 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir beenden unseren Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse.

1.11.2020 • 23:34 Uhr

Insgesamt mehr als 160.000 Tote in Brasilien

Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 10.100 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf mehr als 5,5 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 190 auf 160.074 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA und Indien weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.

1.11.2020 • 23:18 Uhr

Braun: Lockerung in zwei Wochen "nicht wahrscheinlich"

Kanzleramtsminister Helge Braun hat wenig Hoffnung, dass schon in kurzer Zeit wieder Maßnahmen des ab diesem Montag geltenden Teil-Lockdowns zurückgenommen werden können. "Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass wir in zwei Wochen schon Maßnahmen lockern können", sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung Anne Will. Doch gehe er insgesamt fest davon aus, "dass sich das Infektionsgeschehen mit den Maßnahmen, die wir jetzt beschlossen haben, wirklich deutlich bremst". Der Gesamterfolg hänge aber vom Willen jedes Einzelnen ab. Den Geist, der im März geherrscht habe, brauche man auch in diesem Winter wieder.

1.11.2020 • 23:10 Uhr

Frankreich: Supermärkte müssen einzelne Abteilungen schließen

Nach den Protesten französischer Bürgermeister und Präsidenten großer städtischer Ballungsräume gegen die neuen Corona-Regeln müssen Einkaufszentren und Supermärkte ihre Abteilungen für nicht "lebenswichtige" Produkte schließen. Es sei jetzt nicht der Zeitpunkt, um angekündigte Maßnahmen zurück zu ziehen, sagte Premierminister Jean Castex im Fernsehsender TF1. Die Produkte, deren Verkauf derzeit in kleinen Geschäften verboten sei, dürften ab Dienstag auch in den Einkaufszentren und Supermärkten nicht mehr angeboten werden.

Zahlreiche lokale und regionale Politiker haben die am Freitag verhängte Corona-Regel der Schließung von Läden mit nicht lebenswichtigen Produkten kritisiert, weil sie zu Ungleichheiten führe. Zu den nicht lebensnotwendigen Geschäften gehören unter anderem Buch- und Kleiderläden, nicht jedoch Weinhändler, Baumärkte und Gartengeschäfte. Viele Bürgermeister fürchten um die Existenz von Geschäften, die gegen die Konkurrenz großer Einkaufszentren kämpfen. Seit Freitag herrscht in Frankreich wieder ein landesweiter Lockdown bis zum 1. Dezember.

1.11.2020 • 22:45 Uhr

Söder verteidigt Lockdown-Maßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die ab diesem Montag geltenden strengeren Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verteidigt. "Die Alternative wäre, es laufen zu lassen", sagte der CSU-Chef in der ARD-Sendung Anne Will. Das würde aber einen enormen Anstieg der Infektionen bedeuten.

Die Folge seien das Volllaufen der Krankenhäuser und am Ende auch hohe Todeszahlen. "Es gibt auf der ganzen Welt kein anderes Konzept als das Reduzieren von Kontakten, um auf Corona zu reagieren", so Söder. "Wenn es ein besseres, leichteres gäbe, würden wir es ja sofort anwenden." Hinzukomme, dass der jetzige Lockdown milder sei als im Frühjahr und in anderen europäischen Ländern, so Söder weiter.

1.11.2020 • 21:06 Uhr

Texas: Drive-Through-Stimmen sollen zählen

Das höchste Gericht in Texas hat eine Klage gegen fast 127.000 per Drive-Through abgegebene Wählerstimmen abgewiesen. Es lehnte eine von Republikanern angetriebene Petition ab, laut der die Stimmen nicht ausgewertet werden sollen. Eine Begründung führte das nur aus Republikanern bestehende Gericht nicht an.

Der Streit über die Stimmen aus dem Bezirk Harris County wird nun vor einem Bundesgericht weitergehen.

1.11.2020 • 21:04 Uhr

Mehr als 80.000 Neuinfektionen in den USA

In den USA sind binnen 24 Stunden 80.932 Neuinfektionen registriert worden. Insgesamt hätten sich damit 9,105 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, teilt die Seuchenbehörde CDC mit. Die Zahl der Toten stieg um 823 auf 229.932. Die Zahlen der CDC können von den aus den einzelnen Bundesstaaten gemeldeten Fällen abweichen.

