Fußgänger laufen abends in Barcelona mit Masken gegen die Corona-Pandemie über eine Straße. | dpa
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Liveblog zum Coronavirus ++ Mehr als 55.000 neue Fälle in Spanien ++

Stand: 03.11.2020 00:37 Uhr

Mit mehr als 55.000 Neuinfektionen hat Spanien einen Höchststand an neuen Fällen gemeldet. Auch in Frankreich stieg die Zahl der Infektionen binnen 24 Stunden um mehr als 52.000 an.

  • Mehr als 55.000 Neuinfektionen in Spanien
  • Klagewelle gegen Teil-Lockdown in Deutschland
  • Schäuble: Einschränkungen nicht "furchtbar schlimm"
  • Verschärfte Maßnahmen in Belgien
  • RKI: 12.097 Corona-Neuinfektionen
  • Trump plant große Wahlparty trotz Corona
  • WHO-Chef in häuslicher Quarantäne
23:14 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir beenden unseren Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse.

20:39 Uhr

Kosovo verhängt Ausgangssperre für Ältere

Im Kosovo dürfen Menschen über 65 Jahre ihr Zuhause nur noch für ein paar Stunden verlassen: zwischen 6 Uhr und 10 Uhr am Vormittag und zwischen 16 Uhr und 19 Uhr. So soll ein Anstieg von Covid-19-Patienten in den Kliniken verhindert werden, teilte die Regierung des Landes mit.

Zudem setzte die Regierung eine Sperrstunde für Restaurants um 21 Uhr an.

20:36 Uhr

"Wir müssen die Welle brechen"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich im ARD extra zuversichtlich gezeigt, dass es gelingen werde, die neue Corona-Welle zu brechen. "Das haben wir im Frühjahr schon einmal geschafft", sagte Spahn.

Dafür müssten aber nun die verschärften Maßnahmen in Kauf genommen und eingehalten werden. Und damit Kitas und Schulen weiter geöffnet bleiben könnten und der Betrieb der Wirtschaft zum Großteil aufrecht erhalten werden könne, müssten eben vor allem die Kontakte im privaten Bereich stark eingeschränkt werden. "Das ist hart für die betroffenen Bereiche", sagte Spahn, aber sei notwendig.

Mit Sorge blickte Spahn auf die steigende Zahl an Intensivpatienten in den Krankenhäusern. Innerhalb von zwei Wochen habe sich die Zahl der Intensivpatienten verdreifacht, führte der Minister aus, einen solchen Anstieg halte das Gesundheitswesen nicht aller zwei Wochen durch. Dann drohe eine Überforderung des Gesundheitssystems.

20:24 Uhr

Weiterer Corona-Fall beim FC Schalke 04

Erneut ist ein Spieler des Bundesligisten FC Schalke 04 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Um wen es sich handelt, gab der Verein nicht bekannt. Der betroffene Spieler habe bislang aber keine Symptome entwickelt. Er befinde sich nun in Quarantäne.

Bereits im Schalker Trainingslager im Sommer in Österreich hatte es einen Corona-Fall gegeben.

19:58 Uhr

Rund 55.000 Neuinfektionen in Spanien

Nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums haben sich in dem Land seit Freiag 55.019 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - ein Höchstwert an neuen gemeldeten Fällen. Die Zahl der Todesopfer, die sich nachweislich mit dem Erreger angesteckt hatten, erhöhte sich um 379.

Spanien zählte in Europa bereits während der ersten Corona-Welle zu den am härtesten von der Pandemie getroffenen Staaten. Laut der Johns-Hopkins-Universität in den USA zählt das Land mittlerweile insgesamt mehr als 1,18 Millionen Infektionen und fast 35.900 Corona-Tote.

19:51 Uhr

Einkaufen per Mausklick

Über das Internet den Kühlschrank füllen? Ein Konzept, das durch die Corona-Pandemie immer größeren Zuspruch findet, wie Steffi Clodius berichtet.

19:46 Uhr

"Lotse" für Corona-Hilfen

Wer hat Anspruch auf die Corona-Finanzhilfen des Bundes? Und wenn ja, in welchem Umfang und wo muss wer was beantragen. Das Bundesarbeitsministerium bietet mit einem "Lotsen" einen Überblick.

19:39 Uhr

DOSB-Chef fordert längere Corona-Hilfen

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, hat gefordert, den Anspruch auf vom Bund für den Sport zur Verfügung gestellte Corona-Hilfen auf das kommende Jahr auszuweiten.

"Erst im nächsten Jahr werden vielfach die wirklich harten Existenzprobleme kommen. Dann wird ein noch deutlich größerer Bedarf an Unterstützung entstehen", sagte Hörmann der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

Insgesamt hatte die Bundesregierung sich auf Finanzhilfen von bis zu 200 Millionen Euro für den Sportbereich geeinigt. Von dieser Summe wurde bislang aber erst rund ein Drittel beantragt, Hörmann sprach von etwa 66,2 Millionen Euro. Die Frist für die Anträge läuft Mitte nächster Woche aus.

Hörmann betonte jedoch, "die Ausführungsbestimmungen der Corona-Staatshilfe" würden es vielen Vereinen "sehr schwer oder gar unmöglich machen, einen korrekten Antrag zu stellen". "Die Not ist jedenfalls erkennbar um ein Vielfaches größer", als es die bisher beantragten Hilfsgelder widerspiegeln würden.

19:19 Uhr

Mehr als 52.000 neue Fälle in Frankreich

Die französischen Gesundheitsbehörden haben mehr als 52.000 Corona-Infektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden registriert. Mit 52.518 Neuansteckungen verzeichnet das Land einen neuen Tagesrekord. Auch die Zahl der Corona-Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen, ist um mehr als 1000 gestiegen. 416 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

19:14 Uhr

Johnson verdoppelt Hilfen für Selbstständige

Die britische Regierung will Sebstständigen während des bevorstehenden Lockdowns in England stärker unter die Arme greifen. Premierminister Boris Johnson kündigte an, die Unterstützung für Freiberufler zu verdoppeln. Sie soll nun 80 Prozent ihres Einkommens von vor der Pandemie erhalten. Die Hilfen sollen in drei Raten in den Monaten November, Dezember und Januar ausgezahlt werden - maximal aber 5160 Pfund. Der vierwöchige Lockdown in England beginnt am Donnerstag.

19:07 Uhr

Bayerns Innenminister will Corona-Regeln konsequent kontrollieren

Nach einer zum Gottesdienst erklärten Protestveranstaltung gegen die verschärften Corona-Vorschriften hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann strenge Kontrollen angekündigt. "In Zukunft werden Polizei und Behörden solche Ablenkungsmanöver von Beginn an unterbinden", sagte Herrmann der "Bild"-Zeitung. Die Einhaltung der Infektionsschutzverordnung habe "oberste Priorität" und werde durch die Polizei zusammen mit den weiteren zuständigen Behörden konsequent überwacht.