1.11.2020 • 20:37 Uhr

Slowakei hat mit Massentests begonnen

Die Slowakei ist mit etwa 5,5 Millionen Einwohnern das bisher größte europäische Land, das die gesamte Bevölkerung auf das Coronavirus testen will. Angeboten werden kostenlose Antigen-Tests, diese gelten jedoch als weniger zuverlässig. Regierungschef Matovic sieht in der Aktion eine Chance, einen harten Lockdown zu verhindern.

1.11.2020 • 19:46 Uhr

Trump schließt Lockdown wie in Europa aus

Zwei Tage vor der Wahl in den USA hat Präsident Donald Trump trotz deutlich steigender Infektionszahlen einen Lockdown wie in Europa ausgeschlossen. "Ich liefere das große amerikanische Comeback und wir haben keine Lockdowns", sagte er. Europa habe die Infektionszahlen trotz Lockdown nicht in den Griff bekommen. "Jetzt müssen sie alles noch einmal machen. Was zum Teufel tun sie da? Ich glaube, ich gehe rüber und erkläre es ihnen."

Der Republikaner sagte, sollte sein demokratischer Herausforderer Joe Biden die Wahl gewinnen, wolle dieser über "einige Jahre" hinweg einen Lockdown. "Unter einem Biden-Lockdown würdet Ihr in einem Gefängnisstaat leben", sagte Trump. Er stellte zudem in Aussicht, dass es "eine Frage von Wochen" sei, bis es eine Impfung gegen das Coronavirus gebe.

1.11.2020 • 19:12 Uhr

Über 46.000 neue Infektionen in Frankreich

Frankreich meldet 46.290 Neuinfektionen. Das teilt das Gesundheitsministerium des Landes mit. Die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen beträgt damit über 1,4 Millionen. Weitere 231 Personen seien an oder mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Toten in Frankreich beträgt 37.019.

1.11.2020 • 19:05 Uhr

Giffey: Schulschließungen "letztes Mittel"

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat erneut bekräftigt, dass die Schließung von Schulen und Kitas trotz der steigenden Infektionszahlen das letzte Mittel im Kampf gegen die Pandemie sein sollte. "Die Schulen sind besser vorbereitet auf viele Situationen, wo im März Ratlosigkeit angesagt war", sagte die SPD-Politikerin im Bericht aus Berlin. "Es ist wichtig, dass wir jetzt bei der zweiten Welle eben sagen: Die Schließung von Kitas und Schulen sind nicht das erste Mittel, sondern sie sind das letzte Mittel, wenn es um Einschränkungen geht."

In Deutschland gebe es über 30.000 Schulen und über 56.000 Kitas. Nur eine dreistellige Zahl sei derzeit wegen Corona-Infektionen geschlossen. "Bevor wir Kitas und Schulen schließen, sind alle anderen Dinge dran."

1.11.2020 • 18:36 Uhr

Ausnahmezustand im Kanton Genf

Der Schweizer Kanton Genf verhängt angesichts knapper Krankenhausbetten in der Corona-Krise ab Montagabend den Ausnahmezustand. Schließen müssen Restaurants, Bars und Geschäfte, die keine Lebensmittel verkaufen, außerdem Kinos, Theater, Fitnesscenter und Dienstleister wie Friseure. Wie der Kanton mitteilte, sollen Schulen und Kindergärten offen bleiben.

Die Schweizer Regierung hatte am Mittwoch neue Maßnahmen für das ganze Land verkündet. Seit Donnerstag müssen Bars und Restaurants landesweit um 23 Uhr schließen, Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sowie sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind untersagt. Die Kantone sollen je nach Situation strengere Maßnahmen treffen.

1.11.2020 • 17:37 Uhr

Großbritannien meldet mehr als 23.000 Neuinfektionen

Die britischen Gesundheitsbehörden melden, dass binnen 24 Stunden weitere 23.254 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind. Das ist ein Anstieg von 1339 gegenüber der Bilanz vom Samstag. Die Zahl der Toten steigt um 162 (Samstag: 326).

1.11.2020 • 17:02 Uhr

Brinkhaus: Corona-Regeln "gut begründet"

Der Vorsitzende der Union im Bundestag, Ralph Brinkhaus, hat sich optimistisch geäußert, dass die zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossenen Beschränkungen auch vor Gericht Bestand haben.

"Diese Maßnahmen sind gut begründet. Wir haben ein sehr starkes Ansteigen des Infektionsgeschehens. Da muss jetzt was gemacht werden", sagte der CDU-Politiker im ARD Bericht aus Berlin. "Und ich denke, die Maßnahmen sind auch verhältnismäßig. Die Länder, die das dann auch umsetzen, haben das auch gut begründet."

"Wir reden jetzt erst mal über die nächsten vier Wochen", so Brinkhaus weiter. "Die sind jetzt entscheidend, damit wir die Welle auch entsprechend brechen. Danach müssen wir weitersehen." Garantien könne niemand abgeben, dass es im Dezember wieder zu Lockerungen komme.

1.11.2020 • 16:49 Uhr

Lockdown in England dauert vielleicht länger

Die britische Regierung hat einen länger dauernden Lockdown in England als die geplanten vier Wochen ins Spiel gebracht. Das Coronavirus sei so bösartig und könne sich so schnell bewegen, dass es dumm sei, vorherzusagen, was in vier Wochen geschehe, sagte Kabinettsminister Michael Gove dem Sender Sky News. Am 2. Dezember werde der bis dato geltende Lockdown geprüft. Die Regierung sei davon angetrieben, "was die Daten sagen".

Premierminister Boris Johnson hatte am Samstag einen Teil-Lockdown für England verkündet. Ab Donnerstag bis zum 2. Dezember dürfen Bars und Restaurants nur noch Speisen zum Mitnehmen verkaufen, nicht unbedingt notwendige Geschäfte müssen dichtmachen und Bürger dürfen ihre Häuser nur aus triftigen Gründen verlassen. Sport im Freien ist erlaubt.

Anders als während des ersten landesweiten Lockdowns im Frühling bleiben die Schulen, Universitäten, Baustellen und Fabriken diesmal offen. Der neue Lockdown muss im Parlament gebilligt werden, die Abstimmung ist am Mittwoch vorgesehen.

1.11.2020 • 16:06 Uhr

US-Experte Fauci: "Uns steht eine Menge Leid bevor"

Kurz vor der Wahl in den USA hat der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci die Amerikaner auf eine Verschlechterung der Pandemie-Lage eingestimmt. "Uns steht eine ganze Menge Leid bevor. Es ist keine gute Situation", sagte Fauci der "Washington Post".

Die USA könnten vor dem Herbst und Winter "unmöglich schlechter positioniert sein". Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) überschritten die USA am Freitag erstmals die Marke von 99.000 registrierten Neuinfektionen.

Fauci gehört zur Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses. Während Präsident Donald Trump für eine Rückkehr zur Normalität trotz der hohen Fallzahlen ist, wirbt Fauci für Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Nach den JHU-Statistiken hat die Pandemie in den USA bisher mehr als 230.000 Menschen das Leben gekostet.

1.11.2020 • 15:53 Uhr

Fast jedes zehnte Gesundheitsamt überlastet

38 von rund 400 deutschen Gesundheitsämtern haben beim Robert Koch-Institut Überlastung angezeigt. Damit stößt fast jedes zehnte Amt mit dem Stand vom 30. Oktober entweder aktuell an Kapazitätsgrenzen oder rechnet innerhalb der nächsten Tage damit.

Die Engpässe bei den Gesundheitsämtern betreffen demnach die Nachverfolgung von Kontaktpersonen, zum Teil auch das Ausbruchsmanagement oder andere Aufgaben des Infektionsschutzes.

Die Gesundheitsämter sind verpflichtet, den Landesbehörden zu melden, wenn ihnen Personal für den Infektionsschutz fehlt. Die Länder wiederum melden dies an das Robert-Koch-Institut weiter.

Die vollständige Kontaktnachverfolgung gilt als zentrales Element in der Pandemiebekämpfung. Das RKI hatte die Überforderungen einiger Gesundheitsämter bereits am 22. Oktober als "ernst und besorgniserregend" bezeichnet.

In Berlin werden wegen der Überlastung inzwischen Positiv-Fälle in Risikogruppen zuerst nachverfolgt. Andere Bürger sind gebeten, bei einem Positiv-Test sofort in Quarantäne zu gehen und ihren Kontakten zunächst selbst Bescheid zu sagen. Das Amt meldet sich dann später.