Auf der Münchener Theresienwiese hatten gestern fast 2000 Menschen gegen den Teil-Lockdown protestiert. Der Veranstalter hatte die Versammlung als Gottesdienst ausgegeben, um damit offenbar die Teilnehmerbeschränkung von 1000 Menschen zu umgehen. Die Polizei brach die Veranstaltung gegen Abend ab, weil sie sich immer mehr zu einem Konzert entwickelt habe.

18:55 Uhr

Bulgarien setzt Polizeibusse für Corona-Patienten ein

Die bulgarische Polizei hilft angesichts der steigenden Zahl an Corona-Fällen beim Transport von Infizierten in Krankenhäuser aushelfen. Die Transporter sollen die 25 Krankenwagen in der Hauptstadt Sofia unterstützen. Das kündigte das bulgarische Gesundheitsministerium an. Zusätzlich sollen bis zum Ende der Woche 17 neue Krankenwagen zur Verfügung stehen. Auch Taxiunternehmen seien für eine mögliche Unterstützung angefragt worden.

Das Ministerium forderte zudem auch private Krankenhäuser auf, sich für die Versorgung von Covid-19-Patienten zu öffnen. Die Zahl der Infektionen in Bulgarien war in den vergangenen um rund 80 Prozent auf insgesamt 54.000 angestiegen.

18:41 Uhr

Betroffene ziehen gegen Corona-Beschränkungen vor Gericht

Gegen die strengen Corona-Beschränkungen im November sind in mehreren Bundesländern Klagen eingegangen. So kamen allein beim Berliner Verwaltungsgericht nach Angaben eines Sprechers bis zum Nachmittag 39 Eilanträge an, überwiegend von Gastronomen. Sie wenden sich dagegen, dass sie ihre Lokale mindestens vier Wochen lang für Gäste schließen müssen. Zu den Antragstellern zählen auch ein Fitnessstudio und ein Konzertveranstalter. Wann das Gericht über die Anträge entscheidet, ist noch offen.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München registrierte zu Beginn des Teil-Lockdowns bereits mehr als ein Dutzend Klagen gegen die Vorschriften. Ein Gerichtssprecher erklärte, bislang seien 13 Normenkontroll-Eilverfahren und zwei Hauptsacheverfahren eingegangen. Dem Gericht zufolge betreffen die Verfahren hauptsächlich die Schließung von Hotels für Touristen sowie das Verbot, Gäste in Restaurants zu bewirten.

Gegen die neue Corona-Verordnung in Schleswig-Holstein sind drei Anträge beim Oberverwaltungsgericht eingegangen. Einer komme von einer Gesellschaft, die auf der Insel Sylt eine Anlage mit 24 Ferienwohnungen betreibt, sagte eine Gerichtssprecherin. In Niedersachsen wandten sich unter anderem Gastronomiebetriebe, Tattoo- und Piercingstudios, ein Kosmetikstudio, ein Schwimmbad, eine Spielhalle und ein Wettannahmebüro an das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.

18:30 Uhr

Nach Massentests in der Slowakei mehr als 38.000 in Quarantäne

Die Slowakei hat zwei Drittel ihrer 5,5 Millionen Einwohner in nur zwei Tagen auf das Coronavirus getestet. Regierungschef Igor Matovic wertete es als Erfolg, dass mehr Menschen als von ihm erwartet zu den Schnelltests gekommen seien. Mehr als 38.000 positiv Getestete, die nun in Quarantäne gehen müssten, hätten sonst unentdeckt die Infektion weiterverbreiten können, erklärte er.

Nach der von der Regierung in Bratislava präsentierten Bilanz beteiligten sich am Samstag und Sonntag mehr als 3,6 Millionen Menschen an der beispiellosen Aktion. Dazu aufgerufen waren alle über zehn Jahre alten Bewohner, die keinen noch gültigen Test von einer anderen Stelle hatten. Formell war die Teilnahme freiwillig. Wer aber keinen negativen Test vorweisen kann, ist ab sofort von einer strikten Ausgangssperre betroffen und darf auch nicht zur Arbeit gehen.

Unter Experten und Lokalverwaltungen wächst inzwischen der Widerstand gegen eine für das nächste Wochenende geplante zweite Testrunde. Schon vor Beginn der Testaktion hatte die Ärztekammer die vom Verteidigungsministerium geleitete Aktion als Verschwendung ohnehin knapper Ressourcen kritisiert. Gemeinden beschwerten sich, ohne ausreichende Information und Vorbereitungszeit in "die größte logistische Aktion in der Geschichte der Slowakei" gestoßen worden zu sein.

18:04 Uhr

Turner-Bund bedauert Schließungen

Der Präsident des Deutschen Turner-Bundes, Alfons Hölzl, bedauert die durch den Teil-Lockdown bedingten Einschränkungen im Breitensport. Sport verdiene "eine andere Wertschätzung", er sei "Bestandteil unserer Bildung, er ist Kulturgut", sagte Hölzl dem Deutschlandfunk. Problematisch sei für ihn, dass Amateursport unter Freizeiteinrichtungen fiele und deswegen weitestgehend nicht ausgeübt werden darf. Hölzl zweifelte außerdem an, ob Begegnungen im Breitensport zum Infektionsgeschehen beitragen. Trotz aller Kritik betonte er aber: "Wir kommen unserer gesellschaftlichen Verantwortung auch jetzt während des Lockdowns im November nach."

Alfons Hölzl, Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB) | dpa

Der Präsident des Deutschen Turner-Bundes, Alfons Hölzl, findet, dass der Sport "eine andere Wertschätzung" verdiene. Bild: dpa

17:59 Uhr

Schäuble: Einschränkungen nicht "furchtbar schlimm"

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sieht in der Corona-Pandemie die Chance auf eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. "Wir sollten jetzt nicht anfangen, in Pessimismus oder Panik zu verfallen", sagte der CDU-Politiker dem SWR. "Wenn wir jetzt ein paar Wochen nicht essen gehen können, wenn wir jetzt ein paar Wochen keine privaten Feiern machen können, wenn beispielsweise auch die Silvester-Partys nicht so stattfinden können wie in früheren Jahren, dann ist es bedauerlich, aber es ist nicht so furchtbar schlimm." Wenn dafür die Familien wieder ein bisschen stärker zusammenrückten, sich Nachbarn wieder stärker umeinander kümmerten, dann stärke das wieder die Kräfte in der Gesellschaft.