1.11.2020 • 15:46 Uhr

Österreich verschärft Maßnahmen für Gottesdienste

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften in Österreich verschärfen in Absprache mit dem Kultusministerium ihre Corona-Schutzmaßnahmen für öffentliche Gottesdienste. Die wichtigste Änderung ist, dass ab Dienstag ein Mindestabstand von 1,5 Metern bei Gottesdiensten einzuhalten ist. Wie bisher ist dabei ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Vereinbarung wurde am Sonntag geschlossen und tritt so wie die von der Regierung angekündigten Restriktionen zum zweiten Lockdown am Dienstag in Kraft.

1.11.2020 • 15:23 Uhr

Tschechien: Notstand möglicherweise bis Weihnachten

Der wegen der Coronavirus-Pandemie ausgerufene Notstand könnte in Tschechien bis Weihnachten andauern. Das müsse man fairerweise sagen, räumte Innenminister Jan Hamacek im tschechischen Fernsehen CT ein. Die Rückkehr zur Normalität sei keine Frage von Tagen, sondern von Wochen und Monaten. Darunter verstehe er eine Zahl der täglichen Neuinfektionen im Hunderter- oder niedrigen Tausenderbereich.

Aktuell meldeten die Behörden 11.428 neue Fälle binnen 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie starben 3251 Menschen. Das Abgeordnetenhaus in Prag hatte am Freitag einer Verlängerung des Ausnahmezustands zunächst bis zum 20. November zugestimmt. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre; Schulen, Restaurants sowie die meisten Geschäfte sind geschlossen.

1.11.2020 • 15:18 Uhr

Corona-Lage auf Island verschärft sich

Zwei weitere Menschen sind auf Island an einer Corona-Erkrankung gestorben. Das teilte das größte Krankenhaus des Landes in der Hauptstadt Reykjavik mit. Damit hat es auf der Nordatlantik-Insel seit Mitte Oktober fünf neue Todesfälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gegeben, womit die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie auf 15 steigt.

Das Infektionsgeschehen war auf Island im Sommer fast zum Erliegen gekommen, monatelang hatte es keine Corona-Todesfälle mehr gegeben. Seit Mitte September hat sich die Lage auf der Insel mit ihren rund 360.000 Einwohnern aber wieder verschärft. In den vergangenen beiden Wochen lag die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet höher als in Deutschland, aber weitaus niedriger als in den am stärksten in Europa betroffenen Ländern Belgien und Tschechien.

Um die Lage besser in den Griff zu bekommen, hat die isländische Regierung neue Beschränkungen erlassen: Ab Samstag und bis vorläufig zum 17. November liegt die maximale Teilnehmerzahl für Versammlungen bei nur noch zehn, Sportveranstaltungen und Bühnenauftritte werden bis dahin allesamt untersagt.

1.11.2020 • 15:07 Uhr

Rettungspaket: Zwei Milliarden für die Londoner U-Bahn

Die britische Regierung hat ein milliardenschweres Rettungspaket geschnürt, um die Londoner Verkehrsbetriebe durch die Pandemie zu bringen. "Es ist nicht der perfekte Deal", sagte der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan, der sich noch eine stärkere Unterstützung der Regierung gewünscht hatte. Allerdings habe er "drakonische Maßnahmen" abwenden können.

So war zuvor etwa eine saftige Preiserhöhung diskutiert worden. Insgesamt soll "Transport for London", zu der auch die berühmte Londoner U-Bahn ("Tube") gehört, 1,8 Milliarden Britische Pfund (umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro) erhalten, um bis März ihre Fahrten aufrechterhalten zu können.

Die Fahrgastzahlen waren seit dem Frühjahr massiv eingebrochen und die Gesellschaft wies herbe Verluste aus. Die Londoner Tube ist die älteste U-Bahn der Welt.

Lange Schlangen an den Bushaltestellen in London | null

Die britische Regierung hat ein Zwei-Milliarden-Rettungspaket für die Londoner U-Bahn auf den Weg gebracht.

1.11.2020 • 14:57 Uhr

Münchner Corona-Demo nur unter Auflagen erlaubt

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat die Auflagen der Stadt München für eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Sonntag bestätigt. Er wies eine Beschwerde der Veranstalter der Bewegung "Querdenken 089" gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts München zurück.

Damit dürfen nur 1000 Menschen statt der beantragten 5000 an der für den Nachmittag geplanten Demonstration auf der Theresienwiese teilnehmen. Es besteht Maskenpflicht, außerdem muss der Veranstalter dafür sorgen, dass genügend Ordner vorhanden sind. Ein Protestzug durch die Stadt zur Theresienwiese wurde untersagt.

Die Stadt gehe zurecht davon aus, dass Versammlungen der Querdenken-Bewegung "nur mit einer reduzierten Teilnehmerzahl und unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen (Mindestabstände und das Tragen von Masken) infektionsschutzrechtlich vertretbar seien", begründete Bayerns VGH seine Entscheidung.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ist in der Sache die letzte Instanz. Eine Möglichkeit zur Beschwerde gibt es nicht.

1.11.2020 • 14:45 Uhr

Frankreich: Bürgermeister kritisieren Corona-Regeln

In Frankreich nehmen die Proteste gegen die neu verhängten Corona-Maßnahmen zu. Zahlreiche Bürgermeister und Präsidenten großer städtischer Ballungsräume fordern eine schnelle Lösung in der Debatte um sogenannte lebenswichtige und nicht lebenswichtige Geschäften.

In einem Brief an Premierminister Jean Castex kritisierten sie die neuen Corona-Regeln, weil diese zu Ungleichheiten führten. So dürfen seit Freitag Gartengeschäfte, Weinhändler, Baumärkte und Supermärkte offenbleiben, während unter anderem Buchhändler und Boutiquen schließen mussten.

Viele Bürgermeister fürchten um Geschäfte, die gegen die Konkurrenz großer Einkaufszentren kämpfen. In Frankreich wurden bis Samstagabend innerhalb von 24 Stunden 35 641 Neuinfektionen registriert. Damit liegt die Zahl der Infizierten in dem 67-Millionen-Einwohner-Land bei mehr als 1,3 Millionen.

1.11.2020 • 14:36 Uhr

4000 Soldaten im Corona-Einsatz

In Gesundheitsämtern werden nach Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mittlerweile 4000 Bundeswehr-Soldaten eingesetzt. Es gebe täglich neue Anfragen, was die Brisanz der derzeitigen Corona-Lage zeige, sagt sie den Sendern RTL/ntv.

Insgesamt hat die Bundesregierung bis zu 15.000 Soldaten etwa zur Kontaktnachverfolgung von Infektionsketten angeboten.

Soldaten des Wachbataillons im Bundesverteidigungsministerium helfen im Gesundheitsamt Berlin Mitte bei der Auswertung der Corona-Kontaktverfolgung. | dpa

4000 Bundeswehrsoldaten unterstützen die Gesundheitsämter derzeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie Bild: dpa

1.11.2020 • 14:34 Uhr

Luftfahrtpräsident Gerber fordert Schnelltests für Flugreisende

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Peter Gerber, fordert mehr Tempo bei der Einführung von Corona-Schnelltests für Flugreisende. "Wenn wir alle Ankommenden testen, wissen wir genau, wer infiziert ist", sagte Gerber, der auch Lufthansa-Cargo-Chef ist, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Schicke man stattdessen jetzt alle Fluggäste nicht-getestet fünf Tage in Quarantäne, wisse man das nicht und es sei unklar, ob alle die Quarantäne einhielten, wenn sie keine Symptome hätten.

Die Regelung, dass aus Risikogebieten ankommende Passagiere vom 8. November an zunächst in Quarantäne statt zum Test müssen, führe in einen "De-Facto-Lockdown für die deutsche Luftfahrt", erklärte Gerber. Die Neuregelung bringe keine zusätzliche Sicherheit. Der Lufthansa-Cargo-Chef sprach sich für Reisekorridore aus, auf denen Passagiere vor dem Flug mit Schnelltests geprüft werden. "Damit können wir ein hohes Maß an Sicherheit ermöglichen – für Passagiere und auch für Staaten, die sich fragen, ob sie Ankommende einreisen lassen."

1.11.2020 • 13:07 Uhr

Iran verzeichnet höchste Zahl an Corona-Toten

Im Iran sind binnen 24 Stunden 434 Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Das teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit. Im gleichen Zeitraum wurden der Behörde mehr als 7700 Neuinfektionen gemeldet.

Damit steige die Zahl der Infektionen seit dem Ausbruch der Pandemie im Iran auf mehr als 620.000 an, hieß es von dem Ministerium weiter. Die Zahl der Todesopfer belaufe sich auf insgesamt mehr als 35.000.