Wolfgang Schäuble | dpa

Bundestagspräsident Schäuble hofft auf eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Zeiten der Pandemie. Bild: dpa

17:26 Uhr

Orchester protestieren gegen Schließungen

Zahlreiche Orchester in Deutschland wollen am Abend mit stummem Protest ihren "Unmut über den Umgang mit Kunst und Kultur" zum Ausdruck bringen. Unter der Federführung der Aktionsgemeinschaft "#AlarmstufeRot" beabsichtigen die Ensembles, um 20 Uhr auf die Bühne zu kommen und 20 Minuten in Stille zu verweilen, ehe sie wieder abtreten.

Wegen der Corona-Pandemie sind Auftritte Kulturschaffender bis Ende November untersagt worden. An der Aktion unter dem Motto "#SangUndKlanglos" beteiligen sich den Angaben nach unter anderem die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bayerische Staatsoper sowie die Staatskapelle Berlin. Die Teilnehmer wollen auf die prekäre Situation in der Kulturbranche angesichts der Corona-bedingten Schließungen aufmerksam machen.

17:22 Uhr

Viele Profivereine beantragen Corona-Hilfen

Zahlreiche Profivereine aus den Sportarten Handball, Volleyball und Eishockey haben Corona-Finanzhilfen beantragt. In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) seien 13 von 14 Klubs betroffen, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Sportschau. Ein Sprecher der Handball-Bundesliga (HBL) bestätigte, dass 37 von 40 Männer-Profiklubs in der HBL Corona-Hilfen beantragt hätten. Und im Volleyball hoffen nach Sportschau-Informationen 17 von 21 Profivereine auf Unterstützung.

Das Foto zeigt Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL). | dpa

Laut Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga, haben fast alle Klubs der Liga Finanzhilfen beantragt. Bild: dpa

16:40 Uhr

Scholz fordert Tempo bei Corona-Aufbaufond

Bundesfinanzminister Olaf Scholz fordert vom Europäischen Parlament deutlich mehr Tempo bei der Gesetzgebung zum 750 Milliarden Euro schweren Corona-Aufbaufonds. "Jetzt muss das Europäische Parlament auch darauf hinwirken, dass es schnelle Entscheidungen gibt und seine eigenen Positionen klärt", sagte der SPD-Politiker.

"Wir brauchen jetzt keine Verzögerungen, sondern eine schnelle Gesetzgebung." Das Europäische Parlament muss den Plänen der 27 EU-Länder zustimmen, die zusammen mit dem Mittelfristigen Finanzrahmen sogar ein Volumen von 1,8 Billionen Euro haben.

Deutschland hat momentan die EU-Ratspräsidentschaft inne. Regierungskreisen zufolge droht Stillstand, weil sich das Parlament bislang nicht positioniert hat und die Gespräche nicht vorangehen. Dadurch könnte auch der Kompromiss zum mittelfristigen Haushalt wieder in Gefahr sein.

16:14 Uhr

IWF: Corona-Hilfen nicht zu früh beenden

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt davor, die staatlichen Corona-Hilfen für die Wirtschaft zu früh zurückzunehmen. Viele Maßnahmen seien bereits beendet worden oder würden Ende des Jahres auslaufen, heißt es in einem aktuellen Bericht für die G20-Gruppe, den der IWF veröffentlichte.

Dieses Jahr haben fast alle Länder riesige Defizite angehäuft, um die Gesundheitssysteme zu stärken und wirtschaftliche Belastungen im Zuge der Pandemie abzufedern. Das hat eine noch stärkere Rezession verhindert, aber auch die Verschuldung nach oben getrieben. Laut IWF haben die G20-Staaten seit Ausbruch der Pandemie rund elf Billionen Dollar zur Krisenbewältigung lockergemacht.

Die Krise werde große Narben hinterlassen, unterstrich der IWF. Sollten die Hilfen aber zu früh zurückgezogen werden, sei die einsetzende Erholung in Gefahr. "In diesem Szenario würden die Narben wahrscheinlich noch größer ausfallen." Hilfen müssten, wo immer es möglich sei, während der ganzen Krise zur Verfügung stehen.

16:07 Uhr

Israel will Corona-Strafen drastisch erhöhen

Im Kampf gegen Corona will die israelische Regierung Verstöße gegen Vorschriften strenger ahnden. Wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mitteilte, stimmte das Corona-Kabinett des Landes für eine deutliche Erhöhung von Bußgeldern.

Wer etwa eine Party, Veranstaltung oder Konferenz veranstaltet, soll statt 5000 künftig bis zu 20.000 Schekel (umgerechnet rund 5000 Euro) Strafe zahlen. Dies betrifft auch die regelwidrig offenen Schulen, wie es etwa im strengreligiösen Sektor geschehen war. Wer unerlaubt einen Laden betreibt, soll künftig mit bis zu 10.000 Schekel belangt werden können. Das Parlament muss die Erhöhung noch billigen.

16:04 Uhr

Italien verschärft Corona-Maßnahmen

Italien setzt im Kampf gegen die zweite Corona-Welle auf eine neue Strategie mit drei Risikozonen und weiteren Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Bürger. Wie Ministerpräsident Giuseppe Conte angekündigte, müssen zudem alle Museen und Ausstellungen im Land schließen:

15:53 Uhr

Umfrage: Menschen in Deutschland wieder vorsichtiger

Angesichts der Verschärfung der Corona-Krise sind die Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge zurückhaltender geworden, was das Treffen mit Freunden oder das Verlassen der Wohnung angeht. Wie aus dem "Corona-Monitor" des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR) hervorgeht, wuchs der Anteil der Menschen, die sich seltener mit Freunden oder Familienangehörigen treffen im Vergleich zu zwei Wochen davor von 65 auf 76 Prozent. 69 Prozent verlassen demnach seltener das eigene Zuhause - zehn Prozentpunkte mehr als noch zwei Wochen zuvor.

"Mit dem aktuellen Anstieg der Infektionszahlen werden die Menschen in Deutschland wieder vorsichtiger", erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel. Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Befragten halten das Risiko einer Ansteckung durch die Nähe zu anderen Menschen für mindestens hoch - der höchste Wert seit dem Frühjahr. Auch der Anteil der Menschen, die sich Sorgen um ihre körperliche Gesundheit (27 Prozent), psychische Gesundheit (25 Prozent) und soziale Beziehungen (35 Prozent) machen, ist zuletzt gestiegen.

Was die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie angeht, bewertete die deutliche Mehrheit der Menschen Abstandsregeln und Maskenpflicht als angemessen (96 und 92 Prozent - jeweils Höchstwerte).