1.11.2020 • 12:46 Uhr

Kein Party-Wochenende vor strengeren Maßnahmen in Köln

Ab morgen werden bundesweit die Corona-Maßnahmen wieder verschärft. Trotzdem ließen die Kölner das Wochenende vor dem "Lockdown light" relativ ruhig angehen.

1.11.2020 • 12:42 Uhr

"Ostern ist die Pandemie nicht beendet"

Der Chefvirologe der Berliner Charité, Christian Drosten, sieht ein schnelles Ende der Corona-Pandemie nicht in Sicht. ""Sicher ist: Ostern ist die Pandemie nicht beendet", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er fügte aber auch hinzu: "Spätestens im Sommer wird sich unser Leben deutlich zum Positiven verändern können - wenn wir jetzt die akut steigenden Ansteckungszahlen in den Griff bekommen."

Dafür solle sich am besten jeder so verhalten, als wäre er infiziert und wolle andere vor einer Ansteckung schützen, riet der Virologe. Dies lasse sich auch umkehren: "Wir tun so, als wäre der andere infiziert und wir wollten uns selbst schützen. Daraus ergibt sich unser Verhalten."

1.11.2020 • 12:30 Uhr

Niederlande drohen KLM mit Aus von Corona-Hilfen

Die niederländische Regierung droht damit, die zugesagten Milliarden-Finanzhilfen für die Fluggesellschaft KLM in der Corona-Krise zu stoppen. Grund ist die Weigerung der Pilotengewerkschaft, langfristigen Lohnkürzungen zuzustimmen. Im Laufe des Tages wollten Vertreter der Gewerkschaft und der KLM über die Lage beraten.

Die Regierung hatte der KLM Finanzhilfen von rund 3,4 Milliarden Euro zugesagt, deren Auszahlung aber an drastische Sparmaßnahmen gebunden. Gestern hatten schließlich die Gewerkschaften des Kabinen- und Bodenpersonals Lohnkürzungen bis 2025 zugesagt, die Pilotengewerkschaft lehnt das aber weiterhin ab.

Die Corona-Pandemie hat bei der Fluggesellschaft für massive Verluste gesorgt. Das Unternehmen hat bereits eine Milliarde Euro an Unterstützung erhalten und kann nach eigenen Angaben ohne die restlichen Milliarden-Kredite nicht überleben. Dabei sind 30.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

1.11.2020 • 12:24 Uhr

Ermittlungen nach Demo gegen Corona-Politik

Die Polizei in Dresden hat nach einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen, an der sich gestern bis zu 4000 Menschen beteiligt hatten, Ermittlungen aufgenommen. Zu der Demo hatte die Gruppe "Querdenken 351 Dresden" aufgerufen.

Zum einen geht die Polizei mehreren Anzeigen wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung nach. Zahlreiche Teilnehmer der Demo hatten gegen die Maskenpflicht verstoßen. Mehrere Hundert beriefen sich laut Polizei auf Atteste und ärztliche Bescheinigungen, wobei nicht geklärt sei, ob alle Bescheinigungen auch authentisch gewesen seien.

Des Weiteren ermittelt die Polizei gegen zwei Redner und einen Teilnehmer der Demo wegen des mutmaßlichen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

1.11.2020 • 12:24 Uhr

Käßmann kritisiert Corona-Politik

Der evangelischen Theologin Margot Käßmann fehlt bei der Corona-Politik von Bund und Ländern ein klares Konzept. Es sei für sie nicht nachvollziehbar, "wenn man in sechs Wochen Schulferien kein Konzept für die Zeit danach entwickelt, außer, die Ferien zu verlängern", sagte Käßmann in Bonn.

Ihrer Auffassung nach nehme bei den Menschen ein Gefühl der Hilflosigkeit und Unmündigkeit zu. In diesem Zusammenhang sprach sich die frühere Vorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands für eine größere Mitsprache der Parlamente bei Corona-Maßnahmen aus. "Die Menschen haben das ungute Gefühl, es wird von oben durchregiert", warnte Käßmann. Es sei ein Problem, wenn Parlamente, die die Stimmung aus ihrem jeweiligen Wahlkreis in der Debatte am besten reflektieren könnten, in Entscheidungen nicht einbezogen würden.

1.11.2020 • 10:46 Uhr

NRW gilt nun komplett als Risikogebiet

Mit dem Kreis Soest hat auch die letzte Region in Nordrhein-Westfalen den Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Damit stuft das Robert Koch-Institut das gesamte Bundesland als Risikogebiet ein. Am kritischsten gilt die Lage in Duisburg. Hier wurden 256,1 neue Corona-Fälle unter 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen gezählt.

1.11.2020 • 10:28 Uhr

Der Kampf gegen die Langzeitfolgen

Nicht alle Patienten, die eine Corona-Infektion überstanden haben, gelten anschließend wieder als völlig gesund. Tim Diekmann schildert, mit welchen Folgen Betroffene auch lange nach ihrer Erkrankung zu kämpfen haben.

1.11.2020 • 10:24 Uhr

"Falsche Sicherheit" bei Zahl der Intensivbetten?

Bundesweit stehen offenbar weniger freie Intensivbetten in Krankenhäusern zur Verfügung als angenommen. Zu diesem Schluss kommt das DIVI-Intensivregister. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin vertritt mehr als 3000 Mediziner und Pflegekräfte, die derzeit auf deutschen Intensivstationen arbeiten. Zudem sammelt die Organisation die Zahl der von den deutschen Kliniken gemeldeten freien Betten auf den Intensivstationen.

Christian Karagiannidis, DIVI-Sprecher, führte in der "Welt am Sonntag" an, dass Krankenhäuser freie Betten melden würden, die wegen Personalmangels aber gar nicht genutzt werden könnten. "Wir wiegen uns bei der Zahl der freien Intensivbetten in falscher Sicherheit", warnte Karagiannidis.

Der Präsident der Organisation, Uwe Janssens, fügte in der "Bild am Sonntag" hinzu, dass bereits jetzt erste Engpässe in einigen Krankenhäusern drohten: "Es ist in einigen Bundesländern nicht mehr viel Spielraum. Berlin hat nur noch 14 Prozent freie Intensivbetten, Bremen 17 Prozent." Das liege auch daran, "dass viele Kliniken immer noch ihr Routineprogramm durchführen". Als Beispiele nannte er Magen-Bypässe und Gelenk-Operationen.

1.11.2020 • 09:54 Uhr

Russland meldet 18.665 Neuinfektionen

Mit 18.665 neuen Corona-Fällen hat Russland einen neuen Höchstwert binnen 24 Stunden vermeldet. Laut Behördenangaben wurden 5.261 Neuinfektionen in der Hauptstadt Moskau registriert. 245 weitere Menschen starben demnach innerhalb eines Tages an oder mit dem Virus.

1.11.2020 • 08:54 Uhr

Weitere Lockerungen in Israel

Eineinhalb Monate nach Beginn des zweiten Corona-Lockdowns in Israel sind heute weitere Lockerungen in Kraft getreten. Die Grundschulen öffneten zu Beginn der israelischen Arbeitswoche wieder für rund eine halbe Million Schüler der ersten bis vierten Klasse. Für die Kinder gilt eine durchgängige Maskenpflicht im Unterricht und in den Pausen.

Auch Ferienwohnungen sowie Friseur- und Kosmetiksalons dürfen wieder geöffnet werden, Fahrunterricht ist ebenfalls wieder erlaubt. In Gebetshäusern können sich bis zu zehn Menschen versammeln und draußen bis zu 20. Unzufrieden sind die Straßenhändler, weil sie ihre Geschäfte voraussichtlich erst in einer Woche wieder öffnen dürfen.

1.11.2020 • 07:24 Uhr

Maas schließt Grenzschließungen aus

Trotz der ab morgen geltenden schärferen Corona-Auflagen sollen die Grenzen zu den deutschen Nachbarländern geöffnet bleiben. Das sagte Bundesaußenminister Heiko Maas im "tagesspiegel am Sonntag".

"Wir haben im Frühjahr genügend Erfahrungen gemacht, wie wir Kontrollen organisieren, falls sie notwendig werden", so der SPD-Politiker. Die neuen Einschränkungen seien aus seiner Sicht notwendig. Im Vergleich zu anderen Ländern stehe Deutschland "aber so schlecht nicht da". "Was ich aus dem Ausland an Reaktionen wahrgenommen habe, war eher eine Mischung aus Bewunderung und dem Wunsch, es ähnlich zu machen", sagte Maas weiter.