14:37 Uhr

Baden-Württemberg hat bundesweit höchste Kurzarbeiter-Quote

Baden-Württemberg hat nach Angaben des Ifo-Instituts im Oktober bundesweit den höchsten Anteil an Kurzarbeitern verzeichnet. Im Südwesten waren vergangenen Monat etwa 13 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Kurzarbeit, heißt es in einer veröffentlichten Schätzung des Münchner Instituts. Auf Platz zwei landete Bayern mit zwölf Prozent. Der Freistaat hatte zuvor die höchste Kurzarbeiter-Quote aufgewiesen. In Baden-Württemberg waren demnach geschätzt 620.000 Menschen in Kurzarbeit, im bevölkerungsreicheren Bayern sogar 710.000. Nordrhein-Westfalen folgte mit einem Anteil von zehn Prozent. Die niedrigsten Kurzarbeit-Anteile verzeichneten demnach Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils sieben Prozent, sowie Sachsen-Anhalt und Thüringen mit je sechs Prozent. Bundesweit schätzt das Münchener Institut den Anteil der Kurzarbeiter auf zehn Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, was etwa 3,3 Millionen Menschen entspricht.

14:30 Uhr

Merkel: Positiv Getestete sollen Kontakte über Corona-App informieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Nutzer der Corona-Warn-App aufgefordert, im Fall eines positiven Testergebnisses ihre Kontaktpersonen mit Hilfe der App anonym zu informieren. 2,57 Millionen Testergebnisse seien über die App bereits übermittelt worden, 38.000 Nutzer hätten ihre positiven Testergebnisse dann weitervermittelt, sagte die CDU-Politikerin nach der Sitzung des Corona-Kabinetts. "Leider sind wir allerdings bislang nur bei 60 Prozent der positiv Getesteten, die ihre Kontakte auch weitergeben, da liegt noch eine große Aufgabe." Sie wolle Menschen ermutigen, Kontaktpersonen zu informieren.

13:48 Uhr

Impfstoff: Curevac meldet "sehr ermutigende" erste Daten

Das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac sieht sich bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs auf einem guten Weg. Zwischenergebnisse aus der laufenden klinischen Phase-1-Studie mit dem eigenen Wirkstoff seien "sehr ermutigend", teilte Vorstandschef Franz-Werner Haas mit.

Curevac plane, die nächstgrößeren Studienreihen der sogenannten Phasen Zwei und Drei noch in diesem Jahr zu starten. Curevac ist eine von zahlreichen Pharmafirmen weltweit, die an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs arbeiten.

Klinische Studien der Phase Eins dienen der Klärung grundlegender Wirksamkeits- und Sicherheitsfragen. Sie sollen größere Studien der Phasen Zwei und Drei vorbereiten.

An der laufenden Studie mit dem Curevac-Kandidaten nehmen dem Tübinger Unternehmen zufolge mehr als 250 Freiwillige teil, denen der Impfstoff in verschiedenen Dosierungen gespritzt wurde. Das Unternehmen sprach unter Verweis auf erste Daten von einer "robusten und hocheffizienten Immunantwort".

13:33 Uhr

Griechenland verhängt Lockdown in Thessaloniki - Flughafen schließt

Im Großraum der griechischen Hafenstadt Thessaloniki wird ab Dienstagmorgen um 6 Uhr Ortszeit ein Lockdown verhängt. Dies ordnete die Regierung in Athen an. Wichtigste Auswirkungen: Der Flughafen von Thessaloniki wird für alle Flüge geschlossen. Zudem müssen Bürger, die tagsüber ausgehen möchten, eine Nachricht per Kurznachrichtendienst (sms) an die Behörden schicken. Zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens gilt ein vollständiges Ausgangsverbot. Die Schulen bleiben weiter offen. Im Großraum der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki mit rund einer Million Einwohner waren am Vortag mehr als 1300 Corona-Infektionen diagnostiziert worden. Auch die Region Serres ist von einem zweiwöchigen Lockdown betroffen.

Von diesem Dienstag an müssen die Menschen in ganz Griechenland einen Mund-Nasen-Schutz tragen - in den meisten Regionen des Landes gilt die Maskenpflicht schon seit dem vergangenen Dienstag. In sogenannten roten Zonen, in denen die Corona-Zahlen hoch sind, müssen ab Dienstag zudem Restaurants, Bars, kulturelle und andere Freizeiteinrichtungen schließen. Das betrifft auch den Großraum der Hauptstadt Athen. Diese Maßnahmen sollen vorerst für einen Monat gelten. Griechenland war bisher nicht so stark von Corona betroffen wie andere europäische Länder, doch in den vergangenen Wochen schnellten die Zahlen nach oben. In den vergangenen Tagen waren mit jeweils mehr als 2000 Neuinfektionen Rekordwerte verzeichnet worden. Das knapp Elf-Millionen-Einwohner-Land zählte am Sonntags etwa 41.000 Infektionsfälle und 635 Tote seit Ausbruch der Pandemie.

13:32 Uhr

Portugals Ministerpräsident will Ausnahmezustand ausrufen lassen

Portugals Ministerpräsident Antonio Costa will zur Eindämmung des Coronavirus den Ausnahmezustand ausrufen lassen. Er habe Präsident Marcelo Rebelo de Sousa darum gebeten, erklärt Costa. Es seien kritische Zeiten. Es wird erwartet, dass der Präsident der Bitte nachkommt und den Ausnahmezustand am Abend in einer Fernsehansprache ankündigt.

Nach der Bestätigung durch das Parlament gilt dieser zunächst für 15 Tage, kann nach Ablauf aber unbegrenzt immer wieder für jeweils 15 Tage verlängert werden. Costa zufolge reichen die gut zwei Wochen nicht aus.

13:32 Uhr

Drosten erklärt Corona-Maßnahmen mit Vermeiden der Triage

In der Debatte über die Corona-Maßnahmen hat der Virologe Christian Drosten an die schwierigen Entscheidungen von Ärzten im Fall einer Überlastung der Intensivstationen erinnert. In einem Vortrag erläuterte er das Vorgehen namens Triage, mit dem Patienten im Extremfall sortiert werden.

Man habe zum Beispiel einen alten Covid-19-Patienten, der seit einer Woche auf der Intensivstation beatmet werde, mit einer Überlebenschance zwischen 30 und 60 Prozent. Und dann komme ein 35-jähriger Vater dreier Kinder mit einem schweren Covid-19-Verlauf. Der jüngere Patient müsse dringend an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden, sonst sei er übermorgen tot - das wisse man als Intensivmediziner, sagte Drosten bei einer Veranstaltung in Meppen am Freitagabend.  "Was machen Sie? Sie müssen einen der älteren Patienten abmachen. Das ist, was Triage bedeutet", sagte Drosten. "Und aus diesem Grund hat die Bundesregierung beschlossen, in diese Maßnahmen einzutreten, die wir jetzt haben."

Das Wort Triage stammt vom französischen Verb "trier", was "sortieren" oder "aussuchen" bedeutet. Das System kommt aus der Militärmedizin: Ende des 18. Jahrhunderts fanden sich im "Königlich-Preußischen Feldlazareth-Reglement" erste Angaben, wie Verwundete nach Schweregraden eingeteilt werden sollten.

13:17 Uhr

Italien plant weitere Einschränkungen

Italien wird die Einschränkungen in der Corona-Krise weiter verschärfen, plant bislang aber keinen generellen Shutdown. Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte, ein Reiseverbot und nächtliche Ausgangssperren seien erforderlich, um die Zahl der Neuinfektionen wieder in den Griff zu bekommen. Die Regierung plane, das Land je nach Infektionsgeschehen in drei Gebiete zu unterteilen.

Die Lage sei "sehr besorgniserregend", erklärte Conte. Es sei gut möglich, dass die Kapazitäten an Intensivbetten in 15 von 20 Regionen binnen eines Monats erschöpft seien.

Italien war im Frühjahr in Europa am stärksten betroffen von der Pandemie und hatte einen wochenlangen Shutdown verhängt. Mit 31.758 Neuinfektionen binnen 24 Stunden hatte das Land zuletzt am Samstag einen Rekordwert erreicht.

13:09 Uhr

US-Wahlkampf: "Fake News" zu Corona

US-Präsident Donald Trump hat im Wahlkampf behauptet, die Ärzte in den USA erhielten mehr Geld, wenn jemand an Covid-19 sterbe. Für seine Aussage existieren keine Belege.

12:43 Uhr

Vorsitzender des Weltärztebundes verteidigt Maßnahmen

Nach einem kritischen Positionspapier der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Virologen Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, die Corona-Politik der Regierung verteidigt. Da seien ein paar Leute vorgeprescht und hätten ein Papier produziert, "das viele Fragen stellt, aber alle Antworten offenlässt", sagte er am im Deutschlandfunk. Das vergangene Woche erschienene Papier hatte unter anderem Lockdowns zur Pandemie-Bekämpfung kritisiert.

Trotz negativer Folgen des Teil-Lockdowns, verteidigte Montgomery die Maßnahmen: "Das schadet mit Sicherheit, das ist gar keine Frage, aber Tote durch die Pandemie schaden auch." Man müsse den Gesundheitsschutz und die negativen Folgen der Beschränkungen gegeneinander abwägen. "Und ich finde, das tun die ganz gut im Moment in der Bundesregierung."

12:30 Uhr

NGG fordert Rettungsschirm für Beschäftigte im Gastgewerbe

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert angesichts des Lockdowns im Gastgewerbe einen Rettungsschirm für die Beschäftigten der Branche. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass diese "ins Bodenlose fallen", sagte der NGG-Landesbezirksvorsitzende Südwest, Uwe Hildebrandt. Die Bundesregierung stehe in der Pflicht "zu verhindern, dass aus einer pandemischen Notlage auch eine soziale Notlage" werde. Die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 100 Prozent des individuellen Nettoentgelds ab dem ersten Monat der Kurzarbeit sei deshalb "dringend geboten".

12:23 Uhr

Kramp-Karrenbauer vorsorglich in Quarantäne

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich nach Bekanntwerden eines Corona-Falls in ihrem privaten Umfeld in Quarantäne begeben. Ein erster Test sei negativ ausgefallen, erklärte ihr Ministerium. Dennoch isoliere sie sich vorsorglich für sechs Tage. Der Kontakt zu der positiven Person liege acht Tage zurück, so werde dafür gesorgt, dass "insgesamt ein Abstand von 14 Tagen besteht".

12:16 Uhr

Fast 22.000 Neuinfektionen in der Schweiz

Über das Wochenende sind in der Schweiz fast 22.000 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Behörden meldeten 21.926 Neuansteckungen seit Freitag. In der vergangenen Woche hatte die Regierung die Maßnahmen wegen der stark steigenden Zahlen bereits verschärft. Insgesamt gibt es in der Schweiz 176.177 registrierte Fälle. Die Zahl der Corona-Toten stieg um 93 auf 2130.

12:04 Uhr

290 Millionen Masken für Pflegeeinrichtungen

Pflegeheime und ambulante Pflegedienste sollen 290 Millionen Masken aus Bundesbeständen bekommen. Nach einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe, gehen knapp 100.000 Pakete mit jeweils 1000 FFP2-Masken für das Personal an rund 33.000 Einrichtungen in Deutschland. Auch 2000 einfache OP-Masken für die Pflegebedürftigen und ihre Besucher seien in den Paketen enthalten.

Die Masken stammen nach Angaben der Gesundheitsministeriums aus den Beständen der Bundesregierung, die in der ersten Phase der Pandemie angeschafft worden waren. Bis Weihnachten solle jede Einrichtung mindestens eines der kostenlosen Pakete erhalten.

11:39 Uhr

Neue Corona-Maßnahmen in Belgien in Kraft

In Belgien sind wegen der dramatisch gestiegenen Corona-Fallzahlen neue Maßnahmen in Kraft getreten. Alle Geschäfte, die nicht unbedingt notwendige Waren verkaufen, müssen geschlossen bleiben. Lediglich die Abholung und Hauslieferung vorbestellter Waren ist noch möglich. Auch in Supermärkten dürfen nur noch Waren des täglichen Bedarf angeboten werden.

An den Schulen werden die Herbstferien mindestens bis Mitte November verlängert. Die Hochschulen sollen bis mindestens 1. Dezember nur per Fernunterricht unterrichten.

Die Schließung von Kneipen, Restaurants und Cafés sowie nächtliche Ausgangssperren waren bereits Mitte Oktober beschlossen worden. Zudem dürfen die Bürger außerhalb des eigenen Haushalts nur noch zu einer anderer Person engeren Kontakt pflegen. Singles dürfen zu zwei Personen Kontakt haben.

Die Maßnahmen sollen nach Angaben der Regierung für einen Zeitraum von eineinhalb Monaten bis einschließlich Sonntag, den 13. Dezember, gelten. Die Notwendigkeit der Geschäftsschließungen wird allerdings am 1. Dezember noch einmal geprüft.

Belgien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Europas. Die Behörden des Elf-Millionen-Einwohner-Landes meldeten zuletzt im Sieben-Tages-Schnitt knapp 15 600 registrierte Fälle pro Tag.