1.11.2020 • 07:17 Uhr

Australien seit Monaten erstmals ohne Neuinfektionen

Zum ersten Mal seit rund fünf Monaten wurde in Australien binnen eines Tages kein positiver Corona-Befund gemeldet. Das gab der Gesundheitsminister der Regierung, Greg Hunt, per Tweet bekannt.

In Australien war das öffentliche Leben wegen der Pandemie teils massiv eingeschränkt worden. Besonders stark betroffen war der Bundesstaat Victoria, wo weltweit mit die schärfsten und längsten Lockdown-Maßnahmen verhängt worden waren. Diese wurden bereits vergangene Woche größtenteils beendet.

1.11.2020 • 06:42 Uhr

RKI: Mehr als 14.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Robert Koch-Institut 14.177 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Fälle seit dem Ausbruch der Pandemie auf 532.930 an. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich bundesweit um 29 auf insgesamt 10.481. Etwa 355.900 Menschen gelten nach einer Infektion als genesen.

Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Sonntagen und Montagen niedriger, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird. Zudem übermitteln am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten an das RKI.

Aufgrund der steigenden Fallzahlen hatten sich in der vergangenen Woche die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Bundesländer darauf geeinigt, die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus wieder zu verschärfen. Die neuen Regelungen treten ab morgen in Kraft.

1.11.2020 • 04:19 Uhr

Hans warnt vor Kollaps in Krankenhäusern

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans hat mit Blick auf die steigenden Corona-Zahlen vor einem Kollaps in vielen Krankenhäusern gewarnt. "Die Situation ist erschreckend und alarmierend: Schon bald kann es zu einem Kollaps in vielen der 1900 Krankenhäuser in Deutschland kommen", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag".

Gerade jetzt, wo in der zweiten Corona-Welle jeder Intensiv- und Beatmungsplatz dringend benötigt werde, würden Kliniken aus der Versorgung fallen, Stationen geschlossen und Notaufnahmen abgemeldet. Grund sei fehlendes oder erkranktes Pflegepersonal. Hans forderte aufgrund der Situation einen Rettungsschirm für die Kliniken.

1.11.2020 • 03:18 Uhr

Ausschreitungen in Spanien

In Spanien ist es erneut zu gewaltsamen Protesten gegen die Corona-Beschränkungen der Regierung gekommen. In Barcelona wurde mit Steinen und anderen Geschossen auf Polizisten geworfen.

In der nordspanischen Stadt Logrono griffen etwa 150 Personen die Sicherheitskräfte mit Steinen an, setzten Container in Brand und plünderten Geschäfte, wie die Polizei berichtete.

In Haro im Weinanbaugebiet La Rioja musste die Bereitschaftspolizei einschreiten, um die Unruhen einzudämmen. Ministerpräsident Pedro Sanchez kritisierte die gewaltsamen Proteste. "Nur mit Verantwortung, Einheit und Opferbereitschaft werden wir die Pandemie besiegen können", twitterte der sozialistische Regierungschef. "Gewalttätiges und irrationales Verhalten von einigen wenigen ist nicht hinnehmbar. Das ist nicht der richtige Weg."

1.11.2020 • 03:18 Uhr

DIW: Zweiter Teil-Lockdown kostet 19 Milliarden Euro

Die ab morgen geltenden Einschränkungen kommen die deutsche Wirtschaft nach Berechnungen des DIW-Instituts teuer zu stehen. Er werde rund 19,3 Milliarden Euro kosten, ermittelte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für die "Welt am Sonntag".

Mit Einbußen von 5,8 Milliarden Euro sind demnach Gastronomie und Hotels am härtesten betroffen. Das wäre ein Verlust von 55 Prozent der üblichen Wirtschaftsleistung in einem Vierteljahr.

Die Bereiche Sport, Kultur und Unterhaltung müssen ein Minus von 2,1 Milliarden Euro verkraften, der Handel von 1,3 Milliarden Euro. Die deutsche Industrie muss dem DIW zufolge mit einem Minus von 5,2 Milliarden Euro rechnen.

Ein Großteil der übrigen Summe entfällt auf Unternehmensdienstleister, Logistikunternehmen und auch Kinobetreiber. Auch auf dem Arbeitsmarkt dürfte der Lockdown ausstrahlen. Die Zahl der Beschäftigten wird nach der Prognose des DIW im laufenden vierten Quartal um knapp 100.000 sinken. Die Zahl der Kurzarbeiter werde bis Ende des Jahres um 400.000 auf 3,2 Millionen steigen.