11:13 Uhr

Braun: Teil-Lockdown soll möglichst am Monatsende gelockert werden

Kanzleramtschef Helge Braun hat den Willen bekräftigt, die heute in Kraft getretenen neuen Corona-Einschränkungen nach rund vier Wochen wieder zu lockern. "Unser erklärtes Ziel ist, dass wir Ende November die Maßnahmen in dieser Strenge beenden wollen", sagte er dem rbb. Es gehe auch darum, der deutschen Wirtschaft das Weihnachtsgeschäft und der Bevölkerung die Weihnachtsfeier im Familienkreis zu ermöglichen. In zwei Wochen sollen die strengen Maßnahmen erneut besprochen und unter Umständen angepasst werden.

In ganz Deutschland hat ein vierwöchiger Teil-Lockdown begonnen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Bundesweit müssen beispielsweise Gastronomie, Kultur und Freizeiteinrichtungen weitestgehend schließen. Auch für persönliche Treffen gelten strengere Regeln.

10:28 Uhr

Österreich: Ohne Corona-Trendwende Problem auf Intensivstationen

Ohne eine Trendwende bei den Corona-Neuinfektionen steuert Österreich nach den Worten des Gesundheitsministers Rudolf Anschober auf eine baldige Überlastung des Gesundheitssystems zu. Mit einer kritischen Lage wäre dann in der zweiten Novemberhälfte zu rechnen, erklärte Anschober. Binnen einer Woche sei die Anzahl der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten um 78 Prozent gestiegen. Daher sei es notwendig, dass sich die Bevölkerung strikt an die neuen Maßnahmen im teilweisen Lockdown halte.

Ab morgen schließen die Gastronomie und fast das gesamte Kultur- und Freizeitangebot, landesweit ist das Verlassen der Wohnung zwischen 20 und 6 Uhr nur zu bestimmten Zwecken erlaubt.

10:26 Uhr

Strengere Kontrollen in Frankreich

Frankreich muss sich mit Beginn der Woche auf verstärkte Kontrollen bei den strengen Ausgangsbeschränkungen einstellen. Der richtige Lockdown beginne erst an diesem Montag, weil die Menschen am Wochenende noch aus den Ferien zurückgekehrt seien, sagte Innenminister Gérald Darmanin dem Sender BFM TV. Die Kontrollen würden daher verstärkt. Nach Angaben des Ministers hat es seit Beginn der neuen Beschränkungen rund 100.000 Kontrollen im ganzen Land gegeben.

Seit Freitag gelten Frankreich weitgehende Ausgangsbeschränkungen, die deutlich strenger sind als in Deutschland. Die Menschen dürfen nur mit einem triftigen Grund vor die Tür und müssen diesen mit einem Formular nachweisen. Der Einzelhandel ist geschlossen, nur noch lebensnotwendige Produkte dürfen verkauft werden. Daher sollen nun auch Supermärkte und andere große Geschäfte keine Produkte mehr verkaufen dürfen, die sonst im Einzelhandel verkauft werden.

10:13 Uhr

Machu Picchu in Peru nach monatelanger Schließung feierlich wiedereröffnet

Die weltberühmte Inka-Stätte Machu Picchu in Peru ist nach monatelanger Schließung wegen der Corona-Pandemie wieder für Besucher zugänglich. Das wichtigste Touristenziel des südamerikanischen Andenstaats wurde mit einem uralten Ritual feierlich wiedereröffnet. Aus Sicherheitsgründen dürfen nur 675 Besucher pro Tag die Stätte betreten. Das sind lediglich 30 Prozent der Zahl vor der Pandemie. Insgesamt war die Stätte acht Monate lang geschlossen. Eigentlich hatte Machu Picchu bereits im Juli wieder öffnen sollen.

Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt Machu Picchu in den Anden gehört zu den größten Touristenattraktionen Südamerikas. Sie wurde 1983 in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen.

Machu Picchu | Ernesto Arias/EPA-EFE/REX

Nach acht Monaten wiedereröffnet: Die alte Inkastadt Machu Picchu. (Archiv) Bild: Ernesto Arias/EPA-EFE/REX

10:06 Uhr

Pflegebevollmächtigter fordert Entlastung der Intensivstationen

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung hat dazu aufgerufen, Intensivstationen durch Präventionsmaßnahmen und die Zurückstellung planbarer Operationen zu entlasten. "Die Situation ist ernst, aber zurzeit ja noch handelbar", sagte Andreas Westerfellhaus im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Die Lage könne sich allerdings erheblich zuspitzen. Man müsse deshalb möglichst viele Aufnahmen auf die Intensivstationen verhindern und überprüfen, ob planbare Operationen zugunsten von Corona-Patienten zurückgestellt werden können.

Westerfellhaus schloss sich den Warnungen vor Personalmangel bei Pflegekräften an: "Beatmungsgeräte alleine können aber Menschen nicht versorgen." Man könne über Nacht keine Pflegekräfte backen. Für den Intensivbereich benötigten Pflegekräfte zusätzlich zur Ausbildung noch eine Weiterbildung. "Das ist eine hochkomplexe Aufgabe", erklärte Westerfellhaus.

09:09 Uhr

Russland: 18.257 neue Corona-Infektionen

In Russland haben sich binnen eines Tages 18.257 Menschen neu mit Corona infiziert. Damit steigt die Zahl der Ansteckungsfälle seit Beginn der Pandemie auf 1.655.038.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 238 auf 28.473. Gestern hatte es 18.665 neue Infektionen und 245 Tote gegeben.

08:17 Uhr

Merkel will sich Fragen zu Corona-Maßnahmen stellen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat kurzfristig zu einer Pressekonferenz zu den Corona-Maßnahmen eingeladen. Nach der Sitzung des Corona-Kabinetts der Bundesregierung will sie sich gegen 14.00 Uhr in der Bundespressekonferenz in Berlin den Fragen dazu stellen - zum dritten Mal in diesem Jahr.

08:15 Uhr

Mehr als 6500 Neuinfektionen in Tschechien

In Tschechien registrierte das Gesundheitsministerium 6542 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle auf insgesamt 341.644. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 178 auf 3429.

In Tschechien leben 10,7 Millionen Menschen. Das Land verzeichnet eine der am schnellsten steigenden Infektionsraten in Europa und hat den Ausnahmezustand bis zum 20. November verlängert.

08:13 Uhr

Trump droht mit Entlassung des Virus-Experten Fauci

US-Präsident Donald Trump hat mit der Entlassung des Virus-Experten Anthony Fauci gedroht. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida äußerte sich Trump in der Nacht frustriert darüber, dass der Anstieg der Fälle mit dem Coronavirus in den USA weiterhin viel in den Nachrichten vorkomme. Damit löste er "Fauci entlassen"-Rufe unter Tausenden seiner Anhänger aus. "Sagt es keinem, aber lasst mich bis etwas nach der Wahl warten", sagte Trump daraufhin. Zuvor war Trump noch nie so direkt gewesen mit einer ernsthaften Andeutung, Fauci entlassen zu wollen.

Fauci ist der ranghöchste US-Experte für ansteckende Krankheiten. Er ist Mitglied der Coronavirus-Taskforce des Weißen Hauses. Fauci hatte am Wochenende den Umgang des Weißen Hauses mit dem Virus und Trump-Äußerungen dazu deutlich kritisiert. Die USA müssten in den kommenden Wochen wegen eines Anstiegs der Coronavirus-Fälle mit "sehr viel Schmerz" fertig werden, sagte Fauci in einem Interview der Zeitung "The Washington Post". Das Land könne "nicht schlechter aufgestellt sein", um gegen eine Zunahme der Fälle vorzugehen.

08:07 Uhr

Medienbericht: Prinz William hatte Coronavirus-Infektion im Frühjahr

Der britische Prinz William hat Medienberichten zufolge eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Er sei im April, etwa zur gleichen Zeit wie sein Vater Prinz Charles, positiv auf das Virus getestet worden, berichtete die BBC unter Berufung auf Palastkreise und die Zeitung "The Sun". Diese berichtete, William habe bei seinen telefonischen und Videoterminen nichts gesagt, weil er keine Sorgen auslösen wollte. Der Kensington-Palast wollte sich bislang nicht dazu äußern, dementierte den Bericht aber auch nicht. Der "Sun" zufolge wurde William von Ärzten des Palastes behandelt und befolgte die Richtlinien zur Isolierung.

Prinz Charles hatte im März leichte Symptome einer Covid-19-Erkrankung. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Genesung sagte er, er habe während seiner Erkrankung den Geschmacks- und Geruchssinn verloren.

Prinz William desinfiziert sich im Pub "The Rose and Crown" die Hände. | AP

Prinz William soll im Frühjahr eine Corona-Infektion überwunden haben. (Archiv) Bild: AP

08:07 Uhr

Diskussion um Isolation von Heimbewohnern

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat eindringlich vor einer Isolierung von Heimbewohnern in der Phase des zweiten Corona-Shutdowns gewarnt und sich für Kontrollen der Einrichtungen ausgesprochen. "Es ist ganz wichtig, dass wir in diesen schweren Zeiten Großeltern, Eltern, Geschwister und Freunde, die in Heimen betreut werden, nicht vergessen. Ein wenn auch eingeschränkter Besuchsbetrieb muss möglich sein", sagte Brinkhaus der "Rheinischen Post". Das gelte auch im Hinblick auf Corona-Schnelltests. "Die Einrichtungen müssen unterstützt und die Einhaltung dieser Regelungen muss natürlich auch kontrolliert werden", sagte der CDU-Politiker. "Dafür haben wir in den Ländern und auf kommunaler Ebene gut funktionierende Strukturen, und der Bund wird dazu, soweit möglich, seinen Beitrag leisten."

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch forderte hingegen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ein Konzept für soziales Leben in Alten- und Pflegeeinrichtungen, um die Isolation von Heimbewohnern zu verhindern. "Die Bundesregierung hat hier den Sommer verschlafen und ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Mich erinnert das an den Anfang der Pandemie, als es kaum Masken und Desinfektionsmittel gab", sagte er der "Rheinischen Post". Seit Monaten werde über Altenheime gesprochen, zu wenig habe sich verbessert. "Wo sind die Millionen Schnelltests? Jens Spahn ist jetzt aufgefordert, den Bewohnerinnen und Bewohnern in Betreuung und ihren Angehörigen einen Plan vorzulegen, wie trotz Pandemie soziales Leben in den Einrichtungen ermöglicht werden kann. Vor - nicht nach Weihnachten."

06:48 Uhr

Grütters fordert zusätzliche Hilfen für Kultur

Kulturstaatsministerin Monika Grütters fordert vor der heutigen Sitzung des Corona-Kabinetts der Bundesregierung zusätzliche Hilfen für Kunst und Kultur. "Ich finde, es muss jetzt auch eine rasche, effiziente und großzügige Hilfe für Kultureinrichtungen geben", sagte sie dem Nachrichtenportal "ThePioneer". Damit meine sie nicht in erster Linie die institutionell geförderten Einrichtungen, sondern Kinos, Galerien, Buchhandlungen, Verlage, Clubs, Live-Musik-Veranstaltungen.

Grütters sagte, es gehe um mehr als 1,5 Millionen Beschäftigte auf und hinter der Bühne. "Deshalb hoffe ich, dass wir heute im Corona-Kabinett auch tatsächlich diese Lebensrealität genau sehen und was Genaues hinbekommen. Und zwar großzügig und ohne zu spitzfindige bürokratische Hürden", sagte die CDU-Politikerin.

06:41 Uhr

Krankenhaus-Chef rechnet mit Rekord bei Intensivpatienten

Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, rechnet angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infizierten mit einem Rekord bei den intensivmedizinisch-versorgten Patienten in Deutschland. Der "Bild" sagte er: "In zwei bis drei Wochen werden wir die Höchstzahl der Intensivpatienten aus dem April übertreffen - und das können wir gar nicht mehr verhindern. Wer bei uns in drei Wochen ins Krankenhaus eingeliefert wird, ist heute schon infiziert."

Außerdem kündigte er an, auch Pflegepersonal aus nicht-intensivmedizinischen Bereichen auf den Intensivstationen einzusetzen. "Das ist natürlich nicht optimal, aber in einer solchen Ausnahmesituation zu rechtfertigen."

06:24 Uhr

Corona-Maßnahmen im November

Deutschland fährt das öffentliche Leben im November weitgehend runter - nicht so umfassend wie im Frühjahr, aber dennoch mit einschneidenden Maßnahmen. Das betrifft vor allem den Freizeitbereich.

Anders als in den vergangenen Wochen soll es diesmal aber halbwegs einheitlich in Deutschland zugehen. Dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den Bundesländern.

05:41 Uhr

RKI: 12.097 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts 12.097 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.

Insgesamt wurden damit seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland 545.027 Infektionsfälle registriert. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter melden, liegen die Fallzahlen montags immer niedriger als unter der Woche. Erst am Samstag hatte das RKI einen Rekordwert bei den täglich erfassten Neuinfektionen von 19.059 Fällen bekanntgegeben. Am Montag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden bei 8685 gelegen.

Die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehenden Todesfälle in Deutschland stieg nach den jüngsten Angaben des RKI auf 10.530 - 49 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag den Angaben zufolge bei etwa 355.900.

05:08 Uhr

Höhere Belastungen für pflegende Angehörige

Die Belastungen für Angehörige, die Pflegebedürftige zu Hause betreuen, haben sich laut einer Studie in der Corona-Krise weiter erhöht. Für 57 Prozent der Befragten wurde die Pflege nach eigenem Bekunden in der Pandemie zeitlich aufwendiger, wie eine Analyse der Universität Bremen für die Krankenkasse DAK-Gesundheit ergab.

Hintergrund sei unter anderem, dass professionelle Hilfe etwa von Pflegediensten nicht in gewohntem Umfang in Anspruch genommen werden konnte. Der eigene Gesundheitszustand hat sich demnach nun für 11 Prozent der pflegenden Angehörigen "erheblich" verschlechtert, für 41 Prozent "etwas". Als "nicht verändert" beschrieben ihn 47 Prozent. DAK-Vorstandschef Andreas Storm sagte der Nachrichtenagentur dpa, die Situation pflegender Angehöriger sei schon vorher schlecht gewesen. "Mit der Corona-Krise ist die Belastungsgrenze endgültig überschritten."

04:13 Uhr

ver.di fordert zweites Konjunkturpaket

Angesichts anhaltender Sorgen um die Wirtschaft in Deutschland fordert die Gewerkschaft ver.di ein zweites Konjunkturpaket gegen die Folgen der Corona-Krise. In wesentlichen Bereichen würden die Probleme und Risiken noch weiter überwiegen, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke der Nachrichtenagentur dpa. So hätten die Kommunen anhaltend mit drastisch sinkenden Gewerbesteuereinnahmen zu kämpfen.

Auch Kaufimpulse seien nötig. Nicht fortgeführt werden sollte allerdings die Absenkung der Mehrwertsteuer, so Werneke. "Die Absenkung der Mehrwertsteuer hat nicht die Impulse gebracht, die wir uns in Deutschland erhofft haben", sagte der ver.di-Chef.

03:52 Uhr

CDU warnt vor fehlenden Orientierungsmöglichkeiten für Schulabgänger

Die CDU im Bundestag hat vor einem Jahrgang von Schulabgängern ohne berufliche Orientierung gewarnt. "Im kommenden Ausbildungsjahr droht, es viele verzweifelte Jugendliche zu geben", sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Peter Weiß, der Nachrichtenagentur dpa. Berufsorientierung und Betriebspraktika fielen in der Corona-Krise reihenweise weg. "Die Bundesagentur für Arbeit konzentriert alle ihre Personalkapazitäten auf das Kurzarbeitergeld", sagte der CDU-Politiker. Dabei seien die Angebote für junge Menschen auf dem Weg in den Beruf enorm wichtig.

03:16 Uhr

Trump kritisiert "drakonische Lockdowns" in Europa

US-Präsident Donald Trump hat Kritik an den "drakonischen Lockdowns" in Europa geübt und solche Maßnahmen für die USA trotz stark steigender Infektionszahlen ausgeschlossen. "Schauen Sie sich an, was in Europa passiert ist", sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Hickory im Bundesstaat North Carolina. "Die Menschen begehren auf, sie wollen und können das nicht mehr tun." Trump fügte hinzu: "Europa hat drakonische Lockdowns verhängt, und trotzdem explodieren ihre Fallzahlen, die Zahl ihrer Toten nimmt stark zu, und ihre Wirtschaften sind - seien wir ehrlich, Sie sehen, was passiert - sie sind in Trümmern." Er fügte hinzu, natürlich wünschten die USA Europa nur Gutes.

02:18 Uhr

WHO-Chef begibt sich in häusliche Quarantäne

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, begibt sich nach Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person in häusliche Quarantäne. "Es geht mir gut und ich habe keine Symptome, aber ich werde mich in den kommenden Tagen selbst unter Quarantäne stellen und von zuhause aus arbeiten, so wie es die WHO-Richtlinien vorsehen", schrieb Tedros auf Twitter. Es sei extrem wichtig, dass grundsätzlich jeder diesen Richtlinien folge, erklärte er weiter.

02:11 Uhr

Proteste in Brasilien gegen verpflichtende Corona-Impfung

Demonstranten haben in Brasiliens zwei größten Städten gegen eine mögliche verpflichtende Impfung gegen das Coronavirus protestiert. Die Gruppen in São Paulo und Rio de Janeiro unterstützten damit eine von Präsident Jair Bolsonaro geförderte Ablehnungskampagne, die sich gegen den Rat der meisten Gesundheitsexperten stellt.

In São Paulo forderten Demonstrantinnen und Demonstranten den Rücktritt des Gouverneurs João Doria. Er hatte angekündigt, Bewohnern des Bundesstaates São Paulo werde es vorgeschrieben, sich impfen zu lassen, wahrscheinlich mit einem vom chinesischen Pharmaunternehmen Sinovac und dem lokalen Institut Butantan entwickelten Impfstoff. Auch am Strand Copacabana in Rio de Janeiro protestierten Unterstützer von Bolsonaro gegen derartige Pläne.

02:05 Uhr

Trump plant offenbar Wahlparty mit 400 Gästen

Trotz der Warnungen der Gesundheitsbehörden vor den Risiken großer Versammlungen inmitten der Coronavirus-Pandemie hat US-Präsident Donald Trump offenbar eine große Wahlparty im Weißen Haus angesetzt. Rund 400 geladene Gäste würden in der Wahlnacht am 3. November im Ostflügel des Regierungssitzes erwartet, hieß es aus Regierungskreisen. Alle Gäste müssten sich zuvor einem Corona-Test unterziehen.

Bereits bei der Nominierungsveranstaltung der umstrittenen neuen Richterin am Obersten Gerichtshof, Amy Coney Barrett, hatte Trump zu einer großen Veranstaltung im Rosengarten des Weißen Hauses geladen. Die Zeremonie am 26. September erwies sich als sogenanntes "Superspreader Event", bei dem sich neben Trump und seiner Frau Melania auch zahlreiche weitere Regierungsmitarbeiter mit den Virus infizierten.

02:04 Uhr

Ministerium unterstützt Pflegeeinrichtungen mit Masken

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will laut einem Zeitungsbericht 290 Millionen Masken aus Bundesbeständen an Pflegeheime und ambulante Pflegedienste verschicken lassen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, sollen die bundesweit rund 33.000 Pflegeeinrichtungen insgesamt knapp 100.000 Pakete mit jeweils 1000 hochwertigen FFP2-Masken für das Personal und 2000 einfachen OP-Masken für die Pflegebedürftigen und ihre Besucher bekommen. 

Die Masken-Hilfspakete stammen nach Angaben des Gesundheitsministeriums aus den Beständen der Bundesregierung, die in der ersten Phase der Pandemie angeschafft worden waren, wie es in dem Bericht heißt.